almac
04.01.2004, 00:38
650.000 Quadratmeter fast unberührte Natur südlich von Australien. Wir begeben uns auf die Suche nach einer ausgestorbenen Legende. Wird man ihn jemals finden, den "Tasmanischen Tiger"? Immer wieder findet man unidentifizierbare Pfotenabdrücke und hellbraune Fellbüschel. Oft wird von einem Hundeähnlichen kleinen Tier berichtet, welches meist nur als Schatten wahrgenommen wird, bevor es wieder verschwindet.
1945 fand man im Westen der Insel Tasmanien ungewöhnliche Pfotenabdrücke, doch niemand konnte sagen zu welchem Tier sie gehörten. Am 9. Oktober 1957 fand man angeblich ein Schaf, dessen Brustkorb und Hals regelrecht zerrissen waren. Ein Anzeichen, welches man aus alten Berichten über den legendären Beutelwolf kannte. Am 25. Januar 1995 meldete ein Wildhüter eine ungewöhnliche Sichtung an der Ostküste Tasmaniens. Er behauptete eine hundsgroße Kreatur mit braunem Fell und Streifen gesehen zu haben.
Der tasmanische Tiger hat viele Namen, so z.B. Beutelwolf, Streifenhund oder Zebrawolf, da er eine sehr auffällige Zeichnung hatte. Mit all diesen Namen liegt man aber eigentlich falsch. Der tasmanische Tiger heißt mit seiner zoologischen Bezeichnung "Thylacinus cynocephalus", was auf deutsch hundsköpfiger Beutler oder auch hundsköpfiges Beuteltier heißt. Er hat weder Artverwandtschaft mit Hunden und schon gar nicht mit Katzen. Der Name "Tiger" hat sich im englischsprachigen Raum eingeprägt und so trägt er ihn auch heute noch. Der Beutelwolf ist das größte bekannte fleischfressende Beuteltier, welches je auf der Erde gelebt hat. Sein Aussehen sieht auf den ersten Blick wie ein seltsam gestromter Hund aus, mit 13 bis 19 dunkelbraunen Bändern im hellbraunen bis fuchsfarbenen Fell. Doch er hat einige anatomische Eigenheiten, welche ein Hund nicht besitzt. Seine Größe wird von Fuchsgroß bis zur Größe eines Schäferhundes beschrieben. Man rechnet aber mit einer ungefähren Schulterhöhe von 58 cm und einer Länge von bis zu 180 cm, welche von der Nasenspitze bis zum Schwanzende reicht. Die Augen des Beutelwolfes waren für Raubtiere absolut untypisch. Sie waren sehr Dunkel und wurden von Menschen, welche diese Tiere noch gesehen haben, sogar als sanft beschrieben. Der Kopf war langgestreckt und hatte sehr kleine, dreieckige Ohren. Der Wurf der Beutelwölfe lag bei zwei bis vier Jungtieren, welche wie bei Beuteltieren üblich in einigen Zeitabständen geboren wurden und im Beutel der Mutter aufwuchsen, in welchem sich zwei Milchzitzen befanden. Eine weitere Besonderheit war auch der Schwanz des Beutelwolfes, dieser erlaubte ihm nicht ein Wedeln wie bei Hunden, sondern nur die vertikale Bewegung des Schwanzes, ähnlich dem Känguruh. Seine extrem gewinkelten Hinterläufe erlaubten ihm keine Sprintjagden wie z.B. dem Wolf, man muß heute annehmen, das er in gemächlichem Trab jagte und nicht, wie oft beschrieben, mit extremer Geschwindigkeit. Seine vornehmliche Beute bestand aus Känguruhs, Vögeln und Kleinsäugetieren. Nachdem der Mensch auch in Tasmanien siedelte, kamen noch Schafe und Ziegen hinzu.
Der letzte in Gefangenschaft lebende Beutelwolf starb am 7.Dezember 1936 im Beaumaris-Zoo von Hobard. Zu dieser Zeit dachte man noch, man bräuchte nur auf die Jagd zu gehen und einen neuen Vertreter seiner Art für den Zoo einzufangen. Mit dem Tod des Beutelwolfes "Benjamin" verschwand das letzte bekannte Exemplar dieses Tieres von dieser Erde.
Quelle: www.einsamer-schuetze.com
1945 fand man im Westen der Insel Tasmanien ungewöhnliche Pfotenabdrücke, doch niemand konnte sagen zu welchem Tier sie gehörten. Am 9. Oktober 1957 fand man angeblich ein Schaf, dessen Brustkorb und Hals regelrecht zerrissen waren. Ein Anzeichen, welches man aus alten Berichten über den legendären Beutelwolf kannte. Am 25. Januar 1995 meldete ein Wildhüter eine ungewöhnliche Sichtung an der Ostküste Tasmaniens. Er behauptete eine hundsgroße Kreatur mit braunem Fell und Streifen gesehen zu haben.
Der tasmanische Tiger hat viele Namen, so z.B. Beutelwolf, Streifenhund oder Zebrawolf, da er eine sehr auffällige Zeichnung hatte. Mit all diesen Namen liegt man aber eigentlich falsch. Der tasmanische Tiger heißt mit seiner zoologischen Bezeichnung "Thylacinus cynocephalus", was auf deutsch hundsköpfiger Beutler oder auch hundsköpfiges Beuteltier heißt. Er hat weder Artverwandtschaft mit Hunden und schon gar nicht mit Katzen. Der Name "Tiger" hat sich im englischsprachigen Raum eingeprägt und so trägt er ihn auch heute noch. Der Beutelwolf ist das größte bekannte fleischfressende Beuteltier, welches je auf der Erde gelebt hat. Sein Aussehen sieht auf den ersten Blick wie ein seltsam gestromter Hund aus, mit 13 bis 19 dunkelbraunen Bändern im hellbraunen bis fuchsfarbenen Fell. Doch er hat einige anatomische Eigenheiten, welche ein Hund nicht besitzt. Seine Größe wird von Fuchsgroß bis zur Größe eines Schäferhundes beschrieben. Man rechnet aber mit einer ungefähren Schulterhöhe von 58 cm und einer Länge von bis zu 180 cm, welche von der Nasenspitze bis zum Schwanzende reicht. Die Augen des Beutelwolfes waren für Raubtiere absolut untypisch. Sie waren sehr Dunkel und wurden von Menschen, welche diese Tiere noch gesehen haben, sogar als sanft beschrieben. Der Kopf war langgestreckt und hatte sehr kleine, dreieckige Ohren. Der Wurf der Beutelwölfe lag bei zwei bis vier Jungtieren, welche wie bei Beuteltieren üblich in einigen Zeitabständen geboren wurden und im Beutel der Mutter aufwuchsen, in welchem sich zwei Milchzitzen befanden. Eine weitere Besonderheit war auch der Schwanz des Beutelwolfes, dieser erlaubte ihm nicht ein Wedeln wie bei Hunden, sondern nur die vertikale Bewegung des Schwanzes, ähnlich dem Känguruh. Seine extrem gewinkelten Hinterläufe erlaubten ihm keine Sprintjagden wie z.B. dem Wolf, man muß heute annehmen, das er in gemächlichem Trab jagte und nicht, wie oft beschrieben, mit extremer Geschwindigkeit. Seine vornehmliche Beute bestand aus Känguruhs, Vögeln und Kleinsäugetieren. Nachdem der Mensch auch in Tasmanien siedelte, kamen noch Schafe und Ziegen hinzu.
Der letzte in Gefangenschaft lebende Beutelwolf starb am 7.Dezember 1936 im Beaumaris-Zoo von Hobard. Zu dieser Zeit dachte man noch, man bräuchte nur auf die Jagd zu gehen und einen neuen Vertreter seiner Art für den Zoo einzufangen. Mit dem Tod des Beutelwolfes "Benjamin" verschwand das letzte bekannte Exemplar dieses Tieres von dieser Erde.
Quelle: www.einsamer-schuetze.com