Mandelbäumchen
20.03.2003, 10:07
Eier färben mit Blättern, Kräutern und Gemüse
Das Färben von Ostereiern ist sehr beliebt. Aber warum immer mit Chemie? Die fertig gefärbten Eier sind nicht zu empfehlen, die Herkunft sowohl der Eier als auch des Färbemittels bleibt oft unklar.
Wenn Sie mit Kindern vor Ostern Eier färben, machen Sie den Kindern damit eine große Freude!
Viele Pflanzen aus dem Garten sind gut geeignet, die Eier zu färben!
Möchte man gelbe Ostereier , färbt man mit Kamille oder Goldrute oder mit den Blättern des Apfelbaumes.
Möchte man gelbgrüne Ostereier, nimmt man Brennesselblätter, Schachtelhalmkraut oder Birkenblätter.
Zwiebelschalen ergeben ein wunderschöne orangebraune Ostereier.
Walnußbaumblätter und Eichenbaumblätter ergeben sanfte Brauntöne.
Rotviolette Ostereier erhalten Sie mit Rotkohl oder mit Rote Beete.
Wer gern blaue Ostereier hat, kann getrocknete Heidelbeeren, Holunderbeeren oder schwarze Johanniskrautbeeren nehmen.
So wird gut gefärbt:
Die Eier werden in Essigwasser gewaschen. Die Pflanzenteile werden zerkleinert und geraspelt und in circa einem Liter Wasser ausgekocht.
Nun wird der Farbsud gefiltert und das gefärbte Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht.
In diesem Sud werden die Eier nun hartgekocht ( 10 Minuten). Nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken.
Wirkt die Farbe zu blaß, werden die Eier in die abgekühlte Flüssigkeit eingelegt und nach einer halben Stunde wieder herausgenommen.
Wer es ganz besonders schön machen möchte, kann die Eier mit Blättern verzieren.
Vor der zweiten Färbung ein Blatt um das Ei legen, mit Perlonstrumpf fixieren, in die dunklere Flüssigkeit legen.
Nach dem zweiten, dunkleren Bad erscheinen nun die Blätter in einem helleren Ton als Negativ- Abdruck.
Blauholzeier
Im hessischen Biedenkopf-Wallau, wo die Frauen Röcke mit Blauholz färbten, entwickelte sich eine andere Weise, Ostereier zu verzieren.
Das Ei wird von der Spitze her in Papier gepackt, wobei man immer wieder einige Körnchen Blauholz zwischen Papier und Ei streut, Kreuz und quer wird das Päckchen mit einem nassen Wollfaden verschnürt. Dann wird das Ei gekocht und danach, immer noch eingewickelt, ein Weilchen liegengelassen. Wenn man das Ei dann auspackt, sieht die Verzierung wie eine Batik aus.
WACHSBATIK: Zeichnen Sie mit fluessigem Wachs und einer Nadel Muster auf das ungefaerbte Ei. Dann das Ei in ein Farbbad tauchen - es sollte nicht waermer als 40oC sein, weil sich das Wachs sonst aufloest. Nach dem Faerben das Wachs in einer Kerzenflamme abschmelzen. Auf dem farbigen Ei bleibt ein weisses Muster zurueck
KRATZTECHNIK: Landeier mit einer dicken Schale zunaechst kraeftig einfaerben. Ist die Farbe trocken, ritzen Sie mit einem Federmesser oder einr Rasierklinge Verzierungen in die Schale.
KINDERLEICHTE EIERKUNST: Mit Fingerfarben und angewaermten Wachsmalstiften koennen sich auch die Kleinen als Eier-Kuenstler versuchen. Ebenfalls sehr beliebt: Kartoffelstempel, mit denen sie Ostermotive auf die gekochten Eier stempeln koennen.
Das Färben von Ostereiern ist sehr beliebt. Aber warum immer mit Chemie? Die fertig gefärbten Eier sind nicht zu empfehlen, die Herkunft sowohl der Eier als auch des Färbemittels bleibt oft unklar.
Wenn Sie mit Kindern vor Ostern Eier färben, machen Sie den Kindern damit eine große Freude!
Viele Pflanzen aus dem Garten sind gut geeignet, die Eier zu färben!
Möchte man gelbe Ostereier , färbt man mit Kamille oder Goldrute oder mit den Blättern des Apfelbaumes.
Möchte man gelbgrüne Ostereier, nimmt man Brennesselblätter, Schachtelhalmkraut oder Birkenblätter.
Zwiebelschalen ergeben ein wunderschöne orangebraune Ostereier.
Walnußbaumblätter und Eichenbaumblätter ergeben sanfte Brauntöne.
Rotviolette Ostereier erhalten Sie mit Rotkohl oder mit Rote Beete.
Wer gern blaue Ostereier hat, kann getrocknete Heidelbeeren, Holunderbeeren oder schwarze Johanniskrautbeeren nehmen.
So wird gut gefärbt:
Die Eier werden in Essigwasser gewaschen. Die Pflanzenteile werden zerkleinert und geraspelt und in circa einem Liter Wasser ausgekocht.
Nun wird der Farbsud gefiltert und das gefärbte Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht.
In diesem Sud werden die Eier nun hartgekocht ( 10 Minuten). Nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken.
Wirkt die Farbe zu blaß, werden die Eier in die abgekühlte Flüssigkeit eingelegt und nach einer halben Stunde wieder herausgenommen.
Wer es ganz besonders schön machen möchte, kann die Eier mit Blättern verzieren.
Vor der zweiten Färbung ein Blatt um das Ei legen, mit Perlonstrumpf fixieren, in die dunklere Flüssigkeit legen.
Nach dem zweiten, dunkleren Bad erscheinen nun die Blätter in einem helleren Ton als Negativ- Abdruck.
Blauholzeier
Im hessischen Biedenkopf-Wallau, wo die Frauen Röcke mit Blauholz färbten, entwickelte sich eine andere Weise, Ostereier zu verzieren.
Das Ei wird von der Spitze her in Papier gepackt, wobei man immer wieder einige Körnchen Blauholz zwischen Papier und Ei streut, Kreuz und quer wird das Päckchen mit einem nassen Wollfaden verschnürt. Dann wird das Ei gekocht und danach, immer noch eingewickelt, ein Weilchen liegengelassen. Wenn man das Ei dann auspackt, sieht die Verzierung wie eine Batik aus.
WACHSBATIK: Zeichnen Sie mit fluessigem Wachs und einer Nadel Muster auf das ungefaerbte Ei. Dann das Ei in ein Farbbad tauchen - es sollte nicht waermer als 40oC sein, weil sich das Wachs sonst aufloest. Nach dem Faerben das Wachs in einer Kerzenflamme abschmelzen. Auf dem farbigen Ei bleibt ein weisses Muster zurueck
KRATZTECHNIK: Landeier mit einer dicken Schale zunaechst kraeftig einfaerben. Ist die Farbe trocken, ritzen Sie mit einem Federmesser oder einr Rasierklinge Verzierungen in die Schale.
KINDERLEICHTE EIERKUNST: Mit Fingerfarben und angewaermten Wachsmalstiften koennen sich auch die Kleinen als Eier-Kuenstler versuchen. Ebenfalls sehr beliebt: Kartoffelstempel, mit denen sie Ostermotive auf die gekochten Eier stempeln koennen.