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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : neue studie - was haltet ihr davon?



Shirley
23.12.2003, 12:59
hallo allerseits,

ich habe vorhin in der zeitung gerade was gelesen, das mich irgendwie...hmm wie soll ich sagen , das irgendwie nicht aufgeht :O

und zwar hat eine londoner universität herausgefunden (nun ja) dass männer nur dann wirklich glücklich sind, wenn sie niemals heiraten, aber dafür immer in einer partnerschaft sind. denn diese studie hat scheinbar gezeigt, dass männer zwar bei trennungen auch leiden, aber nicht so doll wie frauen und auch nur solange, bis sie eine neue partnerschaft eingehen.

frauen hingegen sollen dann am glücklichsten sein, wenn sie ihre erste liebe heiraten (nun gut, ich habs da wohl vertan :elch) ) denn sie leiden immer extrem bei einer trennung. glücklicher sind aber gemäss studie auch diese frauen, die nie wirklich in einer beziehung sind - im gegensatz zu denen, die immer wieder den trennungsschmerz hatten.

meiner ansicht nach kann das ja gar nicht aufgehen. "frauen, heiratet eure erste liebe, männer bleibt ein leben lang ledig!" irgendwie ein konflikt..... :rolleyes:

was haltet ihr davon?

liebe grüsse, shirley

(ich weiss nicht, ob es in dieses oder ins philosophie forum gehört, wenns falsch ist, bitte verschieben)

XJustinSaneX
23.12.2003, 14:32
Wieviele Leute haben an der Studie teilgenommen? 500? Die Studie ist keinesfalls repräsentativ. Und selbst wenn sie es wäre: was bringt das uns? Darf ich dann nie heiraten? Wird schwierig wenn man beispielsweise eine Freundin hat, die laut Studie ja nur dann glücklich ist wenn sie heiratet :rolleyes:.
Wichtig ist, wie sonst auch immer, der Einzelfall. Dinge wie "Männer wollen immer", "Frauen sind immer" etc. sind fahrlässige Verallgemeinerungen.

Fee
24.12.2003, 11:23
Guten Morgen,

ich denke mal, 500 oder auch 10.000 in Relation zur Weltbevölkerung sind nicht gerade repräsentativ. Außerdem gehe ich von den verschiedenen Mentalitäten aus. Engländer z. B. haben auch beim Sex ein anderes Verhalten als Deutsche, Inder, Chinesen etc. - und eine andere Einstellung Beziehungen gegenüber.

Es ist doch so: wir Frauen fühlen uns wohler, sicherer und geborgener wenn wir sagen können: das ist mein Mann. Nicht "mein Freund" oder "mein Geliebter". Männer, die ewigen Jäger, kneifen gerne, wenn es um den Trauschein geht - bezeichnen uns aber gerne beim Vorstellen als "meine Frau". Was ich im Übrigen abgestellt habe. Wenn ich nicht seine Frau bin, wünsche ich auch nicht so vorgestellt zu werden.

Ich sehe das so wie Erja: ich betrachte Studien mit Vorsicht. Bei einer Bevölkerung allein in Deutschland von 86 Millionen würde ich 500 nicht als Durchschnitt betrachten. Außerdem, denke ich, kommt es auch auf die "Kaste" an. Menschen mit einer gewissen Bildung/Ausbildung heiraten erfahrungsgemäß eher als Menschen mit niedrigem Niveau.

Ich gehöre noch einer anderen Generation an und gehöre somit auch nicht zum "repräsentativen Durchschnitt". Zusammenleben ohne Trauschein kommt für mich nicht in Frage. Ich habe dies schon mal 2 Jahre versucht, fühlte mich aber nicht gut dabei. Also bleibe ich lieber für mich.

Es ist wie mit dem Beipackzettel bei Medikamenten: "äußerst selten" bedeutet: eine Atemnot z.B. bei 10.000 Personen. Und auch nur, wenn dieser zusätzlich noch andere Medikamente eingenommen hat. Also nicht der Durchschnitt.

Liebe Grüße, Fee

Mysti
26.12.2003, 00:06
Hallo

Also ich kenne mehrere Fälle bei denen es genau umgekehrt ist.
Meine Freundin zum Beispiel hat die Liebe ihres Lebens nicht geheiratet und hat es auch nicht vor, sondern möchte lieber so mit ihm zusammenwohnen. Er hingegen möchte gerne Heiraten.
Der Typ der mir momentan das Herz zerissen hat, wollte mich auch Heiraten und ich wollte noch nicht.

Also denke ich das man sowas nicht verallgemeinern kann.
Jeder Mensch ist ein Individuum.

lg
Mysti