Nephthys
23.10.2003, 16:35
Kamera-Handys werden immer öfter verboten
Aus Angst vor Spannern und Spionen wird der Gebrauch von Kamera-Handys immer öfter eingeschränkt oder sogar untersagt. Viele US-Unternehmen haben die Mobiltelefone bereits von ihren Firmengeländen verbannt. Nun soll es auch die ersten Verbote an öffentlichen Plätzen geben, wie der Online-Nachrichtendienst tecchannel.de berichtet.
Zu den Firmen, die die Benutzung eines Kamera-Handys auf dem Betriebsgelände verboten haben, gehört auch der Automobilkonzern General Motors. "Die Gefahr ist einfach zu groß, dass jemand auf dem Firmengelände eine Neuentwicklung fotografiert und das Foto verkauft oder ins Internet stellt", wird Konzernsprecher Dan Flores von tecchannel zitiert. Eine beispielhafte Entscheidung bereitet derzeit die Stadt Seven Hills im Bundesstaat Ohio vor. Stadtratsmitglied David Bentkowski fordert unter anderem in Toiletten und in Umkleidekabinen öffentlicher Schulen den Gebrauch unter Strafe zu stellen. "Diese Dinger sind wie die Spionagekameras in den James Bond-Filmen. Jemand tut so, als würde er telefonieren - und plötzlich ist ein Nacktfoto von Dir im Internet", sagte Bentkowski gegenüber tecchannel. Über den von Bentkowski eingereichten Antrag, der erstmalig den Gebrauch von Foto-Handys auf öffentlichen Plätzen einschränken würde, wird der Stadtrat von Seven Hills in den kommenden Tagen abstimmen.
Die Verkaufszahlen für die Handys mit eingebauten Digitalkameras werden nach Angaben des Forschungsinstituts ARC in diesem Jahr auf weltweit rund 55 Millionen Stück ansteigen. Damit würden die Geräte so häufig verkauft werden wie herkömmliche analoge und digitale Fotoapparate zusammen.
Aus Angst vor Spannern und Spionen wird der Gebrauch von Kamera-Handys immer öfter eingeschränkt oder sogar untersagt. Viele US-Unternehmen haben die Mobiltelefone bereits von ihren Firmengeländen verbannt. Nun soll es auch die ersten Verbote an öffentlichen Plätzen geben, wie der Online-Nachrichtendienst tecchannel.de berichtet.
Zu den Firmen, die die Benutzung eines Kamera-Handys auf dem Betriebsgelände verboten haben, gehört auch der Automobilkonzern General Motors. "Die Gefahr ist einfach zu groß, dass jemand auf dem Firmengelände eine Neuentwicklung fotografiert und das Foto verkauft oder ins Internet stellt", wird Konzernsprecher Dan Flores von tecchannel zitiert. Eine beispielhafte Entscheidung bereitet derzeit die Stadt Seven Hills im Bundesstaat Ohio vor. Stadtratsmitglied David Bentkowski fordert unter anderem in Toiletten und in Umkleidekabinen öffentlicher Schulen den Gebrauch unter Strafe zu stellen. "Diese Dinger sind wie die Spionagekameras in den James Bond-Filmen. Jemand tut so, als würde er telefonieren - und plötzlich ist ein Nacktfoto von Dir im Internet", sagte Bentkowski gegenüber tecchannel. Über den von Bentkowski eingereichten Antrag, der erstmalig den Gebrauch von Foto-Handys auf öffentlichen Plätzen einschränken würde, wird der Stadtrat von Seven Hills in den kommenden Tagen abstimmen.
Die Verkaufszahlen für die Handys mit eingebauten Digitalkameras werden nach Angaben des Forschungsinstituts ARC in diesem Jahr auf weltweit rund 55 Millionen Stück ansteigen. Damit würden die Geräte so häufig verkauft werden wie herkömmliche analoge und digitale Fotoapparate zusammen.