Frau ohne Namen
08.12.2003, 12:15
Hallo ihr Lieben.
Beim Lesen der Posts hier im Forum fällt mir momentan eine Sache auf, die ich gerne zur Diskussion stellen würde:
Viele Menschen (ich nehme mich da selbst nicht aus, zumindest früher nicht), tun eine nicht erwiderte Liebe mit den Worten ab: "dann ist er es eh nicht wert".
Nach dem Motto: jemand, der mich nicht zurücklieben kann, ist es gar nicht wert, daß ich auch nur eine Gefühlsregung an ihn "verschwende".
Warum eigentlich? Logischerweise dürfte ich ja dann auch nichts wert sein, wenn ich jemanden nicht lieben kann, der mir etwas entgegenbringt.
Ist doch eigentlich paradox, oder? Ist die Verletzung, die der Ersehnte der Abgewiesenen vermeintlicherweise zufügt, so groß, daß sie ihn abwerten muß, indem sie ihn kleiner macht als er ist, indem sie plötzlich alles ins Gegenteil umkehrt, weswegen sie sich eigentlich verliebt hat? Das gleiche gilt natürlich für den Abgewiesenen und die Ersehnte :D
Ist es wirklich so schwer, zu akzeptieren, daß manche Dinge eben einfach nicht (mehr) zusammenpassen, egal ob es Gründe dafür gibt oder nicht? Ohne nach Wertigkeiten zu suchen und alles als Zeichen der eigenen Unzulänglichkeit zu sehen oder diese vermeintlich anderen zuzuschreiben?
Geht mir nur gerade so durch den Kopf :elch)
Beim Lesen der Posts hier im Forum fällt mir momentan eine Sache auf, die ich gerne zur Diskussion stellen würde:
Viele Menschen (ich nehme mich da selbst nicht aus, zumindest früher nicht), tun eine nicht erwiderte Liebe mit den Worten ab: "dann ist er es eh nicht wert".
Nach dem Motto: jemand, der mich nicht zurücklieben kann, ist es gar nicht wert, daß ich auch nur eine Gefühlsregung an ihn "verschwende".
Warum eigentlich? Logischerweise dürfte ich ja dann auch nichts wert sein, wenn ich jemanden nicht lieben kann, der mir etwas entgegenbringt.
Ist doch eigentlich paradox, oder? Ist die Verletzung, die der Ersehnte der Abgewiesenen vermeintlicherweise zufügt, so groß, daß sie ihn abwerten muß, indem sie ihn kleiner macht als er ist, indem sie plötzlich alles ins Gegenteil umkehrt, weswegen sie sich eigentlich verliebt hat? Das gleiche gilt natürlich für den Abgewiesenen und die Ersehnte :D
Ist es wirklich so schwer, zu akzeptieren, daß manche Dinge eben einfach nicht (mehr) zusammenpassen, egal ob es Gründe dafür gibt oder nicht? Ohne nach Wertigkeiten zu suchen und alles als Zeichen der eigenen Unzulänglichkeit zu sehen oder diese vermeintlich anderen zuzuschreiben?
Geht mir nur gerade so durch den Kopf :elch)