Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : gestreichelt von toter oma ...
hi!
also, hier mal wieder eine geschichte, die mir im april 1995 passierte.
es war ein schrecklicher tag. meine lieblingsoma starb. alle waren halt dementsprechend schlecht drauf. des war des erste mal, dass ich sowas miterleben musste. ne, stimmt ned. des zweite mal. ein großonkel war vorher schon mal gestorben ...
auf jeden fall in der nacht nach dem todestag ... ging ich mit meinem onkel gleichzeitig schlafen (sohn meiner oma) in MEINEM zimmer. er im bett, ich auf einer matratze. erst als ich mich hingelegt hatte, überkams mich und ich heulte wie aus eimern. ich war quasi wach ... und dann spürte ich eine hand, die mir über den kopf streichelte! es war aber bis auf meinem onkel kein mensch im zimmer ... und mein onkel schlief tief und fest!
hab mir allerdungs nicht viel dabei gedacht, nur an meine oma und wahrscheinlich deswegen war es für mich ned so tragisch ... was anderes wärs gewesen, wenn mich die hand ins gesicht geschlagen hätte. der schock wär anscheinend dann zu tief und ich wär reif für die klapse ;)
naja, kleine WAHRE geschichte. ich lüge nicht, weils mir nix bringt.
Tim
Triforce
17.04.2003, 07:24
wahrscheinlich wollte sie sich nochmal von dir verabschieden und dich trösten falls nochmal was vorfällt halt uns auf dem laufenden
cya sebi
nachtschatten
17.04.2003, 11:38
Hallo Tim,
so traurig deine Geschichte auch sein mag, diese Berührung muss doch in diesem Moment ungeheuer tröstend für dich gewesen sein oder? Jetzt weisst du das du deine Oma noch immer bei dir ist... vielleicht wirst du noch öfter ihre Anwesenheit spüren...
ich hoffe du berichtest uns wieder davon!
Gruß
Hi Tim,
der Meinung von Nachtschatten schließe ich mich an.
Ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis.
Mir ging es vor langer Zeit einmal ziemlich dreckig. An jenem Abend habe ich Rotz und Wasser geheult und war fertig mit der Welt. Ich saß im Wohnzimmer und bin dann auch irgendwann im Sessel eingeschlafen. In der Nacht wurde ich wach, weil ich spürte, dass jemand auf mich zukam und sich neben mich kniete. Ein typisches Anzeichen: Kühler Hauch (genauso, als käme jemand von einem Winterspaziergang rein und hat die Kälte noch in den Klamotten - kennt ihr sicher). Der "Besuch" streichelte über meine Hand und was ich fühlte, war unwahrscheinlicher Trost.
Ich kann dir nur sagen, dass du nicht traurig zu sein brauchst. Wie hat der liebe Manuel zu mir gesagt: Dein Freund ist jetzt immer bei dir (ein sehr guter Freund von mir hat kürzlich seine sterbliche Hülle verlassen). Und so ist es bei deiner Oma auch!
Liebe Grüße
Tine :))
ich kann mich tine und nachtschatten nur anschließen!
ich finde, das, was du erlebt hast, ist etwas wundervolles und sicher ein tolles gefühl gewesen. versuche dieses gefühl noch lange in dir zu halten und erinnere dich immer daran...
ich denke auch, dass sich deine oma auf diese art und weise von dir verabschidet hat und es ihr jetzt sicher gut geht...
:mh) [FONT=comic sans ms] Hallo, ist doch wunderbar, wenn Du diese Erfahrung hast machen dürfen!
Sehe es als Abschiedsgruss an, oder dass Jemand da ist, wenn DU diesen JEMAND auch nicht sehen kannst!
Alles Liebe
Mike :rolleyes: [size=15][COLOR=orange]
Hi, timmili,
da musst du dir keine Gedanken machen, du bist auch nicht irre oder so. Glaub mal, ich hab schon viele dieser Erfahrungen gemacht. Ein sehr sehr guter Freund von mir ist damals gestorben, und auf der Totenfeier hat er seine Hand auf mir gelegt, ich habe es genau gespürt... und ich wußte, dass er es gewesen ist. Ich habe meine Mutter verloren, aber sie ist heute immer noch für mich da...und hilft mir heute noch.. Sicher.., natürlich ist es nicht,weil man "an so was" nicht glauben möchte, aber es existiert. Aber man sollte keine Angst davor haben...
Ich könnte dir noch mehr davon berichten, aber das lass ich jetzt mal lieber.
Also, lass es einfach auf dich einwirken....
Viele liebe Grüße
"raven" :))
ja vamp, genauso schau ich auch grad drein...
Sorry, Firewall macht mir schon wieder Sorgen ...
Mh hab den Beitrag von Tine und die E-Mail von ihr noch öfters gelesen und habe darüber nachgedacht und war doch irgendwo mit meinen Gedanken im Himmel.
Wir (also Menschen) können aus banalen Dingen wie ein Sonnenuntergang so schöne Dinge entdecken. Es ist der Alltag, der uns oft vergessen lässt was uns umgibt. Es scheint als wäre die Welt unfair zu jedem von uns. Der Schein trügt. Immer wenn du Hilfe brauchst, wenn du dir Sorgen machst ist jemand da, der sagt, sieh mal, ich bin doch da verstehst du mich nicht!?
Immer wenn etwas geschieht, dass mich traurig macht, dann denk ich an all die kleinen Dinge, sehe in den Himmel sehe mir die Wolken, sehe mir Menschen an und weiß, dass es all das nicht gäbe, wäre da keine Seele. Ich sehe mir das an und denke dann darüber nach, wie man nur auf den Gedanken kommen kann, es gäbe da nichts mehr.
Ich hoffe ihr seht das auch so!
Liebe Grüße
Manuel
PS: Dein Freund würde sich jetzt wohl bei dir bedanken wollen und dich fragen wie du es schaffst ein so guter Mensch zu sein.
Hallo Manuel,
Ich sehe das genau wie du!
Wie man es schafft, ein guter Mensch zu sein? Ich persönlich würde das nie von mir behaupten. :engel) Sagen wir, ich versuche ein guter Mensch zu sein. Ich sehe einfach das Schöne in den Dingen, ich genieße, ich gebe und ich nehme. Für mich ist Liebe, damit meine ich nicht die sexuelle Liebe, etwas sehr wichtiges. Um Himmelswillen, denkt jetzt bitte nicht, dass ich durch die Gemeinde ziehe und nur Barmherzigkeit übe. Es gibt einen Spruch: Sei gut, aber nicht immer, sonst wirst du ausgenutzt. Das stimmt! Nein, es gibt leider auch Zeitgenossen, die kann ich gar nicht verknusen und manchmal zeige ich das auch. Das sind die Leute, die sich tagtäglich daneben benehmen, nur an sich denken, andere übergehen, oberflächlich sind, belügen, betrügen, etc. Aber das kennen wir alle.
Ich bin nicht der Mensch, der mit der rosa Brille herum läuft und alles in schillernden Farben sieht. Im Gegenteil, ich sehe die Dinge wie sie sind, aber ich sehe darüber hinaus noch mehr. Ich sehe das Wesentliche und das ist die Schöpfung - und die Schöpfung ist etwas wundervolles. Die Menschen wollen für alles Leid in dieser Welt immer (einem) Gott die Schuld geben. Das Leid auf dieser Erde verursacht aber der Mensch! Das nur mal ganz nebenbei bemerkt. Viele wollen „diese schlechte Welt“ verändern, vergessen dabei aber, dass sie zuerst bei sich anfangen müssen!
Und wie du schon sagst, Manuel, wir erfreuen uns an den kleinen Dingen des Lebens. Vielleicht haben wir hier deswegen einen schärferen/sensibleren Sinn und können die Geisterwelt sehen, fühlen, hören und schmecken. Weil wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Ich habe einmal am Strand gestanden und meinen Blick übers große weite Meer schweifen lassen, genau in diesem Moment habe ich gespürt, dass wir nicht alleine sind, dass da eine Urkraft ist – mögen wir sie mal Gott nennen. Ich sehe Gott etwas anders, als die Kirche das tut. Ich habe gespürt, dass wir in einer Unendlichkeit leben, in etwas Großem, Unbeschreiblichem, etwas Allumfassendem. Es kam einfach von innen heraus. Was man in so einem Moment spürt, kann ich eigentlich gar nicht richtig beschreiben. Ein Gefühl, tief aus meinem Innern heraus.
Vielleicht macht uns dies zu guten Menschen, oder bringt uns auf den Weg, ein guter Mensch zu werden...das Suchen und Erkennen.
Liebe Grüße
Tine :D
Hallo Tine!
Kann nur sagen: "Toller Beitrag"
Doch ich denke schon, dass du ein guter Mensch bist, da vertraue ich immer meinen Gefühlen. Man würde nie von sich selber behaupten ein guter Mesnch zu sein, genau das macht ja die guten Menschen aus :)
Um ein guter Mensch zu sein oder zu werden muss man meiner Meinung nach nicht durch die Gemeinde ziehen und Barmherzigkeit verbreiten. Im Gegenteil es kommt viel mehr auf die kleinen Dinge des Lebens an. Wenn ich einem Rollstuhlfahrer aus dem Zug helfen kann und er freut sich darüber, dann fühle ich mich glücklich und bin froh jemandem geholfen zu haben. Man muss keine Wunder vollbringen.
Eben genau das ist es. Man gibt einfach Gott die Schuld. Wer sagt denn, dass es Gott ist, der hier alles erschaffen hat bzw. darüber urteilt, was wir hier auf Erden machen. Ich verwende jetzt einfach mal den Ausdruck "Gott" auch wenn es für mich den röm.-kath. Begriff dafür nicht gibt. Man sollte über seine Taten urteilen, man sollte über sich selber nachdenken. Ich kenne das mit dem Meer. Wenn ich am Strand stehe, dann fühle ich mich wie zu hause, wie meine zweite Heimat. Ich stehe auf, wende meinen Blick auf den Horizont und stelle gedanklich Fragen worauf es in unserem Leben keine Antworten gibt und weiß, dass die Antwort da ist, ich sie aber nicht hören kann. Plötzlich wird einem alles klar. Alle schlechten Dinge, die mir passiert sind, alle Menschen, die über mich urteilten, alles ist vergessen und scheint so nichtig zu sein. Ist es ja auch.
Und der wichtigste Punkt, den du bereits in deinem Beitrag erwähnt hast, ist der, an sich selber beginnen zu arbeiten. Sich selbst zu ändern, sich selbst zu verbessern. Der für mich wichtigste Punkt.
Danke für diese E-Mail, habe mich riesig darüber gefreut!
Liebe Grüße
Manuel
Zitat Manuel: Ich kenne das mit dem Meer. Wenn ich am Strand stehe, dann fühle ich mich wie zu hause, wie meine zweite Heimat. Ich stehe auf, wende meinen Blick auf den Horizont und stelle gedanklich Fragen worauf es in unserem Leben keine Antworten gibt und weiß, dass die Antwort da ist, ich sie aber nicht hören kann. Plötzlich wird einem alles klar. Alle schlechten Dinge, die mir passiert sind, alle Menschen, die über mich urteilten, alles ist vergessen und scheint so nichtig zu sein. Ist es ja auch.
Genau so geht's mir auch! Alles scheint dann plötzlich so klein zu sein und vieles so belanglos.
Es grüßt eine :rotW) Tine
Freut mich wenn du so glücklich bist.
Es ist wunderschön über solche Erfahrungen zu reden, da meine Gedanken dann immer schweifen. Ich erinnere mich sehr gerne daran zurück und denke daran wie schön es wohl gewesen wäre mit einem anderen Menschen diese Gedanken auszutauschen darüber zu reden. Ich fühle mich mit meinen Gedanken und Ansichten oft sehr alleine und denke auch, dass es mein Schicksal ist, alleine dies zu bewältigen. Alleine darüber nachzudenken.
Freu mich total mit dir darüber reden zu können, Danke!
Liebe Grüße
Manuel
PS: Mich hat wohl jemand nicht gemocht. Meine Bewertung is ja unterm Hund, wie man so schön sagt :D
Jetzt weißt du, dass du nicht alleine bist mit deinen Gedanken. Ja, es ist wirklich schwer mit den Menschen darüber zu reden. Viele verstehen es einfach nicht, oder wollen es nicht verstehen.
Ich möchte behaupten, dass wir uns von der Masse abheben. Wir sind besondere Menschen 8)
LG
Tine
P. S.
Wer auch immer dich so schlecht bewertet hat, hat keine Ahnung.
danke für die schnelle antwort tine, habe mich wieder mal riesig darüber gefreut. schon faszinierend mit welch kleinem aufwand man manchen leuten (wie mir) eine freude bereiten kann. Ich bin mir ganz sicher, dass wir uns von der Masse abheben.
Und ich freue mich auch darüber, dass du mich positiv bewertet hast. Das ist mir gleich aufgefallen.
:rotW)
Liebe Grüße
Manuel
Hallo Tim!;)
Auch ich habe schonmal etwas änliches wie Du erlebt.
Ich hatte zu meinem Opa ein sehr gutes Verhältnis, nachdem er gestorben ist, habe ich weiterhin mit ihm Kontakt. Ich verständige mich mit ihm über meine Gedanken! Ich habe meinen Opa auch 2 mal gesehen,gefühlt habe ich ihn auch schon mal.
Deine Oma wollte sich nur von Dir verabschieden ! Du brauchst keine Angst zu haben. Deiner Oma geht´s gut dort drüben !
Bis denne
Chris K
:schalke)
HI Tim!
Ich habe vor ca.12 Jahren auch sowas erlebt.
Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen - sie war wie eine Mutter für mich. Als sie starb war ich neun Jahre alt.
Als sie noch lebte legte sie immer zum Trost ihre Hand in meinem Nacken und streichelte mich und in der Nacht an Ihrem Todestag spürte ich wieder ein Streicheln an meinem Nacken-das sie das war wurde mir erst klar als ich meine Hände vor mir sah (ich dachte so im halbschlaf das ich mich selbst streicheln würde :-)
Naja...ich denke auch das sie sich von mir verabschieden und mich trösten wollte...sie fehlt mir noch heute unheimlich.
Liebe Grüße Nicole
Sebastian a dog
02.05.2003, 10:39
Hallo Manuel und Tine.
Ja, ich kann mich euch nur anschließen. Ihr seit definitiv auf dem richtigen Dampfer, und wenn ich eure Beiträge so lese, da gehts mir auch gleich besser.
Bis dann! Sebastian
Habe ne sehr interessante Entdeckung gemacht! Wenn man das ne Entdeckung nennen kann, naja, ne lange Geschichte, erzähl ich ein anderes mal.
Naja jedenfalls bin ich auf etwas gekommen, das mir sehr vieles verständlicher gemacht hat.
Viele Leute glauben zwar an Geister bzw. an ein Leben nach dem Tod und glauben auch daran, dass es Menschen gibt, die mit diesen "Toten" reden können. Hier wurde mal ein Thema gepostet, das "Jeder ist ein Medium" geheißen hat. Das hat mich mal ne Zeit lang beschäftigt. Es ist wirklich so. Jeder kann mit "ihnen" in Kontakt treten. Das "winzige" Problem ist dabei, dass man zwar daran glaubt, aber nicht zu 100%. Es ist da immer noch so eine "psychische Blockierung", dass einem Menschen sagt, was du nicht siehst, gibt es auch nicht. Diese "Blockierung" sollte man versuchen auszuschalten. Das ist gar nicht so schwer, wie man denken würde.
Werde mich über diese "Erkenntnis" in Kürze mit Alithea in Verbindung setzen, weil ich gerne hören würde, was sie dazu sagt.
Jedenfalls kann man das ganz einfach trainieren, in dem man sich irgendwo hinsetzt oder hinlegt, sich entspannt, über verstorbene Menschen (geliebte) nachdenkt und beginnt mit ihnen zu reden. Aktiv mit ihnen zu reden. Sich auf eine Antwort (zur Frage) einstellt und aktiv zuhört.
Mal ein kleiner Einsteig, alles andere würde hier den Rahmen sprengen.
Liebe Grüße
Manuel
Sehr interessant Manuel!
Ich "glaube" zwar schon an Geister und auch daran das sie ab und zu uns besuchen kommen, aber leider bin ich etwas zu ängstlich was das kommunizieren betrifft - obwohl ich weiß das ich zB von meiner verstorbenen Oma nichts zu befürchten hab und ich wahnsinnig gerne,wenigstens einmal noch mit ihr reden würde.
Aber warum ich "Angst" vor diesem Schritt hab, kann ich nicht genau sagen.
Liebe Grüße Nicole
Ps: Ich wohne übrigens auch in Österreich! :)
Hallo Nicole!
Das ist doch meistens der springende Punkt an der ganzen Sache.
Warum hat man Angst vor einem (geliebten) Verstorbenen Menschen? Weil es das einfach nicht geben darf. Es gibt vermutlich auch zig andere Gründe, auf die ich nicht näher eingehen möchte.
Aber soviele Menschen haben vor etwas Angst, dass sie doch immer so geliebt haben! Warum bloß?
Jedenfalls kann man sehr gut trainieren, die Angst zumindest zu bändigen, das erleichtert einem auch den Alltag um einiges. Man schöpft positive Energie aus kleinen Dingen. Das ist doch das wichtige an unserem Leben. Sein Leben "genießbar" zu gestalten.
Liebe Grüße
Manuel
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