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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Gehimnis um Oak Island



Ysabella
11.10.2003, 22:47
1795 fand der 16-jährige Holzfäller Daniel McGinnis auf Oak Island eine merkwürdige Vertiefung im Boden. Die kleine, unbewohnte Insel ist eine von vielen vor Neuschottland an der kanadischen Atlantikküste.

McGinnis holte zwei Freunde zu Hilfe. Die Jungen begannen zu graben - in der Hoffnung, einen Piratenschatz zu finden. In drei Meter Tiefe legten sie eine Schicht von Eichenplanken frei. Aber darunter war nur harter Lehm. In sechs und neun Meter Tiefe entdeckten sie wieder solche Holzböden. Bald ging den Jungen das Geld aus, und sie mussten die Suche aufgeben.

Andere Expeditionen versuchten ihr Glück. Die Abfolge von Lehm und Holzplanken wiederholte sich regelmäßig - bis zu einer Tiefe von dreißig Metern. Dann drang Wasser in das Loch ein. Forscher fanden mit Hilfe von roter Farbe und Dynamitsprengungen heraus, dass ein Tunnelsystem Meerwasser in den Schacht leitet, so bald die "Versiegelung" durch die Eichenplanken aufgehoben ist.

Bis heute wollten immer wieder neu gegründete Organisationen und finanzstarke Trusts dem Geheimnis auf die Spur kommen. Es wurden Gräben ausgehoben, mehr als zwanzig Parallelschächte in den Boden getrieben, unzählige Bohrungen durchgeführt, Dämme aufgeschüttet, geophysikalische Messungen durchgeführt, Gesteins- und Bodenproben untersucht.

Wer kann diese kunstvolle Anlage gebaut haben, und was kann dort versteckt worden sein? Die Theorien sind zahlreich. Wurden hier Manuskripte Francis Bacons oder William Shakespeares vergraben, die Kriegsbeute französischer Kanadier, die Schätze Kapt'n Kidds oder Francis Dracons, das Gold der Inkas oder die britische Armee-Kasse? Abenteurer und Wissenschaftler, Millionäre und Idealisten versuchten in den letzten zweihundert Jahren, das Rätsel zu lösen. Millionen von US-Dollar wurden investiert, das modernste technische Gerät eingesetzt. Sechs Menschen kamen inzwischen ums Leben. Doch Oak Islands "Money Pit", das "Geldloch", wie der Schacht längst heißt, gab bislang nicht das Geringste von materiellem Wert Preis. Nur kleine Holz- und Metallstücke, Kokosfasern und ein Pergamentfetzen konnten geborgen werden.

Vor Jahren zeichnete eine Fernsehkamera in siebzig Meter Tiefe die Umrisse von zwei Holzkisten, von Werkzeug und einer menschlichen Hand auf. So interpretieren die stolzen Entdecker die verschwommenen Fotos. Doch die Kisten rutschten bei der Bohrung in die Höhle ab und sind seitdem verschüttet. Erst die neuesten Unterwasser-Kartierungen, die das "Terra X"-Team in Auftrag gab, haben die Wissenschaftler mit neuer Hoffnung beflügelt, die Forschungen weiterzuführen.

Quelle: www.zdf.de

Mystik
17.10.2003, 16:33
Aha, endlich mal eines meiner tatsächlichen Interessengebiete.

Um Oak Island kursieren sehr viele Gerüchte. Manche reden von Piratenschätzen, andere von Verstecken religiöser Heiligtümer oder Bauten einer untergegangenen Hochkultur.

Der geschichtliche Hintergrund bleibt dabei jedoch sehr stark im Schatten der Geheimniskrämerei verschleiert.
Die fast noch plausibelste Erklärung ist jene, dass die Templer dort die Bundeslade versteckt haben könnten, die sie nach ihren Kreuzzügen in Besitz bekommen konnten. Jene Bundeslade beinhalte aber nicht die 10 Gebote in Form der bekannten Tontafeln (2), sondern einer mysteriöse Maschine namens Manna-Maschine. (Diesbezüglich werde ich in absehbarer Zeit hier mal einen separaten Thread starten.)
Jene Manna-Maschine soll per Photosynthese Algen herstellen - Funktion annähernd einem Reaktor.
Diese Maschine wurde bei Moses' 40 jähriger Wanderschaft durch die Wüste in eben jener Bundeslade transportiert, um das über 600.000 Mann starke Volk - welches ihn begleitete - zu ernähren.

Meine vorangegangene Bezeichnung für den Reaktor trifft es sogar auf den Punkt. Nach neuesten Kenntnissen geht man davon aus, dass diese Maschine vermutlich mit Uran betrieben wurde. Hierzu wurde die erste Parallele zu Oak Island gezogen, da auch dort in den Tiefen Radioaktivität festgestellt wurde.

Die Bundeslade ansich bestand aus Akazienholz, Goldbeschlägen und diversen anderen Materialien - vorzugsweise zur Auskleidung der Innenflächen.

Nun haben wir 3 merkwürdig (auch weithergeholte) kooperierende Materialien, die auf Oak Island im Zusammenhang mit der Bundeslade (Manna-Maschine) miteinander korrespondieren. (Holz (Akazie?), Metall (Gold oder Eisen?) und Radioaktivität (Uran?))

Nachweislich besaßen die Templer Seekarten, in welchen auch explizit Oak Island und umliegende Inseln verzeichnet waren.
Die Aufträge der templer während ihrer Kreuzzüge - Beschaffung sämtlicher heiligen Artefakte - sollte auch allgemein bekannt sein. Es gab keine Grundsätze, woran sie sich während dieser Umsetzung halten mussten, deswegen verliefen viele Kreuzzüge recht blutig. "Hierzu wäre auch die Artus-Sage bzw. die Aufgaben und der Sinn der "Tafelrunde" interessant."

Man könnte die Templer nun unterschiedlich betrachten. Für die einen ist diese Vereinigung kirchlichen Ursprungs. Andere sehen sie als unabhängige Sekte oder Verschwörungs-Gesellschaft.
Eine ihrer Festungen / Sitze war "Rennes le Château". [Alleine darüber ließen sich Bücher schreiben.]
Jene Burg mussten die Templer jedoch fluchtartig verlassen. [Die Gründe werden hier nicht näher aufgeführt, da sie den Rahmen und auch das Thema sprengen würden.]

Man geht davon aus, dass die Templer auf ihrer Flucht an Oak Island vorbeikamen und dort eben jenes heilige Artefakt - welches zudem auch sinnbildlich als "Gral" gesehen wird - zu verstecken.

Viele Aspekte sprechen für eine solche Theorie, aber dies hier alles aufzuführen ...? Nicht heute!

Aber schaut einmal selbst:
http://www.mikoweb.de/oakisland/MoneyPit/moneypit.html

http://www.goldsucher.de/schatzsuche/amerika/oak_island.html

http://fischinger.alien.de/Artikel33.html

Gruß
[sy]