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06.05.2003, 12:48
Auch für das Jahr 2002 muss die Spielebranche in Deutschland einen Rückgang verzeichnen. Insgesamt ging der Markt für Unterhaltungssoftware von noch 1,528 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2001 auf nun 1,414 Milliarden Euro zurück. Während Konsolensoftware mit 595,72 Millionen Euro Umsatz im Vergleich zu Vorjahr um 7,2 Prozent zulegen konnte, reduzierte sich der mit PC-Spielen generierte Umsatz von 693,05 Millionen Euro im Vorjahr auf 597,6 Millionen Euro und der PC-Info- und Entertainment-Sektor brachte 218,68 Millionen Euro nach noch 273,4 Millionen Euro in 2001 ein.
Ronald Schäfer, Geschäftsführer der VUD, begründet den Umsatzrückgang mit der Zunahme von Raubkopien und mangelhafter Akzeptanz von Lernsoftware: "Wenn gleichzeitig die Anzahl der privaten, in aller Regel illegalen Spielekopien um über 23 Prozent auf 54 Millionen Stück angestiegen ist, bleibt für einen Zuwachs im legalen Bereich kaum noch Raum. Besorgnis kommt beim Betrachten der Absatzzahlen von Edutainmentsoftware auf. Nach wie vor ist diese in Deutschland nur unzureichend als Lehr- bzw. Lernmittel akzeptiert. Länder, die bei der PISA-Studie wesentlich besser als Deutschland abschnitten, setzen schon seit vielen Jahren auf digitale Lehrmittel und nutzen deren Vorteile."
(Stefan Bringewatt)
Quelle: www.mcvonline.de
Ronald Schäfer, Geschäftsführer der VUD, begründet den Umsatzrückgang mit der Zunahme von Raubkopien und mangelhafter Akzeptanz von Lernsoftware: "Wenn gleichzeitig die Anzahl der privaten, in aller Regel illegalen Spielekopien um über 23 Prozent auf 54 Millionen Stück angestiegen ist, bleibt für einen Zuwachs im legalen Bereich kaum noch Raum. Besorgnis kommt beim Betrachten der Absatzzahlen von Edutainmentsoftware auf. Nach wie vor ist diese in Deutschland nur unzureichend als Lehr- bzw. Lernmittel akzeptiert. Länder, die bei der PISA-Studie wesentlich besser als Deutschland abschnitten, setzen schon seit vielen Jahren auf digitale Lehrmittel und nutzen deren Vorteile."
(Stefan Bringewatt)
Quelle: www.mcvonline.de