XJustinSaneX
19.01.2004, 16:29
New England und Carolina im Super-Bowl-Finale
19. Januar 2004 Die triumphale Rückkehr der „Patrioten“, der fast unheimliche Siegeszug eines „Frankfurters“ und seiner ehemaligen Verlierertruppe sowie zwei unverhoffte Helden haben einem denkwürdigen Halbfinal-Showdown der National Football League (NFL) ihren Stempel aufgedrückt. Die New England Patriots und die Carolina Panthers widerstanden am Sonntag Gegner und eisiger Kälte und kämpfen am 1. Februar in „Super Bowl XXXVIII“ in Houston um die Krone im American Football.
Die seit 14 Spieltagen ungeschlagenen Patriots gehen dabei nach dem 24:14 über die Indianapolis Colts als 7:1-Favorit ins Rennen. Die Carolina Panthers müssen sich trotz ihres imponierenden 14:3-Auswärtserfolges bei den Philadelphia Eagles mit der Außenseiterrolle abfinden.
„Diese Panther sind hungrig“
Panthers-Quarterback Jake Delhomme, der 1999 mit Frankfurt Galaxy den World Bowl in der NFL Europe League gewann, reichten gegen Philadelphia dank seiner überragenden Abwehr gerade mal 14 Pässe zum Sieg. Er sieht seinem Super-Bowl-Debüt mit Optimismus entgegen, schließlich hat sein Team nach dem Viertelfinalerfolg in St. Louis bei den Eagles die zweite Überraschung vollbracht: „Diese Panther sind hungrig. Wir wurden die gesamte Saison unterschätzt. Am 1. Februar können wir nur gewinnen.“
Die Außenseiterrolle kennen der frühere Frankfurter und sein Team zu Genüge. Doch beide setzten sich davon unbeeindruckt auch in Philadelphia durch, das damit als viertes NFL-Team zum dritten Mal nacheinender im Halbfinale scheiterte. Die Panthers aber zogen nur zwei Jahre nach einer Saison mit nur einem Sieg bei 15 Niederlagen erstmals in den Super Bowl ein. „Das ist unglaublich, wir haben alle sehr gut gespielt“, sagte Delhomme: „Das ist ein Triumph für die ganze Mannschaft.“
Am Sonntag schlüpften zwei Verteidiger in die Rolle jener Helden, die auf dem Papier eigentlich für die Quarterbacks der Teams vorgesehen war. Ricky Manning Junior (Carolina Panthers) und Ty Law (New England Patriots) fingen jeweils drei Pässe des gegnerischen Spielmachers ab und sicherten ihren Teams damit quasi im Alleingang das Ticket nach Texas.
„Wir haben unseren Job noch nicht getan“
„So ein Spiel läßt sich kaum noch toppen. Jetzt müssen wir unsere Form nur noch ins Endspiel retten“, sagte Law. Die vierte Finalteilnahme kam für den Champion von 2002 und das beste NFL-Team der Punktrunde wenig überraschend, die Art und Weise des Erfolges schon. Die Patriots-Verteidung erlaubte dem als besten Quarterback der Liga gefeierten Payton Manning nur einen Touchdown, im Angriff sorgten fünf Fieldgoals von Kicker Adam Vinatieri schnell für klare Verhältnisse.
Quarterback Tom Brady, der jetzt in fünf Playoff-Spielen ungeschlagen ist, warnte aber noch auf dem Platz im Trikot des frisch gekürten Meisters der American Football Conference (AFC) vor der Unterschätzung des kommenden Gegners: „14 Siege nacheinander sind eine imponierende Statistik, doch sie sind nichts wert, wenn wir das 15. Spiel verlieren. Wir haben unseren Job noch nicht getan.“
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub6488DC6E9D674BCE800B8D63145294B4/Doc~E42D3A9218AC94B189131577D8A312373~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
19. Januar 2004 Die triumphale Rückkehr der „Patrioten“, der fast unheimliche Siegeszug eines „Frankfurters“ und seiner ehemaligen Verlierertruppe sowie zwei unverhoffte Helden haben einem denkwürdigen Halbfinal-Showdown der National Football League (NFL) ihren Stempel aufgedrückt. Die New England Patriots und die Carolina Panthers widerstanden am Sonntag Gegner und eisiger Kälte und kämpfen am 1. Februar in „Super Bowl XXXVIII“ in Houston um die Krone im American Football.
Die seit 14 Spieltagen ungeschlagenen Patriots gehen dabei nach dem 24:14 über die Indianapolis Colts als 7:1-Favorit ins Rennen. Die Carolina Panthers müssen sich trotz ihres imponierenden 14:3-Auswärtserfolges bei den Philadelphia Eagles mit der Außenseiterrolle abfinden.
„Diese Panther sind hungrig“
Panthers-Quarterback Jake Delhomme, der 1999 mit Frankfurt Galaxy den World Bowl in der NFL Europe League gewann, reichten gegen Philadelphia dank seiner überragenden Abwehr gerade mal 14 Pässe zum Sieg. Er sieht seinem Super-Bowl-Debüt mit Optimismus entgegen, schließlich hat sein Team nach dem Viertelfinalerfolg in St. Louis bei den Eagles die zweite Überraschung vollbracht: „Diese Panther sind hungrig. Wir wurden die gesamte Saison unterschätzt. Am 1. Februar können wir nur gewinnen.“
Die Außenseiterrolle kennen der frühere Frankfurter und sein Team zu Genüge. Doch beide setzten sich davon unbeeindruckt auch in Philadelphia durch, das damit als viertes NFL-Team zum dritten Mal nacheinender im Halbfinale scheiterte. Die Panthers aber zogen nur zwei Jahre nach einer Saison mit nur einem Sieg bei 15 Niederlagen erstmals in den Super Bowl ein. „Das ist unglaublich, wir haben alle sehr gut gespielt“, sagte Delhomme: „Das ist ein Triumph für die ganze Mannschaft.“
Am Sonntag schlüpften zwei Verteidiger in die Rolle jener Helden, die auf dem Papier eigentlich für die Quarterbacks der Teams vorgesehen war. Ricky Manning Junior (Carolina Panthers) und Ty Law (New England Patriots) fingen jeweils drei Pässe des gegnerischen Spielmachers ab und sicherten ihren Teams damit quasi im Alleingang das Ticket nach Texas.
„Wir haben unseren Job noch nicht getan“
„So ein Spiel läßt sich kaum noch toppen. Jetzt müssen wir unsere Form nur noch ins Endspiel retten“, sagte Law. Die vierte Finalteilnahme kam für den Champion von 2002 und das beste NFL-Team der Punktrunde wenig überraschend, die Art und Weise des Erfolges schon. Die Patriots-Verteidung erlaubte dem als besten Quarterback der Liga gefeierten Payton Manning nur einen Touchdown, im Angriff sorgten fünf Fieldgoals von Kicker Adam Vinatieri schnell für klare Verhältnisse.
Quarterback Tom Brady, der jetzt in fünf Playoff-Spielen ungeschlagen ist, warnte aber noch auf dem Platz im Trikot des frisch gekürten Meisters der American Football Conference (AFC) vor der Unterschätzung des kommenden Gegners: „14 Siege nacheinander sind eine imponierende Statistik, doch sie sind nichts wert, wenn wir das 15. Spiel verlieren. Wir haben unseren Job noch nicht getan.“
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub6488DC6E9D674BCE800B8D63145294B4/Doc~E42D3A9218AC94B189131577D8A312373~ATpl~Ecommon ~Scontent.html