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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gibt es ein Leben nach dem Tod?



Manuel
22.06.2004, 16:52
Ich wollte diese Frage hier mal so in den Raum werfen und habe ihn deshalb im Esoterikforum geschrieben, da man in ihm immer wieder eigene philosophische Gedanken einbringt, die nichts mit Büchern oder Erfahrungen zu tun haben!

Wie sehr setzt ihr euch mit dem "Leben danach" auseinander?

Glaubt ihr, dass es danach was gibt, wenn ja, was?

Habt ihr bereits selbst Erfahrungen damit machen können? NDE, OBE ...

Da ich in vielen anderen Foren haarsträubende Auseinandersetzungen miterleben konnte bitte ich euch jedem seinen Gedankengängen freien Lauf lassen zu können. Bitte keine persönlichen Beleidigungen oder ähnliches - jeder darf hier seine Meinung kund tun!

Freu mich schon auf eure Antworten!

Manuel :elch)

BrokenHeart
22.06.2004, 19:54
Hallo Manuel, :]

ich habe da eine gespaltene Meinung. Zu einem denke ich, da kann nichts mehr kommen, da ist nichts mehr.
Zum anderen denke ich, irgendwas ist da noch, kann mir aber nichts genaueres vorstellen WAS genau es sein könnte. Viele Leute, die dem Tot "nahe" waren, erzählen ja unterschiedliches: "Da war ein Tunnel mit hellem Licht, der Wärme und Geborgenheit ausstrahlte und ich wollte hinlaufen, aber ich kam nie bis ans Ende." oder: "Stimmen haben nach mir gerufen" oder ähnliches. Solche Sachen lassen mich denn wieder dran zweifeln, dass es nichts geben soll. Was denkst du denn, was nach dem Tod ist? Ein weiteres Leben? Als Mensch oder anderes Lebewesen? Oder schweben unsere Seelen nur auf einer "grauen Ebene" rum?

nachdenklich, Broken

Brumme5374
22.06.2004, 21:49
Hallo,

also ich habe schon einige Bücher darüber gelesen weil mich das Thema auch sehr interessiert. Und deswegen würde ich sagen, glauben, wünschen oder wie auch immer das es da was gibt nach dem Tod. Schon alleine bei den ganzen mysteriösen Dingen die so passieren, wie z.B wenn verstorbene Familienmitglieder plötzlich mit auf dem Foto erscheinen und solche Dinge. Also da muß es was geben... oder?

Sonst hat man da gar nichts worauf man sich freuen kann wenn man schon gehen muß!!

Manuel
24.06.2004, 08:58
Hallo ...

Also, auf deine Frage zurückzukommen @ broken

Du hast mich ja schon etwas besser kennengelernt und kennst auch vielleicht meine Ansichten was das Leben und den Tod betrifft. Ich will es mal so sagen - ich bin so felsenfest davon überzeugt das es ein Leben nach dem Tod gibt, dass ich mir demnächst ein Tatoo machen lassen werde mit dem Schriftzug "Animus - Anima - Animi" oder "Pars Pro Toto" oder "Seele" aber da schwanke ich noch.

Animus bedeutet Seele und ist Latein, Pars Pro Toto ist ebenfalls Latein und bedeutet Teil des Ganzen aus esoterischer/okkulter Hinsicht!

Naja ich habe unendlich viel darüber gelesen, dazu gehören natürlich auch die bekanntesten wie Moody, Kübler-Ross, Robert A. Monroe, Robert Peters usw. usw.

Es bleibt natürlich jedem selber überlassen, aber ich muss schon immer wieder ein wenig schmunzeln wenn Menschen so überzeugt davon reden, dass es nichts mehr gibt. Kennt ihr vielleicht das Verhalten von Kinder wenn sie in der Schule einen wichtigen Test oder eine Schularbeit hinter sich haben. Diejenigen die gut waren machen sich meist Vorwürfe, suchen Fehler und reden sich ein wie schlecht sie doch waren, im Endeffekt stellt sich aber dann heraus das sie ne 1 geschrieben haben.

Da kristallisiert sich für mich immer so ein kleiner Vergleich oder auch ne Analogie heraus. Unbewusst sehnen sie sich ein Jenseits herbei - da die Realität nicht immer "mitgespielt" hat und man nicht immer alles so bekam wie man es wollte, kann es doch nicht sein, dass es plötzlich anders ist.

Bildet euch eure eigene Meinung darüber!

Manuel

XJustinSaneX
24.06.2004, 10:32
Original von Manuel
[...]
Es bleibt natürlich jedem selber überlassen, aber ich muss schon immer wieder ein wenig schmunzeln wenn Menschen so überzeugt davon reden, dass es nichts mehr gibt. Kennt ihr vielleicht das Verhalten von Kinder wenn sie in der Schule einen wichtigen Test oder eine Schularbeit hinter sich haben. Diejenigen die gut waren machen sich meist Vorwürfe, suchen Fehler und reden sich ein wie schlecht sie doch waren, im Endeffekt stellt sich aber dann heraus das sie ne 1 geschrieben haben.

Da kristallisiert sich für mich immer so ein kleiner Vergleich oder auch ne Analogie heraus. Unbewusst sehnen sie sich ein Jenseits herbei - da die Realität nicht immer "mitgespielt" hat und man nicht immer alles so bekam wie man es wollte, kann es doch nicht sein, dass es plötzlich anders ist.

Bildet euch eure eigene Meinung darüber!

Manuel

Bitte sei mir nicht böse, aber es wäre nett, wenn du das noch etwas näher erläutern könntest :D.
Was genau haben Schularbeiten und die Reaktionen der Schüler nach selbigen mit einem Leben nach dem Tod zu tun? Wer sehnt sich unbewusst ein Jenseits herbei?
Und was meinst du mit "plötzlich anders"?

Manuel
24.06.2004, 10:58
Hi Justin!

Ich weiß, ein nicht unbedingt geeignetes Beispiel um das ganze deutlicher zu erklären.

Eigentlich meinte ich damit: Da es in meinem Freundeskreis auch Atheisten gibt, hab`ich da schon einiges an Erfahrung sammeln können. Es gibt die, die glauben wollen, es gibt, die eigentlich glauben wollen, es nicht wissen und nicht können usw. Jeder Mensch ist da ganz anders und ich will hier nicht verallgemeinern. Es ist mir nur bedeutend oft aufgefallen das sich Leute, die nicht glauben wollen an Thesen festhalten, die sogar von der Schuldmedizin überlaufen wurden. Vielleicht kennst du die Kirlian-Fotografie!? :)

Um mein Wissen derart überzeugend preiszugeben, benötige ich auch derartig überzeugende Argumente.

Um auf das Jenseits herbeisehen nochmal aufzugreifen :]
Wie schon oben beschrieben konnte ich Erfahrungen mit Menschen oder auch Freunden machen, dass diese gerne glauben würden es auch manchmal, wenn auch nicht ganz nüchtern :)) zum Ausdruck bringen und sich somit verraten, auch wenn sie sonst noch so harte Gegner einer esoterischen Sicht sind. Das heißt natürlich nicht, dass es immer so ist bzw. zwingend so sein muss - ich schildere hier lediglich meine "Beobachtungen".

Mit plötzlich anders ist gemeint: Die allgemeine "unerfahrene" Vorstellung von einem Jenseits ist der Klongedanke der christlichen Mutation -> einfach ausgedrückt -> ein Leben nach dem Tod ist das Paradies, was aber nur das Produkt des Faktors fehlende Information bzw. Unwissenheit ist. Das scheint für den "rationell" denkenden Menschen aber natürlich wie in einem Märchen. Das Leben ne Qual, danach der Himmel, wozu leben wir denn dann eigentlich und warum such ich mir nicht die nächste Brücke!? Gute Frage, vermutlich dadurch, dass das Leben auch einen gewissen Sinn beinhaltet, den jeder aber für sich selbst finden sollte.

So, genug geplauscht und erzählt, sollten weitere Fragen auftauchen :] (davon bin ich überzeugt) dann werde ich diese natürlich gerne beantworten!

Manuel

PS: Meine Aufgabe ist es nicht jemanden von etwas zu überzeugen, das er nicht in seinem Kopf haben will, sondern lediglich die Alternative zu verdeutlichen um kein verfälschtes Bild von Scharlatanen usw. zu verinnerlichen.

XJustinSaneX
24.06.2004, 11:48
Original von Manuel
Es ist mir nur bedeutend oft aufgefallen das sich Leute, die nicht glauben wollen an Thesen festhalten, die sogar von der Schuldmedizin überlaufen wurden. Vielleicht kennst du die Kirlian-Fotografie!? :)

Jep, die kenne ich ein wenig. Ist das für dich nun ein Beispiel für etwas, gegen das sich Atheisten mit fadenscheinigen Begründungen zur Wehr setzen und dass diese Begründungen selbst mit Schulmedizin widerlegt werden können, oder umgekehrt?


Um mein Wissen derart überzeugend preiszugeben, benötige ich auch derartig überzeugende Argumente.

Um auf das Jenseits herbeisehen nochmal aufzugreifen :]
Wie schon oben beschrieben konnte ich Erfahrungen mit Menschen oder auch Freunden machen, dass diese gerne glauben würden es auch manchmal, wenn auch nicht ganz nüchtern :)) zum Ausdruck bringen und sich somit verraten, auch wenn sie sonst noch so harte Gegner einer esoterischen Sicht sind. Das heißt natürlich nicht, dass es immer so ist bzw. zwingend so sein muss - ich schildere hier lediglich meine "Beobachtungen".

Also kennst du Fälle, in denen Atheisten dann doch an ein Leben nach den Tod bzw. allgemein an etwas höheres glauben?


Mit plötzlich anders ist gemeint: Die allgemeine "unerfahrene" Vorstellung von einem Jenseits ist der Klongedanke der christlichen Mutation -> einfach ausgedrückt -> ein Leben nach dem Tod ist das Paradies, was aber nur das Produkt des Faktors fehlende Information bzw. Unwissenheit ist. Das scheint für den "rationell" denkenden Menschen aber natürlich wie in einem Märchen. Das Leben ne Qual, danach der Himmel, wozu leben wir denn dann eigentlich und warum such ich mir nicht die nächste Brücke!? Gute Frage, vermutlich dadurch, dass das Leben auch einen gewissen Sinn beinhaltet, den jeder aber für sich selbst finden sollte.

Und wie wäre nun die "erfahrene" Vorstellung vom Jenseits? Wenn es möglich ist, reicht es, wenn du mir dazu nur irgendwelche Links nennst oder das Thema kurz anzureisst. Sonst gerät der Thread hier ja ein wenig aus den Fugen :] :D.

Manuel
24.06.2004, 13:28
Jep, die kenne ich ein wenig. Ist das für dich nun ein Beispiel für etwas, gegen das sich Atheisten mit fadenscheinigen Begründungen zur Wehr setzen und dass diese Begründungen selbst mit Schulmedizin widerlegt werden können, oder umgekehrt?

Nun, ein sogenannter Atheist will mir verklickern welchen "Schmarren" ich da erzähle und ob ich mir das alles aus den Haaren gezogen habe, oder ob ich als Kind zu oft auf den Kopf gefallen bin :)) -> Nein bin ich nicht! Deshalb muss ich dann immer schmunzeln. Jemand der von nichts ne Ahnung hat will mir doch tatsächlich erzählen, dass alles Schwachsinn wäre was ich erzähle und das alles nur ne Glaubensfrage wäre. Da erzähle ich ihm (nachdem er aufgehört hat zu labern), dass es sowas wie Kirlian Fotografie gibt und dies eine bereits angesehene Methode auch unter Parapsychologen sei. Da geht`s schon wieder los: "Du lügst doch wie gedruck!" und genau an diesem Punkt ist dann das Gespräch beendet.

Auch wenn ich`s jetzt in`s lächerliche gezogen habe geht`s meistens so ab. Das heißt natürlich auf keinen Fall, dass derjenige, der mir nicht zustimmt nichts weiß von was er redet. Es geht mir nur darum, dass viele Menschen, die denken zu wissen eigentlich auch nur glauben zu wissen. Der Glaube spielt also doch eine größere Rolle als vorerst angenommen :)


Also kennst du Fälle, in denen Atheisten dann doch an ein Leben nach den Tod bzw. allgemein an etwas höheres glauben?

Zur Genüge! Solltest du jetzt denken, diese Menschen reden einfach nur unsinniges Zeug daher oder hängen sich der Meinung anderer an dann täuschst du dich. Die Realität hat sie bloß zu sehr eingeengt und lässt keinen Platz für andere Meinungen zu.

Kennst du den Sketch oder auch die Zeichnung auf dem zwei Männchen abgebildet sind. Das eine ist orange und das andere ist weiß. Das orange Männchen fragt das andere "farblos??? ähhh langweilig" da antwortet das weiße Männchen "Nee!!! Nur Platz für neue Ideen!" Passt nicht wirklich hierrein, es hat mir nur sehr gut gefallen.


Und wie wäre nun die "erfahrene" Vorstellung vom Jenseits? Wenn es möglich ist, reicht es, wenn du mir dazu nur irgendwelche Links nennst oder das Thema kurz anzureisst. Sonst gerät der Thread hier ja ein wenig aus den Fugen

Unerfahrene war das falsch gewählte Wort. Unbekannt würde wohl eher passen. Ich denke einfach man sollte doch mal darüber nachdenken was all das für einen Sinn hat. Wofür sterben Menschen?

Manuel

Vega
29.06.2004, 16:11
Hallo erstmal,

also, ich glaube nicht, dass nach dem Tod alles vorbei ist.
Beweise wird es dafür nie geben, denn es ist noch keiner zurückgekommen, wenn er erstmal wirklich da war.
Die Erzählungen von klinisch toten Menschen und dem Licht am Ende des Tunnels, das sie gesehen haben, ist mal irgendwo wissenschaftlich erklärt worden, leider finde ich weder die Quelle wieder, noch die Erklärung (dank meines Schweizer-Käse-Gedächtnisses).
Warum ich trotzdem an sowas wie ein Leben nach dem Tod glaube?
Nun, als mein Vater gestorben war, hatte ich die ersten Nächte schreckliche Träume, er erschien mir, strich mir übers Haar und meinte "Jetzt wein doch nicht, ich bin doch noch da" Also musste ich, um zu begreifen, dass er eben nicht mehr da war, in die Leichenkammer, um ihn noch ein letztes Mal zu sehen. Was ich sah, war nicht er, es war wohl seine Hülle, erkennbar, aber es fehlte etwas. Ich kann es kaum beschreiben, es war einfach das Leben in ihm, nennen wir es seine Seele, die nicht mit in dem Sarg lag.
Danach gab es noch ein paar seltsame Ereignisse, umgekippte Bilderrahmen, Geld, das ich finde zu einem Zeitpunkt, wo ich es dringend nötig hatte (Papa hat mir immer mal was zugeschoben), das Beste war nach dem ersten Urlaub mit meiner Mutter zusammen. Wir hatten eine Fl Sekt in meiner Bar stehen gehabt, die wir nach der Heimkehr trinken wollten. Zu Hause denk ich, warum klebt mein Boden so? Und warum ist die Tür von der Bar auf? Und warum ist der Bilderrahmen mit Pap's Bild drin umgekippt? Jo, ich weiß, kann man alles logisch erklären, Sektflasche hat eben geknallt, dabei is die Bar aufgegangen und das Bild umgekippt...
Trotzdem war es seltsam.
Und genau das ist das Interessante, man glaubt an dies oder jenes, weil, sobald man Beweise hat, ist das Mystische wech.
Genau wie in "Per Anhalter durch die Galaxis" da gab es auch den Beweis für die Existenz Gottes. Da dieser aber nur durch den Glauben lebt, macht es "puff" und Gott war weg.

lg

Vega

Manuel
29.06.2004, 16:22
Hi Vega!

Danke für deine Erläuterung hier - hat mir sehr gut gefallen, kannst dich auch öfter hier blicken lassen. Vielleicht krieg ich auch von Justin noch Antwort?! Naja ich bin immer wieder neugierig, wie so mancher hier im Board über doch ungewöhnliche Dinge denkt!

Manuel

XJustinSaneX
29.06.2004, 19:43
Original von Manuel
Nun, ein sogenannter Atheist will mir verklickern welchen "Schmarren" ich da erzähle und ob ich mir das alles aus den Haaren gezogen habe, oder ob ich als Kind zu oft auf den Kopf gefallen bin :)) -> Nein bin ich nicht! Deshalb muss ich dann immer schmunzeln. Jemand der von nichts ne Ahnung hat will mir doch tatsächlich erzählen, dass alles Schwachsinn wäre was ich erzähle und das alles nur ne Glaubensfrage wäre. Da erzähle ich ihm (nachdem er aufgehört hat zu labern), dass es sowas wie Kirlian Fotografie gibt und dies eine bereits angesehene Methode auch unter Parapsychologen sei. Da geht`s schon wieder los: "Du lügst doch wie gedruck!" und genau an diesem Punkt ist dann das Gespräch beendet.

Ich hab jetzt ein paar Dinge über die Kirlian Fotografie gelesen (allerdings nur im Internet, wo ja doch so mancher Mist steht). Die Bandbreite ging von einer "physikalischen Erklärung" (ob das wirklich eine Erklärung war, bleibt jetzt mal dahingestellt *g*) dieses Phänomens bis zu parapsychologischen und esoterischen Seiten, die die Thematik positiver aufgefasst haben.
Da ich ein rational denkender Mensch bin, tendiere ich zur physikalischen Erklärung. Aber wie gesagt, hab ich mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt, um eine absolute Aussage zu treffen.


Auch wenn ich`s jetzt in`s lächerliche gezogen habe geht`s meistens so ab. Das heißt natürlich auf keinen Fall, dass derjenige, der mir nicht zustimmt nichts weiß von was er redet. Es geht mir nur darum, dass viele Menschen, die denken zu wissen eigentlich auch nur glauben zu wissen. Der Glaube spielt also doch eine größere Rolle als vorerst angenommen :)

Das Problem ist: was heisst wissen? Am Beispiel der Kirlian Fotografie sehe ich zwei Wahrheiten, die man mir weismachen will, wobei ich unbewusst zu einer der beide tendiere, da sie mir plausibler erscheint. Wenn nun aufgrund von Wissenschaften dieses Phänomen "erklärt" wird, denke ich, dass ich weiß, was es mit dieser Thematik auf sich hat. Allerdings kann ich mich ja auch nur auf das Wissen von anderen Menschen verlassen, schließlich bin ich kein Physiker. Und selbst wenn ich einer wäre, kann ich persönlich ja zu einer anderen Wahrheit kommen, weil ich vielleicht bei anderen Aspekten unterschiedlich gehandelt und beurteilt hätte.
Natürlich weiß ich nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt (genauso wenig weiß ich, ob es dies nicht gibt). Da ich es aber bewusst leugne und jede andere Möglichkeit ausschließe, ist mein sogenanntes Wissen nur Glauben. Schließlich ist es unmöglich für mich zu wissen, wie es nach meinem Tod aussieht.
Deswegen ist beispielsweise der Atheismus ja auch eine Glaubensrichtung wie jede andere.


Zur Genüge! Solltest du jetzt denken, diese Menschen reden einfach nur unsinniges Zeug daher oder hängen sich der Meinung anderer an dann täuschst du dich. Die Realität hat sie bloß zu sehr eingeengt und lässt keinen Platz für andere Meinungen zu.

Man entscheidet sich nun mal sehr oft für eine von vielen Alternativen, um sich selbst leichter zurechtzufinden. Da werden andere Aspekte vernachlässigt und andere betont. Deswegen müssen die vernachlässigten Aspekte aber nicht aus der Welt sein, sie wurden nur verdrängt und können in machen Fällen den Weg zurück finden.


Unerfahrene war das falsch gewählte Wort. Unbekannt würde wohl eher passen. Ich denke einfach man sollte doch mal darüber nachdenken was all das für einen Sinn hat. Wofür sterben Menschen?


Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist allerdings transzendent befleckt. Man kann über den Sinn des Lebens nachdenken, wird ihn als Nichtgläubiger aber nicht finden bzw. keine befriedigende Antwort finden. Als Gläubiger hat der Sinn unweigerlich mit Gott oder einem anderen höheren Wesen zu tun und ist daher für einen Nichtgläubigen uninteressant. Es bleibt für Nichtgläubige nur die Möglichkeit, sich selbst einen Sinn zu geben, womit aber etwas anderes konnotiert wird als mit "Sinn des Lebens".
Wofür Menschen sterben? Damit es zu keiner explosionsartigen Überbevölkerung kommen kann :elch)

->Maya<-
29.06.2004, 20:26
also ich denke au dasses da irgendwas geben muss... aba was des weiß ich denn ned... un ich denke dass man des au ned rausfinden kann oder sollte... ich mein dann hat man doch mehr angst vor dem tod oder? und insgesamt finde ich es seltsam wenn leute versuchen zu beweisen dass es so etwas gibt, weil ich denke man muss leuten ihren glauben lassen und außerdem halte ich solche "erklärungen" immer für unwahr, weil mein kopf dass einfach nicht als tatsache aktzeptiert... es ist einfach so, sagt der kopf... :D

plofre
30.06.2004, 09:00
Ja, genau all das ist der Grund, warum ich Agnostiker bin. Weil Atheismus auch "nur" Glaube ist, und diese Geisteshaltung in meinen Kopf nicht hinein will.
plofre < - *händeschüttel* -> Justin.

Ich gehe pragmatischer Weise davon aus, dass nach meinem Tod die Lichter aus gehen. Umso größer die Überraschung, sollte sich herausstellen, dass es doch anders ist... :elch)

Gruß
plofre

Mizzi
25.07.2004, 22:53
Also ich bin auch der Meinung, dass nach dem Tod nicht einfach Schluss ist. Schon allein die Hoffnung darauf, macht uns das Sterben doch leichter. Man muss ja dabei keinen Religionsglauben haben. Ich selber bin nicht kirchlich, halte auch generell nicht viel von Religion. Man sollte sich selber eine kleine geheimnisvolle Welt schaffen. Gerade, wenn man einen nahen Menschen verloren hat, wie es mir passierte. So glaube ich, dass man als kleines Pflänzchen woanders auf der Erde wieder wächst! Das macht doch die Trauer erträglicher!

derAlex
25.07.2004, 23:00
Um mal ganz sachlich ranzugehen: Was nach dem Tod ist oder auch nicht, werden wir halt erst bei/nach unserem Tod sehen (oder auch nicht *g*).

Aber ich bin auch der Meinung (zwar nicht voll und ganz...), dass zumindest das was wir Seele nennen "wiederverwertet" wird - ein ewiger Kreislauf.

Manuel
26.07.2004, 00:12
Original von Justin
Das Problem ist: was heisst wissen? Am Beispiel der Kirlian Fotografie sehe ich zwei Wahrheiten, die man mir weismachen will, wobei ich unbewusst zu einer der beide tendiere, da sie mir plausibler erscheint. Wenn nun aufgrund von Wissenschaften dieses Phänomen "erklärt" wird, denke ich, dass ich weiß, was es mit dieser Thematik auf sich hat. Allerdings kann ich mich ja auch nur auf das Wissen von anderen Menschen verlassen, schließlich bin ich kein Physiker. Und selbst wenn ich einer wäre, kann ich persönlich ja zu einer anderen Wahrheit kommen, weil ich vielleicht bei anderen Aspekten unterschiedlich gehandelt und beurteilt hätte.

Da hast du eigentlich mehr oder weniger gefunden was ich schon zuvor gesucht habe. Also - es kommt eigentlich nur auf den Blickwinkel an aus dem man so manche Aktivität betrachten mag. Wir leben in einer Welt voller Menschen, die alle glauben das "eine" würde das "andere" ausschließen. So ist es aber nicht und hier liegt für mich der große Irrtum der es so schwierig erscheinen lässt in eine andere Welt zu blicken. In eine Welt voller Hoffnung, in eine Welt guter Menschen und guter Gedanken.

Am besten kann man das eigentlich am Thema "Schicksal" sehen - wobei ich ja hier nicht zu weit ausschweifen möchte, spielt es dennoch eine Rolle wovon ich rede bzw. ist sogar eng miteinander verknüpft auch wenn man mehrmals hinsehen muss um zu erkennen.

Wir leben in einer Welt der Polarität - das ist unumstritten bzw. wird sogar eure Thesen stützen. Das Gute zeugt das Böse und umgekehrt. Das kann man auf alle Situationen im Leben beziehen, das eine erzwingt eben das andere. Wir "Menschlein" denken jedoch aus der falschen Richtung bzw. wir sollten unsere Blicke wenden um vielleicht die Alternative kennenzulernen, die verbirgt was wir eigentlich gar nicht sehen wollen. Das "Eine" erzwingt das "Andere" und schließt es nicht aus. So sind auch Schicksal und freier Wille eng umknüpft - genau wie das Leben und der Tod. Das eine könnte ohne das andere nicht existieren. Erst so sind wir in der Lage um zu verstehen das beide Pole engt miteinander verknüpft sind und so ihre Aufgabe als Ganzes erfüllen können.

Ein kurzer Einstieg über Thesen, die mich tagtäglich beschäftigen und mir auch jeden Tag zeigen das dies nicht nur philosophischen Anklang findet der eigentlich nur in der Welt der Dichter lebt, sondern auch im Leben und in meinem Alltag mehr und mehr Respekt verdienen sollte.

Manuel

belina01
26.07.2004, 23:35
interessante sache- und ich beschäftige mich ja fast täglich damit!!!

ich lese auch grad einige bucher darüber- wirklich sehr interessant!!!

was ich glauben soll oder nicht weiß ich selber nicht genau- ich weiß nur eins zu dem thema muß sich wirklich jeder seine eigene meinung bilden!

ich persöhnlich versuche mir unabhänig vom glauben mal das beste von allem herauszuholen und auch das logischte für mich!!

und das wäre: wenn man stirbt- kommt man in eine andere welt, sein, bewustsein wie auch immer, jedenfall es ist nicht vorbei, ich sehe dann mal die leute wieder die ich auf erden schon verloren habe, mega fete nur noch schön und einfach himmel!!!
alles unerklärliche versteh ich endlich, da einfach alles logisch ist und alle fragen werden beantwortet- demnach könnte ich mich ja schon freuen tod zu sein.

und wenn es echt so sein sollte- dann nichts wie hin ind das andere sein!!

leider sind minschen schwach auch ich bin schwach- ohne bewieße glaubt man ja schwer an was- weil glauben heißt nix wissen und nix wissen ist schlecht!

aber wie soll man sich so manch seltsame erscheinung erklären die ja schon fast jeder im bezug auf verstorbene erlebt hat???

aber ich hab da mal eine frage wo ich zur zeit mal nicht wieter komme- eventuell kann mir jemand von euch da helfen!!!

also es heißt ja in einem gebet der kath. kirche: jesus ist damit gemeint-> "gekreuzigt- gestorben und begraben- am 3. tage auferstanden von den toten"

warum erst am 3. tage warum das- sind dann alle vor jesus bis zu jesus seiner auferstehung tod gewesen- oder ist er als einziger 3 tage tod gewesen um uns zu erlösen- oder ist gar nur er auferstanden oder wie soll ich das verstehen???

kapier das nicht ganz und das ist grad mal die frage mit der ich mich zu dem thema beschäftige!!

plofre
27.07.2004, 08:20
Original von belina01
aber ich hab da mal eine frage wo ich zur zeit mal nicht wieter komme- eventuell kann mir jemand von euch da helfen!!!

also es heißt ja in einem gebet der kath. kirche: jesus ist damit gemeint-> "gekreuzigt- gestorben und begraben- am 3. tage auferstanden von den toten"

warum erst am 3. tage warum das- sind dann alle vor jesus bis zu jesus seiner auferstehung tod gewesen- oder ist er als einziger 3 tage tod gewesen um uns zu erlösen- oder ist gar nur er auferstanden oder wie soll ich das verstehen???

kapier das nicht ganz und das ist grad mal die frage mit der ich mich zu dem thema beschäftige!!

Hi, belina01!

Nuja, wenn ich mich richtig an das erinnere, was mir seinerzeit im Religionsunterricht eingetrichtert wurde, so ist Jesus während dieser 3 Tage in die so genannte "Vorhölle" abgestiegen, um den Seelen dort Beistand zu leisten. Das dauert natürlich einige Zeit.

Ich glaube ja nicht, dass er sich von Satan einen Passierschein holen musste... :elch)

Gruß
plofre

belina01
28.07.2004, 21:53
Original von plofre

Original von belina01
aber ich hab da mal eine frage wo ich zur zeit mal nicht wieter komme- eventuell kann mir jemand von euch da helfen!!!

also es heißt ja in einem gebet der kath. kirche: jesus ist damit gemeint-> "gekreuzigt- gestorben und begraben- am 3. tage auferstanden von den toten"

warum erst am 3. tage warum das- sind dann alle vor jesus bis zu jesus seiner auferstehung tod gewesen- oder ist er als einziger 3 tage tod gewesen um uns zu erlösen- oder ist gar nur er auferstanden oder wie soll ich das verstehen???

kapier das nicht ganz und das ist grad mal die frage mit der ich mich zu dem thema beschäftige!!

Hi, belina01!

Nuja, wenn ich mich richtig an das erinnere, was mir seinerzeit im Religionsunterricht eingetrichtert wurde, so ist Jesus während dieser 3 Tage in die so genannte "Vorhölle" abgestiegen, um den Seelen dort Beistand zu leisten. Das dauert natürlich einige Zeit.

Ich glaube ja nicht, dass er sich von Satan einen Passierschein holen musste... :elch)

Gruß
plofre

also war er nicht tod- sonderm im fegfeuer oder wie???

na warte wenn ich mal meinen nachbarn- er is ja der ortspfarrer mal treff, dann werd ich ihn mir mal vornehmen- ich weiß zwar das man von der bibel bzw. von gebeten nicht alles wörtlich nehen darf- weil es nur einfacher gemacht wurde, da die genau erklärung ein lebender sowieso nicht verstehen kann- aber das ist mir doch ein rätsel!!!

MOH
06.08.2004, 12:16
für mich gibts kein leben nach dem tod, vielleicht so eine scheinwelt die sich abspielt ka, vielleicht träumt man ja nach dem tod oder eher beim tod!

plofre
06.08.2004, 13:03
Original von belina01

also war er nicht tod- sonderm im fegfeuer oder wie???



Tot war er schon, das heißt, sein Körper war tot. Unsere Seele ist ja nach christlichem (und sonstigem) Glauben unsterblich. Als seine Seele aus der Vorhölle (könnte mit dem Fegefeuer identisch sein, weiß ich aber nicht genau) zurückkam, hat er den Körper wiederbelebt und zugleich verklärt (konnte ab sofort durch Wände gehen).

Wie gesagt, das ist das, woran ich mich noch erinnern kann.

Gruß
plofre

KonsisMarie
08.08.2004, 15:41
Natürlich stirbt mit dem Tod nur die äußere Hülle des Menschen, das Instrument der Seele, das ihr immer wieder von neuem gegeben wird. Die Seele braucht den Körper um kommunizieren zu können ...
In den ersten Tagen nach dem Tod löst sich die Seele langsam aus dem Körper.
Mein Mann war am Anfang immer bei mir, ich hab seine Gegenwart gespürt (und nicht nur ich), immer wenn ich am verzweifelsten war, ist etwas Seltsames passiert.
Aber jetzt ist er weg ... ich weiß nicht, ob er wiederkommt, vielleicht kehrt er im Moment zu allen Stationen seines Lebens zurück ... ich warte auf ihn, hoffe ihn bald wieder zu spüren ...
Ich kann auch bestätigen, dass man sieht, dass etwas fehlt, wenn man einen toten Körper anschaut. Das ist nicht mehr der geliebte Mensch ... auch, wenn er aussieht, als schlafe er nur. Seine Ausstrahlung, ... wie soll ich es ausdrücken ..., das Unsichtbare, das jeden lebenden Menschen umgibt, ist weg ...
...

KonsisMarie :sonne)

Eda
10.08.2004, 23:03
Hallo

Auch ich Glaube an ein Leben nach dem Tode !

Es ist eine alte Glaubensangelegenheit,
die Ägipther die Wikinger und unzählige Völker
Glaubten und Glauben dan Seelenwanderungen,
auf welche art und weise auch immer, es gab den
Glauben schon immer !

Menschen mit dem Zweitengesicht sehn die Toten
und Komunizieren mit Ihnen !

Also Wyh Not !

Es Grüsst
Eda :)

Andrea
22.09.2004, 17:22
Ich denke schon. Ich finde die Seele geht in einen andren Körper über, aber ich weiß nicht ob sofort nach dem Tod nach einem Mensch oder Tier. Ich denke auch, daß man auch als Tier wiedergeboren werden kann. Aber ich vermute, daß man sich das nicht raussuchen kann.
Andrea

fraufrodo
23.09.2004, 11:27
Ja, ich denke irgendwie geht es weiter...


Gruss fraufrodo

Königskobra
28.09.2004, 16:44
Hallo,

ich denke auch das es ein Leben nach dem Tod gibt.Viele Menschen sehen bei der Nah-Tod-Erfahrung einen hell leuchtenden Tunnel oder Röhre in dem sie hineingeschwebt sind.Das ist der Weg zu dem jenseitigen Leben.

Liebe Grüße Michael :)

XJustinSaneX
28.09.2004, 20:09
Oder das ist eine Halluzination, hervorgerufen durch Sauerstoffmangel aufgrund von Veränderung der Blutzufuhr bzw. absterbende Hirnzellen während der Sterbephase.

plofre
28.09.2004, 20:18
Eben. Wir wissen bis jetzt nur sehr unzulänglich über die normale Funktion unseres Gehirns Bescheid, geschweige denn über sein Verhalten in einer Ausnahmesituation.

plofre

Königskobra
28.09.2004, 20:21
Original von XJustinSaneX
Oder das ist eine Halluzination, hervorgerufen durch Sauerstoffmangel aufgrund von Veränderung der Blutzufuhr bzw. absterbende Hirnzellen während der Sterbephase.

Hallo XJustinSaneX,

meinst Du wirklich das das bei Sterbenden eine Halluzination ist hervorgerufen durch den Sauerstoffmangel?Also ich glaub ersteres also das mit dem Nah-Tod-Erlebnis.Aber da gibt es verschiedene Meinungen :]

Gruß Michael

XJustinSaneX
28.09.2004, 20:26
Original von Königskobra
Hallo XJustinSaneX,

meinst Du wirklich das das bei Sterbenden eine Halluzination ist hervorgerufen durch den Sauerstoffmangel?Also ich glaub ersteres also das mit dem Nah-Tod-Erlebnis.Aber da gibt es verschiedene Meinungen :]

Gruß Michael

Befrage dazu mal Astronauten, Piloten oder LSD-Abhängige. Die haben in Ausnahmefällen genau die selben Halluzinationen, die aufgrund von Sauerstoffmangel im Gehirn entstehen.

Königskobra
28.09.2004, 20:27
Original von plofre
Eben. Wir wissen bis jetzt nur sehr unzulänglich über die normale Funktion unseres Gehirns Bescheid, geschweige denn über sein Verhalten in einer Ausnahmesituation.

plofre

Hallo Plofre,


du glaubst also auch nicht an die Nah-Tod-Erlebnis?Warum erzählen soviele Menschen das die eine hell leuchtender Tunnel/Röhre gesehen haben?Die können sich doch nicht halluziniert haben,oder?Man müßte das Gehirn während so einer Phase mal untersuchen dann wüßten wir mehr darüber.

Gruß Michael

Königskobra
28.09.2004, 20:38
Original von XJustinSaneX

Original von Königskobra
Hallo XJustinSaneX,

meinst Du wirklich das das bei Sterbenden eine Halluzination ist hervorgerufen durch den Sauerstoffmangel?Also ich glaub ersteres also das mit dem Nah-Tod-Erlebnis.Aber da gibt es verschiedene Meinungen :]

Gruß Michael

Befrage dazu mal Astronauten, Piloten oder LSD-Abhängige. Die haben in Ausnahmefällen genau die selben Halluzinationen, die aufgrund von Sauerstoffmangel im Gehirn entstehen.


ok mit den LSD-Abhängigen und den Astronauten kann ich verstehn.Das ist nachvollziehbar :].Aber ich denke und glaube das die Sterbenden(muß dabei an meinen geliebten Opa denken der vor 13 Jahren an Lungenkrebs starb ?( )das sie den Tunnel sehen.Der Astralkörper wandert dabei in den Tunnel ins jenseitige Reich.Mag sein das es Halluzinationen durch Sauerstoffmangel sind,aber ich persönlich glaube das nicht.Wohin soll sonst der Geist wandern?Der Geist muß doch ins Jenseits wandern und die Verbindung ist letztendlich dieser hell leuchtende Tunnel.Sie kommen ja auch vom Jenseits zu uns auf die Erde um Kontakt aufzunehmen

XJustinSaneX
28.09.2004, 22:41
Original von Königskobra
Der Astralkörper wandert dabei in den Tunnel ins jenseitige Reich.Mag sein das es Halluzinationen durch Sauerstoffmangel sind,aber ich persönlich glaube das nicht.Wohin soll sonst der Geist wandern?Der Geist muß doch ins Jenseits wandern und die Verbindung ist letztendlich dieser hell leuchtende Tunnel.Sie kommen ja auch vom Jenseits zu uns auf die Erde um Kontakt aufzunehmen

Da ich der Meinung bin, dass es weder Geist noch Jenseits gibt, stellen sich diese Fragen für mich nicht.

Königskobra
29.09.2004, 11:11
Da ich der Meinung bin, dass es weder Geist noch Jenseits gibt, stellen sich diese Fragen für mich nicht.[/quote]



nicht jeder glaubt an Geister und an das Jenseits :).Ich glaube wenn Du irgendwann wirklich mal ein Geist gesehen hast dann bist Du mit Sicherheit der festen Überzeugung das es sie gibt. :].
Leider habe ich selber auch noch kein Geist gesehen so sehr ich es mir auch wünsche aber bin der Überzeugung das es sie gibt.Sie sind mitten unter uns nur fällt es den wenigsten auf.
Ich möchte Dich damit nicht überzeugen an Geister und ans Jenseits zu glauben.Möchte damit nur sagen das man unterschiedlicher Meinung ist das heißt die einen glauben daran die andren nicht

Hatschepsut60
03.12.2004, 21:56
Hallo,

an ein "Leben" nach dem Tod glaube ich nicht im herkömmlichen Sinne.
Jedoch denke ich schon, dass da noch etwas ist was keiner wohl jemals erklären kann.Es passieren manchmal seltsame Dinge , die ich mir versuche
rein theoretisch mit Hilfe unseres komplexen Gehirns zu erklären.
Jedoch gelingt mir dies nicht immer bzw. lässt mich das alles sehr zweifeln.

Eines Tages wartete ich auf unseren Sohn, dass er von der Schule kam.Es war ganz ruhig hier im Haus, als ich plötzlich die Haustür hörte.Ganz deutlich.Alles blieb jedoch ruhig und ich sah nach .Es war niemand da.
Als ich dann so im Wohnzimmer stand und aus dem Fenster schaute hörte ich über die ganze Wohnzimmerdecke ein lautes deutliches Geräusch als wenn Kinder im oberen Geschoss des Hauses herumrennen.
Daraufhin ging ich nach oben in dem Glauben unser Sohn wäre wohl doch zurück und rief. Keine Antwort- es war auch niemand da.

Ein zweites Beispiel: Als ich den Vater von meiner Schwägerin besuchte, sass er in der Küche auf seinem Lehnstuhl.Als ich eintrat erschrak ich - ich weiss es noch ganz genau.Für meine Augen sass er nicht mehr drin sondern nur noch seine Hülle. 2 Tage später verstarb er.

Als mein Vater gestorben war klingelte nachts das Telefon 2mal , und das passierte mehrmals immer im Abstand von ein paar Wochen.Es war ein Klingelton , den keines unserer Geräte jemals erzeugte.

Ebenso beobachtete ich dass in unserem Garten sich jede Menge Raben tummelten 2 Tage bevor es geschah.

Ich weiss nicht irgendwie finde ich diese Geschehnisse äußerst seltsam,kann euch aber versichern dass ich durchaus im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin. :)
Vielleicht habt ihr auch so etwas oder Ähnliches schon einmal erlebt.Es liegen Jahre dazwischen und liess sich nie beeinflussen.

herzliche Grüße

Hat

P.s. Vielleicht sollte ich hier noch ergänzen, dass ich die Raben mehrere Wochen später nochmals beobachtete, allerdings zogen sie bei uns vorbei in die Richtung wo ein sehr guter Freund meines Vaters wohnte, der kurz danach ebenfalls verstarb. Das können doch keine Zufälle sein.Oder?

Königskobra
03.12.2004, 23:15
Original von Hatschepsut60
Hallo,

an ein "Leben" nach dem Tod glaube ich nicht im herkömmlichen Sinne.
Jedoch denke ich schon, dass da noch etwas ist was keiner wohl jemals erklären kann.Es passieren manchmal seltsame Dinge , die ich mir versuche
rein theoretisch mit Hilfe unseres komplexen Gehirns zu erklären.
Jedoch gelingt mir dies nicht immer bzw. lässt mich das alles sehr zweifeln.

Eines Tages wartete ich auf unseren Sohn, dass er von der Schule kam.Es war ganz ruhig hier im Haus, als ich plötzlich die Haustür hörte.Ganz deutlich.Alles blieb jedoch ruhig und ich sah nach .Es war niemand da.
Als ich dann so im Wohnzimmer stand und aus dem Fenster schaute hörte ich über die ganze Wohnzimmerdecke ein lautes deutliches Geräusch als wenn Kinder im oberen Geschoss des Hauses herumrennen.
Daraufhin ging ich nach oben in dem Glauben unser Sohn wäre wohl doch zurück und rief. Keine Antwort- es war auch niemand da.

Ein zweites Beispiel: Als ich den Vater von meiner Schwägerin besuchte, sass er in der Küche auf seinem Lehnstuhl.Als ich eintrat erschrak ich - ich weiss es noch ganz genau.Für meine Augen sass er nicht mehr drin sondern nur noch seine Hülle. 2 Tage später verstarb er.

Als mein Vater gestorben war klingelte nachts das Telefon 2mal , und das passierte mehrmals immer im Abstand von ein paar Wochen.Es war ein Klingelton , den keines unserer Geräte jemals erzeugte.

Ebenso beobachtete ich dass in unserem Garten sich jede Menge Raben tummelten 2 Tage bevor es geschah.

Ich weiss nicht irgendwie finde ich diese Geschehnisse äußerst seltsam,kann euch aber versichern dass ich durchaus im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin. :)
Vielleicht habt ihr auch so etwas oder Ähnliches schon einmal erlebt.Es liegen Jahre dazwischen und liess sich nie beeinflussen.

herzliche Grüße

Hat


Hallo Hatschepsut60,


das hört sich ja sehr sehr interessan an :daumen).In welchem Zeitraum hast Du diese Erlebnisse gehabt?

Liebe Grüße Michael

Hatschepsut60
04.12.2004, 18:46
Lieber Michael,

ich weiss man hört und liest so viele Dinge aber es sind tatsächlich Tatsachen. Meine Mutter hat in dieser Richtung noch mehr erlebt, möchte dies aber hier an der Stelle nicht wiedergeben. Ich weiss es auch von ihrer Cousine, dass sie ebensolche Erlebnisse hatte. Beides sind Menschen denen ich vertraue und bin mir 100% sicher , dass sie die Wahrheit sprechen.Hinzu kommen meine Erfahrungen.
Ich bin mir nur zu gut bewusst wie das auf Andere wirken kann, ebenso bin ich mir sicher , dass solche Sachen aus fremden Mund zu hören bei mir Zweifel hervorrufen würden.Eigentlich bin ich ein Mensch , der mit beiden Beinen auf dem Boden steht.
Diese Erlebnisse fanden in einem langen Zeitraum von 20 Jahren statt.Meine Mutter erzählte mir da hingehend noch viel mehr und hat fast ne Bestätigung dafür , weil meine Oma zur gleichen Zeit ,am selben Tag ,die gleichen Erlebnisse bzw. Gefühle hatte.
Aber seither glaube ich daran, dass irgendetwas nach dem Tod weiterexistiert, in welcher Form auch immer.
Ein paar Wochen nachdem mein Vater verstarb war ich mit dem Auto unterwegs und spürte plötzlich das Gefühl mein Vater sitzt auf dem Beifahrersitz neben mir.Ich war mir einfach so sicher.
Genauso drehte ich mich mal mit dem Auto auf regennasser Fahrbahn und hatte Glück, dass mir Keiner entgegenkam. Damals war mein Schutzengel meine verstorbene Oma.
Ich war lange Zeit der Meinung nach dem Tod kommt nichts mehr, es würde sein wie wenn man in der Zeit lebt in der man noch nicht geboren ist, wie im Schlaf nur das man nicht mehr aufwacht am nächsten Morgen.
Sagte mir immer eine Tasse geht kaputt und man wirft sie in den Müll, genauso wird es mit uns sein .Tot ist tot . Schluss und Aus.

Ich versuchte das immer ganz nüchtern zu sehen, mache ich eigentlich trotz allem immer noch, doch in solchen Momenten oder wenn ich genauer drüber nachdenke und mir das alles wieder in Erinnerung rufe, da komme ich zu der Überzeugung das der Tod nicht das Ende ist.

Hattest du auch solche Begebenheiten?

liebe Grüße

Silvia

Schlumpfine
05.12.2004, 16:01
Hallo Hat!!

Ich finde das interessant, was du schreibst und finde es schade, daß deine Mutter nicht auch ein wenig erzählt hat.
Das was du erzählst, daß du spürst, wenn dein verstorbener Vater bei dir ist, das gleiche Gefühl habe ich, mit meinem verstorbenen Opa.
Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, es ist auf einmal da und es ist, als würde mich etwas ansehen und in mir entsteht eine vollkommene Ruhe, ich habe keine Angst.
Ich gebe auch zu, daß ich mit meinem verstorbenen Opa spreche, wenn ich traurig bin oder ein Problem habe, aber auch wenn ich mich über etwas freue.
Vor ein paar Wochen, ging ich abends ins Bett und hatte auf einmal den Geruch von Anisplätzchen in der Nase, das war so intensiv und ich hasse Anisplätzchen, der Kern an der Sache ist, mein verstorbener Opa hat sie geliebt.
In diesem Moment spürte ich, daß er mir ganz Nah ist. Sicher, manchen werden sagen: die spinnen doch!. Aber sie werden irgendwann eines besseren belehrt. Ich denke nicht, daß wir sterben und dann alles vorbei ist. Nein, ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich denke, daß es einen großen Unterschied zu dem Leben hier gibt, daß es an diesem Ort eine ganz gewisse Art der Liebe, Ruhe usw. gibt.

Mag sich ein wenig komisch anhören, aber ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich freue mich auf das Leben an diesem neuen Ort, weil ich weiß, daß es "himmlisch" sein wird

Bis dannn
Schlumpfine

Hatschepsut60
05.12.2004, 19:53
Liebe Schlumpfine,

meine Mutter hat mit mir darüber geredet was sie erlebt hat und tut es immer noch .Wollte es nur an dieser Stelle nicht so erwähnen um nicht ganz für verrückt gehalten zu werden. :)
Eigentlich hat sie sogar den Beweis dafür. Vielleicht erklär ich es dir mal als Pn bzw. kann ich mich auch noch mal durchringen es hier zu erzählen.
Aber ihre Erlebnisse sind noch intensiver.

Aber kann dich verstehen, als ich meinen Vater spürte war das Gefühl plötzlich da - so ne Art spontane Eingebung, ohne eigentlich an ihn gedacht zu haben.
Ich habe es daraufhin später versucht , mich auf ihn zu konzentrieren ,auch mit ihm zu reden , aber ohne Erfolg. Es lässt sich einfach nicht erzwingen.

Angst vor dem Tod habe ich auch keine, das Einzige was mir Kopfzerbrechen macht ist der Weg dahin, der oftmals doch ein langer Leidesweg ist.

Es grüßte dich herzlichst

Hat

Manuel
05.12.2004, 22:29
Hallo Hatschepsut!

Um deine Angst ein wenig auszuräumen - du brauchst dich für nichts hier zu schämen und es wird dich auch niemand hier für verrückt halten - es gibt hier sehr viele nette und kompetente Leute, die sich vermutlich ganz gerne austauschen würden und nur darauf warten, dass andere ihre Erfahrungen oder ähnliches "preisgeben".

Ich selbst bin "Esoteriker, Okkultist, Christ" in einer Person und habe eigentlich schon sehr viele Erfahrungen sammeln können, da ich mich eigentlich schon sehr früh (mit 15 - theologische Ansätze) für Übersinnliches interessiert habe - sei es nun Channeln, Energiearbeit, Tarot, Astrologie, Jesus aus vedischer Sicht und und und ...

ich lebe also mein Leben ganz natürlich nach diesen Ansätzen - so als ob es schon immer so gewesen wäre - du siehst also, niemand braucht sich hier für seine Erlebnisse oder Gefühle zu genieren!

Liebe Grüße

Manuel

PS: Sieh` dir die Auswertung der Frage "Leben nach dem Tod?" ganz oben an und du wirst wissen was ich meine!

Schlumpfine
05.12.2004, 23:43
Hallo Hat!

Würde mich freuen, wenn du mir deine Erfahrungen mir über eine PN mitteilst. Ich habe heute abend mit meinem Vater über meinen Opa geredet, er weiß, daß ich spüre, daß er da ist. Er meinte zu mir, behalte es für dich und sag es niemandem.
Ich hatte den Eindruck, wie wenn er darüber nicht reden möchte und wie wenn er nicht möchte, daß es aufeinmal heißt, daß seine Tochter eine Spinnerin ist. Es ist schade! Doch ich werde mit meinen Eltern darüber nicht mehr reden. Sie glauben zwar an Gott und auch an ein Leben nach dem Tod, aber sie reden nie darüber. Ich dagegen habe manchmal den Drang, darüber zu reden, wie ich die Dinge sehe, deswegen war ich auch ganz froh, als ich diesen Threat gesehen habe und die anderen. Da gibt es wenigstens Gleichgesinnte.

Also, wäre schön, von den Erfahrungen zu hören oder zu lesen viel mehr.

Bis dann
Schlumpfine

P.S. Manuel hat recht, es gibt nichts, wofür man sich schämen muß, doch ich kann dich auch verstehen. Es gibt soviel zwischen Himmel und Erde, was manche Menschen einfach nicht begreifen und sehen wollen.

Manuel
09.12.2004, 16:20
Es ist bei mir irgendwie ähnlich, wie bei Schlumpfine`s Eltern!

Meine Eltern glauben auch an Übernatürliches bzw. befassen sich damit eigentlich konkret skeptisch und haben auch sehr viel darüber gelesen - ich rede auch gerne mit anderen Menschen darüber und tausche eben Erfahrungen aus, aber ich verspüre von meiner Seite aus keinen Drang mit ihnen darüber zu reden, weil sie wissen woran ich glaube und es als selbstverständlich ansehen. Ich teile ihnen hin und wieder mit was ich lese und empfehle ihnen manche von meinen Büchern, die sie auch mit Begeisterung lesen, aber es wird im Nachhinein nicht darüber geredet. Ich weiß nicht, es ist sehr schwer zu beschreiben - es ist kein Tabu-Thema und trotzdem wird nicht darüber geredet, das kommt vielleicht daher weil meine Eltern wissen wie ich denke und ich weiß wie sie denken!

Manuel

Hatschepsut60
10.12.2004, 20:31
Lieber Manuel,

noch vielen Dank für deine aufmunternden Worte, wenn auch etwas verspätet.
Ich weiss, dass ihr mich verstehen würdet,aber bin im mom noch nicht in der Lage es hier zu veröffentlichen. Wie gesagt sind es auch keine Erlebnisse von mir, sondern von meiner Mutter.Wir unterhalten uns über dieses Thema und ich bin wohl die Einzige mit der sie darüber spricht.Es käme mir vor wie ein kleiner Vertrauensbruch . Schlumpfine habe ich es als Pn geschrieben und ich glaube sie wird mich verstehen.
Meine Erlebnisse sind dagegen recht harmlos. Das kommt vielleicht auch daher, weil meine Mutter ein sehr empfindsamer und einfühlsamer Mensch ist, der mit allem und jedem mitfühlt.
Ich kann mich zwar auch gut in Situationen reinversetzen und habe sicher auch meine Feinfühligkeit , aber nicht in dem Maße wie sie. Dazu steh ich doch manchmal zu fest auf dem Boden, wobei ich mich nie dem Gefühl erwehren kann, dass es nach dem Tod in einer anderen Form ein Leben gibt.

herzlichst

Hat

Wenn es dich aber interessiert, kann ich die Nachricht mal an dich weiterleiten.Vielleicht hast du ja ähnliche Erfahrungen gemacht.

sweetheart
12.12.2004, 14:55
Also, ich weiß ja natürlich nicht, wie; aber irgendwie wird es schon weiter gehen!?

Namida
30.09.2005, 23:17
Ich glaube schon, dass es danach weitergeht. Nach dem Tod meines Opas hab ich auch angefangen, mich damit zu beschäftigen, und einiges dazu gelesen. Auch von diesen Nahtoderfahrungen, wovon manche auch denken, dass es Sauerstoffmangel ist, welche Halluzinationen hervorruft. Aber ich denk nicht, dass man sich das so einfach machen darf. Es gibt ja auch Berichte, wo Nahtodbetroffene Dinge "von oben" gesehen haben, die sie gar nicht hätten wissen können, wenn sie nicht wirklich über ihren Körper hinausgeschwebt wären.

Das hat mir damals auch die Angst vor dem Tod genommen, ich hab gesehen wie entspannt mein Opa damals dalag, als sie ihm endlich hatten gehen lassen. Er sah so friedlich aus, aber auch leer. Bei seinem letzten Atemzug hatte er etwas ausgeatmet, und sekundenschnell wurden seine Lippen darauf weiß. Es war wie wenn er "gepackt" hätte, und seine Seele und das letzte Leben aus seinem Mund hinausgehaucht hatte..

pinsel
30.09.2005, 23:56
Ich glaub definitv nicht an ein Leben nach dem Tod.
Man hat eine bestimmte Zeit, bringt die mehr oder weniger gut hinter sich und das wars dann. Punkt. Fortsetzung folgt nicht.
Warum auch? Ich denke eines reicht vollkommen aus und wenns ne höhere macht gäbe die es in der hand hätte uns noch ein leben zu geben, dann wär die doch recht sadistisch...

Ich denke man stellt sich vor es gäb noch ein weiteres leben, weil man denkt das kann doch net alles sein, da muss es noch was andres geben
Es muss doch alles einen Sinn haben - aber muss es das wirklich ?muss alles im leben einen sionn haben? ich glaub nicht.
Vielleicht weil man meint man hätt in diesem leben net bekommen was man verdient und dem gerechtigkeitssinn nach wird man n andermal dafür belohnt..
oder man hat nen grossen blödsinn gebaut und verlässt sich drauf, dass mans in einem andern leben wieder ausbügeln kann...

Ich frag mich grade, wie Menschen wirklich leben würden, wenn sie definitv wüssten, dass es kein weiteres leben gibt. ich mein bei vielen würd sich nichts ändern, ich denk da gehör ich dazu, aber es würd doch einige geben, die anders leben würden.

und dehalb frag ich mich -warum? Es gibt keine Beweise, keine logische Basis anhand derer man meinen könnt es ist da noch was andres. Aber es ist halt oft schwierig zu akzeptieren, das etwas definitv ist, in dem fall eben der tod. Dass danach nichts mehr kommt.
Dass es einfach aus ist.

Namida
01.10.2005, 00:05
Also das es einfach aus wäre, damit wär ich auch zufrieden. Das würde mir sogar besser gefallen als das z.B. Selbstmörder in irgendeiner Ebene nach dem Tod gefangen sind, und Wiedergeboren werden, und den gleichen Mist nochmal durchmachen, weil sie ihre "Lektion" nicht gelernt haben, usw. Dann wärs einfach für alle aus, egal was sie daraus gemacht haben, gerecht halt. :)

Naja trotzdem seltsames Gefühl, dass da nichts mehr sein könnte. Wenn man das beweisen könnte, wären wohl viele sehr enttäuscht die dachten, mit ihren verstorbenen Lieben Kontakt gehabt zu haben. Naja ich weiß auch nicht, vielleicht ist es ganz gut dass wir das alles nicht wissen. :D

pinsel
01.10.2005, 00:27
Na ein paar überraschungen muss es ja im leben noch geben, oder ?sonst wärs ja auch fad! :D

und stimmt schon -viele klammern sich ja auch an den glauben an ein leben nach dem tod weil sie die hoffnung haben, geliebte menschen wiederzusehen...

Lao Tse
01.10.2005, 21:57
als das mit den Hallzuzinationen aufgrund von Sauerstoffmangel kann gut sein.

Also ich glaube ja auch an ein leben nach dem Tode.
und zwar zerfällt der Mensch nach dem Tode ja zu Kohlenstoff und dieser Kohlenstoff wird neu zusammen gesetzt und bildet dann Tiere oder Pflanzen.
So leben wir weiter nur halt in anderer Form.

Kirri
01.10.2005, 22:30
Ich denke, es ist weniger Sauerstoffmangel und Halluzination, sondern eher die Ausschüttung von stresshormonen bzw Glückshormonen, also Hormone, die bei Stress glück verursachen, um das ganze angenehm zu machen. Deswegen wird die ganze Sache oft als "angenehm" und "schön" bezeichnet. Ich habe mich mit wenigen anderen auseinandergesetzt, also wenig Berichte usw darüber gelesen, da ich meine eigenen Erfahrungen habe, und da war es einfach nur angenehm. Ich habe mit mehreren darüber gesprochen, und da hiess es, es sei wohl die hormonelle Ausschüttung gewesen.

Was das drumherum angeht, so ist es wohl wie bei Komapatienten, die das drumherum spüren. Aber wenn wir das nun mal anders betrachten: Wenn ich schlafe und der Fernseher an ist, bekomme ich das mit, was beim Fernseher los ist. Könnte hier ähnlich sein. Ich glaube, das Unterbewusstsein spielt da eine nicht ganz unbedeutsame Rolle.

Generell glaube ich zwar an eine Art Lebenm nach dem Tod, da ich an den natürlichen Kreislauf glaube, aber Himmel, Paradies und sowas fallen für mich komplett weg. Ich glaube an die Seele, aber weniger an "DAS" Leben danach. ch glaube halt in irgendeiner Weise daran.

Naja, früher oder später wird man es ja erfahren :D

Zoroaster
03.10.2005, 03:05
Wenn der Mensch stirbt ist er nichts weiter als totes Fleisch. Leben nach dem Tod gibt es sicher nicht. Sowas wie eine Seele scheint mir auch nur irgendeine Einbildung zu sein.
Man ist im gleichen nichtexistenten "Zustand" (ein anderes Wort fällt mir nicht ein bzw. wird es wahrscheinlich auch nicht geben) wie vor der Zeugung.
Man kann sich´s natürlich nicht vorstellen, wie es ist, ohne Bewusstsein zu sein. Aber es ist genauso, wie es schon ein "vor mir" gegeben hat, wo ich auch noch nicht denken konnte bzw. mir nichts bewusst, also einfach nicht existent war (oder "erinnert" sich jemand an die frz. Revolution?).

Habe jetzt eure Beiträge nicht gelesen, aber mir scheint, ihr meint die Berichte von vermeintlich Toten, die wieder "zurückgekehrt" sind. Ich meine, wenn das Hirn noch nicht hinüber ist, wird man sich wahrscheinlich noch Einiges einbilden können. Ich halte von diesen Berichten letztlich gar nichts.

@pinsel
Das mit dem Sinn des Lebens sehe ich ähnlich wie du. Sieht man sein Leben als Gesamtheit, wird man sicher keinen "höheren" Sinn erkennen, deswegen ist es besser, einen "Sinn" im unmittelbaren Er-Leben zu erfahren, ohne auf Moralapostel, Prediger, etc. zu hören, ohne sich sein Leben nach deren Art kastrieren zu lassen, ohne die Freuden des Lebens als "Sünden" zu bezeichnen und ohne zu fragen, ob das nach dieser oder jener Moralvorstellung gut oder böse ist!

Lao Tse
03.10.2005, 19:00
Also ich glaube daran da jeder mensch ein Ka hat.

Fishshows
05.02.2007, 18:41
eigentlich ist die ursprünglich gestellte Frage unerheblich...

spirituell kann man die Ganzheit allen seins erfassen.

diese Verbundenheit mit "dem Einen" ist wesentlicher als irgendeine
einzelne Inkarnation auf diesem oder einem anderen Planeten.

unser Bewußtsein hält sich üblicherweise "nur" in einem einzigen Leben auf ...

das so vollständig und bewußt wie möglich zu gestalten, sollte Aufgabe genug sein.

Manuel
06.02.2007, 12:11
Weise Worte ...

Einzig und allein die Ganzheit allen Seins ist von Bedeutung ... ein Ton ergibt ja auch kein Lied!

Lg Manuel

anjaberlin
10.02.2007, 14:56
Hallo ihr Lieben
Ich glaube auf jeden Fall, dass da was ist. Ich habe mich immer davor gesträubt, darüber nachzudenken und der Gedanke lässt mir heute noch einen kalten Schauer über den Rücken laufen, aber auch ich denke darüber nach, besonders nach dem Tod meines Vaters vor elf Jahren. Ich habe bis vor zwei Jahren noch regelmäßig von ihm geträumt. In meinen Träumen wusste ich, dass es ein Traum war, und ich wusste, dass mein Papa tot ist. Ich habe mit ihm über alltägliche Dinge gesprochen und mir Trost und Rat geholt. wenn ich dann morgens wach wurde, wusste ich noch jede Einzelheit. Dann hatte ich vor zwei Jahren ein Erlebnis, was Einiges verändert hat. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch in einer Bar gearbeitet. Wir hatten dort Stammgäste, nach denen man die Uhr stellen konnten, unter anderem ein Zigeuner. er hieß Milan. Milan kam jeden Morgen um die selbe Zeit und trank seinen Kaffe, süß und heiß. Eines Tages, als ich ihm das Wechselgeld geben wollte, hielt er meine Hand fest und sagte:"Geh in die Kirche, zünde eine Kerze an und lass deinem Vater den Frieden!" Ich war baff, konnte gar nicht reagieren. Aber dieser Ausspruch ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Also tat ich das und ich hatte danach nur noch einen reellen Traum. Ich war zu Hause bei meinen Eltern und mein Vater war auch da. Er sah sehr krank aus (Mein Papa ist an Lungenkrbs gestorben). Ich ging auf ihn zu und fragte ihn, ob die Träume, die ich hätte, eine Möglichkeit wäre, noch mit ihm zu komunizieren. Daraufhin senkte er den Kopf und meinte nur nein. Ich bin schweißgebadet aufgewacht, war zutiefst traurig, mir ging es schlecht.
Ich habe von diesem Tag an nie mehr bewusst von ihm geträumt.
Vielleicht spielt mein Unterbewusstsein einen Streich, vielleicht konnte ich nie wirklich loslassen, weil er mir sehr viel bedeutet hat, aber was ist mit Milan? Ich habe nie von meinem Vater erzählt, woher wusste er das?
Warum lächeln Babys, die noch nicht mal kucken können? Eine süße Antwort habe ich darauf mal bekommen. Jemand sagte zu mir, dass sie lächeln, weil sie mit Engeln spielen.
Oder was ist mit kleinen Kindern oder Tieren, die Personen sehen, die wir nicht wahrnehmen?
Für jemanden, der nicht daran glaubt, klingt es verrückt, aber Menschen, die daran glauben, werde in ihrem Glauben verstärkt.
Ich persönlich glaube sehr stark an übersinnliche Dinge, habe aber einen riesen Respekt davor und würde nie etwas hearufbeschwören.
LG Anja

Fishshows
10.02.2007, 20:53
Eine lehrreiche "Geschichte" :
Schamanen wissen, daß Träume eine genauso echte Realität sind, wie
das, was wir im Wachbewußtsein erleben.
Du hattest mit Deinem Vater in diesem Sinne eine echte Kommunikation - und solange die lief, konnte er nicht wirklich "weiterziehen".
Der physische Tod hat für Seelen nicht diese Bedeutung, die wir ihm zumessen.
Im letzten Jahr ist meine Schwester gestorben (wir hatten leider kaum Kontakt);
ich habe allerdings nie von ihr geträumt, seitdem.
Dennoch weiß ich : Sie ist "dort" gut aufgehoben - und so sie in meinen Gedanken
existiert, ist sie in meinem Leben auch irgendwie eine Realität.

Was sind Menschen, wenn nicht die Gefühle, die wir zu ihnen, mit ihnen haben ?

Ich kannte mal eine Hütte, in der sich ein Mann erhängt haben soll : Fast jede Nacht bellte dort ein Hund, der später da mit anderen Leuten wohnte, in einem sonst leeren Raum. Wir waren alle der Überzeugung, er konnte den ruhelosen Geist
des Toten dort wahrnehmen.

Respekt vor diesen Erscheinungen ist angebracht.
Angst muß man nicht haben.

Bio-HaZarD
29.10.2007, 23:59
Meiner Meinung nach gibt es ein Leben nach dem Tod.
Und zwar in der Form, wie wir im Moment alle leben.
Nur wir können uns an kein voriges Leben erinnern, und grübeln wie jetzt, ob
es sowas gibt oder nicht.

Es ist einfach schwer, sich vorzustellen, daß irgendwann alles aus sein soll.
Wie soll der Tod aussehen?
"Sieht" man nur schwarz?
Oder was ganz anderes?
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Doch was ich mir vorstellen kann, daß wir nach dem Tod irgendwann wieder auf
der Erde sind. Mit neuen Gedanken..

Rick1980
30.10.2007, 10:06
Jo, aber was passiert wenn es die Erde mal nicht mehr gibt?
Ich glaube nicht an eine Seele die wandert, ich denke das mit der
Seele ist wie mit dem Koerper sie zerfaellt und in lebt in einer menge
anderer Dinge weiter. An ein Bewusstsein bezueglich des eigenen
Ichs nach dem Tode glaube ich nicht, es waere super schoen aber
ist wohl etwas zu unrealistisch fuer mich.

Gruessle
Rick