XJustinSaneX
30.04.2004, 16:44
Hitzfeld lässt Zukunft offen
30. Apr 12:51, ergänzt 15:08
http://www.netzeitung.de/img/0032/078732.jpg
Ottmar Hitzfeld
Foto: AP
Trainer Ottmar Hitzfeld wird seine Tätigkeit beim Fußball-Meister Bayern München beenden. Eine weitere Saison will der 55-Jährige noch durchhalten.
Trainer Ottmar Hitzfeld wird den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München nach der Saison 2004/2005 definitiv verlassen. «Es ist richtig, dass die Arbeit 2005 bei Bayern München beendet ist. Es war eine herrliche Zeit», sagte der 55-Jährige am Freitag in München. In seinen Gesprächen mit der Vereinsführung habe man sich «zu einem Schnitt entschieden». Hitzfeld trainiert den FC Bayern seit 1998 und gewann mit dem Klub viermal die deutsche Meisterschaft sowie die 2001 die Champions League und den Weltpokal.
Magath Favorit auf die Nachfolge
Als Nachfolger wird Felix Magath, dessen Vertrag mit dem VfB Stuttgart ebenfalls im Sommer 2005 ausläuft, gehandelt. «Ich möchte jetzt das Thema nicht beleben, aber der Kreis derer, die den FC Bayern überhaupt trainieren können, ist nicht sehr groß», sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dazu in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung».
Hitzfeld machte unterdessen deutlich, dass er in jedem Fall bestrebt sei, seinen Vertrag auch zu erfüllen. Einen Verlust seiner Autorität bei der Mannschaft befürchte er trotz der frühzeitigen Ankündigung des Abschieds nicht: «Ich sehe da keine Probleme auf mich zukommen. Die Autorität ist nach sechs Jahren noch da, warum soll sie nach sieben Jahren weg sein?» Er habe zu seiner Mannschaft «ein sehr gutes, aber distanziertes Verhältnis».
Keine konkreten Pläne
Seine Zukunft nach dem Sommer 2005 ließ Hitzfeld zunächst offen. Spekulationen, wonach sich Real Madrid interessiert an seinen Diensten gezeigt habe, wollte er nicht kommentieren. «Es kann noch viel passieren. Angst vor der Zukunft habe ich keine, denn ich habe jedes Jahr gute Abgebote», so Hitzfeld. «Vielleicht mache ich ja auch ein Jahr Pause und arbeite als Experte beim Fernsehen.» (nz)
Quelle: http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/284340.html
30. Apr 12:51, ergänzt 15:08
http://www.netzeitung.de/img/0032/078732.jpg
Ottmar Hitzfeld
Foto: AP
Trainer Ottmar Hitzfeld wird seine Tätigkeit beim Fußball-Meister Bayern München beenden. Eine weitere Saison will der 55-Jährige noch durchhalten.
Trainer Ottmar Hitzfeld wird den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München nach der Saison 2004/2005 definitiv verlassen. «Es ist richtig, dass die Arbeit 2005 bei Bayern München beendet ist. Es war eine herrliche Zeit», sagte der 55-Jährige am Freitag in München. In seinen Gesprächen mit der Vereinsführung habe man sich «zu einem Schnitt entschieden». Hitzfeld trainiert den FC Bayern seit 1998 und gewann mit dem Klub viermal die deutsche Meisterschaft sowie die 2001 die Champions League und den Weltpokal.
Magath Favorit auf die Nachfolge
Als Nachfolger wird Felix Magath, dessen Vertrag mit dem VfB Stuttgart ebenfalls im Sommer 2005 ausläuft, gehandelt. «Ich möchte jetzt das Thema nicht beleben, aber der Kreis derer, die den FC Bayern überhaupt trainieren können, ist nicht sehr groß», sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dazu in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung».
Hitzfeld machte unterdessen deutlich, dass er in jedem Fall bestrebt sei, seinen Vertrag auch zu erfüllen. Einen Verlust seiner Autorität bei der Mannschaft befürchte er trotz der frühzeitigen Ankündigung des Abschieds nicht: «Ich sehe da keine Probleme auf mich zukommen. Die Autorität ist nach sechs Jahren noch da, warum soll sie nach sieben Jahren weg sein?» Er habe zu seiner Mannschaft «ein sehr gutes, aber distanziertes Verhältnis».
Keine konkreten Pläne
Seine Zukunft nach dem Sommer 2005 ließ Hitzfeld zunächst offen. Spekulationen, wonach sich Real Madrid interessiert an seinen Diensten gezeigt habe, wollte er nicht kommentieren. «Es kann noch viel passieren. Angst vor der Zukunft habe ich keine, denn ich habe jedes Jahr gute Abgebote», so Hitzfeld. «Vielleicht mache ich ja auch ein Jahr Pause und arbeite als Experte beim Fernsehen.» (nz)
Quelle: http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/284340.html