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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kinderpornographie



Ophelia
28.09.2003, 15:01
Weltweit seien von den gut ein Jahr dauernden Ermittlungen in 166 Staaten rund 26.500 Internet-Nutzer betroffen, sagte Sachsen-Anhalts Innenminister Klaus Jeziorsky gestern in Magdeburg. Insgesamt werden allein 530 Deutsche verdächtigt, kinderpornografische Schriften besessen oder verbreitet zu haben. Bei der Durchsuchung von 502 Wohnungen und Geschäftsräumen seien 745 Computer mit mindestens 35.500 CDs, tausende Disketten sowie 5800 Videos beschlagnahmt worden.

Die Täter kommen aus allen Gesellschaftsschichten und sind ausschließlich Männer. "Es gibt auch viele Lehrer und Erzieher unter den Verdächtigen"

Die Kinderpornografie wird zudem immer brutaler. Auf einem im Nordrhein-Westfalen sicher gestellten Foto ist der Missbrauch eines vier Monate alten Säuglings zu sehen.

Vogts Angaben zufolge habe es den Zugang zu den Internet-Zirkeln nur mit einem Passwort gegeben. Eine Art Manager habe überprüft, ob die Teilnehmer eigene Beiträge geliefert hätten. "Man wurde sofort aus den Zirkeln herausgeworfen, wenn man keine eigenen Kinderpornos geliefert hat."

mehr unter http://www.nachrichten.at/weltspiegel/215334

Ich finds schlimm, furchtbar und einfach krank!!!

plofre
29.09.2003, 11:38
Original von Ophelia
Auf einem im Nordrhein-Westfalen sicher gestellten Foto ist der Missbrauch eines vier Monate alten Säuglings zu sehen.



Die Tücken der neuen deutschen Rechtschreibung: Wurde das Foto sichergestellt (also beschlagnahmt) oder ist es 'sicher gestellt' (unecht) worden? :elch)

Nichts desto trotz finde ich Kinderpornographie natürlich extrem scheußlich. Auch Erwachsenenpornographie törnt mich nicht besonders an. Es gibt ästhetischere Formen, sich bildlich mit Sex zu beschäftigen.

Gruß
plofre

XJustinSaneX
08.10.2003, 13:19
"Krumme 13" wieder aktiv
Pädophilen-Club jetzt getarnt als "Info- & Beratungsstelle" in Eidelstedt.

Von Christian Denso

Ihr Motto: "Von Pädos für Pädos und tolerante Menschen." Ihr Anliegen: Für die Legalisierung von Sex mit Kindern zu kämpfen. Der Pädophilen-Club "Krumme 13" - gut anderthalb Jahre nach seinem vorgeblichen Rückzug aus Hamburg ist die Gruppe um ihren Vorsitzenden Dieter G. (46) weiterhin von Hamburg aus aktiv. Damit nicht genug: Die "Krumme 13" plant sogar, die Arbeit noch auszuweiten. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem Abendblatt vorliegen.

So soll etwa im Oktober ein Online-Shop im Internet eröffnet werden: "Nicht so groß wie Amazon, aber wir wollen noch präsenter sein", sagte Dieter G., dem Abendblatt. Der virtuelle Buchladen sei bereits bei Finanz- und Gewerbeamt angemeldet. In einem Rundbrief, der unter anderem an wegen sexuellen Missbrauchs Verurteilte ging, heißt es: "Das erweiterte Sortiment enthält nun alle Bücher zum Thema Pädophilie, Boylove und Girllove, sowie Bildbände, Videos, Spielfilme, Zeitschriften und vieles mehr".

Rückblende: Monatelang kämpften Hamburger Anfang vergangenen Jahres gegen die Gruppe, die vom rheinland-pfälzischen Trier aus in die Hansestadt umziehen wollte. Entnervt gab die Führung um Club-Chef Dieter G. (47) im Frühjahr vergangenen Jahres auf - unter anderem, nachdem sich sämtliche Fraktionen der Bürgerschaft geschlossen gegen das Ansinnen gestellt hatten. Keine weiteren Versuche, ins Vereinsregister der Hansestadt eingetragen zu werden, angeblich wollte sich der Club einen neue Bleibe suchen, hieß es damals.

Doch weiterhin ist die Eidelstedter Wohnung des ehemaligen Bundesgrenzschutz-Beamten die Zentrale der "Krummen 13" - jetzt getarnt als "Info- & Beratungsstelle". Dort arbeiten "drei bis fünf Mitarbeiter" (Dieter G.), die sich etwa um die Websites des Clubs kümmern. In unzähligen Foren können sich Pädophile dort austauschen, unter Codenamen wie "Papabär" oder "Puschel" etwa. Zudem setzt sich der Club für angeblich unschuldig inhaftierte Kinderschänder ein. "Als Dank für unsere Hilfe werden sich diese neuen Freunde aktiv bei uns engagieren", so Dieter G. in dem Rundbrief.

Wie akut das Problem ist, zeigen die Ergebnisse eines der bisher größten Schläge gegen die weltweit agierende Kinderpornographie-Szene. Tausend Bilder, sogar von Kleinkindern, "sehr heftige, eklige Darstellungen in allen Spielarten", wie selbst erfahrene Beamte sagen - solches Material wurde auch in Hamburg bei der Aktion "Marcy" gefunden. Insgesamt 70 Kripobeamte durchsuchten dabei allein in Hamburg 21 Wohnungen von 17 Verdächtigen vor allem im Osten der Stadt, etwa in Barmbek, Winterhude, Eilbek, Tonndorf oder Rahlstedt.

Das Ansehen solcher Fotos sei kein Kavaliersdelikt: "Die Betrachter ignorieren das Elend von Kindern, das dahintersteckt", sagte Hans-Joachim Goy (53), Dienststellenleiter im LKA. Auch das "nur mal angucken" am Computer sei strafbar. Wer wirklich zufällig an so ein Bild komme, sollte sofort die Polizei benachrichtigen. Der Kriminalbeamte warnte davor, "Sheriff" zu spielen und selbst im Internet für die Polizei zu suchen. Beim Besitz von Kinderpornos drohen bis zu ein Jahr Haft, für die Verbreitung solcher Bilder sogar bis zu drei. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern beträgt die Freiheitsstrafe mindestens zwei Jahre.

Der Pädophilen-Verband "Krumme 13", betonte Polizeisprecher Reinhard Fallak gegenüber dem Abendblatt, war von der aktuellen Razzia gegen Kinderpornographie nicht betroffen. Fallak: "Wir werden aber jedes Geschäftsgebaren sehr genau prüfen und sofort einschreiten, sobald dort gegen Gesetze verstoßen wird."

erschienen am 27. Sep 2003 in Hamburg

Quelle: http://www2.abendblatt.de/daten/2003/09/27/212933.html

Ich bekomm bei sowas echt das http://www.click-smilies.de/sammlung0903/wuerg/vomit-smiley-007.gif

almac
10.10.2003, 21:09
Leider ist dieses Thema mal wieder aktuell.
Ein deutscher Politiker steht im Verdacht Kinderpornographie besessen zu haben!
Einige grossen Webseiten haben sich zusammen geschlossen zu der Initiative: Netz gegen Kinderporno
Unter anderem heise.de!


Netz gegen Kinderporno
In einer gemeinsamen Erklärung haben wir, die Initiatoren der Aktion Netz gegen Kinderporno, im August 1998 auf zwei Missstände hingewiesen:

Das Vertrauensverhältnis der Netzbenutzer zu Polizei und Staatsanwaltschaften war damals empfindlich gestört. Gegen Netzteilnehmer, die im Internet zufällig auf Kinderpornographie gestoßen waren und dies den Behörden gemeldet hatten, wurden vereinzelt Verfahren eröffnet. Das führte dazu, dass Hinweise aus Angst vor Strafverfolgung unterblieben.

Die Ermittlungsbehörden waren "online" noch nicht voll einsatzfähig. Insbesondere fehlten über das Internet erreichbare Stellen, bei denen Netzteilnehmer Zufallsfunde von kinderpornographischen Inhalten schnell und unbürokratisch melden konnten.
Netz gegen Kinderporno unterhielt daher eine provisorische neutrale Meldestelle, die Hinweise auf Kinderpornographie im Internet online entgegennahm und anonymisiert an die Behörden weiterleitete. Als Reaktion auf die Aktion hat uns das LKA Nordrhein-Westfalen nach Rücksprache mit den anderen Landeskriminalämtern mitgeteilt, dass gegen Zufallsfinder von kinderpornographischen Schriften in Online-Diensten und Datennetzen generell keine Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. In der Tat ist uns seither kein Fall mehr bekannt geworden, in dem aufgrund einer einzelnen Kinderporno-Meldung gegen den Hinweisgeber ermittelt wurde. Außerdem nehmen die Landeskriminalämter mittlerweile Meldungen über illegale Internet-Inhalte online entgegen.

Die Initiative Netz gegen Kinderporno hat somit ihre Ziele erreicht und stellt die provisorische neutrale Meldestelle ein. Doch zum Schutz wehrloser Kinder vor körperlichen und seelischen Schäden gilt es auch weiterhin, der Kinderpornographie in allen Bereichen entschieden entgegenzutreten. Wir bitten Sie daher, Zufallsfunde von kinderpornographischem Material im Internet unbedingt den zuständigen Behörden zu melden. Eine Liste mit Online-Meldestellen finden Sie hier.



Quelle: heise.de (http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/)
Meldestelle: http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/meldestellen.shtml
Mitmachen: http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/websupport.shtml
Anleitung für Hinweisgeber: http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/anleitung.shtml

Eldariel
11.10.2003, 08:23
Leute die so etwas machen oder sich ansehen sind in meinen Augen krank!
Ich habe selber Zwei Kinder und wenn ich sowas höre oder lese, kann ich mich echt nur @XJustinSaneX anschließen und nur noch http://www.click-smilies.de/sammlung0903/wuerg/vomit-smiley-007.gif.
Diese Leute gehören echt eingesperrt und ihr Leben lang nicht mehr in Freiheit gelassen! X(

Ich habe mir gleich das Bild mit dem Link auf meine HP geladen, um zu zeigen was ich davon halte.
Es ziert nun die Hauptseite meiner HP. Und da wird es auch bleiben.

Ysabella
12.05.2004, 20:36
So habe diesen alten Thread ausgegraben da es wieder mal was neues gibt dazu:

11:55 -- Tages-Anzeiger Online
«Genesis»: 124 Verurteilungen
Im Kanton Zürich sind 124 Personen im Rahmen der Aktion «Genesis» gegen Kinderpornografie verurteilt worden. In rund 320 Fällen hatte die Polizei Strafanzeige erstattet.

Mit Ausnahme eines noch pendenten Falles ist in Zürich die im Spätsommer 2002 in mehreren Kantonen eingeleitete Aktion «Genesis» abgeschlossen, wie die zuständige Bezirksanwaltschaft Zürich mitteilt. Beim offenen Fall handelt es sich um ein Verfahren, in dem sich der Angeschuldigte gegen die Auswertung der bei ihm sichergestellten Daten wehrte.
In 124 Fällen wurden Personen zu Bussen verurteilt. «Diese Bussen sind einkommens- und vermögensabhängig», sagte dazu Urs Hubmann, zuständiger Bezirksanwalt, auf Anfrage. Im Durchschnitt betrügen sie zwischen einem Drittel und der Hälfte eines Monatslohns.

In einigen wenigen dieser Fälle - gemäss Hubmann höchstens zehn - war die Geldstrafe mit einer bedingten Freiheitsstrafe verbunden. «Die Freiheitsstrafen betrugen maximal drei Wochen», sagte Hubmann. Bis auf eine Person sind alle der Bestraften männlich.

Die Bezirksanwaltschaft (BA) betont, dass bei einem beträchtlichen Anteil der Verfahren nicht wegen Kinderpornografie, sondern wegen Sodomie (Tierpornografie) oder Gewaltpornografie Strafen ausgesprochen worden seien. Solche Darstellungen werden im Gesetz ebenso der harten Pornografie zugerechnet.

In rund 50 Fällen gab die Zürcher Kantonspolizei die Akten an andere Polizeikorps der Schweiz weiter, weil die Verdächtigen nicht mehr im Kanton Zürich wohnhaft waren. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass rund 30 Personen Opfer von Kreditkartenmissbräuchen wurden. Diese Täter konnten bisher noch nicht gefunden werden.

191 Verfahren wurden gemäss Bezirksanwaltschaft eingestellt. In 95 dieser Fälle mussten die Beschuldigten die Verfahrenskosten selber tragen. Ein Verfahren wurde sistiert. In einem Fall ergab sich der Verdacht, dass der Verdächtige aktiv Kinder missbraucht haben könnte. Dieser erhärtete sich jedoch nicht.

Bei einem grösseren Teil der Personen, die Kinderpornografie konsumierten, sei der Beweggrund nicht in pädosexuellen Neigungen, sondern eher in der Neugierde zu suchen, schreibt die BA. Zu hoffen sei, dass die Aktion «Genesis» das Bewusstsein geschärft habe, dass mit diesem Tun die Nachfrage nach Kinderpornografie und damit auch die Herstellung gefördert würden. (mu/sda)

Quelle: www.tages-anzeiger.ch