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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Metaphysische Grundlagen"



Thaleryan
02.07.2003, 23:48
Grüße!

Nachdem zunehmend mehr oder minder dubiose und inhaltsleere Threads das Forum fluten, sich vieles im Kreise dreht und wiederholt, rolle ich die Thematik mal von einer anderen Seite auf.

Vorweg:
Ich persönlich bin in keinster Weise an der Beschwörung eines wie auch immer gearteten Geistes / Dämons / Möllemanns (*haha*) interessiert. Mir hat sich noch nichts und niemand als Geist vorgestellt - und ich bin darauf auch nicht wirklich scharf. Aber ich halte aus verschiedenen Gründen die Existenz solcher Wesenheiten für durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich.

Mein Interesse bezieht sich primär auf die ( ich nenne das mal: ) "metaphysischen Grundlagen", d.h. z.B.: Was stellen Geisterwesen und Dämonen (usw.) dar? Sind es eigenständige und unabhängig vom Beschwörer existente Wesen? Woher kommen sie dann? Wo sind sie, wenn sie sich nicht mit den Bedürfnissen der diesseitigen Welt befassen müssen? Sind sie abhängig von religiös-spirituellen Gegebenheiten, Göttern, Teufeln, was auch immer? Stehen sie in direkter Relation zu ihrem Beschwörer, d.h. besteht bereits vor einer Beschwörung ein gewisser Kontakt zwischen der Wesenheit und dem Beschwörer?

Mir erscheint es nur allzu wichtig, eine möglichst umfassende Herleitung für solche Phänomene zu entwickeln, da jede Diskussion über Techniken, Risiken, usw. andernfalls völlig haltlos und allenfalls spekulativ ist.

Bislang hatte ich - zusammengefaßt - folgende Theorie:
Die durch Beschwörungsrituale gerufenen Wesenheiten entsprechen Manifestationen bestimmter Vorstellungen, Wünsche und vor allem Ängste des Beschwörers.
Dass Emotionen sich in manifester oder semi-manifester Form verdinglichen können, ist aus der Psychologie und der wissenschaftlichen Para-Psychologie hinlänglich bekannt. Zudem besagt selbst eine altbekannte Volksweisheit: "Der Glaube versetzt Berge". Rituale stellen demnach einen Fokus dar, der aus einer gewissen "psychischen Kraft" (deren Existenz physikalisch nicht, psychologisch sehr wohl jedoch nachweisbar ist) eine "Erscheinung" macht. In welcher Art diese Erscheinung ist, inwieweit sie sich als manifest darstellt, hängt hierbei von vielen, teils nicht vorhersehbaren Faktoren ab - vor allem jedoch von der Erwartung der Teilnehmer.
Hinzufügen möchte ich die Theorie, dass wir als Menschen auf einer nicht sichtbaren Ebene miteinander verbunden sind. Die heute ach so wichtige Individualität steht wissenschaftlich mehr denn je unter Zweifel - und durch eine solche wie auch immer geartete Verbindung wären auch Phänomene á la "Telepathie", "Vorahnungen", bis hin zum "ichweißweramtelefonistwennesklingelt" erklärbar.
In Bezug auf die Beschwörungssache heißt dies, dass nicht nur die Vorstellungen, Ängste, ... eines einzelnen Beschwörers einwirken, sondern die Summe dere all der Anwesenden.

Konkrete Konsequenzen dieser Theorie:
- Eine de facto Existenz von Geisterwesen & Co. wäre jenseits des Beschwörers VOR der Beschwörung ausgeschlossen.
- Eine Klassifikation derlei Wesen ist sinnlos.
- Konkrete, wortgetreue Rituale sind hinfällig.
- Das "Ergebnis" einer Beschwörungshandlung, die Art des Kontaktes wäre zu annähernd 100% abhängig von den anwesenden Beschwörern.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit einigen Beiträgen im GespensterWeb, dessen Forum und der Diskussion mit Sy ( :res) ;) ) neige ich dazu, diese Theorie anzuzweifeln. Man könnte fast von einer Glaubenskrise sprechen.....

So müßte ich oben angedeutete Theorie mindestens wiefolgt modifizieren:
- Ausgehend von einer unsterblichen Seele muss angenommen werden, dass diese auch nach dem Tod des "Wirtskörpers" ( jaja, schreit nur.... :D ) Interesse und Möglichkeit haben könnte, mit den Lebenden in Kontakt zu treten. Dies erklärt aber nicht alle Kontakte.
- Wiederkehrende Wesenheiten scheinen eine gewisse Eigendynamik zu besitzen. Sie existieren demnach wohl auf eine Weise jenseits des Beschwörers. Es wäre denkbar, dass sie sich manifest halten und nicht in jener Energiequelle wieder versinken, aus der sie gerufen wurden.

Diese Modifikationen stehen nun zweifelsfrei und unschwer erkennbar im Widerspruch mit einigen vorhergehenden Annahmen.

Tja, und deshalb steht das Ganze hier...

Wie beschreibt Ihr den "metaphysischen Unterbau" zu Euren Erfahrungen und Beschwörungs-Theorien?
Seht Ihr Auswege aus meinem Dilemma? :daumen)

7Seven
03.07.2003, 18:05
Hallo Thaleryan!

Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe und erst mal übersetzten mußte, bin ich zu Folgendem gekommen:

Ich denke, daß sich eine Seele nicht so leicht beschwören läßt (wenn überhaupt), sie erscheint und kommuniziert nur mit jemandem, wenn sie lust dazu hat.
Sogenannte Beschwörungsrituale sind nur erfundener Humbuk. Wers glaubt ist selber schuld!

Was stellen Geisterwesen und Dämonen (usw.) dar? Sind es eigenständige und unabhängig vom Beschwörer existente Wesen? Woher kommen sie dann? Wo sind sie, wenn sie sich nicht mit den Bedürfnissen der diesseitigen Welt befassen müssen? Sind sie abhängig von religiös-spirituellen Gegebenheiten, Göttern, Teufeln, was auch immer? Stehen sie in direkter Relation zu ihrem Beschwörer, d.h. besteht bereits vor einer Beschwörung ein gewisser Kontakt zwischen der Wesenheit und dem Beschwörer?
Zu diesen Fragen muß ich sagen, daß sie einfach nicht zu beantworten sind. Man könnte genauso gut fragen, "wie groß ist das Universum?"
Selbst wenn man es wüßte, man kann es sich einfach nicht vorstellen, unser Gehirn könnte das gar nicht verarbeiten!
Es gibt gewisse Dinge auf der Welt die uns Menschen den Kopf zerbrechen lassen, man versucht für alles eine Antwort zu finden, aber es gibt Dinge die einfach nicht erklärbar sind.

Ich würde gerne noch ein wenig mehr schreiben, aber wie immer kann ich mich nicht so gut ausdrücken und wenn man solche Berichte ließt wie deinen oder so, dann traut man sich gar nicht zu antworten. Ich überlasse somit den anderen weitere Antworten zu deinem Dilemma!
Wollte halt mal meine Meinung zu diesem interessanten Thema schreiben.

Liebe Grüße 7Seven

Nephthys
04.07.2003, 09:01
Hallo Thaleryan,



- Dämonen-Beschwörung halte ich für nicht durchführbar da ich weder an deren Existenz als solches noch an die Durchführbarkeit dieser Rituale glaube. Dämonen sind für mich größtenteils eine religions- bzw. Glaubenssache und deren Ursprung eher als Mythen und Sagen als aus Tatsachenberichten anzusehen(Strafe den „Ungläubigen“). Es stellt sich dann auch noch die Frage wie man den etwas beschwören soll das noch nie auf dieser Welt existent geworden ist. Woher stammt dieses Wissen? (Werde hier aber nicht drauf bestehen mir das Gegenteil zu beweisen!)


- Geistererscheinungen sind auf zweierlei Weise zu betrachten es ist diesen Geistern meiner Meinung nach durchaus möglich sich selbstständig zu manifestieren da ich daran glaube das jemanden durch bestimmte Ereignisse nicht in der Lage ist seine Ruhe zu finden das hat weniger mit gequälten Seelen zu tun als mit dem Umstand das so mancher frühzeitig aus seinem Leben herausgerissen wurde und dafür noch nicht bereit war. Andere „Erscheinungen“ durch Personen (Medium) verursachte sind aber wieder als gesondert zu betrachten da z.B. in bestimmten Lebensphasen oder Stresssituationen eigene Energie unbewusst angesammelt und unkonntrolliert weitergegeben werden. Das würde auch manche Poltergeisterscheinung erklären die nach dem weggehen einer bestimmten Person nicht mehr auftraten.


Es stellt sich noch grundlegend die Frage was mit uns nach dem Tod passiert – Himmel, Hölle, bla. bla. bla. u.s.w. Es bereitet mir Probleme vorzustellen was nach dem Tod auf mich warten soll!? Sogenannte Nahtod-Erlebnisse werden damit begründet dass ausschließlich biologische Prozesse im Gehirn für diese so genannten Nahtod- oder Todesnähe-Erfahrungen verantwortlich sein dürften. Artikel hirzu -->


Vor allem die medizinische und neurowissenschaftliche Forschung hat neuerdings zu ihrer Erklärung beigetragen. Sie ist das Titelthema der neuesten Ausgabe des Magazins «Gehirn & Geist» (Heidelberg, 3/2003). Ihre Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass ausschließlich biologische Prozesse im Gehirn für diese so genannten Nahtod- oder Todesnähe-Erfahrungen verantwortlich sein dürften.

«Offenbar scheitert unser Gehirn in diesen Momenten daran, urplötzlich das Ende der eigenen Existenz zu verarbeiten», schreibt der Neurophysiologe Detlef B. Linke von der Universität Bonn. «Und in seiner Not, aber auch als letzte Abwehrstrategie, gewinnen dort besondere Prozesse die Oberhand, die uns diese außergewöhnlichen Erfahrungen bescheren.»

Das Gehirn funktioniere wie eine Vorhersagemaschine. Es nehme andauernd die Zukunft vorweg und gestalte die Gegenwart auf der Grundlage von Hypothesen über kommende Ereignisse. Dieser Apparat werde nun urplötzlich mit einer Unmöglichkeit konfrontiert - mit dem Gedanken «Ich sterbe jetzt», schreibt Linke. «Die gesamte Zukunft schrumpft blitzschnell auf einen einzigen Augenblick zusammen und es gibt plötzlich keine weiterführende Sequenz von Ereignissen mehr. Der Fortlauf der Zeit bricht zusammen und die normalen Mechanismen, die unser Zeitgefühl erschaffen, können an dieser Stelle nicht mehr weiterarbeiten.»

Bei den besonderen Prozessen, die nun im Gehirn die Oberhand gewinnen, spielen offenbar die so genannten NMDA (N-Methyl-D- Aspartat)-Rezeptoren als neuronale Signalübermittler eine besondere Rolle. Der Psychiater Karl L. R. Jansen vom Maudsley-Hospital in London zieht diesen Schluss aus Experimenten. Sie zeigen die Wirkung von Sauerstoffmangel und die von Narkosen durch die Substanz Ketamin auf die NMDA-Rezeptoren.

Bei einer Todesnähe-Erfahrung ist oft Sauerstoffmangel im Spiel. Eine Ketamin-Narkose ist häufig von Todesnähe-Erfahrungen begleitet. Das Phänomen der Überflutung des Gedächtnisses mit Erinnerungen ist möglicherweise mit der Aktivität sensibilisierter NMDA-Rezeptoren erklärbar. Hinzu kommt, dass diese Rezeptoren mit dem Opioid-System in Verbindung stehen, mit dessen Hilfe der Körper Schmerzen unterdrückt. Hier dürften sie auch eine Funktion beim Entstehen von Glücksgefühlen in Nahtod-Situationen haben.

Bei der Auflösung der Unterschiede zwischen dem Selbst und der Umwelt spielt möglicherweise auch die Amygdala als ein für Angst und Aggression zuständiges Gehirnzentrum eine Rolle: Wenn der Mensch nicht mehr handeln kann, kommt diese Region mit ihren Handlungsimpulsen nicht mehr zum Zuge - und die eigenen Grenzen scheinen sich aufzulösen.

Deuten die Todesnähe-Erfahrungen auf die Existenz eines Lebens nach dem Tod hin - zumal sie, wenn auch relativ selten, schrecklich sein können, wie ein Blick in die Hölle? Dem Psychiater Michael Schröter-Kunhardt (Heidelberg) zeigen die neuen Erkenntnisse, dass der Glaube an ein Leben nach dem Tod letztlich biologisch vorprogrammiert ist. «Der Mensch ist durch die Beschaffenheit seines Gehirns darauf ausgerichtet, mystische Erfahrungen zu machen. Er ist von vornherein ein religiöses Wesen.»

Nephthys "Da stellt sich dann wieder die Frage gibt es Geister!?" oder bilden wir uns das nur ein?

Er vergleicht das Ganze mit einem Flugsimulator, der den Piloten auf das wahre Fliegen vorbereitet. «Der Sinn dieses biologisch initiierten Programms ist es, den Leuten zu zeigen, dass der Tod nicht das Ende ist. Die Erfahrung ist so perfekt, dass man sich wohl kaum eine bessere Methode vorstellen könnte, jemanden auf ein Leben nach dem Tode vorzubereiten.»

Der einzige Universitätstheologe, der sich mit dem Phänomen auseinander gesetzt hat, ist Hans Küng (Tübingen). Jedenfalls beweise es für ein mögliches Leben nach dem Tode «nichts», schreibt er in seinem Buch «Ewiges Leben?» unter dem Hinweis, dass diese Menschen die Schwelle des Todes ja noch nicht überschritten hatten.

Das Dilemma ist nach wie vor vorhanden denn wir sind ja noch lange nicht an die Grenzen unserer Erkenntnis angelangt!

gruß Nephthys

Thaleryan
04.07.2003, 10:40
Guten Morgen!


Original von Nephthys
Das würde auch manche Poltergeisterscheinung erklären die nach dem weggehen einer bestimmten Person nicht mehr auftraten.

Hmmmmmm.....!
Sehr interessante Variante. :daumen)



Es stellt sich noch grundlegend die Frage was mit uns nach dem Tod passiert

Deine Ausführungen implizieren aber, dass es sich bei Deiner ersten Art von Geistern zwangsläufig um die Seelen von verstorbenen handelt.
Kann das sein? Deckt sich das mit Erfahrungen?
Falls dem so ist, wäre eine Miteinbeziehung religiöser Aspekte in dieses Thema ja unumgänglich.

Nochmal grundsätzlich: Sicherlich kann es in einer solchen Debatte keine "objektive" Wahrheit geben - aber zumindest eine stimmige und in sich geschlossene Theorie, die vielleicht nahe an einer Wahrheit liegt.

P.S.
ICH HAB KEINEN KAFFEE MEHR...!!!! X(

Nephthys
04.07.2003, 11:45
Hallo...


Deine Ausführungen implizieren aber, dass es sich bei Deiner ersten Art von Geistern zwangsläufig um die Seelen von verstorbenen handelt.
Kann das sein? Deckt sich das mit Erfahrungen?
Falls dem so ist, wäre eine Miteinbeziehung religiöser Aspekte in dieses Thema ja unumgänglich.

Erwischt :rolleyes:

Aber ist Dir etwas bekannt das irgend wo mal wer etwas darüber geschrieben hat also meine in Glaubens-Büchern(religiös) das auf solche Erscheinungen hindeutet? Auferstehung, Heiliger Geist??? Aber Hl. Geist ist doch mehr als Darstellung der Seele zu sehen oder? Schutzengel - guter Geist, Schwarzer Mann - böser Geist???

Tja meine Erfahrungen in diesem Gebiet beziehen sich hauptsächlich auf Bilder die runtergefallen sind oder Türen die auf und zu gingen nach dem Tod eines Freundes meines Dad's oder anderer Verwanter (Währe wieder was für die Poltergeisttheorie in verbindung mit Personen, eine Situation die sicher solche Dinge heraufbeschwören könnte). Vieleicht sind wir ja auch kollektiv miteinander Verbunden das könnte die Vorahnungen das jemand stirbt erklären. Mir selbst hat sich aber bis jetzt noch kein Geist, Gespenst, Spuk oder ähnliches gezeigt. Muß auch nicht unbedingt sein :rolleyes:

...und diverse Erfahrungen das mich jemand ruft, durch das Zimmer oder über den Balkon geht was an diesen Tagen und um diese Zeit "unmöglich" war.

Ist es denn dann so das wir wenn wir an etwas glauben wollen auch etwas sehen werden und was ist mit denen die an so etwas nicht glauben spielt ihnen das Unterbewustsein dann einen Streich falls sie aufeinmal auch so eine Erfahrung machen?

Aus was bestehen Geister? Seelen? Energie? Welchen Grund gäbe es dann für Irgendwas sich auf diese art und weise bemerkbar zu machen? Oh da zweifel ich gerade die Existenz an hääää :D

Oh toll :mh) fange gerade an meinen eigenen Theorien zu zweifeln oder besser zu verzweifeln! ?(


Nochmal grundsätzlich: Sicherlich kann es in einer solchen Debatte keine "objektive" Wahrheit geben - aber zumindest eine stimmige und in sich geschlossene Theorie, die vielleicht nahe an einer Wahrheit liegt.

Jeeep :daumen)

gruß Nephthys ;)

Amara
04.07.2003, 17:59
Hallo Thaleryan,

Der folgende Artikel ist ein Auszug aus PM-Magazin/November 2002. Ich beschloss es zu posten, weil sich einiges mit deiner Theorie deckt - auch auf die Gefahr hin, dass ich leicht vom Thema abkommen könnte.
Sollten die Theorien der Wissenschaftler stimmen, so denke ich, dass wir unsere Existenz in Sachen Geister & Co neu überdenken müssten.

...Spiegelwelten
Der Physiker Robert Foot hat aus den Ideen der „Supersymmetrie“ die Theorie der Spiegelwelten entwickelt. Danach gibt es für jedes Materieteilchen in unserer Welt einen Doppelgänger aus reiner Energie in einer anderen. Eine fantastische Vorstellung: In einer solchen Spiegelwelt könnte jeder unserer Gedanken Realität werden. Doch wo befindet sich dieses geheimnisvolle Jenseits? Und was bedeutet seine Existenz für uns?...

...„Planet der Träumer“ von Jon McDonald, „Welt am Draht“ von Daniel F.Galouyie (Hollywood erzählt in „Matrix“ die moderne Filmversion.) Und in dem berühmten Klassiker „Alice hinter den Spiegeln“

All diese Erzählungen haben eines gemeinsam: Es gibt in ihnen eine andere Welt, in der unsere Träume Gestalt annehmen. Was bisher in den Bereich der Fantasie oder Sciencefiction gehörte, erhält nun möglicherweise die höhere Weihe durch eine physikalische Theorie: Die Mathematik der Supersymmetrie wurde von dem australischen Physiker Robert Foot zu einer Theorie der Spiegelwelten erweitert, in der sich Geist in Materie und Materie in Geist verwandeln. Diese andere Welt ist vielleicht nur eine Atomlänge von uns entfernt! Eine fantastische Idee die aber bestechend wirkt, auch und gerade deshalb, weil sich Robert Foot in seinem kürzlich erschienenen Buch „Shadowland“ strikt an Fakten und Formeln hält...

...Die dritte Spiegelwelt entstand eher zufällig aus den mathematischen Spielereien der Herren Schwartz und Green. Ursprünglich erweiterten die amerikanischen Physiker Einsteins vierdimensionale Raum-Zeit-Geometrie auf 26 Dimensionen und ersetzten Elementarteilchen durch Elementarfäden. Ihre „String-Theorie“ versucht, die Natur allein durch das Verhalten unendlich dünner und gleichzeitig unendlich langer schwingender Fäden zu erklären. Aus dieser Theorie kann in Verbindung mit der Quantenphysik auch die „Vierwelten-Theorie“ abgeleitet werden, wie der englische Physiker Stephen Hawking es getan hat:“ Jeder lebt in vielen Welten Gleichzeitig“

Beim Versuch die etwas sperrige Schwerkraft in ihre Berechnungen einzubeziehen, kamen Schwartz und Green zu verblüffenden Ergebnissen: Zu jedem Teilchen in dieser Welt muss es ein Spiegelteilchen in einer Spiegel- oder Schattenwelt geben. Das Spiegelteilchen hat die gleiche Eigenschaften wie echte (gleiche Masse, gleiche Ladung), aber aus Materie wird Energie, aus Energie, Materie...

...In der Spiegelwelt der Supersymmetrie wird aus Licht Materie: Wenn wir Licht und Energie mit etwas Geistigem gleichsetzen. könnte dort aus Gedanken also Wirklichkeit werden wie in den eingangs geschilderten SF-Erzählungen und Märchen. Nahrung erhält diese Spekulation durch die Theorien des Hirnforschers Johnjoe McFassen, Professor für Molekulargenetik an der britischen University of Surrey. nach seinen Untersuchungen entsteht Bewusstsein nicht durch die Impulse der Nervenzellen, sondern durch das elektromagnetische Feld (Energie), das unser Gehirn umhüllt und durchströmt. Dieses elektromagnetische Feld wird durch Photonen (Lichtteilchen erzeugt und zusammengehalten – und erschafft auf diese Weise, so Johnjoe McFassen, unser Bewusstsein. Wenn Energie in der Spiegelung zur Materie wird, dann bedeutet dies, dass die Energie des Bewusstseins (also Gedanken) sich in der Spiegelwelt in Materie verwandelt...

Wo ist aber diese Spiegelwelt? Sie könnte hier sein- um uns oder gar in uns, jedenfalls nicht sehr weit weg. Und wie sollen wir sie uns vorstellen? Am ehesten wohl kommen wir ihr nahe, wenn wir in einen Spiegel blicken und alle Farben verkehrt sehen: Unser Gesicht in Blau, die Zähne schwarz, die Haare weiß – also so ähnlich wie das Bild von Escher, das er „Tag und Nacht“ nannte. Ob in diesem Spiegel auch die Seele verkehrt wird? Der Charakter? Das Geschlecht?

Aber wie gelangen wir in diese Welt? Dass es Realitäten jenseits der unmittelbar wahrnehmbaren Welt gibt, wussten alle Religionen zu allen Zeiten, und sie haben uns auch Wege gezeigt, wie wir von unserer materiellen Welt über das Spirituelle Zugang zu ihr erlangen – durch Meditation, Erleuchtung, außerkörperliche Erfahrungen und andere Techniken des Geistes und der Seele.

Man könnte die Spiegelwelt auch vergleichen mit dem Bild auf – oder sollen wir sagen: hinter? – einem Computer-Bildschirm, also virtuell, aber dennoch von uns manipulierbar. Der Bildschirm ist der magische Spiegel, der uns einen Blick in diese Spiegelwelten erlaubt.

Nicht nur einen Blick, denn wir können diese Welt selbst erschaffen. Wir müssen gar nichts dazu tun. Allein durch den Akt des Denkens materialisiert sich in der supersymmetrischen Spiegelwelt etwas, was eins zu eins dem entspricht, was wir uns ausgedacht haben. Es kann aber auch umgekehrt sein: Was wir in der Nacht oder am Tag träumen, ist vielleicht gar kein Traum sondern das Spiegelbild einer realen Welt. Und Lichterscheinungen, über die immer wieder berichtet wird, könnten die Widerspiegelungen einer realen Welt sein, deren Materie bei uns als Licht zu sehen ist.

Wenn es uns gelingt, eine reale Spiegelwelt durch unser Denken zu erschaffen – werden wir dann selber zu Magiern oder gar zu Göttern? Und welche Verantwortung tragen wir dann für unser Gedanken, Wüsche, Träume und Ängste, wenn sie in einer anderen Welt Wirklichkeit werden?...

LG
Satene

harlekin
06.07.2003, 14:53
Hallo Thaleryan!

Erstmal muss ich sagen das auch ich deinen Text in "meine Sprache" übersetzten musste,und hoffe deshalb das ich doch richtig verstanden habe!!!
(Vieleicht solltest du demnächst in einer verständlicheren Weise posten :)) )

Meine Gedanken:

Meiner Meinung nach sind Geistwesen eigenständig,und unabhängig vom Beschwörer,und gehe soweit zu sagen das sie in einer sagen wir parallelen Deminsion sind,wir bei einer Beschwörung ihnen nur die "Tür" öffnen,und sie zu uns "einladen".

Ich weiß das aber dadurch die Frage entsteht,wie es sein kann das es bei manchen Menschen ohne irgendwelchen vorangegangenen "Beschwörungen" trotz alle dem spuckt??Wie oder was bringt sie dann in "unsere Welt"?
Soo Sorry ich weiß es nicht,hat es ewentuell was mit eigenständigen und abhängigen Geistwesen zu tun?!
Sind sie in ihrer Existens auf uns angewiesen?

Steht vorher ein gewisser Kontakt vor der Beschwörung?
Die Frage kann ich nicht beantworten!
Es kann sein das wir im Unterbewusten sei es mit verstorbenen Verwanten,im Kontakt stehen,allein dadurch wenn wir an sie denken??!

Nun sind sie nun abhängig von Göttern,Teufel ect..?
Wenn nicht das was wir als Göttern und Teufeln usw. sehen !?
Ich denke mal das es auch dort unter ihnen eine Art "Herachie" herscht,welches ihn sagt was sie dürfen und sein lassen müssen!??
Wer oder Was ist eine Frage die wieder wie so oft Gedankengänge zulässt die Nächte dauern!

Wie du siehst es ergeben sich aus Antworten wieder neue Fragen,es ist ein Kreis der sich nicht schließt!

Ich glaub auch nicht das ich deine Fragen wirklich damit beantworten konnte!?

liebe Grüße
Harlekin

Thaleryan
13.07.2003, 12:51
Hmmmmmm..... *grübel*

@ Satene:

Die Sache mit den "Spiegelwelten" ist ja nicht nur eine Theorie aus der Physik, sondern auch aus der Sci-Fi. Und sogar mehr noch: Schon alt-griechische Philosophen erdachten komplexe Spiegelsysteme, die etwas Diesseitiges in einem wie auch immer gearteten Jenseitigen abbilden - gut, genau genommen sind es z.B. nach Platon die "Bilder" im Diesseits, während die "Ursprünge" in jener anderen Welt liegen.
Man könnte hier sogar religiöse Ideen von "Paradies" oder "Totenwelt" anführen, die im Grunde genommen ja auch als eine Art Spiegelwelt betrachtet werden könnten.

Was ich damit sagen will: Auf der einen Seite erscheint mir die Existenz einer Spiegelwelt oder gar mehrerer alleine schon deswegen für möglich, da so viele Menschen in so vielen Zeiten davon überzeugt waren - ohne sie jemals gesehen zu haben. Auf der anderen Seite ist diese Idee mittlerweile so sehr von Mythen und Phantasien durchsetzt, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis tatsächlich irgendein Wissenschaftler diese mathematisch belegen kann.
Da bin ich sehr zwiespältig...

Grundlegend müßte man dann davon ausgehen, dass sich jene Spiegelwelt die Dimensionen des Raumes mit der unseren Welt teilt (ansonsten könnte man die ganze Astrophysik über den Haufen werfen), womit wir wieder bei der Annahme einer Multi-Dimensionalen Existenz wären.

Um näher auf die im P.M.-Artikel angesprochene Theorie eingehen zu können, müßte man das Buch lesen. Dazu fehlt mir im Moment die Zeit.
Ist aber eine sehr interessante Linie, die ich sicherlich weiterverfolgen werden.
Danke Dir! :daumen)
Wo siehst Du hier den konkreten Bezug zum Geister-Thema?


@ harlekin

Tststs, was die Leute immer an meiner Ausdrucksweise bemängeln.... :rolleyes: :D
Auch Du schneidest den Punkt der Dimensionen an.
Und Du gehst - wenn ich es echt verstanden habe - von faktisch und jenseits eines Beschwörers existenten Wesen aus.
Gut, ich kann mir vorstellen, dass es Existenzen gibt, die mehr Dimensionen umfassen und wahrnehmen, als es der Mensch tut. Ich kann mir auch vorstellen, dass dadurch der Mensch einen verzerrten, weil unvollständigen Eindruck dieser Wesen erhalten muss. Weiterhin klingt für auch plausibel, dass sich jene Existenzen dem Menschen mitteilen können.

Dann sind wir aber weit von der Theorie entfernt, dass es sich um Geister von Verstorbenen handelt!
Dann lägen wir etwa bei der Kabbalah und ihrer dogmatischen Lehre mit Rängen und Hierarchien!
Dann lägen wir aber auch vielmehr bei Dämonen-Wesen, als bei Geistern, oder?

Ich kann mir keinen plausiblen Grund vorstellen, warum sich solche Wesen rufen und - mit Verlaub - dämliche Fragen stellen lassen sollten. Klar, hier denke ich natürlich "menschlich" und somit in den entsprechenden Beschränkungen. Wer weiß schon, welchen Horizont und welche Beweggründe ein solches Wesen hat.

Wäre es nicht auch anders herum möglich?
Dass nämlich jene Wesenheiten nicht auf mehr Dimensionen beheimatet sind, als der Mensch, sondern auf weniger? Dass daher eine Kommunikation nur so schwer und mit allen möglichen Hilfsmitteln möglich ist?

Oder liege ich ganz falsch: Vielleicht teilen die Wesen, um die es hier geht, ja ein paar Dimensionen mit uns (z.B. die des Raumes), kennen aber zusätzlich noch einige andere anstelle von z.B. der Zeit. Sie könnten über einen gleich großen Dimensionshorizont verfügen, einzig mit der Einschränkung, dass sie sich nicht alle Dimensionen davon mit dem Menschen teilen.

Ach, es ist schon manchmal sehr frustrierend, menschlich klein und begrenzt zu sein.... *seufz* :D

Hmmmmmm...
Ich glaube, ich muss einen Punkt festlegen:
Mir ist es nicht möglich, mehr über die dimensionale Existenz dieser Wesen zu sagen, als dass sie mindestens die Dimensionen des Raumes mit dem Menschen teilen müssen. Nur so ist es mir erklärbar, dass sie physikalische Effekte in unserer Welt erzeugen können (gehen wir mal von sog. "Poltergeistern" aus - ohne eine synchrone räumliche Dimensionalität wären Einflüsse auf "unsere" Materie meines Physik-Verständnisses nach unmöglich!)

Tja, ein Teufelskreis......

Amara
13.07.2003, 17:35
Hallo Thaleryan,

zur deiner Frage:
Wo siehst Du hier den konkreten Bezug zum Geister-Thema?

Ich persönlich erkläre den Bezug zum Thema so (Angenommen natürlich das diese Theorie stimmt):

Wenn wir uns angeblich diese Spiegelwelten in Form von Gedanken aufbauen, und diese wiederum durch Energie in Materie verwandelt wird, dann könnten diese Welten als Aufenthaltsort für unsere Seelen nach dem Tod dienen, an denen wir einige Zeit zu verweilen pflegen, bis wir uns zur Wiedergeburt oder sonstiges entscheiden.

Könnte daher attraktiv für uns sein, da diese uns ja so vertraut sind und wir uns das alles selbst „herbeigewünscht“ haben – wo wir auch wieder bei der Vorstellung vom Paradies wären.

Diese Welten wären unser Paradies. Jeder Mensch hat ein ähnliche Vorstellung von einem perfekten Leben das uns stets gedanklich begleitet. Wenn nun diese Gedanken in anderen Welten an Form annehmen sollten, wäre dies doch die ideale Vorstellung einer Belohnung irdischen Mühen und Plagen – zumal unsere Welt auch von vielen als die eigentliche „Hölle“ bezeichnet wird.

Als „Geister“ haben wir somit in unser neuen stofflichen Form keinerlei Mühe diese Welten (Dimensionen) zu bereisen, und ab und zu die Erde zu besuchen – um zu sehen, was unsere Verwandten/Nachkommen aus ihrem Leben machen.
Warum also sollten wir sie nicht von der anderen Seite aus „führen“ und „leiten“, gerade damit diese Spiegelwelten gänzlich an negative Manifestationen verlieren?

Würde z.B. all die Berichte über UFO-Kontakte erklären, die uns Erdenbewohner zum Frieden ermahnen.

Es heißt ja, dass alle Gedanken – somit auch die negativen – Form annehmen. Hier hätte ich auch eine Theorie: Seelen mit negativer Energie, verweilen nach ihrem Tod in diesen negativen Spiegelwelten. Eine Art Strafe, um bewusst zu werden was man sich da „erschaffen“ hat. Einige von ihnen üben eine Art „Rache“, indem sie die Lebenden dazu verleiten übles zu verrichten, damit diese auch leiden ---> würde den „Teufel“ erklären.

Erklärung für Religionen:
Für mich persönlich erfüllen sie den Zweck, um Menschen von anarchistischen Verhalten und Chaos fernzuhalten.
Wurden uns diese Regeln von „drüben“ vermittelt um negative Energien zu vermeiden?
Ist es daher (laut unsere Religionen) verboten Geister, Dämonen und andere Wesensformen zu beschwören, weil diese in den Spiegelwelten real werden?

Irgendwie scheint mir als könnte was wahres dran liegen.
Auch weil einiges zu meinem Beitrag passt, den ich im alten Forum (damals unter einem anderen Namen) gepostet habe. Schade jetzt das es nicht mehr zur Verfügung steht, sonst hätte ich den Link hier reinkopiert. Vielleicht hast du ja noch Zugang.

Falls, dann findest du sie unter: Unheimliche Phänomene/Paralleldimensionale Welten

Wie gesagt, das sind nur meine Theorien. Ich merke, das mir jetzt vieles im Kopf herumspukt. Ich werde mir auf jeden Fall nähere Informationen dazu einholen.

LG
Satene

Ghostsrevenge
14.07.2003, 12:38
Noch was zur Geisterbeschwörung man kann als Person nur den Geist Beschwören den man als erstes bei einer GB traff man selbst wenn man jemand anderen ruft wird der Geist solange kommen bis er das Interesse Verliert.