Nephthys
11.06.2003, 11:21
Verteidiger: Wie alt sind Sie?
Nette alte Dame: Ich bin 86 Jahre alt.
Verteidiger: Am ersten April letzten Jahres, erzählen Sie uns bitte, mit Ihren eigenen Worten, was Ihnen widerfahren ist?
Nette alte Dame: Ich saß da in meinem Schaukelstuhl auf meiner Veranda an diesem warmen Frühlingsabend, als ein junger Mann auf die Veranda kam und sich neben mich setzte.
Verteidiger: Kannten Sie ihn?
Nette alte Dame: Nein, aber er war sehr freundlich.
Verteidiger: Was passierte, nachdem er sich neben Sie gesetzt hatte?
Nette alte Dame: Er begann meinen Schenkel zu streicheln.
Verteidiger: Haben Sie ihn daran gehindert?
Nette alte Dame: Nein, ich hab ihn nicht daran gehindert.
Verteidiger: Warum nicht?
Nette alte Dame: Es fühlte sich gut an. Niemand hat das getan, seit mein Mann vor 30 Jahren gestorben ist.
Verteidiger: Was passierte dann?
Nette alte Dame: Er begann meine Brüste zu streicheln.
Verteidiger: Haben Sie ihn dann daran gehindert?
Nette alte Dame: Nein, ich hab ihn nicht daran gehindert.
Verteidiger: Warum nicht?
Nette alte Dame: Warum? Durch sein Streicheln fühlte ich mich so lebendig und erregt. Ich hatte mich seit Jahren nicht so gut gefühlt!
Verteidiger: Was passierte dann?
Nette alte Dame: Also, ich war so erregt, dass ich einfach nur meine alten Beine spreizte und zu ihm sagt: "Nimm mich, Junge. Nimm mich!"
Verteidiger: Und hat er Sie genommen?
Nette alte Dame: Zur Hölle, nein! Er hat nur "April, April!" gerufen. Und DAS war der Zeitpunkt, als ich Ihn erschossen hab!
XJustinSaneX
23.07.2003, 19:43
1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81-jährigen Stella Liebeck 2,9 Mio. Dollars zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an Beinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem sie eine Tasse Kaffee von McDonalds über sich verschüttet hatte.
Dieser Fall löste einen jährlichen "Preis Stella" aus, welcher die absurdesten Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet. Die folgenden Fälle sind ernsthafte Kandidaten, jeder im Bereich des absolut Lächerlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition kann man mit einem guten Anwalt jeglichen Fall gewinnen...
1. Januar 2000:
Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780.000 Dollars zu, weil sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein kleines Kind stolperte, welches in den Gängen eines Supermarktes herumrannte. Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr erstaunt über den Gerichtsentscheid, handelte es sich beim betreffenden Kind um jenes der Mrs. Robertson!
2. Juni 1998:
Carl Truman, 19-jährig, erhielt 74.000 Dollars zuzüglich Arztkosten zugesprochen, weil ihm sein Nachbar mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr. Truman hatte offenbar übersehen, dass sein Nachbar am Steuer seines Autos saß, als er daran war, dessen Raddeckel zu stehlen!
3. Oktober 1998:
Terrence Dickson, Pennsylvania, wollte das Haus, in welches er soeben eingebrochen war, durch die Garage verlassen. Bedingt durch eine Störung des Öffnungsmechanismus am Garagentor war er nicht in der Lage, dieses zu öffnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus zurück, da die Türe automatisch ins Schloss gefallen war und ohne Schlüssel nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Bewohner des Hauses weilten in den Ferien. Mr. Dickinson überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er Pepsi und Trockennahrung für Hunde in der Garage zur Verfügung hatte. Er klagte die Eigentümer des Hauses an für erlittenen Tortur, entstanden durch die vorgefundene Situation, und erhielt eine halbe Million Dollars zugesprochen!
4. Oktober 1999:
Jerry Williams, Arkansas, verdiente 14.500 Dollars zuzüglich Arztkosten, nachdem er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der Hund war innerhalb der eingezäunten benachbarten Liegenschaft angekettet. Die Summe fiel nicht so hoch aus wie erhofft, weil das Gericht anerkannte, dass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert war durch die Tatsache, dass Mr. Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn schoss!
5. Mai 2000:
Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson 113.000 Dollars auszuzahlen, nachdem sie sich das Steißbein gebrochen hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war. Dieses war auf den Boden gelangt, weil Ms. Carson 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ihr Glas Sodawasser während eines Streites an den Kopf geworfen hatte!
6. Dezember 1997:
Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte, als sie aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte. Dies geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in Höhe von 3.50 Dollar drücken wollte. Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollars plus die Zahnarztkosten zu!
And the winner is:
Merv Grazinski aus Oklahoma City. Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Motor Home der Marke Winnebago von 10m Länge. Als er nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 km/h und verließ den Fahrersitz, um sich hinten in der Kabine einen Kaffee zuzubereiten. Natürlich geriet das Motor Home über den Straßenrand hinaus und drehte sich mehrere Male um sich selbst. Mr. Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma im Manual des Fahrzeuges nicht ausdrücklich darauf verwiesen hatte, man dürfe während der Fahrt das Steuer nicht verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten. Er erhielt 1.75 Mio. Dollars zugesprochen, zuzüglich ein neues Motor Home. Winnebago brachtein der Folge eine solche Ergänzung in ihrem Manual an, für den Fall, dass anfällige weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten!
Nephthys
30.07.2003, 15:43
F: ist der Anwalt, A: ein Arzt
F: Erinnern Sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie?
A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr.
F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt tot?
A: Nein, er sass auf dem Tisch und wunderte sich, warum ich ihn autopsiere.
(das hat der Herr Anwalt noch taktvoll überhört ... aber ...)
F: Doktor, bevor Sie mit der Autopsie anfingen, haben Sie da den Puls gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie den Blutdruck gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie die Atmung geprüft?
A: Nein.
F: Ist es also möglich, dass der Patient noch am Leben war, als Sie ihn autopsierten?
A: Nein.
F: Wie können Sie so sicher sein, Doktor?
A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.
F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein konnen?
A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte.
(...diese Antwort hat dem Arzt 3.000 Dollar Strafe wegen Ehrenbeleidigung eingebracht.
Er hat sie wortlos, aber mit Genugtuung bezahlt ...
und spätestens hier hätte das Schild überreicht werden müssen
XJustinSaneX
12.01.2004, 13:27
Threads zusammengefügt
:rolleyes:
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