Mayve
08.10.2003, 18:31
Die Italiener wollen sie, die Deutschen finden sie überflüssig: die Ein-Euro-Note. Die Frage wird wohl keine neuen deutsch-italienischen Politik-Turbulenzen hervorrufen, aber das Thema rückt auf der währungspolitischen Tagesordnung nach oben. Italienische Politiker machen Druck.
Eine Frage der Gewohnheit
Ihr Anliegen ist verständlich. Vor der Währungsunion waren Münzen in Italien nur maximal 500 Lire wert. Dies entsprach etwa 50 Pfennig oder etwa 25 Cent. Aber nur wenige 500 Lire-Münze waren im Umlauf. Am geläufigsten waren Münzen von maximal 200 Lire. In Deutschland war dagegen der Fünf-Mark-Schein (etwa 2,50 Euro) weit weniger verbreitet als das Fünf-Mark-Stück
Italien sieht gute Chancen für Einführung
Italien sieht zunehmende Unterstützung in der Euro-Zone für den Vorschlag, Banknoten im Nennwert von einem und zwei Euro einzuführen. Finanzminister Giulio Tremonti sagte nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus den anderen elf Euro-Ländern: "Es entwickelt sich ein Konsens."
Bei Einführung neuer Scheine
Tremonti äußerte sich nicht dazu, wann solche Banknoten eingeführt werden könnten. Dies solle spätestens bei der Einführung einer neuen Geldschein-Serie geschehen, er hoffe jedoch auf einen früheren Termin. Die Geldscheine werden von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegeben. Frühere Vorstöße Italiens für Ein-Euro-Scheine waren bei anderen Euro-Staaten auf Skepsis gestoßen.
Eine Frage der Gewohnheit
Ihr Anliegen ist verständlich. Vor der Währungsunion waren Münzen in Italien nur maximal 500 Lire wert. Dies entsprach etwa 50 Pfennig oder etwa 25 Cent. Aber nur wenige 500 Lire-Münze waren im Umlauf. Am geläufigsten waren Münzen von maximal 200 Lire. In Deutschland war dagegen der Fünf-Mark-Schein (etwa 2,50 Euro) weit weniger verbreitet als das Fünf-Mark-Stück
Italien sieht gute Chancen für Einführung
Italien sieht zunehmende Unterstützung in der Euro-Zone für den Vorschlag, Banknoten im Nennwert von einem und zwei Euro einzuführen. Finanzminister Giulio Tremonti sagte nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus den anderen elf Euro-Ländern: "Es entwickelt sich ein Konsens."
Bei Einführung neuer Scheine
Tremonti äußerte sich nicht dazu, wann solche Banknoten eingeführt werden könnten. Dies solle spätestens bei der Einführung einer neuen Geldschein-Serie geschehen, er hoffe jedoch auf einen früheren Termin. Die Geldscheine werden von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegeben. Frühere Vorstöße Italiens für Ein-Euro-Scheine waren bei anderen Euro-Staaten auf Skepsis gestoßen.