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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Moderne Weltwunder



Nephthys
19.09.2003, 08:10
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Das Taj Mahal

Das Taj Mahal ist wohl eine der bekanntesten Liebeserklärungen der modernen Welt.

Als seine große Liebe 1631 bei der Geburt des 14. Kindes starb, war der indische Mogul Shah Jahan untröstlich.

In der Nähe der Stadt Agra in Nordindien ließ er deshalb seiner Lieblingsfrau zu Ehren ein riesiges Mausoleum aus Marmor und Edelsteinen errichten. Das "Grabmal der Auserwählten" steht am Ufer des Flusses Yamuna. Der Maharaja erschuf mit seinem Denkmal das prächtigste Grab der Welt und ein Symbol der Liebe.

1983 wurde das Taj Mahal von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


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Die Chinesische Mauer

Die wohl größte von Menschenhand erbaute Mauer durchquert Wüsten, Weideland, Flusstäler und Berge.

Die Große Mauer, wie sie auch genannt wird, wurde einst als Schutzmauer errichtet und ist eines der imposantesten Bauwerke der letzten 2000 Jahre. Auf Chinesisch wird sie "Wan-Li-Chang-Cheng" genannt. Korrekt übersetzt müsste sie daher eigentlich "lange Mauer" heißen. Die genaue Länge allerdings wird mit unterschiedlichen Zahlen belegt, da die Mauer über die Jahrhunderte stets erweitert wurde. So heißt es, dass die "lange Mauer" vom Shan-Haiguan-Pass im Osten bis zum Jiayugun-Pass im Westen eine Entfernung von rund 3450 Kilometern misst. Da es sich jedoch um ein System von Mauern handelt, die miteinander verbunden wurden, soll die Gesamtlänge bei über 6000 Kilometern liegen.

Vom Mond zu sehen?

Der größte Teil der heute noch erhaltenen Mauer stammt aus der Zeit der Mingdynastie (1368 -1644). Daher ist es umso beeindruckender, dass die Chinesische Mauer eines der Bauwerke ist, die vom Weltall zu sehen sind.

Es hält sich sogar das Gerücht, die Mauer sei vom 384.000 Kilometer entfernten Mond zu bewundern - obwohl von dort schon ein Daumen am ausgestreckten Arm die Erde bequem abdecken kann. "Und auf einem so kleinen Scheibchen soll man eine Mauer entdecken können, die zwar über 6000 Kilometer lang, aber nur zwölf Meter breit ist? Das", schreibt Christoph Drösser in "Die Zeit", "geht nicht." Und so sollen die Apollo-Astronauten auch bereits reumütig eingestanden haben, so heißt es in einem anderen Bericht, dass sie die Mauer gar nicht gesehen hätten.


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Die Skulpturen der Osterinsel

Die Osterinsel wird von ihren polynesischen Einwohnern auch "Rapa Nui" - flache, weite Insel - genannt. Sie ist umgeben von einer besonderen Magie, viel Wasser (zum Festland Lateinamerikas sind es rund 3700 Kilometer) und jeder Menge Fragen.

Die erste Frage, die sich bei dem bis heute ungelösten Rätsel der weltweit bekannten Skulpturen der Insel stellt, ist folgende: Warum heißt die Osterinsel eigentlich Osterinsel?

Sie ist noch relativ einfach zu beantworten: Der holländische Forscher Jakob Roggeveen entdeckte die einsam inmitten des südpazifischen Ozeans gelegene Insel samt der ungewöhnlichen Steinfiguren am Ostersonntag im Jahre 1722.

Rätselhafter Blick aufs Meer

Weitere Fragen, die sich den Menschen aufdrängen, wenn sie die riesigen Skulpturen aus Vulkangestein auf der nur rund 180 Quadratkilometer großen Insel betrachten, konnten bisher jedoch nicht abschließend geklärt werden.

Wer hat die bis zu 9,5 Meter hohen Figuren, die so genannten "Moais", hergestellt? Es wird vermutet, dass sich ein Volk polynesischer Abstammung im 4. Jahrhundert auf der Insel niedergelassen und die einzigartigen Monumente geschaffen hat. Doch wie sind die bis zu 25 Tonnen schweren Statuen transportiert worden? Und welche kultische Bedeutung haben sie? Gelehrte aus aller Welt streiten über die Bedeutung der mehr als 1000 Statuen aus schwarzem Tuff.

Eine Vermutung ist, dass die weltweit bekannten Steinfiguren Ahnen oder Häuptlinge der Inselbewohner darstellen. Andere wiederum deuten die Statuen als Göttersitze. Nicht allzu schwer nachzuweisen war hingegen, dass stets eine ungerade Anzahl an einer Stelle errichtet wurde und nur sieben von ihnen blicken aufs Meer. Die anderen Skulpturen schauen ins Landesinnere. Lediglich die Antwort auf diese Frage blieb bisher aus und ist letztendlich der Phantasie überlassen.

Seit 1888 gehört die Insel zu Chile.


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Der Eiffelturm

Paris hatte sich eine Besonderheit zur Weltausstellung ausgedacht: 1889 wird eine 300,5 Meter hohe Stahlkonstruktion fertig gestellt, entworfen vom Architekten Gustave Eiffel. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich der Stahlturm am Ufer der Seine zum Wahrzeichen der Stadt.

Heute misst der Eiffelturm mit Antenne 324 Meter. Doch bereits ohne das kleine Extra war der Turm damals das höchste Gebäude der Welt - bis 1930 das Chrysler Building in New York gebaut wurde.

Seit seiner Eröffnung haben rund 198.224.110 Menschen den Eiffelturm besucht. Einer Umfrage zufolge ist der Turm eines der bekanntesten und meistbesuchten Monumente Europas.

Zahlen und Daten rund um den Eiffelturm

Bauzeit: 1887 bis 1889
Gewicht: 10.100 Tonnen
Höhe: 324 Meter
Treppen: 1665


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Machu Picchu

Hoch in den Anden errichtete Pachacutec, der bedeutendste Inkaherrscher des 14. Jahrhunderts eine heilige Stadt in den Wolken: Machu Picchu. Sie war die letzte Enklave des mächtigen Inkareiches.

Als die Spanier im 16. Jahrhundert in Lateinamerika einfielen und das Inkareich zerschlugen, war Machu Picchu bereits verlassen. Der Dschungel eroberte die Stadt.

Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich der amerikanische Forscher Hiram Bingham auf die Suche nach der sagenumwobenen Inkastadt Vilcambama und einem von den Inkas versteckten Goldschatz. Er kämpfte sich durch den Urwald der Anden und entdeckte stattdessen die geheimnisvolle Ruinenstadt Machu Picchu.

Rätselhaft bis heute

Bis heute gibt sie Forschern Rätsel auf. Die Stadt liegt gut versteckt in einer Senke zwischen zwei Berggipfeln. Die Inkas waren Meister im Städtebau. Gebäude wurden ohne Mörtel aus gewaltigen Steinblöcken errichtet. Es gab Wohnungen für rund 10.000 Menschen, außerdem Tempel, Opferstätten und umfangreiche Terrassenanlagen, die sich an die Berghänge schmiegen.

Nephthys
19.09.2003, 08:11
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Angkor Wat

Angkor Wat gilt als eines der größten religösen Bauwerke der Erde. Die kambodschanische Ruinenstadt Angkor Thom und die berühmte Tempelanlage liegen in der Nähe des heutigen Siem Reap, rund 230 Kilometer nordwestlich von Phnom Penh.

Im 12. Jahrhundert war das Reich der Khmer im heutigen Kambodscha auf dem Höhepunkt seiner Macht und seines Wohlstandes. Diese Zeit ließ der buddhistische König Suryarvaman II. nicht ungenutzt: Er veranlasste in der Hauptstadt Angkor Thom den Bau des Tempelbezirks des Bayon und setzte der Khmer-Kultur mit dem Tempelgrab Angkor Wat ein Denkmal.

Angkor Wat wurde zum bedeutendsten Bauwerk des Khmer-Imperiums und zu einem der größten religiösen Bauwerke der Erde. Das Hauptstadt-Kloster symbolisiert den fünfgipfligen Weltberg Meru, den Mittelpunkt des hinduistischen Universums. Die Tempelanlage ist mit kunstvoll gemeißelten Figuren geschmückt, streng symmetrisch aufgebaut und wird von einem Graben eingerahmt, dessen Wasser eine heilende Wirkung zugesprochen wird. Eines der bekanntesten Reliefs im Tempelkomplex zeigt Teufel und Götter. Sie suchen im Milchozean nach dem Elexier der Unsterblichkeit.

Eine der größten Städte der Welt

Die quadratisich angelegte Stadt selber entwickelte sich zu einer der größten Städte der Welt mit Tempeln, Palästen und Kanälen, umgeben von künstlichen Seen und einem ausgeklügelten Bewässerungssystem. Auf fast 100 Quadratkilometern lebten rund eine Million Menschen.

Von 889 bis 1431 war Angkor die Hauptstadt des Khmerreiches. Dann verschwand die Stadt für Jahrhunderte im Dickicht des Urwaldes bis sie 1860 vom französischen Naturforscher Albert Henri Mouhot wiederentdeckt wurde.

Wiederaufbau

Zwischen 1975 und 1979 waren die Roten Khmer unter Pol Pot Machthaber im Land. Die Schreckensherrschaft der Guerillabewegung kostete durch Hunger und Exekutionen über 1 Millionen Menschen das Leben. In dieser Zeit erlitten die Bauten von Angkor durch Kampfhandlungen schwere Schäden.

Heute hilft die UNESCO, Angkor Wat wieder aufzubauen.


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Petra - Die Stadt aus Stein

Die legendäre Stadt aus Stein und Königin der Karawanenstädte liegt am Rande der jordanischen Wüste.

Nur durch die enge Schlucht, den Siq, mit senkrechten Wänden gelangt man nach Petra. In dieser Einöde und Wüstenlandschaft der Extreme vermutet man nicht gerade eine der beeindruckensten, in roten Sandstein gehauenen Städte der Welt. Am Ende der Schlucht fällt der Blick als erstes auf das 50 Meter hohe Schatzhaus von Petra. Dessen Spitze krönt eine Urne, die einer Legende zufolge den Schatz des Pharaonen birgt.

Tausendfach fotografiert ist das Schatzhaus weltweit eines der elegantesten Werke bildhauerischer Architektur und ein Weltkulturerbe der UNESCO.

In der Bibel wurde die heute nur noch unter dem griechischen Namen Petra bekannte Felsenstadt bereits als "Sela" erwähnt. Petra war einst glanzvolle Hauptstadt des Nabatäerreiches und Zentrum Arabiens. Im 2. Jahrhundert vor Christus siedelte sich das Wüstenvolk der Nabatäer zwischen Rotem und Totem Meer an. Von hier aus kontrollierten sie den Karawanenhandel an der Weihrauchstraße. Schon bald gelangte das Beduinenvolk zu Reichtum und baute die Stadt Petra mit Wohnhäusern, Tempeln, Marktplätzen und gepflasterten Straßen.

Vorstellung mit offenem Ende

Bis zu 20.000 Menschen lebten in der damaligen Metropole. Die Nabatäer errichteten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit riesigen Tunnelbauten und Wasserkammern, um die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Dadurch schafften sie es sogar, in der unwirtlichen Gegend Landwirtschaft zu betreiben. Für Unterhaltung sorgte ein nach römischem Vorbild erbautes Amphitheater, das Platz für 4.000 Zuschauer bot.

Die Palastgräber von Petra mit ihren prunkvollen Fassaden gehören bis heute zu den imposantesten Leistungen der vorderasiatischen Kultur. Besonders eindrucksvoll sind die 42 Meter hohen hellenistischen Tempelfassaden am Kloster Ed Deir. Gut erhalten ist außerdem der Felsentempel Kasr.

Im 4. Jahrhundert dann verlieren sich plötzlich die Spuren der Wüstenbewohner und Petra wird verlassen. Bis heute ist der Grund nicht geklärt. Vermutungen reichen von einem Krieg bis zu Wassermangel.

Ysabella
25.09.2003, 03:57
Die von Neph vorgestellten Bauwerke, wobei der Name Bauwerk für die Figuren der Osterinsel wohl nicht mehr passt, sind Teilnehmer an der Internet - Abstimmung der New 7Wonders Fondation.

Wer an der Abstimmung teilnehmen will der gehe da drauf! (http://www.freenet.de/tools/show.html?m=2&u=http://www.new7wonders.com)

Natürlich gibt es noch andere grosse Bauwerke, die nicht an der Abstimmung mit dabei sind, die aber Weltbekannt auch sind.

Das bekannteste Bauwerk der Schweiz:

http://www.kreuz-kappel.ch/images/Luzern.jpg

Die wohl bekanntesten Bauwerke aus Deutschland:

http://www.btm.de/bilder/stadtansichten/reichstag-nachts_200.jpg

http://www.icsc-naiso.org/conferences/nl2002/pictures/brandenburgertor.jpg

http://www.icsc-naiso.org/conferences/nl2002/pictures/gedachtniskirche.jpg

http://www.turism.de/Exkursii/Muenchen/Schloss%20Nymphenburg.jpg

So das nur als Auswahl...

Sicherlich gibt es noch mehr bekannte Gebäude die in der ganzen Welt bekannt sind, die trotzdem nicht an der Abstimmung dabei sind.