jeanny
21.06.2003, 01:31
Wie gebannt lese ich Seite für Seite meines neuen Buches. Es handelt von einem Mädchen, dass ihr Leben lang noch nie wirklich glücklich war, ein Mädchen, das allmählich den Kampf gegen das Leben und die Zeit verliert. Ich fühle richtig mit ihr, ich verstehe was sie denkt. Liegt es daran, dass ich so ähnlich denke? Ich lese weiter. Ich würde zu gerne den Namen dieses Mädchens wissen, vielleicht gibt es sie wirklich? Die Geschichte ist für mich so lebensnah, wahrscheinlich, weil sie meiner eigenen so ähnlich ist?
Ich muss weinen, als ich bei der letzten Seite angelangt bin… Sie hat den Kampf verloren und hat sich vor den Zug geworfen… Unter Tränen klappe ich das Buch zu. Auf dem Einband erkenne ich eine Widmung. Mir stockt der Atem als ich meinen Namen lese...und direkt darunter, mein Geburtsdatum und mein Sterbedatum. Ich kann meinen Augen nicht trauen. Entsetzt schlage ich den Kalender auf. Ich soll schon morgen sterben? Die Nacht ist sehr lange, ich weine ununterbrochen, versuche alles zu vergessen. Als ich endlich einschlafe sehe ich mein ganzes Leben an mir vorbeiziehen. Ich wache auf, schweißgebadet. War das alles nur ein Traum? Das Telefon klingelt. Es ist die Polizei, die meinen Eltern berichtet, dass ich mich heute Nacht vor einen Zug geworfen habe. Ich sehe alle weinen und Tage später bei meiner Beerdigung lege ich eine das Buch und eine weiße Rose auf mein Grab.
Ich muss weinen, als ich bei der letzten Seite angelangt bin… Sie hat den Kampf verloren und hat sich vor den Zug geworfen… Unter Tränen klappe ich das Buch zu. Auf dem Einband erkenne ich eine Widmung. Mir stockt der Atem als ich meinen Namen lese...und direkt darunter, mein Geburtsdatum und mein Sterbedatum. Ich kann meinen Augen nicht trauen. Entsetzt schlage ich den Kalender auf. Ich soll schon morgen sterben? Die Nacht ist sehr lange, ich weine ununterbrochen, versuche alles zu vergessen. Als ich endlich einschlafe sehe ich mein ganzes Leben an mir vorbeiziehen. Ich wache auf, schweißgebadet. War das alles nur ein Traum? Das Telefon klingelt. Es ist die Polizei, die meinen Eltern berichtet, dass ich mich heute Nacht vor einen Zug geworfen habe. Ich sehe alle weinen und Tage später bei meiner Beerdigung lege ich eine das Buch und eine weiße Rose auf mein Grab.