Nephthys
12.11.2003, 08:19
Top-Hausmittel
Der Körper kann meist ohne Medikamente eine Erkältung bekämpfen. Ein paar einfache Mittel unterstützen ihn dabei:
viel schlafen
Ruhe ist das beste Heilmittel bei Erkältungen. Für diejenigen, die noch arbeiten können, gilt: so früh wie möglich ins Bett und möglichst alle Anstrengungen vermeiden. Bei schwereren Fällen kann es sinnvoll sein, die Erkältung einen oder zwei Tage im Bett auszukurieren. Dabei beachten: Alkohol schadet jetzt besonders. Er fördert nur vermeintlich den Schlaf, denn der Körper wird durch den Abbau des Giftes belastet und kann sich den Erkältungserregern nicht mit ganzer Kraft entgegensetzen.
viel trinken
Wer erkältet ist, braucht noch mehr Flüssigkeit als sonst. Zwei Liter Wasser, Kräutertee und Brühe am Tag sind die Mindestmenge. Tees aus Kamille, Pfefferminze, Linden- oder Holunderblüten sollen den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Je nach Geschmack einen Viertelliter kochendes Wasser auf einen Teelöffel oder einen Esslöffel der getrockneten Blätter bzw. Blüten gießen.
regelmäßiges Lüften
Besonders wichtig ist frische und feuchte Luft von draußen. Am besten drei- bis viermal am Tag rund eine Viertelstunde lüften. Dabei das Fenster weit öffnen, so dass es Durchzug gibt. Abends vor dem Schlafengehen sollte im Schlafzimmer noch einmal eine halbe Stunde gelüftet werden. Und: Im Schlafzimmer nicht heizen!
Dampfbad
Dieses bewährte Hausmittel lindert die Entzündung der Nasenschleimhäute, lässt sie abschwellen und verflüssigt das Sekret in den Nasennebenhöhlen. Eine Handvoll Kamillenblüten in anderthalb bis zwei Liter kochendes Wasser geben und eine Viertelstunde lang ziehen lassen. Dann das Gesicht 10–12 Minuten über die dampfende Schüssel halten und den Kopf dabei mit einem Handtuch bedecken. Damit es nicht zu heiß wird: Lieber mit einem größeren Abstand zur Schüssel beginnen.
Grippe oder Erkältung?
Die echte Grippe (Influenza) ist eine besonders schwere Form der Erkältung. Sie kann – insbesondere bei alten und schwachen Menschen – lebensbedrohlich verlaufen. Auslöser sind die Influenza-Viren, die dem Körper weit schwerer zusetzen als andere Erkältungsviren oder -bakterien.
Eine normale Erkältung kündigt sich oft Tage vorher an. Meist ist der Grund schnell klar: kalte Füße, auf kaltem Boden gesessen, zu dünn angezogen. Die Grippe hingegen hat einen schnellen und überraschenden Krankheitsbeginn. Dabei kommt es manchmal innerhalb weniger Stunden zu hohem Fieber und ausgeprägtem Krankheits- und Schwächegefühl. Glieder- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Schüttelfrost sind bei der Grippe viel stärker ausgeprägt.
Während eine normale Erkältung nach sieben Tagen meistens überstanden ist, kann sich die Grippe über Wochen hinziehen. Dabei muss Bettruhe eingehalten werden und ein Arztbesuch ist unumgänglich.
Husten – was ist das eigentlich?
Husten ist keine Krankheit, sondern ein Reflex des Körpers, um Fremdkörper aus den Atemwegen zu transportieren – ausgelöst durch den Schleim, der zur Viren- oder Bakterienbekämpfung produziert wurde.
Bei einer Erkältung kann es sinnvoll sein, die Schleimlösung voranzutreiben, damit das Sekret besser abgehustet werden kann: zum Beispiel mit Kräuterdampfbädern zur Inhalation. Kamille, Salbei, Thymian oder Kümmel haben sich bewährt. Unterstützend wirken auch warme Tees aus Salbei, Fenchel oder Pfefferminze. Erkältungsbäder mit Zusätzen aus ätherischen Ölen lösen das Sekret in den Atemwegen.
Quälender Hustenreiz raubt vor allem nachts den Schlaf. Daher ist es abends ratsam, den Husten auf ein erträgliches Maß zu dämpfen. Dazu gibt es Hustensäfte oder -tropfen in der Apotheke. Aber Vorsicht: Diese Mittel nicht über längere Zeit anwenden! Schleim kann sich dann in den Bronchien und in der Luftröhre sammeln, und es droht eine Lungenentzündung. Hustendämpfende Mittel auch nie parallel mit schleimlösenden Mitteln einnehmen. Es droht Sekretstau in den Atemwegen und es kann im schlimmsten Fall sogar zu Erstickungen kommen.
Arzt – muss das sein?
Bei hohem Fieber, starkem Schüttelfrost und einer Erkältung, die auf die Nebenhöhlen oder die unteren Atemwege übergreift, sollte ein Arzt aufgesucht werden, so die DAK. Zeichen dafür sind Luftnot, starker, lang anhaltender Husten oder starke Kopfschmerzen. Weitere Anzeichen für eine ernsthaftere Erkrankung sind Schluckbeschwerden, da sie auf dicke, also entzündete Mandeln hindeuten können. Auch wenn nach fünf Tagen einer normalen Erkältung noch keine Besserung eingetreten ist, sollten die Symptome vom Arzt abgeklärt werden.
Gut zu wissen:
Bei Halsschmerzen ist der Halswickel ein bewährtes Rezept: Dafür ein feuchtes, warmes Geschirrhandtuch um den Hals wickeln. Darüber wird ein trockenes Frotteehandtuch geschlagen. Wichtig: Das feuchte Tuch ganz bedecken. Die angenehme Wärme lindert die Schmerzen. Dem warmen Halswickel wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
Fieber bei einer Erkältung nicht sofort senken! Es ist Ausdruck einer Immunreaktion des Körpers und unterstützt die Heilung. Erst ab 39 Grad oder bei länger andauerndem Fieber sollte die Temperatur durch Wadenwickel oder durch Medikamente (zum Beispiel Paracetamol oder Acetyl- salicylsäure) gesenkt werden.
Hühnersuppe ist ein altbekanntes Hausrezept bei Erkältungskrankheiten und bringt den Körper wieder zu Kräften: Zwei Kartoffeln, einige Mohrrüben und etwas Petersilie zerschneiden, eine Zwiebel schälen. Das Gemüse zusammen mit einem Suppenhuhn kalt aufsetzen und etwa neunzig Minuten lang kochen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Paprikapulver würzen. Zur Not tut es aber auch Instant-Bouillon.
Quelle: DAK.de
Gurgellösung
Auch bei Erkältungen oder Halsentzündungen kann man gut mit Zitronensaft gurgeln:
1 Teelöffel Zitronensaft (oder 1 Tropfen ätherisches Zitronenöl) in ein halbes Glas Wasser geben. Spülungen mit Zitronenöl oder -saft stärken das Zahnfleisch und beugen Entzündungen der Mundschleimhaut vor.
Bei Halsschmerzen bringen auch äußerliche Halswickel mit Zitrone eine Erleichterung. Kalte Zitronenkompressen lindern bei Fieber auf der heißen Stirn, da die Zitrone fiebersenkende Eigenschaften hat, auch ein Zitronenbad, nicht heißer als 35 bis 37 Grad, kann sehr erfrischend und angenehm sein, wenn das Fieber nicht zu hoch ist.
Ein altes Hausrezept gegen Erkältung
2-3 Teelöffel frisch ausgepresster Zitronensaft werden mit der gleichen Menge Honig in einem Glas warmen Wasser solange verrührt, bis sich der Honig aufgelöst hat. Die richtige Mischung erkennen Sie daran, dass dieses Getränk weder sauer noch süß schmeckt. Trinken Sie es eine halbe Stunde vor Ihrem normalen Frühstück - und Sie werden sich schon nach kurzer Zeit putzmunter und sehr belebt fühlen. Erkältungen haben keine Chance mehr.
http://www.rund-ums-baby.de/images/ente.gif
Der Körper kann meist ohne Medikamente eine Erkältung bekämpfen. Ein paar einfache Mittel unterstützen ihn dabei:
viel schlafen
Ruhe ist das beste Heilmittel bei Erkältungen. Für diejenigen, die noch arbeiten können, gilt: so früh wie möglich ins Bett und möglichst alle Anstrengungen vermeiden. Bei schwereren Fällen kann es sinnvoll sein, die Erkältung einen oder zwei Tage im Bett auszukurieren. Dabei beachten: Alkohol schadet jetzt besonders. Er fördert nur vermeintlich den Schlaf, denn der Körper wird durch den Abbau des Giftes belastet und kann sich den Erkältungserregern nicht mit ganzer Kraft entgegensetzen.
viel trinken
Wer erkältet ist, braucht noch mehr Flüssigkeit als sonst. Zwei Liter Wasser, Kräutertee und Brühe am Tag sind die Mindestmenge. Tees aus Kamille, Pfefferminze, Linden- oder Holunderblüten sollen den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Je nach Geschmack einen Viertelliter kochendes Wasser auf einen Teelöffel oder einen Esslöffel der getrockneten Blätter bzw. Blüten gießen.
regelmäßiges Lüften
Besonders wichtig ist frische und feuchte Luft von draußen. Am besten drei- bis viermal am Tag rund eine Viertelstunde lüften. Dabei das Fenster weit öffnen, so dass es Durchzug gibt. Abends vor dem Schlafengehen sollte im Schlafzimmer noch einmal eine halbe Stunde gelüftet werden. Und: Im Schlafzimmer nicht heizen!
Dampfbad
Dieses bewährte Hausmittel lindert die Entzündung der Nasenschleimhäute, lässt sie abschwellen und verflüssigt das Sekret in den Nasennebenhöhlen. Eine Handvoll Kamillenblüten in anderthalb bis zwei Liter kochendes Wasser geben und eine Viertelstunde lang ziehen lassen. Dann das Gesicht 10–12 Minuten über die dampfende Schüssel halten und den Kopf dabei mit einem Handtuch bedecken. Damit es nicht zu heiß wird: Lieber mit einem größeren Abstand zur Schüssel beginnen.
Grippe oder Erkältung?
Die echte Grippe (Influenza) ist eine besonders schwere Form der Erkältung. Sie kann – insbesondere bei alten und schwachen Menschen – lebensbedrohlich verlaufen. Auslöser sind die Influenza-Viren, die dem Körper weit schwerer zusetzen als andere Erkältungsviren oder -bakterien.
Eine normale Erkältung kündigt sich oft Tage vorher an. Meist ist der Grund schnell klar: kalte Füße, auf kaltem Boden gesessen, zu dünn angezogen. Die Grippe hingegen hat einen schnellen und überraschenden Krankheitsbeginn. Dabei kommt es manchmal innerhalb weniger Stunden zu hohem Fieber und ausgeprägtem Krankheits- und Schwächegefühl. Glieder- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Schüttelfrost sind bei der Grippe viel stärker ausgeprägt.
Während eine normale Erkältung nach sieben Tagen meistens überstanden ist, kann sich die Grippe über Wochen hinziehen. Dabei muss Bettruhe eingehalten werden und ein Arztbesuch ist unumgänglich.
Husten – was ist das eigentlich?
Husten ist keine Krankheit, sondern ein Reflex des Körpers, um Fremdkörper aus den Atemwegen zu transportieren – ausgelöst durch den Schleim, der zur Viren- oder Bakterienbekämpfung produziert wurde.
Bei einer Erkältung kann es sinnvoll sein, die Schleimlösung voranzutreiben, damit das Sekret besser abgehustet werden kann: zum Beispiel mit Kräuterdampfbädern zur Inhalation. Kamille, Salbei, Thymian oder Kümmel haben sich bewährt. Unterstützend wirken auch warme Tees aus Salbei, Fenchel oder Pfefferminze. Erkältungsbäder mit Zusätzen aus ätherischen Ölen lösen das Sekret in den Atemwegen.
Quälender Hustenreiz raubt vor allem nachts den Schlaf. Daher ist es abends ratsam, den Husten auf ein erträgliches Maß zu dämpfen. Dazu gibt es Hustensäfte oder -tropfen in der Apotheke. Aber Vorsicht: Diese Mittel nicht über längere Zeit anwenden! Schleim kann sich dann in den Bronchien und in der Luftröhre sammeln, und es droht eine Lungenentzündung. Hustendämpfende Mittel auch nie parallel mit schleimlösenden Mitteln einnehmen. Es droht Sekretstau in den Atemwegen und es kann im schlimmsten Fall sogar zu Erstickungen kommen.
Arzt – muss das sein?
Bei hohem Fieber, starkem Schüttelfrost und einer Erkältung, die auf die Nebenhöhlen oder die unteren Atemwege übergreift, sollte ein Arzt aufgesucht werden, so die DAK. Zeichen dafür sind Luftnot, starker, lang anhaltender Husten oder starke Kopfschmerzen. Weitere Anzeichen für eine ernsthaftere Erkrankung sind Schluckbeschwerden, da sie auf dicke, also entzündete Mandeln hindeuten können. Auch wenn nach fünf Tagen einer normalen Erkältung noch keine Besserung eingetreten ist, sollten die Symptome vom Arzt abgeklärt werden.
Gut zu wissen:
Bei Halsschmerzen ist der Halswickel ein bewährtes Rezept: Dafür ein feuchtes, warmes Geschirrhandtuch um den Hals wickeln. Darüber wird ein trockenes Frotteehandtuch geschlagen. Wichtig: Das feuchte Tuch ganz bedecken. Die angenehme Wärme lindert die Schmerzen. Dem warmen Halswickel wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
Fieber bei einer Erkältung nicht sofort senken! Es ist Ausdruck einer Immunreaktion des Körpers und unterstützt die Heilung. Erst ab 39 Grad oder bei länger andauerndem Fieber sollte die Temperatur durch Wadenwickel oder durch Medikamente (zum Beispiel Paracetamol oder Acetyl- salicylsäure) gesenkt werden.
Hühnersuppe ist ein altbekanntes Hausrezept bei Erkältungskrankheiten und bringt den Körper wieder zu Kräften: Zwei Kartoffeln, einige Mohrrüben und etwas Petersilie zerschneiden, eine Zwiebel schälen. Das Gemüse zusammen mit einem Suppenhuhn kalt aufsetzen und etwa neunzig Minuten lang kochen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Paprikapulver würzen. Zur Not tut es aber auch Instant-Bouillon.
Quelle: DAK.de
Gurgellösung
Auch bei Erkältungen oder Halsentzündungen kann man gut mit Zitronensaft gurgeln:
1 Teelöffel Zitronensaft (oder 1 Tropfen ätherisches Zitronenöl) in ein halbes Glas Wasser geben. Spülungen mit Zitronenöl oder -saft stärken das Zahnfleisch und beugen Entzündungen der Mundschleimhaut vor.
Bei Halsschmerzen bringen auch äußerliche Halswickel mit Zitrone eine Erleichterung. Kalte Zitronenkompressen lindern bei Fieber auf der heißen Stirn, da die Zitrone fiebersenkende Eigenschaften hat, auch ein Zitronenbad, nicht heißer als 35 bis 37 Grad, kann sehr erfrischend und angenehm sein, wenn das Fieber nicht zu hoch ist.
Ein altes Hausrezept gegen Erkältung
2-3 Teelöffel frisch ausgepresster Zitronensaft werden mit der gleichen Menge Honig in einem Glas warmen Wasser solange verrührt, bis sich der Honig aufgelöst hat. Die richtige Mischung erkennen Sie daran, dass dieses Getränk weder sauer noch süß schmeckt. Trinken Sie es eine halbe Stunde vor Ihrem normalen Frühstück - und Sie werden sich schon nach kurzer Zeit putzmunter und sehr belebt fühlen. Erkältungen haben keine Chance mehr.
http://www.rund-ums-baby.de/images/ente.gif