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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Down with Love



Shirley
23.12.2003, 15:09
USA 2003
Genre: Komödie, Liebesfilm
Regie: Peyton Reed
Cast: Ewan McGregor, Renée Zellweger
Filmlänge: 100 Min.
Start: 25.12.2003

Renée Zellweger und Ewan McGregor in einer hinreissend-romantischen, humor- und temperamentvollen Hommage an die legendären Doris-Day-Liebeskomödien von anno dazumal.

Nur schon das "20th Century Fox"-Stuiologo führt gleich zu Filmbeginn zurück in die Sechziger Jahre: Das Landei Barbara Novak (Renée Zellweger) ist soeben in der New Yorker Grossstadt angekommen, um mit dem "Banner"-Verlagshaus die Publikation ihres jüngsten Buches "Down with Love" zu besprechen. Doch die grauen Eminenzen sind nicht nur von der Autorin wenig überzeugt, sondern sie geben auch deren jüngster Schreibe keinerlei Erfolgs-Chancen. Und die klar feministische Grundhaltung des Ratgebers ist dem Männerverein ohnehin ein Dorn im Auge. Kein Wunder, kommt Barbaras Buch klein raus. Just zur selben Zeit soll der Starreporter Catcher Block (Ewan McGregor) im Auftrag des "Know Magazine"-Herausgebers Peter MacMannus (David Hyde Pierce) ein Interview mit Barbara führen. Aber die Story interessiert ihn nicht die Bohne. Erst als sich Barbaras Buch dank PR-Auftritten im Fernsehen als internationaler Bestseller erweist, will er mit ihr sprechen. Doch mittlerweile hat die Erfolgsautorin jegliches Interesse an einem Treffen verloren. Da greift Catcher Block zu einem Trick und täuscht eine falsche Identität vor, um von Barbara die gewünschten Infos zu kriegen.

"Down with Love" entführt auf lockere Art ins Amerika der Sechziger Jahre. Der Regisseur Peyton Reed ("Bring it on") hat Sixties-Komödien wie etwa "Pillow Talk" oder "Lover Come Back" (mit Tony Randall, der in einem witzigen Nebenrollenauftritt zu sehen ist) genau studiert, um die Mode, die Frisuren und Manieren filmgerecht zu rekonstruieren. Sein Retro-Movie brilliert mit Dialogwitz, Charme und Temperament. Leichtfüssig das Zusammenspiel von Mrs. "Bridget Jones" und Mr. "Star Wars": Das Duo Zellweger/ McGregor funktioniert perfekt, sonnt sich in jener Zeit der Unschuld und kommt sich bis zum verdienten Happyend langsam, aber sicher näher. Schlusskompliment an den Filmmusiker Marc Shaiman, der diese Top-Komödie mit seinem schmissigen Klangteppich zusätzlich versüsst!