Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keinen Sinn mehr?!
Jassielein1981
13.10.2003, 10:57
Hallo,
ich weiß nicht ob sich jemand noch an meinen Beitrag erinnern kann. Ist ja auch schon ein bisschen her.
Um es nochmal kurz zu erzählen.
Ich habe meinen Freund vor nunmehr 10 Monaten in einem Chat kennengelern. Wir verstanden uns gut, mir gefiel die Art und Weise wie er schrieb. Hatten manchmal wirklich in einer Sekunde den gleichen Gedanken. Das Problem ist halt, er wohnt 400 km weit weg vom mir. Ich wohne in Dortmund, er in nem kleinen Kaff bei Offenburg. Das ist nicht mal eben um die Ecke. Wir sehen uns wenn es gut läuft alle 4 – 5 Wochen. Ist ja auch immer eine Frage der Zeit und der Finanzen!
Das macht mich manchmal echt fertig. Wenn ich ihn brauche, ist er nicht da. Und wenn er da ist, auch wenn das jetzt hart klingt, geht er mir teilweise echt auf den Keks. Wir haben kaum Themen über die wir reden können. Quatschen über belangloses Zeug. Ist das Sinn einer Beziehung? Ich bin mir so unsicher ob es noch einen sinn hat! Hat es überhaupt noch einen, wenn ich so denke?
Widerum, wenn er wieder wegfahren muss oder ich zurück nach Hause muss, steh ich heulend da und will nicht, dass er fährt. Ich hab ihn doch lieb, aber ich weiß halt nicht, ob es noch die endlose Liebe ist, die diese Umstände und die Distanz übersteht. Er ist mir manchmal so fremd. Wenn man es mal genau nimmt, kennen wir uns nach 10 Mon. Gerad mal so als seien wir 3 Mon zusammen.
Tja, und jetzt kommt noch dazu, dass ein guter Freund von mir, auch mehr für mich empfindet als nur Freundschaft. Das weiß ich allerdings erst seit gestern.
Jetzt bin ich total durch den Wind. Kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen!
;(
Eigentlich musst du selber wissen, was du willst.
Aber wie es sich für mich anhört, hat es nicht mehr viel Sinn.
Mann muss in einer Beziehung miteinander reden können.
Eine Fernbeziehung ist schon schwer genug, wenn man sich sehr liebt,
aber das scheint bei dir nicht der Fall zu sein.
Überleg dir, ob du immer traurig bist, wenn ihr wieder auseinandergeht, weil
du EINEN Freund länger nicht wiedersiehst und dann eine Weile keinen mehr hast
zu Kuscheln etc. oder weil du dich von IHM verabschieden musst.
Vermisst du ihn denn, wenn ihr euch nicht seht?
Jassielein1981
13.10.2003, 12:16
Ich weiß es im Moment selber nicht. Ich kann auch nicht genau definieren, was ich vermisse oder warum ich heule, wenn er fährt. Letzte Woche war er erst da, und ich versuche seitdem das Gefühl zu deuten, welches ich am Bahnhof hatte. Es war so traurig, so deprimierend als er in den Zug gestiegen ist, und der dann mit ihm davon fuhr. Er fehlte mir. Doch mittlerweile, nicht mehr so sehr wie letzten Sonntag. Wir mailen jeden Tag, aber das ersetzt ihn halt nicht. Es ist so ungewohnt wenn er dann da ist, so eine fremde Situation. Doch dann wiederum gewöhnt man sich aneinander und freut sich das er da ist, doch in manchen Situationen da wünscht man ihn weg. Da nervt er einfach, vor allem wenn man um den heißen Brei rumredet und irgendwie keinen gemeinsamen Nenner findet! Das ist alles so kompliziert. :-(
Ich weiß im moment gar nicht nach was mir der Kopf steht. Vor allem auch, nachdem Geständnis eines Freundes gestern.
Hallo Jassie,
laut Statistik halten Fernbeziehungen im Durchschnitt 1,5 Jahre. Nähe zu erreichen ist unglaublich schwer - Diskussionen müssen am Telefon ausgetragen werden, die Mimik, die Körpersprache fehlt, es entstehen Missverständnisse... und die ständig wiederkehrenden Abschiede schlagen uns auf die Psyche.
Eine Fernbeziehung ist nur dann ohne blaue Flecken auf der Seele zu ertragen, wenn man sich von Anfang an ein Ziel setzt: wenn du dein Studium fertig hast, ziehen wir zusammen etc. Ein "Vor-sich-hin-lieben-und-leben" auf Distanz macht einen platt. Ich weiß wovon ich rede, ich lebe seit 3 Jahren in einer solchen Beziehung.
Meiner Ansicht nach (was ich auch mit meinem Partner kürzlich diskutierte) geht eine Fernbeziehung so lange einigermaßen gut, bis einer der Partner jemand anderen kennenlernt, der GREIFBAR ist. Jemand, auf den man nicht wochenlang warten muss. Den Sex möchte ich hier nicht ausklammern. Man kann seine Hormone nicht ständig an- und abschalten. Der um die Ecke wohnt und Lust hat, bei 25 Grad ein Bier trinken zu gehen... mal kurz mit dem Fahrrad um die Ecke zu strampeln... Auch da ist, wenn man seinen Durchhänger hat, und zwar nicht nur am Telefon... Ich glaube, in diese Situation schlitterst du grade rein.
Sieht man sich dann wieder, ist man sich erst fremd, muss Nähe schaffen. Hat man diese Nähe erreicht, ist die gemeinsame Zeit um. Es ist ein Kreislauf ohne Ende.
Jassie, ich kann dir nicht raten Schluss zu machen, aber ich kann dir auch nicht raten diese Beziehung fortzuführen. Es wird schlimmer mit der Zeit, die ständigen Abschiede, es bricht einem irgendwann schier das Herz. Man fühlt sich dauernd zurückgelassen, zurückgewiesen, allein. Während draußen das Leben ist... draußen.
Nur du allein kannst entscheiden, ob "Omnia vincit amor" entscheidet oder nicht. Und ob "Amor tollit timorem" gültig ist oder nicht.
Viel Entscheidungskraft wünscht dir Fee
Fee hat Recht, ich denke auch, dass man in einer Fernbeziehung ein Ziel haben sollte, dass irgendwann auch greifbar wird.
Bin ja in einer ähnlichen Situation, Karlsruhe-Münster, über 400 km.
Ziel liegt in weiter Ferne und manchmal glaub ich auch, wenn jemand "greifbar" wäre, jemand, der wirklich da sein kann, physisch, dann würde es sich wohl herausstellen, wie groß die Liebe wirklich ist.
Für mich ist es momentan unvorstellbar, dass ein anderer seinen Platz einnehmen könnte, natürlich gibt es Männer, die ich kennenlerne und auch nett finde, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da mehr draus würde.
Jassi, Du bist sehr verunsichert, versuche herauszufinden, was Du willst.
Es ist immer schrecklich, wenn einer gehen muss, man wieder alleine ist. Fehlt ER Dir wirklich, oder ist es nur das eklige Gefühl der Einsamkeit, das Dich quält?
Ich find das auch nicht so schlimm, wenn man genervt ist und lieber allein sein möchte, obwohl man sich doch so gesehnt hat, dass er endlich da ist, man kann nicht erzwingen, dauerglücklich zu sein, nur, weil man sich selten sieht. In ner "normalen" Beziehung wünscht man den anderen vielleicht auch mal weg, braucht seine Ruhe, in unserem Fall unterdrückt man das Gefühl, will es nicht zulassen, weil man eben nur die wenigen Tage miteinander hat und da soll alles einfach nur schön sein.
Ist es aber eben nicht immer, man freut sich schon auf den anderen, dann kommt die ewig lange Fahrt, Staus, verlorene Zeit auf der Autobahn, man ist müde und gereizt.
Ich denke, es kann dennoch klappen, wenn es beide wollen, wenn ein Ziel da ist (eben mal richtig zusammensein zu können), jeder Tag bringt Dich dem näher.
Es dauert auch länger, kein Thema, sich näherzukommen, emails, Telefon, SMS, alles schön und gut, aber nix ersetzt das persönliche Gespräch, allerdings kann man auch das nicht erzwingen.
Ich leide manchmal sehr unter der Situation, mach mir viele Gedanken, so hab ich mir eine Beziehung nie vorgestellt, aber ich bin irgendwie halt glücklich mit ihm, diese Grundzufriedenheit ist da, dieses schöne, warme Gefühl in mir, wenn ich an ihn denke.
Zweifel gehören immer dazu und sind auch gut, man wird wachsam und bekommt ein Gespür für sich und andere.
Ich hab 3 Wünsche für Dich:
die Gelassenheit, alles hinzunehmen, was nicht zu ändern ist,
die Kraft zu ändern, was nicht länger zu ertragen ist und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
lg
Vega
Jassielein1981
15.10.2003, 11:55
Also, heute geht es mir wesentlich besser als gestern. Denn gestern hatte ich mit meinem Freund ein Mailing, da wir keine Möglichkeit hatten zum telefonieren und bei 400 Km konnt ich auch nicht mal eben hinfahren!
Wir haben gegenseitig festgestellt, dass es wohl auf kurz oder lang keine Zukunft für unsere Beziehung gibt. Das war ein schöner Schlag ins Gesicht, doch wenn man es realistisch betrachtet stimmt es. Man muss festhalten, ich bin ein typischer Stadtmensch, könnte wahrscheinlich niemals auf dem Land leben, und andersrum ist es bei ihm genauso. Außerdem haben wir beide unseren Job. Keiner von uns ist sich nicht sicher ob die Liebe die wir füreinander empfinden ausreicht, um etwas neues zu beginnen. So hart das auch ist, werden sich unsere Wege trennen. Denn was nützt es, mit jemandem noch befreundet zu sein, für den man doch eigentlich mehr empfindet. Das trifft doch jedesmal mitten ins Herz. Das kann ich nicht!
Wir lassen uns jetzt erstmal ein bisschen Zeit, über alles nachzudenken. Um das ganze in nächster Zeit mal persönlich zu besprechen. Das ist mir wichtig!
Tja, so schnell kann es gehen. Doch auf Dauer so eine Beziehung zu führen, daran wäre ich zugrunde gegangen!! So schwer es jetzt auch ist!!
*schnief*
Jassie
;(
Hi jassielein,
wenigstens hast du jetzt auch Klarheit.
Auf Dauer eine Fernbeziehung zu führen hat meiner Ansicht keine Zukunft.
Einer muss schon bereit sein, "alles" aufzugeben, auf lange Sicht gesehen.
Trotzdem wird es wahrscheinlich in nächster Zeit sehr hart für dich.
Aber wir sind da und helfen dir durch den Liebeskummer.
Mit der Zeit wird alles besser. Das ist jetzt nicht nur eine Floskel,
es stimmt.
Die Entscheidung war sicher für euch beide hart, aber
wahrscheinlich auch richtig.
Oder die Trennung zeigt euch, dass ihr doch so viel
füreinander empfindet, dass einer bereit ist, alles aufzugeben.
Aber das zeigt nur die Zeit...
Liebe Grüße
Pingu
Jassielein1981
15.10.2003, 16:13
Es war nicht ganz einfach, das stimmt schon, aber besser so!
Was nützt mir jemand, den ich kaum sehe, mit dem ich keine Perspektive auf eine gemeinsame Zukunft habe. Meine Liebe reicht einfach nicht aus, um alles aufzugeben um zu ihm zu ziehen. Das wäre auch in der jetzigen Situation sicher zum scheitern verurteilt. Wir sind 10 Monate zusammen, und kennen uns vielleicht so als seien wir 2 Mon zusammen. Das reicht doch nicht zum zusammenleben. Meiner Meinung nach.
Ich muss mich damit abfinden, dass es keine Gemeinsame Zukunft für uns gibt.
Gestern ging es mir deswegen schlechter, alles war noch so frisch. Heute seh ich das alles etwas positiver. Ich mag ihn wirklich und er hat mein Leben bereichert, aber das Leben geht auch weiter.
Ich lebe praktisch wie zuvor auch, ich laufe ihm nicht zufällig über den weg, wir arbeiten nich zusammen. Keine Möglichkeit ihm noch zu begegnen.
Er meinte wir sollten gute Freunde bleiben, die halt mehr füreinander empfinden und wenn sich dann irgendwann eine Lösung bietet und es beide noch wollen, dann sehen ob es nochmal klappt. Was meint ihr?
Ich sehe das sinnlos an, das wäre doch jedesmal ein Stich ins Herz wenn miteinander Kontakt hätten. Freunde sein aber mehr nicht! Und was für eine Lösung soll sich da bitte bieten? Einer von uns verliert seinen Job? Dann wären aber immer noch die privaten Kontakte die man im Stich ließe. Eine blöde Idee wie ich finde.
Es tut mir echt leid, das es keine bessere Lösung für uns gibt im Moment, aber um dem Schmerz später entgegenzuwirken, ist es jetzt besser zu gehen! So weh es auch tut wenn man es auspricht. Denn leben tut man die ganze Zeit danach, dem Anschein zu Urteilen zumindest!
;(
weißt du Jassie... das mit dem Freunde bleiben.... vergiss es. Lass es langsam einschlafen. Du hast recht Jassie, du bist jung, und wenn keiner von euch beiden wirklich Ambitionen hat, sein Leben zugunsten des Anderen aufzugeben, hat es keinen Sinn. Die Liebe muss größer sein als in einer Nahbeziehung, man muss viel mehr aushalten können, viel stärker sein.
Eine Fernbeziehung bedeutet Schwerstarbeit, incl. Eifersucht, Einsamkeitsgefühl etc. Man sollte eine Perspektive sehen, wie schon gesagt: wenn dieses und jene Ziel erreicht ist, ziehen wir zusammen. Ist das nicht der Fall, sollte man es lassen.
Lass dich hineinfallen, gib dir ein paar Wochen Zeit, und dann orientiere dich neu. Das alte Blabla: dein Leben liegt noch vor dir, aber es stimmt. Wenn du das Gefühl hast, diese Beziehung tut dir nicht gut, dann geh.Der Schmerz wird kommen, unweigerlich, aber er geht vorbei.
Jassie, ich schicke dir ganz viel Mut und Kraft.
Liebe Grüße von Fee
Jassielein1981
16.10.2003, 14:14
:(
Eine Fernbeziehung ist Schwersarbeit, das stimmt wohl. Und beide müssen daran arbeiten, dass es auch funktioniert. Sonst klappt da gar nichts.
Es tut mir zwar unendlich leid, weil ich ihn immer noch sehr mag. Aber Liebe kann man das nicht mehr nennen. Deshalb reicht das auch nicht mehr aus, um es am Leben zu erhalten. Damit möcht ich aber keinem Missmut machen, der gerad am Anfang einer Fernbeziehung steht. Es kann klappen, wenn beide bereit sind zu investieren.
Bei mir sollte es nicht sein. Ich habe den Kontakt zu Ihm erstmal abgebrochen. ER hat mich gefragt was los sei, weil wir täglich E-Mails geschrieben haben. Doch ich kann nicht zur Tagesordnung über gehen, und weiter machen wie bisher! Das geht einfach nicht. Das tut nämlich verdammt weh. Ich weiß nicht wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Daher der Bruch.
Das ist alles noch so frisch. Und so traurig, das 400 Km aus einer Beziehung einen Scherbenhaufen machen kann!
jassie :(
Hallo Jassielein,
ich möcht mal gleich anfangen. Ich hatte mit meiner Freundin eine Fernbeziehung über 2 Jahre hinweg und heute wohnen wir seit 2 Jahren zusammen. Aber die Ausgangssituation war deutlich anders als bei Dir.
Du hast gesagt, dass Ihr in der Regel über Belanglosigkeiten redet und stellst in Frage, ob das in einer Beziehung normal ist.
Natürlich ist das normal!!! Man tauscht sich in einer Beziehung häufig aus und erlebt vieles gemeinsam. Da ist es ein Glück, wenn man sich auch über banale Dinge unterhalten kann, die nichts mit der eigenen Beziehiehung zu tun haben.
Sonst ginge sehr schnell der Gesprächsstoff aus.
Aber nun zu Deiner aktuellen Situation. Du hast Dich entschieden Dich neuen Möglichkeiten zu öffnen und das ist auch gut so (mit knapp über 20).
Schade ist nur, dass Du wenig darüber berichtest, was mit Deinem Bekannten ist, der Dir so zugeneigt ist.
Dass Du die momentane Situation als schwierig empfindest liegt mehr an der Gewohnheit, als an der "Liebe".
Folge Deinen Gefühlen und das Leben wird schön!!!!
Ich verlass mich da voll auf Dich.
Ich verfolge die Entwicklungen weiter, egal wie es sich entwickelt.
Zuversichtliche Grüße
Tigger
Hi Jassielein,
ich denke es ist richtig auf Abstand zu gehen.
Wenn ihr beide die Trennung überwunden habt, könnt ihr versuchen
Freunde zu werden.
Vorher wird das wohl oder über schief gehen.
Ich wünsch dir viel Glück.
Liebe Grüße
Pingu
Jassielein1981
17.10.2003, 11:03
Hallo Tigger!
Um auf deinen Beitrag zu antworten.
Ich finde, man sollte in einer Beziehung, auch über die Beziehung und ab und zu auch die Lage der Beziehung reden. Was einen stört was blöd gelaufen ist, was gut gelaufen ist. Da war bei uns einfach null. Manchmal ging uns da wirklich der Gesprächsstoff aus. Und das kann es ja wohl nicht sein, oder?
Mein "Bekannter", wie du es so nett formuliert hast, sieht das etwas anders. Ich denke ihm sind die Problematiken, die ich festgestellt hab, nicht so deutlich wie mir. Er sieht als Hauptproblem wirklich die Entfernung, und nicht auch die Verschiedenheiten, die wir an den Tag legen. Denn da gibt es einige!
Es ist wohl mehr die Gewohnheit die mir fehlen wird, als er selbst. Einen Trott, den man 10 Monate lang gehabt hat, einfach aufzugeben, ist ein komisches Gefühl. Aber meine Empfindungen zu ihm, sind immer noch da. Ich mag ihn halt, aber lieben? Ob das überhaupt je da gewesen ist?
Ändern tut sich ja auch nicht wirklich was, ich führe mein Leben halt genau so wir immer. Und über den Weg laufen werden wir uns wahrscheinlich auch nie wieder. Also auch keine Schmerzvollen Begegnungen!
Ich habe den Kontakt zu ihm erst einmal auf Eis gelegt bis ich für mich realisiert habe, was jetzt überhaupt Sache ist.
Ich denke ich schaffe das!
Jassielein
Hi Jassielein,
ich habe das letzte Jahr auch eine Fernbeziehung geführt, und weiß genau, wie sehr jeder einzelne Kilometer an einem zehren kann.
Ich denke, dass die Distanz mit ein Haptfaktor bei uns war, warum es nicht funktioniert hat. Traurig, aber wahr.
Das komische an der Trennung in einer solchen Situation: Anfangs macht es kaum einen Unterschied. Zwar fallen die Telefonate und emails, all die kleinen Gesten weg, aber gesehen hat man sich ja eh nur in großen Abständen, anfangs realisiert man es gar nicht.
Ich hoffe, wenn der Schmerz dich richtig packt ( das war bei mir nach ca 4 Wochen der Fall und ich bin nun mitten drin), dann kannst du ihn auch zulassen. Es ist traurig und schmerzhaft jemanden zu verlieren, der einem nahe Stand. Wie auch immer du diese Gefühle qualifizieren magst.
Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut, an einem Ort bleiben und mich auf mein eigenes Leben konzentrieren zu können. Ich habe nun die Wochenenden wieder zur freien Verfügung, kann mich mit Freunden treffen oder einfach nur entspannen.
Früher war ich ab Donnerstag abend zumindest gedanklich schon auf dem Sprung, und Sonntag abend todtraurig, wenn ich wieder heim musste.
Und trotzdem vermisse ich das alles....ob aus Gewohnheit oder Liebe, keine Ahnung.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Mut und Kraft,
auf uns warten noch viele schöne Momente, freuen wir uns darauf :elch)
Maya
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