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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Project IGI 2 - Taktik und Action



almac
22.02.2003, 09:28
Im Grünlicht-Milieu

Von Bianca de Loryn



Splinter Cell ist zurzeit nicht das einzige Taktik-Action Spiel, dem erfahrene PC-Geheimagenten entgegenfiebern. Auch IGI 2 verspricht Hochspannung bis zum Schluss. CHIP Online ist für Sie in den Tarnanzug gestiegen.

Ich liege in Deckung, dicht gedrückt an eine Felswand. Der Puls rast. Das grüne Licht einige Meter vor mir blinkt ruhig und wendet sich von mir ab. Das ist mein Moment: Aufstehen, losrennen, Kurs halten, direkt auf das Licht. Es wendet sich mir wieder zu, beginnt hektisch zu blinken. Und das Piepen zerrt an den Nerven. Nein, es darf nicht rot werden, sonst bin ich entdeckt!

In letzter Zehntelsekunde schaffe ich es unter die Überwachungskamera. Puh, geschafft – die Lampe bleibt grün. Das Ding dreht sich weiter, hat keinen Alarm geschlagen.

Wie sich IGI2 außerdem noch spielt, erfahren Sie auf im nächsten Beitrag...

almac
22.02.2003, 09:32
David Jones ist Ex-Fallschirmspringer der britischen Armee, und er arbeitet für eine Organisation namens IGI. Jones wird immer dann gerufen, wenn weder Politiker noch Armeen helfen können. Er arbeitet allein. Völlig allein.



David Jones: Normalerweise sieht man nur seine Waffe, aber bei Gelegenheiten wie dieser zeigt sich der Geheimagent dann doch.


Nur bepackt mit dem Nötigsten – alles muss in einen Rucksack passen – wagt sich Jones, die Ein-Mann-Armee, in feindliches Territorium und verhindert das Schlimmste. Eigentlich wie bei 007, nur die Bond-Girls fehlen. Einen Super-Schurken gibt es dagegen, er tritt aber erst später auf.

Davids gesamte Ausrüstung steckt in seinem Rucksack:
Neben Kleinkram finden sich dort eine Fernwaffe, eine handliche Pistole mit Schalldämpfer Marke G-17 SD sowie ein vielseitiges Messer.

Oberstes Ziel in allen 19 Missionen:
bloß nicht auffallen. Denn mit einer Waffe lassen sich kaum drei schießwütige Ukrainer auf einmal erledigen. Vor allem, wenn der Alarm ausgelöst wird und Verstärkung anrückt.

In der Ukraine: Nachdem Jones entdeckt ist, heißt es nur noch: überleben!


Grafik: Blutarm, aber für Naturfreunde
Die Grafik von IGI 2 hat sich seit der Beta-Version aus dem vergangenen Jahr (CHIP Online berichtete) erheblich verbessert, obwohl sie auch zuvor nicht wirklich augenfeindlich war. Beeindruckend sind hier nicht nur die Locations, beispielsweise eine prächtig modellierte verschneite Berglandschaft oder ein verspielter chinesischer Tempel, auch Wetterphänomene wie leise rieselnder Schnee machen wirklich Spaß.

Die über 30 verschiedene Waffen im Spiel sind detailliert und ansehnlich ausgearbeitet. Praktisch ist das vor allem, wenn man sie auf dem Boden liegen sieht: Wer schon ein paar Missionen hinter sich gebracht hat, erkennt eine Uzi oder AK-47 auf den ersten Blick.

Anders sieht es aus mit der Darstellung von Gegnern, die zwangsläufig im Spielverlauf dahinscheiden: Das tun sie meist in aller Würde und ohne Blut. Wenigstens die Stelle, an der sich die besagte Kugel mit dem Feind kreuzt, könnte man im Spiel mit einem roten Pünktchen markieren. Immerhin hinterlassen abgefeuerte Geschosse malerische Einschusslöcher auf den Kacheln in der Herrentoilette, und auch Glas splittert, wenn Mr. Jones richtig zielt.

almac
22.02.2003, 09:38
Wie es sich für einen Ego Shooter gehört, sieht der Spieler von Jones meist nur dessen Waffe. Einzig wenn es ans Leitern erklimmen, Safe knacken oder Türen aufbohren geht, kann man den einsamen Helden von (fast) allen Seiten bewundern.

Jones wird wie üblich per Tastatur durch Lagerhallen, unterirdische Stollen, chinesische Tempel sowie Sand- und Schneewüsten gesteuert. Er ist dabei fast immer zu Fuß unterwegs. Wichtig für das Spiel ist, dass er kriechen, gebückt laufen, aufrecht gehen und rennen kann. Bei letzterem hört man ihn sogar nach einer Weile stilecht schnaufen.

Zu Jones’ Ausrüstung gehört neben den Waffen ein Fernglas, ein Infrarot-Sichtgerät (praktisch – damit kann er auch durch Wände schauen) sowie ein Mini-Computer mit GPS, der eine Karte der Umgebung zeigt, mitsamt allem, was da kreucht und fleucht.

Statusanzeige und Sound: Der Feind hat lange Ohren
Auf einer Infografik am unteren Bildrand erkennt der Spieler, was Jones gerade macht (gehen, liegen etc.), wie weit er etwa zu sehen ist und wie es mit seiner Gesundheit aussieht. Pikanterweise zählen dabei übrigens auch die Geräusche, die Jones verursacht: Schleicht er gebückt über eine Metallrampe, so hört der Spieler gar nichts, geht der Einzelkämpfer aufrecht, erklingt das typische Geräusch von Stiefeln auf Metall. Und der Feind hört mit. Ist Jones zu laut oder achtet er nicht auf seine Deckung, ist es mit der wertvollen Tarnung schnell vorbei.

Musik: Es geht auch ohne
Die Hintergrund-Musik hört der Feind nicht, und wir nach einer Weile auch nicht mehr – sie passt zwar gut zum Spiel und lässt sich auch ganz gut anhören, aber nach einer Stunde Wiederholung wird’s langweilig. Außerdem wäre James Bond ja auch nicht mit dem Discman in der libyschen Wüste unterwegs...

Schwierigkeitsgrad: "Einfach" heißt nicht kinderleicht
Über den Schwierigkeitsgrad lässt sich sagen, dass auch die Option "einfach" ganz schön knifflig sein kann. Einsteigern in Sachen Taktik-Shootern soll hier nicht abgeraten werden, allerdings sollten Spieler nicht mit der Vorstellung an IGI 2 herangehen, dass Sie einfach "durchrennen" können.

almac
22.02.2003, 09:43
Erstklassiger Taktik-Shooter.


+ tolle Grafik

+ spannende Missionen

Systemanforderungen minimal:
Windows 98, ME, 2000, DirectX 8.1, Pentium III 450, 128MByte RAM, 16-Bit-Soundkarte, DirectSound-kompatibel, 3D-Grafikkarte mit16 MByte RAM (8 MByte mit Voodoo2), 4-fach CD-ROM, 1, 2 GByte Festplattenspeicher

Systemanforderungen empfohlen:
Windows 98, ME, 2000, DirectX 8.1, Pentium III 650, 128 MByte RAM, 16-Bit-Soundkarte, DirectSound-kompatibel, 3D-Grafikkarte mit 32 MByte RAM (8 MByte mit Voodoo2) 24-fach CD-ROM, 1.2 GByte Festplattenspeicher.




Genre: Taktik-Action
Multiplayer: ja, 16 Spieler
USK-Freigabe: ab 16
Veröffentlichung: 21.02.03
Hersteller: Innercircle
Publisher: Codemasters
Info: www.codemasters.com
Preis: ca. 45 Euro
Project I.G.I. 2 - Covert Strike bei Amazon.de kaufen (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000062TO0/wwwalmacde-21)

Quelle: http://www.chip.de
Gesamter Artikel und mehr Bilder: http://www.chip.de/spiele_unterhaltung/spiele_unterhaltung_9852329.html

Marcel
18.04.2003, 14:13
Jup, den ersten Teil mochte ich auch schon total gerne. Teil 2 ist da noch besser. Coole Grafik, Waffen ect.

Gutes Game! :]

KRyo
04.06.2003, 22:01
hm naja ich hatte mehr erwartet , ich find das spiel so mittelmäßig ... so als note würde ich 3- sagen

Cougar
29.08.2003, 15:54
Mir hat's Spaß gemacht, auch wenn ich in einigen missionen schier am verzweifeln war (Schleichmissionen ohne Alarm auszulösen :bash( ) Der Erste Teil ist bei mir immer abgestürtzt, wenigstens lief der 2te gut.