Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ADAC Erlebnisse?
Eislicht
10.01.2011, 20:45
Ich habe Ende letzten Jahres so ein cooles Buch gelesen:
Susa Bobke - Männer sind anders. Frauen auch.
Da erzählt sie von ihrer Arbeit als Gelber Engel beim ADAC. Es gibt kaum Frauen, die beim ADAC als Gelber Engel arbeiten und demensprechend unterschiedlich sind auch die Geschichten.
Habt ihr ADAC-Geschichten o.ä. auf Lager, welche lustigen, spannenden, bewegenden Pannen sind euch schon passiert und wie ist es weitergegangen?
Ich kann mir vorstellen, dass die Dame es nicht leicht hat in ihrem Job. Man(n) unterstellt Frauen ja immer noch, null Ahnung von Autos zu haben. Gut - es gibt die Ladies, die nicht wissen, wie man den Reifendruck prüft oder Öl nachfüllt, aber die meisten Frauen, die ich kenne, gehen doch recht souverän mit ihrem Auto um.
Ich war lange Zeit kein ADAC-Mitglied, was sich aber schlagartig änderte, als ich in der Nacht vom 13. auf den 14.02.2009, es war arschkalt und stockdunkel, auf der Landstraße mit defekter Lichtmaschine liegenblieb, es gab keinen Standstreifen, keine Laterne, nüscht. Und dann warteten wir 1,5 Stunden bei der Kälte auf den Abschleppwagen, der natürlich ein sattes Honorar verlangte. Wären nicht die Eltern meines Liebsten mit Decken und guter Laune gekommen, um uns zu unterstützen, hätte ich wahrscheinlich vollends die Krise gekriegt. Naja, ein gutes hatte das Ganze, eine Woche später hatte ich nämlich den Antrag beim ADAC abgegeben und genieße seither die Vorteile dieser Mitgliedschaft. Eigentlich ganz gut, dass es sowas gibt.
Das Buch werde ich jedenfalls mal lesen, danke für den Tipp!
Gruß,
Thylia
Eislicht
21.01.2011, 19:40
Gerne :)
Ja, der ADAC lohnt sich wirklich, aber ich will ja keine Werbung machen. :D
Ich bin selber noch gar nicht lange beim ADAC, erst seit Anfang letzten Jahres. Einfach deswegen, weil ich vorher so gut wie nie Auto gefahren bin.
Dann habe ich den Job gewechselt, bin in die Pampa umgezogen und muss jetzt jeden Tag 50km hin und 50km zurück fahren. Nicht mal einen Monat nach dem Umzug hatte ich einen Platten (weil ich noch unsicher gefahren bin, ein LKW mich auf schmaler Straße abgedrängt hat und ich ungeschickt den Bordstein erwischt habe).
Ich hatte kein Drehkreuz und daher keine Möglichkeit, das Rad zu wechseln, aber ganz ehrlich, ich trau mir so etwas auch nicht zu.
Es war total verschneit und arschkalt. Ich dachte, ich könne die ADAC-Mitgliedschaft meiner Eltern nutzen, weil das Auto auf meine Mutter angemeldet ist, also habe ich dort angerufen. Da hieß es, dass das nicht geht, die Mitgliedschaft läuft die Person, nicht das Auto, aber man würde trotzdem binnen einer Stunde jemanden schicken.
Es kam aber anderthalb Stunden niemand. Ich rief noch mal an und diesmal hatte ich eine Frau am Apparat. Ich musste alles noch mal erzählen, mein erster Anruf war gar nicht im System gespeichert. Diesmal war dann innerhalb von 30 Minuten jemand da und er wechselte meinen Reifen superschnell.
Statt einer Rechnung bekam ich den Mitgliedsantrag für den ADAC und seitdem bin ich ADAC-Mitglied.
Bei meinem Auto eine gute Idee, denn 4 Monate später bin ich wieder liegen geblieben - kaputtes AGR-Ventil, ich musste zur Werkstatt abgeschleppt werden. Mein Auto ist echt ne Montagsproduktion, denn als das AGR-Ventil repariert war, hat der Mechaniker eine Probefahrt gemacht und dabei ist dann die Antriebswelle gebrochen. :gruebel
Das ist jetzt wieder repariert, aber das Auto ist trotzdem komisch und macht manchmal ganz merkwürdige Geräusche, als hätte ich leere Dosen im Motor. Aber weil ich ja beim ADAC bin, mache ich mir keine großen Sorgen. Ich weiß ja, dass innerhalb einer Stunde jemand bei mir ist, falls ich noch mal liegenbleibe. :)
Powered by vBulletin® Version 4.1.9 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.