Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufsstress bedroht das Liebesleben
Stress im Job bedroht immer häufiger die Partnerschaft.
Als "Beziehungsfeind Nummes eins" bezeichnet
eine Hamburger Paar-Therapeutin
in der einer Ausgabe der Frauenzeitschrift F Ü R-S I E
die Schieflage zwischen Berufs- und Privatleben.
Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen: <<klicken>> (http://almac.de/forum/content.php?3-Berufsstress-bedroht-das-Liebesleben)
Was meint ihr dazu ?
Götter, mich trifft der Schlag. SIE sollte IHN fragen. Wo leben diese Frauenzeitschriften eigentlich, im 19. Jahrhundert??? Herrschaftszeiten, bei uns liegt das Problem genau anders rum, und ich kenne viele Paare wo es ebenso ist. Ich arbeite das 2,5-fache von der Arbeitszeit meines Partners und verdiene das 3-fache. Und da weiß die Für Sie nichts anderes, als so einen Krampf zu schreiben??
"Oft sehen gerade Frauen den Beruf des Partners als ihren persönlichen Feind"
es kann einfach nicht wahr sein. Ich glaub es nicht. Und das im Jahr 2003...
Fee, ziemlich entnervt
ich persönlich kenne nur (haus-)frauen (Ü40) die FÜR SIE lesen. von daher ist dieser artikel eher einseitig in richtung zielleser(in) ausgelegt. aber zurück zum thema.
"stress" kann für jede beziehung zur bedrohung werden. egal ob es sich um berufliche belastungen oder freizeitmäßige überaktivitäten durch sport o.ä. handelt. auch hier heißt es, um ein zitat eines bekannten aufzugreifen, "gehen sie bis zum äußersten - reden sie miteinander".
wichtig ist herauszufinden, warum der partner (ob "m" oder "w") beruflich oder freizeitmäßig so belastet ist und nicht genügend zeit für zweisamkeit bleibt. und warum fühlt sich der andere partner vernachlässigt? hat er/sie vielleicht einfach langeweile, keine eigenen ideen oder fehlen gar die gemeinsamen interessen, ist man dabei sich auseinanderzuleben?
"stress" ist meiner meinung nach sowieso zu einem modewort geworden, dass jeder vor sich hin plappert. "stress" ist ein negatives wort und sollte öfter durch "viel zu tun", "gute auftragslage" oder manchmal sogar durch "fehlende eigen-organisation" ersetzt werden - dann würde es vielen einfach besser gehen.
gruß
thekla
-stressfrei!-
Habe in den Jahren seit ich auf diesen Artikel hingewiesen habe,
durch aus diesen Punkt öfters im engeren Bekanntenkreis gehört und bin mir sicher das es auf den einen oder anderen zutrifft!
Nicht umsonst sind in dem Bereich der Berufsunfähigkeiten, die Zahlen der Burn Out Syndrome stark gestiegen.
Das wirkt sich garantiert dann auch auf die Partnerschaft aus.
Wenn man heute statt bis 16 Uhr halt bis 19 oder 20 Uhr arbeitet und fertig nach Hause kommt,
dann hat man bestimmt keine Lust....
Habt ihr auch solche erfahrungen gemacht?
Gruss
Almac
Wow.. Der 1. Beitrag ist wirklich schon sehr alt *g*
Das war sogar noch vor meiner 1. Anmeldung ^^
Also ich bin auch der Meinung, dass es die Partnerschaft belastet... Ich weiß jetzt nicht mehr genau wann das war.. Ich glaub vor genau 1 Jahr - auch vor der Weihnachtszeit... Da waren mein Ex und ich so im Berufsstress, dass wir am Abend nur froh waren, endlich zu Hause zu sein.
Das ging sicher über 4 Monate so. Da hatten wir keine Zeit für Zärtlichkeiten oder sonstiges.
Waren zu Hause, beide noch ein bisschen vorm PC und dann schon wieder ab ins Bett und sich ausruhen..
irgendwer69
27.11.2010, 11:59
Stellt sich die Frage, ab wann das "liebesleben" bedroht ist. 1x Die Woche, 2x, oder nur 1x im Monat, seltener ....
Eine Partnerschaft besteht nicht (nur) aus dem Liebesleben, sondern vielen anderen dingen.
Und überhaupt, was sollen denn die Leute sagen, die 50 Stunden und mehr die Woche Arbeiten. Schichtler etc. Merkwürdigerweise gehts bei denen meist auch...
Oder liegt es daran, das sie andere Prioritäten in einer Beziehung setzen?
Mag auch sein, das ich anders in dieser Beziehung "Ticke".
->Maya<-
27.11.2010, 13:06
So wie ich es verstanden habe meinte almac nicht nur das Sexleben mit Liebesleben.
Bei mir bedroht Berufs- bzw. Uni- und Arbeitsstress eindeutig sowohl Sexleben als auch allgemeines Liebesleben. Einfach weil man teils nur noch 8 Stunden zu Hause ist und diese dann bitter nötig hat zum schlafen und dann keine Zeit mehr hat für Sex, bzw. sich die Zeit dafür nicht nimmt. Und damit kommt natürlich dann auch alles andere zu kurz: Gespräche, Zärtlichkeiten, Liebeserklärungen und und und.
Ich glaube aber es kommt auch sehr darauf an was für ein Mensch man ist, ob man seine Arbeit mit nach Hause bringt oder sie an der Arbeit lässt und dann vollends entspannen kann. Ich kann z.B. nicht entspannen wenn ich weiß den nächsten Tag habe ich ein Referat oder gebe mein Tutorium.
Liebe Grüße
Bei uns läuft das genau so... Ich bin früh aus dem Haus, komme teilweise sehr spät heim, bringe dann noch den Laptop mit und arbeite noch schnell das eine oder andere auf. Oder erledige das am Wochenende. Da bin ich schon froh, dass wir tagsüber mal kurz telefonieren oder mailen können, weil wir sonst an manchen Tagen gar keine Gelegenheit hätten, uns auszutauschen.
Das ist vergleichbar mit der Situation, wenn einer ständig online ist (wie viele Beziehung sind eigentlich an World of Warcraft zerbrochen?).
Also Arbeit hab ich selten mit nach Hause genommen, aber wenn man endlich mal daheim ist, hat man ja auch andere Pflichten zu erledigen.
Da kommt man eh schon später heim und hat noch den ganzen Haushalt vor sich. Kochen, Geschirr abwaschen, aufräumen und und und.
Nebenbei vielleicht noch lernen für die Schule. So war das bei mir.
Und da gab es oft Streit, weil ich auch immer gesagt hab, Schule ist mir im Moment wichtiger als Haushalt. Weil die Ausbildung ein Grundstein für mein weiteres Leben sein wird. Der Haushalt ist am nächsten Tag auch noch da.
Aber es kommt halt drauf an, wie sehr sich die Partner unterstützen. Mein Ex hat mich nicht unterstützt. Ich ging jeden Tag früher außer Haus als er, kam fast jeden Tag später heim als er und er war daheim immer nur vorm PC. Er hat mir nie irgendeine arbeit im Haushalt abgenommen. Im Gegenteil. Es wurde von mir verlangt, jeden Tag zu kochen..
Wenn man sich da mehr abwechselt und die Hausarbeit aufteilt, bleibt sicher auch wieder mehr Zeit für das Liebesleben.
Vorallem kann man dann auch beim Aufräumen ein wenig Spaß haben und rumblödeln, sodass es die Partner auch wieder näher bringt..
Ja das ist ein guter Artikel, vor allem ist er jedoch sehr schlüssig.
Ich denke der immer schneller werdende Alltag gepaart mit den steigenden Anforderungen ist ein wahrer Liebeskiller.
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