almac
28.01.2003, 10:13
11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center
http://www.stud.uni-hamburg.de/users/samer/dvd/gfx/dvdvideo/11th_september/flag.jpg
Die Entstehung
Seit drei Monaten schon drehten die beiden Absolventen der New Yorker Filmhochschule eine Dokumentation über den jungen Feuerwehrmann Tony Benetatos und seine Feuerwache. Auch am Morgen des 11. September 2001 rückten sie zu verschiedenen Routineeinsätzen aus, Jules Naudet mit einem Feuerwehrtrupp nur einige Blocks vom World Trade Center entfernt. Während Naudet gerade Feuerwehrhauptmann Joe Pfeifer filmte, donnerte ein Flugzeug direkt über ihre Köpfe – im Reflex riss Naudet die Kamera hoch und filmte so den Einschlag der Maschine in den ersten Turm. Dieser etwa 10-sekündige Ausschnitt sollte kurze Zeit später auf der ganzen Welt zum Inbegriff für diese unfassbare Katastrophe werden. Von Pfeifer erhielt Jules Naudet auch die Erlaubnis, im Inneren des getroffenen Turms zu filmen, während sein Bruder Gedeon außerhalb des WTC´s mit der Kamera im Einsatz war. Gerade noch rechtzeitig, nachdem der Südturm eingestürzt war, konnten sich Joe Pfeifer und Jules Naudet in Sicherheit bringen.
Die Intention
Nach einer sorgfältigen Bearbeitung des Filmmaterials durch den Sender CBS und die Brüder Naudet ist eine Dokumentation des Unfassbaren entstanden, die trotz aller Grausamkeit auf jegliche Sensationsgier verzichtet: Jules Naudet berichtet später, wie er angesichts zweier brennender Menschen intuitiv beschloss, sie nicht zu filmen, und auf dem Originalband ist denn auch seine Stimme mit den Worten zu hören: „Das muss niemand sehen.“ Zu sehen aber ist das zuerst nur langsame Begreifen der Menschen in und um das World Trade Center; die Ratlosigkeit auch unter den Helfern, die Einsatzbereitschaft, die Selbstlosigkeit und der Mut von New Yorks Feuerwehrleuten, den viel zu viele mit ihrem Leben bezahlten mussten. Die Dokumentation, der am 11. März 2002 von 50 Millionen Amerikanern gesehen wurde, ist als Hommage an New Yorks Helden gedacht: die New Yorker Feuerwehr, die Polizei und alle Rettungskräfte. Der respektvolle, aber authentische Augenzeugenbericht erhält als historisches Dokument vor allem für die Überlebenden und Angehörigen seine Rechtfertigung und will nur Eines: die Menschen und Ereignisse in unserer Erinnerung behalten.
Die Stimmen
„Es ist Geschichte, und Geschichte muss dokumentiert und der Welt gezeigt werden." Ex-Feuerwehrmann John Vigiano, verlor beide Söhne bei dem Terroranschlag.
„Ein sehr, sehr guter Film. Es ist wichtig, daß die Menschen das niemals vergessen.“ Judith Murphy, Witwe eines Feuerwehrmanns, der ums Leben kam.
„ ... es ist eine angemessene Darstellung, um das Andenken derer zu ehren, die ihr Leben verloren.“ Erin Meehan, Fernsehzuschauer.
„Es war schmerzhaft zuzusehen, und doch fühlte ich, daß es richtig war, um sich deutlich daran zu erinnern, welches Grauen den. Leuten widerfahren ist.“ Ken Johnson, Fernsehzuschauer
http://www.stud.uni-hamburg.de/users/samer/dvd/gfx/dvdvideo/11th_september/cover.jpg
http://www.stud.uni-hamburg.de/users/samer/dvd/gfx/dvdvideo/11th_september/flag.jpg
Die Entstehung
Seit drei Monaten schon drehten die beiden Absolventen der New Yorker Filmhochschule eine Dokumentation über den jungen Feuerwehrmann Tony Benetatos und seine Feuerwache. Auch am Morgen des 11. September 2001 rückten sie zu verschiedenen Routineeinsätzen aus, Jules Naudet mit einem Feuerwehrtrupp nur einige Blocks vom World Trade Center entfernt. Während Naudet gerade Feuerwehrhauptmann Joe Pfeifer filmte, donnerte ein Flugzeug direkt über ihre Köpfe – im Reflex riss Naudet die Kamera hoch und filmte so den Einschlag der Maschine in den ersten Turm. Dieser etwa 10-sekündige Ausschnitt sollte kurze Zeit später auf der ganzen Welt zum Inbegriff für diese unfassbare Katastrophe werden. Von Pfeifer erhielt Jules Naudet auch die Erlaubnis, im Inneren des getroffenen Turms zu filmen, während sein Bruder Gedeon außerhalb des WTC´s mit der Kamera im Einsatz war. Gerade noch rechtzeitig, nachdem der Südturm eingestürzt war, konnten sich Joe Pfeifer und Jules Naudet in Sicherheit bringen.
Die Intention
Nach einer sorgfältigen Bearbeitung des Filmmaterials durch den Sender CBS und die Brüder Naudet ist eine Dokumentation des Unfassbaren entstanden, die trotz aller Grausamkeit auf jegliche Sensationsgier verzichtet: Jules Naudet berichtet später, wie er angesichts zweier brennender Menschen intuitiv beschloss, sie nicht zu filmen, und auf dem Originalband ist denn auch seine Stimme mit den Worten zu hören: „Das muss niemand sehen.“ Zu sehen aber ist das zuerst nur langsame Begreifen der Menschen in und um das World Trade Center; die Ratlosigkeit auch unter den Helfern, die Einsatzbereitschaft, die Selbstlosigkeit und der Mut von New Yorks Feuerwehrleuten, den viel zu viele mit ihrem Leben bezahlten mussten. Die Dokumentation, der am 11. März 2002 von 50 Millionen Amerikanern gesehen wurde, ist als Hommage an New Yorks Helden gedacht: die New Yorker Feuerwehr, die Polizei und alle Rettungskräfte. Der respektvolle, aber authentische Augenzeugenbericht erhält als historisches Dokument vor allem für die Überlebenden und Angehörigen seine Rechtfertigung und will nur Eines: die Menschen und Ereignisse in unserer Erinnerung behalten.
Die Stimmen
„Es ist Geschichte, und Geschichte muss dokumentiert und der Welt gezeigt werden." Ex-Feuerwehrmann John Vigiano, verlor beide Söhne bei dem Terroranschlag.
„Ein sehr, sehr guter Film. Es ist wichtig, daß die Menschen das niemals vergessen.“ Judith Murphy, Witwe eines Feuerwehrmanns, der ums Leben kam.
„ ... es ist eine angemessene Darstellung, um das Andenken derer zu ehren, die ihr Leben verloren.“ Erin Meehan, Fernsehzuschauer.
„Es war schmerzhaft zuzusehen, und doch fühlte ich, daß es richtig war, um sich deutlich daran zu erinnern, welches Grauen den. Leuten widerfahren ist.“ Ken Johnson, Fernsehzuschauer
http://www.stud.uni-hamburg.de/users/samer/dvd/gfx/dvdvideo/11th_september/cover.jpg