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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kastration...



Pingu
09.03.2006, 16:20
Hallo ihr,

ich melde mich mal wieder, da ich momentan ein Zeitproblem habe, kommt das ja leider nicht mehr so oft vor.... :rolleyes:

Bei unseren zwei Miezen steht jetzt die Kastration an, ich hab heute einen Termin gemacht, den 23.03.
Bin jetzt schon ganz nervös... . Deshalb würde mich mal interessieren, wie die Kastration eurer Katzen abgelaufen ist.
Ich weiß, dass ich meinen zwei ab 18:00 Uhr nichts mehr zu fressen geben darf, das wird ein Gejammere geben... . Ich nehme mir natürlich Urlaub, Donnerstag werden sie kastriert, wenn ich dann Montag wieder arbeiten gehe, müsste es ja reichen oder?

Momentan ist Lea rollig, aber gar nicht mal so schlimm, sie mauzt bzw. gurrt zwar mehr und rollt sich hin und her, aber ich hab´s mir schlimmer vorgestellt. Sie ist wohl ein Frühzünder, sie ist ja erst 6 Monate. Lissy ist bereits 8 Monate und war noch nicht rollig. Der Tierarzt kastriert sie dann aber zusammen, dann haben wir es mit einem Mal hinter uns...

Hab schon viele Foren durchsucht und mich informiert, na ja, aber die Nervosität nimmt es nicht... .
Aber es dauert ja noch, bis es soweit ist, ich glaube bis dahin kann ich alles runterbeten, was man beachten muss... . :D

plofre
09.03.2006, 20:09
Die Katze meiner Tochter wurde vor 1 Woche kastriert. Die hat 1 1/2 Tage nichts zu fressen gekriegt. Am Abend nach der Kastration ist sie wieder herum gesprungen als ob nichts gewesen wäre. Übermorgen kriegt sie ihre Nähte raus. Da lassen wir auch den klitzekleinen Dippel (Beule) an ihrer Operationsstelle anschauen. Der ist aber kleiner, als der Arzt als Grenze angegeben hat.

Gruß
plofre

Luvi
10.03.2006, 12:32
Hallo Pingu!

Ich habe meine beiden Katzen genau vor einer Woche kastrieren bzw. sterilisieren lassen. Ich habe ein Pärchen.
Sie wurden gleich um 7:15 Uhr in der Früh operiert. Ich durfte sie gleich nach der OP mit nach Hause nehmen, das war mir sehr wichtig, da sie in der vertrauten Umgebung aufwachen sollten. Es hat auch super geklappt, sie waren zwar etwas taumelnd unterwegs, das hat sich aber bald gelegt. Mein Kater Whiskey ist etwas breitbeinig gegangen, meine Sheila ging ziemlich schwer.
Am nächsten Tag waren sie aber wieder ganz die gleichen und flitzten durchs Haus.

Das du nervös bist verstehe ich ganz gut, ich war auch sehr nervös, aber hinten nach betrachtet war es gar nicht so schlimm. Am Dienstag kommen jetzt bei Sheila die Nähte raus, Whiskey hat keine Nähte.

Lg luvi

JoE101
10.03.2006, 14:47
Also,
ich denke mal Kastration ist der absolute Routineeingriff.
Bei meiner ist es ja 20 Jahre her, aber ich erinnere mich
noch gut daran, wie sie dann bei uns zu Hause aufgewacht
ist. Nach einem Tag, war sie wieder so wie immer.

Allerdings hatte sie seitdem nen bissel Respekt vor dem
Tierarztbesuchen, vielleicht haben die anderen Rat,
wie man deine Katze darauf vorbereiten kann.

Als unsere Hunde älter wurden, kam der Tierarzt immer zu
uns, das war die entspannenste Methode, aber ne OP
wird wohl nix zu machen sein.

JoE

Thekla
10.03.2006, 16:25
bei uns wurden die miezen zu verschiedenen zeitpunkten kastriert.

der bub war als erstes dran, damals war er 4 monate alt. im prinzip ein wenig früh, aber er hatte den fehler gemacht und war vor meinen augen von hinten auf die katze gesprungen. da ich keinen katzennachwuchs wollte (es ist nämlich irrsinn, dass eine katze einmal junge gehabt haben muss), kamen die bällchen ab.

der eingriff hat bei ihm knapp ne stunde gedauert, inkl. narkose und aufwachzeit.

laut tierarzt sollte ich ihn ne gewisse zeit im korb lassen, damit er erstmal richtig zu sich kommen kann.
er hat viel geschlafen und als er nach ein paar stunden die ersten schritte machte, wirkte er etwas "betrunken". witzig so ein torkelnder kater.

am nächsten tag merkte man ihm nichts mehr an.

die katze war 3 monate später dran, nach der ersten rolligkeit (die bei uns nicht witzig war). sie ist eh sehr gesprächig, aber dieses rumgemaunze ist uns doch gehörig auf den keks gegangen.

bei ihr war der eingriff etwas heftiger und sie war länger fertig wie der bub. dazu kam, dass der tierarzt ihr eine halskrause verpasst hat, damit sie sich nicht an der narbe rumleckt.

die halskrause war schnell aus und an der narbe rumgeleckt hat sie natürlich auch. :rolleyes: da hat alles reden nichts genutzt. genauso wenig wollte sie einsehen, dass sie nicht rumspringen soll... aber versuch mal eine katze davon abzuhalten.

lange rede kurzer sinn: alles halb so wild. die miezen sind echt bewundernswert. ich glaube nicht, dass ich einen tag nach ner total-op fähig wäre derart rumzuhüpfen oder auf bäume zu klettern.

beide wurden vormittags kastriert und durften abends wieder ne kleinigkeit fressen. ab dem zweiten tag wieder ganz normal. es ist auf jeden fall gut, dass du urlaub hast, damit du bei ihnen sein kannst, falls was sein sollte. aber in der regel gibt es keine komplikationen. man soll natürlich niemals nie sagen, denn immerhin ist es ein operativer eingriff.

ich drück dir die daumen, dass alles gut geht. berichte uns doch bitte, wie alles verlaufen ist, ja?

liebe grüße
thekla

p.s.: lass die beiden am besten direkt bei der kastration tätowieren und/oder chippen. hab ich bei meinen auch machen lassen, obwohl es nur reine wohnungskatzen sind. sicher ist sicher und wenn sie sowieso gerade in narkose sind...
bitte den tierarzt auch, die zähne zu kontrollieren. sollten die beiden zahnstein haben (wovon ich aber mal nicht ausgehe) kann man diesen auch direkt entfernen lassen.

Maggi
10.03.2006, 21:50
Hallo Pingu,

ich halte schon seit ungefähr 20 Jahren Katzen, meine älteste Katze hat auch mal Junge bekommen, die wir dann behalten bzw. verschenkt haben.

Dabei haben wir im Lauf der Jahre insgesamt 7 Katzen und Kater kastrieren bzw. sterilisieren lassen, ich kann mich an keine besonderen Vorkommnisse erinnern. Normalerweise waren die Katzen am nächsten Tag wieder fit. Ein Kater ist mir allerdings bereits kurz nach der Kastration auf der Heimfahrt aufgewacht, der war dann unglaublich stressig sowohl im Auto als auch in der Wohnung, er wollte überall hochspringen und ist dann natürlich abgestürzt. Aber gesundheitliche Probleme oder große Schmerzen hatte keiner von den sieben.

Ich denke mal, die Narkosemittel sind mittlererweile so gut, dass das Risiko sehr gering gehalten werden kann. Sterilisationen sind ein absoluter Routineeingriff geworden und wenn du danach noch ein verlängertes Wochenende zu Hause bist sollten die beiden den Eingriff völlig überstanden haben. So jedenfalls meine Erfahrung.

Ich würde sie die ersten Stunden nach dem Aufwachen gut im Auge behalten, denn dann taumeln sie vielleicht herum, vielleicht wollen sie auch irgendwo hochspringen und stürzen ab usw. Oft machen sie auch irgendwo Pipi oder halten den Kopf in den Wassernapf und verschlucken sich daran.....Ich hab dann alles woran sie sich verletzen oder was sie kaputt machen konnten weggeräumt so gut es ging, und nach einigen Stunden waren sie wieder einigermaßen normal.

Ich halte deinen Süßen die Daumen

Fussel
12.03.2006, 04:05
Huhu Pingu!

Mein Katerchen hab ich vor 10 Monaten kastrieren lassen. War leider bitter nötig...
Weil ich aus beruflichen Gründen auch nicht immer viel Zeit habe, habe ich den Kleinen abends zum Tierarzt gebracht und ihn am nächsten Tag wieder abgeholt.
Die Nacht ohne das Theater von meinem Katerchen war ziemlich mies, hab lange wach gelegen - aber für ihn war es gewiss noch viel schlimmer!
Als ich ihn zu Hause dann aus seiner Transportbox gelassen hab, ist er erstmal 'ne Weile breitbeinig und sehr wackelig auf seinen Pfötchen durch die Wohnung getigert, hat erstma geschaut, ob noch alles so ist, wie zuvor...
Danach hat er eine Stunde auf meinem Schoß gehockt & sich sauber geschleckt und ist die nächsten zwei Tage kaum von meiner Seite gewichen!
Seither ist der Kleine viel umgänglicher und braver. Dennoch: Über Nacht würde ich so ein Tier NIE WIEDER beim Tierarzt lassen! Ist stressfreier - für beide Seiten! - , wenn man das Tier hinbringt und auch direkt wieder mitnehmen kann!
Hatte ein richtig schlechtes Gewissen...

Alles Gute für Deine Kleinen!


LG,

Fussel

Pingu
24.03.2006, 12:18
Hallo ihr,
gestern war es dann ja soweit.
Ich habe sie um 08:30 hingebracht und konnte sie ab 17:00 Uhr abholen.
Punkt 17:00 Uhr stand ich natürlich da... :D
Lea hat den Eingriff am besten überstanden, sie hat schon während der Autofahrt immer durch das Transportgitter nach mir gegriffen. Lissy war zickig, sagte auch schon der Tierarzt, die war mir böse... .
Lea hat dann die ganze Zeit auf mir geschlafen, auch schon etwas gefressen und war relativ fit.
Lissy hat sich verkrochen und hat bis jetzt immer noch nicht viel gefressen. Aber fit ist sie mittlerweile auch wieder. Sie hat mir auch verziehen, gestern so gegen 20:00 Uhr kam sie dann doch zum Schmusen... .
Eine Halskrause haben wir gar nicht bekommen, der Tierarzt meinte, es wäre nicht so schlimm, wenn sie auch mal an der Wunde lecken.
Lea interessiert sich gar nicht für ihre Wunde, Lissy leckt da schon öfters dran. Aber auch nicht unbedingt direkt an der Wunde sondern eher an ihre Haut, wo das Fell abgeschoren wurde. Ist für sie bestimmt ein komisches Gefühl... . Ich werde es aber im Auge behalten bzw. meinem Ex-Freund sagen, dass er darauf achten soll.
Ich 10 Tagen werden dann die Fäden gezogen.
Getorkelt haben beide nur wenig, Lea ist natürlich direkt aufs Sofa gesprungen, als ich sie aus der Box gelassen hab, so schnell konnte ich gar nicht gucken.
Auf jeden Fall geht es beiden sehr gut.

Viele Grüße
Pingu

dw-juliete
08.05.2006, 18:45
schön dass die beiden es so gut verkraftet haben. wir haben das bei unseren katzen auch machen lassen und ich find es ist das beste für mensch und tier... ich hoffe doch sie waren nicht mehr zu lange böse auf dich =)

Pingu
10.05.2006, 16:49
Hallo dw-juliete,
Lea war gar nicht böse auf mich, bei Lissy hat sich das relativ schnell gelegt... .
Nach der Kastration wurde sie jetzt sogar anhänglicher als vorher.
Früher ist sie immer weggegangen, wenn man sie bei sich auf den Schoß gesetzt hat um damit zu sagen: Ich sage, wann ich komme und wo ich mich hinlege. DU hast mir nichts zu sagen :tongue:
Aber wenn man sie jetzt zu sich setzt, macht sie es sich nur etwas bequemer und bleibt dann schön liegen... :D

Die Haare wachsen bei beiden aber doch nicht so schnell nach, wie ich gedacht habe. Den Unterschied in der Haarlänge ist nicht zu übersehen.
Wie lange dauert es, bis sich das wieder angeglichen hat?

Gechippt waren die beiden übrigens schon vor der Kastration, da wir sie aus dem Tierheim haben. Sie nehmen auch noch nicht zu, wie auch wenn sie durch die ganze Wohnung rasen und toben/jagen etc.

Viele Grüße
Pingu

dw-juliete
10.05.2006, 17:34
das dauert meist und gleicht sich mit dem nächsten fellwechsel auf jeden fall wieder aus... aber so schlimm isses doch nicht oder? ist ja jetzt auch warm *g*