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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : aktive Imagination - Trance - luzides Träumen - Astralreisen/OOBE



Nephthys
31.07.2003, 07:06
Hallo gleich am Morgen so ein Thema :rolleyes:

Hab mich gestern im Chat kurz mit Satene unterhalten und wir haben beschlossen dazu jetzt einfach mal ein bischen was zu sammeln. Lauter verschiedene Begriffe und doch irgendwie das gleiche. Wo sind die Unterschiede? Was die Gemeinsammkeiten?

Was ist das was uns auf die Reise schickt? Woher haben Natur-Völker ihr Wissen über Planeten und Sonnensyteme? Warum kann man sich selbstheilen? Was läßt uns ausergewohnliche Dinge vollbringen? u.s.w

Die Liste ist lang an Beispielen soll sie mal erklärt werden wobei ich Satene bitte den Punkt Hypnose noch hinzuzufügen!


Hier also etwas von dem gesammelten Wissen das bitte von eigenem Wissen und Erfahrungen ergänzt werden darf!!!

aktive Imagination
Bei der aktive Imagination geht es um die bewusste Auseinandersetzung mit Inhalten des "Unbewussten", wobei allerdings die Bewusstseinsklarheit an den Wachzustand des physischen Körpers gekoppelt bleibt. Es ist möglich, das Gesehene und Gehörte direkt zu protokollieren oder mittels anderer Körperbewegungen (z.B. Tanzen) auszudrücken.

"Imagination deutet in erster Linie einmal auf "Einbildungskraft", "bildhaft anschauliches Denken" und - "Einbildung" hin ( Imago das; -s, Imagines 1. künstlerisches Bild, Abbildung, Porträt eines Menschen 2. im frühen Kindesalter geprägtes Leitbild, Vorstellung im Unterbewusstsein). Bei der aktiven Imagination geht es um die bewusste Auseinandersetzung mit den Inhalten des "Unbewussten", wobei allerdings die Bewusstseinsklarheit an den Wachzustand des physischen Körpers gekoppelt bleiben soll. Es ist möglich, das Gesehene und Gehörte direkt zu protokollieren oder mittels anderer Körperbewegungen auszudrücken.

Trance
Trance ist ein veränderter Zustand des Erlebens und Verhaltens, der weder mit dem alltägliches Wachsein noch mit Schlaf identisch ist. In Trance ist die kontrollierende Aktivität des Bewusstseins vermindert und die selbständigen Funktionen des Unbewussten sind verstärkt. Trance kann verschiedene Tiefenstadien erreichen, vom leichten Tagtraum bis zu schlafähnlichen Zuständen, an die man hinterher keine Erinnerung mehr hat. Vielfache Untersuchungen beweisen aber, dass Menschen in hypnotischem Schlaf auf Suggestionen reagieren. In Trance ist die Wahrnehmung der realen Außenwelt und das rationale, kontrollierende Denken gedämpft oder zeitweise nahezu ausgeschaltet. Tiefere, traumartige Ebene des Erlebens und Gewahrseins dagegen sind weit geöffnet. Trance ist nicht einfach die Mitte zwischen Wachsein und Schlaf, sondern ein dritter, eigener Raum: Trance ist weder Wachsein noch Schlaf.

luzides Träumen
Dem erlebenden Ich wird die Tatsache, eine Begegnung mit "unbewussten" Inhalten zu erleben, erst im Verlauf eines normalen, nicht-luziden Traumgeschehens bewusst. Das nunmehr bewusstseinskontinuierliche Ich weis dann nach dem Erwachen zur Luzidität, dass es sich in einem "anderen Zustand" befindet - und zwar in einem, der 'Traum' genannt wird. Es weis auch, dass der physische Körper schläft und dass sich Ich- und Körperzustand in bezug auf den Wachheitszustand voneinander unterscheiden.

Man weiß, dass man träumt - Eigene Entscheidungsfreiheit. D. h., man entscheidet über Flucht, Konfrontation oder Annäherung mit der Alptraumfigur - Klarheit des Bewusstseins, im Gegensatz zum Verwirrtheits- oder Dämmerzustand – Man weiß wer man ist und was man sich für diesen Traum vorgenommen hat - Man sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt - Klarheit über den Sinn des Traumes - Erinnerung an den Traum.

Astralreisen/OOBE
Bei einer ausserkörperlichen Erfahrung bleibt das Ich-Bewusstsein in der Einschlafphase des physischen Körpers kontinuierlich bestehen. Meistens wird auch eine "Ablösung" eines Zweitkörpers vom physischen Körper erlebt. Als ausserkörperlich ist somit jener Seinszustand zu bezeichnen, in dem man/frau die Gewissheit und das durch nichts zu erschütternde Gefühl hat, mit dem Bewusstsein, der Ich-Entität, ausserhalb des physischen Körpers zu sein. Die OOBE kann auch als "Trance" bezeichnet werden - dieses Wort ist allerdings mit vielen Missverständnissen behaftet..

Gemeinsamkeiten
Weil das Ich-Bewusstsein und damit die emotionalen und kognitiven Funktionen vollumfänglich erhalten bleiben, ist es möglich, sich direkt mit den Kräften und Gestalten des "Unbewussten" auseinanderzusetzen. Die Kontinuität des Ich-Bewusstseins ist in allen Fällen im Gegensatz zum Normaltraum vorhanden. Deshalb können die eigenen Verhaltensweisen - wie auch im Alltag - stets kritisch reflektiert, kontrolliert und gegebenenfalls modifiziert werden.

Prinzipiell geht es dabei darum, eine Beziehung mit dem "Unbewussten" aufzunehmen und mit der "anderen Welt" so in Wechselwirkung zu treten, dass sie sich in ihrer Eigenständigkeit auszudrücken vermag. Wenn jedoch die Meinung besteht, jene Welten seien bloss subjektiv und besässen kein Eigenleben, ist es diesen unmöglich, sich selbst in ihrer Eigenart darzustellen und die Barriere der Egohaftigkeit zu durchbrechen. Das Beharrungsvermögen eines "verkrampften" Bewusstseins lässt jede Art von Erfahrung in das Vergessen abgleiten und im Nichts verschwinden. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass das Ich sich seiner Vorstellungen und Identitäten bewusst wird, diese aufgibt und "leer" wird - ohne dabei die BK zu verlieren

Was ist das Unbewußte?
Das Unbewußte hat besondere Fähigkeiten, über die der bewußte Wille nicht verfügt. Unter anderem kann das Unbewußte Neurosen hervorbringen und heilen, wozu weder der Therapeut noch das Bewußtsein des Patienten fähig ist. Das Unbewußte nach Sigmund Freud ist etwas Negatives, der Sitz des Verdrängten und der kulturell inakzeptablen Anteile des Trieblebens. C. G. Jungs Unbewußtes ist ein rätselhaftes Land religiöser kollektiver Bezüge. Wilhelm Reichs Unbewußtes umfaßt die Fähigkeit der energetischen Selbstregulation und ist vor allem eine Art Reservoir der Lebensenergie.

Nightflyer
31.07.2003, 10:22
Puhhhh nen mächtiges Thema!
Also ich Jemand , der sich schlecht weitergeben kann. ich hoffe doch, Du /Ihr werdet mich etwas verstähen.(sorry auch für meine Rechtschreibung)

Also angeblich kann man seinen Astralkörper vom physischen Körper trennen.Jeder Mensch macht dieses einmal durch wobei viele oder die meisten Menschen dies als Traum empfinden.Astralkörper = seelischer Zustand oder das seelische ICH!
Also was geschieht: Man trennt sein seelisches sein vom organischen Körper ab wobei der physische Körper mit seinem Organen weiterlebt und das ich selber, auf wanderschaft geht. Der Astralkörper welcher nun getrennt ist nimmt alles wahr , was um ihn herum geschieht . Nur die eigene "Ich" energie begiebt sich auf Reisen !!!!!( hoffe ihr rallte es )
Berichten zufolge kann man jeden ort der Welt mit dem Astralkörper erreichen . Der physische Körper ist allerdings mit dem getrennten Astralkörper verbunden mir einer sogenannten Silberschnur.
dies schnur oder Kordel verbindet beide Körper miteinander wärend einer trennung.Beim aufwachen eines der beiden Körper , wird der Astralkörper mit wucht in den physische körper zurückgeschleudert wobei darin die Gefahr besteht das man einen Herzstillstand bekommt.Seit ihr noch nie aus einem realen Traum wach geworden und Euch tat der Brustkorb weh? 8o
So nun meinen einige, das derAstralkörper aus reiner Menschlicher Energie besteht und man in diesem zustand fast unverletzlich und aufnehmungsfreundlich ist. (der schwachpunkt hier liegt beim physische Körper welcher verletzlich ist und wenn er stirbt auch der astralkörper nimmer zurück kan. Tod durch herzversagen!)
In diesem zustan soll man selbst dimensionstore erkennen und durchschreiten können.Einige gehen soweit das sie diesen zustand selbst (Astralkörper) gleichstellen mit Engel und Dämonen.(sollte es sie geben)Man sei unverlezbar solange der physische Körper geschützt sei.Nur man muß auch mit umgehen können.
So viele Menschen können nun den begriff ihrer Träume nicht deuten und so entstanden unterschidliche begriffe für den zustand wenn man auf Astralreise war. *Ich glaube derzeit beherrschen ca 12 personen auf dieser welt den umgang mit Astralreisen* (gelesen)Also 12 Menschliche Engel/Dämonen *g* 8)
Also viele Menschen machen dies mal durch allerding regestrieren sie dieses als Wachtraum in welchem zustand auch immer und können ihn nicht einordnen.
so entstanden viele bezeichnungen dafür wobei der Zustand immer gleich bleibt.
Ein wahres MEDIUM kann diesen zustand immer erreichen und mit umgehen.(Ich sage eine wahres Medium )Das prob bei ihnen besteht darin , bei der wiederholung des Astralkörpers in den physischen Körper da dieses meistens von 3. personen geschieht die zugriff aus den physischen körper haben. (Also sie schnellen mit rasanter geschwindigkeit in ihren physischen Körper zurück und das kann den physischen körper schocken bis zum herzstillstand)
Das ist meiner meinug der grund , warum viele Medien sich auch nicht outen.Ich denke , jeder Mensch hat diese gabe nur niemand kann mit umgehen geschweige denn anwenden . Nun fragt man sich , wer hat uns die Gabe genommen? Waren es die Engel/Dämonen die angst vor uns haben oder waren wir Menschen es selber die diese gabe vergessen haben weil sie an Hexerei erinnert?
puhhh ich hoffe ich konnte teilweise das vermitteln was ich mal gelesen habe und als bewiesen zu 80% ist.

Amara
31.07.2003, 13:56
Um Hypnose näher zu verstehen, sollte man sich eigentlich zunächst einmal mit dem Phämomen Schlaf auseinander setzten. Jedoch würde dies hier den Rahmen sprengen. Daher komme ich gleich zum Thema:

Was ist Hypnose? Was ist Suggestion?

Eine genaue Definition ist schwierig, obwohl man ihre Phänomene inzwischen gut kennt. Die wahre Natur der Hypnose im Sinne einer gültigen Theorie ist auch heute noch unbekannt. Man hat jedoch festgestellt, dass es zwischen dem Wachzustand und dem Schlaf so etwas wie ein „halbes Bewusstsein“ gibt. In diesem Zustand sind die körperlichen Funktionen herabgesetzt, während die Geistigen aktiviert sind.

Unterschied Hypnose und Schlaf

Merkmale der Hypnose:
- ehöhte aufmerksamkeit auf eine gegebene Suggestion (Befehl)
- Patient hört jedes Wort und Geräusch
- er ist geringgradig kritisch
- Bewusstsein ist eingeengt, aber wach
- Zeitliche und örtliche Orientierung ist vorhanden
- Erinnerungsvermögen besteht weiter, wenn nicht ausdrücklich durch Suggestion aufgehoben
- Hypnotisierte ist ansprechbar

Merkmale des Schlafenden:
- keine Aufmerksamkeit
- Reizaufnahme ist praktisch blokiert
- es besteht keine kritische Stellungnahme
- Bewusstsein ist blockiert
- keine Orientierung
- Erinnerungsvermögen blockiert
- Schläfer ist nicht ansprechbar

Die Hypnose ist also ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit. Ein Zustand, in dem verschiedene Phänomene spontan oder als Reaktion auf verbale und andere Reize auftreten können. Diese umfassen eine Veränderung des Bewusstseins und des Gedächnisses, in dem eine erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen besteht.

Zu den messbaren körperlichen Veränderungen gehören die Erweiterung der Blutgefässe und die Verlangsamung des Herzschlags von üblichen 60-80 mal pro Minute auf etwa 40 mal. Im hypnotischen Zustand zeigt sich ein typisches Muster der Gehirnströme. In diesem findet man keine Beta Wellen mit Frequenzen über 13 Hertz, sondern vorwiegend Alpha Wellen mit einer Frequenz von 8-12 Hertz.

Entsprechend der Tiefe der hypnotischen Trance werden verschiedene Stadien unterschieden. Die drei verschiedene Stufen der Hypnose sind:

Leichte Hypnose: Ein Entspannungszustand, in dem das Bewusstsein noch voll aktiv ist. Einfache Suggestionen werden angenommen, wie zum Beispiel Wärmeempfindungen oder Schweregefühle.

Mittlere Hypnose: Die Entspannung hat sich vertieft, wobei das Bewusstsein kaum noch aktiv ist. In diesem Zustand werden nur Befehle angenommen, die innerhalb der Verhaltensstuktur der Versuchsperson liegen. In diesem Zustand werden auch posthypnotische Befehle ausgeführt. (Von posthypnotischem Verhalten wird bei Handlungen nach dem Ende der Hypnose gesprochen, die als Reaktion auf posthypnotische "Befehle" erfolgen, die während der Trance suggeriert wurden.)

Tiefe Hypnose: Eine absolute Entspannung bei völliger Ausschaltung des Bewusstseins. Auch in diesem Zustand werden nur Befehle angenommen, die innerhalb der Verhaltensstuktur der Versuchsperson liegen. Nach Aufhebung der Hypnose bleibt keine Erinnerung daran zurück, außer es wurde ein posthypnotischer Befehl dazu ausgedrückt.

Die Techniken zur Erzeugung dieses Zustands sind sehr vielfältig. Die am häufigsten angewandten Methoden sind:

Verbale Einleitung: Mit einer ruhigen und monotonen Stimme wird Entspannung und Müdigkeit suggeriert. Diese verbale Einleitung ist wohl die am meisten angewandte Methode. Eine andere Art der verbalen Einleitung ist die sogenannte Zählmethode. Dabei wird die Person durch langsames Zählen in die Hypnose eingeführt. Hier können bei jeder Zahl zusätzliche Suggestionen gegeben werden.

Die Fixationsmethode: Hier sollen glänzende oder spiegelnde Objekte im Abstand von ca. 20 cm. fixiert werden. Als Fixationsmittel war der schwingende Pendel früher das bekannteste Mittel.

Faszinationsmethode: Bei dieser Methode blickt der Klient dem Hypnotiseur fest und ohne zu blinzeln in die Augen.


Suggestion
Das Wesen der Suggestion besteht darin, dass im Unterbewusstsein der eigenen Person oder eines anderen Menschen eine bestimmte Vorstellung hervorgerufen wird. Dadurch erreicht man eine Beeinflusssung der Gefühle, des Urteils und des Willens. Je klarer und kraftvoller diese Vorstellung erzeugt wird, umso stärker und langanhaltender die Wirkung. Wird diese bei einem anderen Menschen erzeugt, sprchen wir von Fremdsuggestion. Wird sie in uns selbst erzeugt, sprechen wir von Autosuggestion.

Hypnose kann auch mittels Telefon, Tonband (heute: CD, Kasette) oder mit einem Brief ausgelöst werden.

Literaturhinweis:
„Die Hohe Schule der Hypnose“ von Kurt Tepperwein

Amara
31.07.2003, 15:57
Damit wir möglichst viele Aspekte des Bewusstseins bzw. Unterbewusstsein beisammen haben, füge ich nun das Phänomen Traum hinzu:

Das Wissen über Entstehung, Funktion und Bedeutung des Traums ist trotz zahlreicher neuer Forschungen immer noch sehr lückenhaft. Es ist jedoch sicher - wir haben jede Nacht mehrere Träume, unabhängig davon, ob wir uns nach dem Aufwachen daran erinnern. Die Traumdauer liegt dabei etwa zwischen 10-40 Minuten. Im nächtlichen Normalschlaf wechseln sich Tiefschlaf und Traumphase ständig ab. In der Traumphase wird eine erhöhte Gehirntätigkeit registriert; der Blutdruck und die Atem- und Pulsfrequenzen steigen. Der Traum lässt sich von aussen an den schnellen Augenbewegungen während der Traumphase, der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movements) erkennen.

Träumen ist lebensnotwendig und hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Nervensystem.

Der Traum in der Antike
Aus frühester Überlieferung wissen wir, dass dem Traum von allen Kulturen und Religionen eine besondere Bedeutung eingeräumt wurde. So wie in Märchen und Mythen zeigen sich in Träumen Symbole und offenbaren etwas Übersinnliches, das sich nur in Analogien und Gleichnissen mitteilen kann. Träume galten als wichtige Botschaften aus dem Reich der Götter und der Dämonen. So war es essentiell, diese Botschaften zu deuten, und die Traumdeutung daher eine kultische Aufgabe und eine Lebensnotwendigkeit.

Moderne Traumpsychologie
Der entscheidende Impuls zur modernen Traumpsychologie kam mit Sigmund Freud. Er erkannte den Traum als besonders geeignete Möglichkeit, den Bereich des Unbewussten zu erforschen. Er befasste sich intensiv mit der Funktion des Unbewussten und dessen Beziehung zum Bewusstsein sowie mit dem Traum und der Traumdeutung und verknüpfte seine Ergebnisse zu einem psychoanalytischen System. Die Psychoanalyse geht von der Beziehung zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten aus und stellt die Verdrängung in den Mittelpunkt, das heisst die Verlagerung von unbewältigten Spannungen und Konflikten aus dem Bewusstsein in das Unbewusste. Erlebnisse und Erfahrungen, die nicht verarbeitet und integriert werden können, werden in das Unbewusste verdrängt und entwickeln sich zu sogenannten Psychoneurosen. Allerdings leugnete Freud nicht die Möglichkeit des Auftretens paranormaler Informationen im Traumzustand, sondern interessierte sich im Gegenteil sein Leben lang für die Parapsychologie: So hielt er Telepathie für eine erwiesene Tatsache.

Carl Gustav Jung stand anfänglich Freuds Lehre sehr nahe, wandte sich aber im Laufe der Zeit immer mehr von der Theorie des primären Sexualtriebs ab und entwickelte seine eigene Anschauung. Im Gegensatz zu Freud begreift Jung das Unbewusste neben dem Aspekt des persönlichen Unbewussten noch in einem kollektiven Sinne. Jung prägte für diese Inhalte des kollektiven Unbewussten den Begriff der Archetypen. Nach seinem Verständnis haben die aus allen Kulturen überlieferten Mythen und Märchen ihre Wurzeln in individuellen Träumen und Visionen, die zugleich stellvertretenden Charakter haben. Einen guten Einblick in sein eigenes Traumerleben erhält man in seinem Buch Träume, Erinnerungen, Gedanken.
Parapsychologie und Traum

Spontane ASW
Spontane ASW scheint im Schlaf häufiger als im Wachzustand aufzutreten. Darauf haben schon Philosophen des Altertums wie Aristoteles und Platon, aber auch Sigmund Freud hingewiesen.
Die ersten gezielten parapsychologischen Forschungen hat der italienische Physiker Giovanni Battista Ermacora in den Jahren 1892-94 vorgenommen. Er versuchte in 100 Einzelversuchen eine Übertragung von einem Unbewussten zum anderen, indem er einer Hypnotisierten suggerierte, sie solle bestimmte Traumbefehle an einen entfernt schlafenden 5jährigen Knaben übertragen.

Neue Möglichkeiten für telepathische Traumexperimente ergaben sich, als 1953 EEG-Phasen und REM-Phasen als physiologische Indikatoren von Träumen nachgewiesen wurden.

Die Ullman-Forschungen
Der Psychoanalytiker und Parapsycholge Montague Ullman war fasziniert von den Fällen spontaner Traumtelepathie, die ihm in seiner eigenen Praxis begegneten. Zusammen mit Karlis Osis und E.Douglas Dean begann Ullman im Jahre 1960 mit telepathischen Träumen zu experimentieren. Die bekannte Sensitive Eileen Garrett, zugleich Präsidentin der Parapsychology Foundation, diente dabei als erste Versuchsperson.

Die Tatsache, dass Präkognition in Träumen häufig auftritt, hat einige Experimentatoren dazu veranlasst, ihre eigenen Träume detailiert aufzuschreiben. Zu diesen gehörte der Flugzeugingenieur J.W. Dunne , der seine Traumaufzeichnungen 1927 in seinem Buch An Experiment with Time veröffentlichte. Darin sind einige offensichtlich paranormale Träume veröffentlicht.

Gemeinsamkeiten Hypnose und Traum
Kurz gefasst: Beide ermöglichen die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Wobei beim Träumen nur bedingt eingegriffen werden kann (s. luizides Träumen), ermölicht die Hypnose den Zugriff und Manipulation (Heilung, Steuerung, usw..).

Nephthys
04.08.2003, 09:24
Das keiner meint ich würde diesen Thread vernachlässigen! Bin grad noch am sammeln, sortieren und zusammen schreiben das Ergebniss gibts in kürze :D an dieser Stelle!!!

lg Neph

Namida
17.10.2004, 17:34
Ich kenne eine gute Übung zum luziden Träumen, die bei mir auch sehr gut funktioniert hat, wenn man sie konsequent durchführt:

Man sollte sich einfach mehrmals am Tag fragen ob man träumt, bis es man das total automatisiert hat. Irgendwann fragt man sich das im Traum auch, und wenn man dann erkennt, das man nur träumt, schaltet sich das Bewusstsein ein, und man kann aktiv am Traumgeschehen teilhaben.

Bei mir hat es nach ca. 3-4 Tagen das erste Mal funktioniert. Ich war in einen ganz normalem Traum, und plötzlich hab ich mich gefragt ob ich nur träume. Darauf hab ich mir mehrmals ganz fest in den Arm gezwickt, und ich fand es total lustig das es nicht weh tat. Ab dem Zeitpunkt hat man es geschafft, und kann versuchen, vorsichtig etwas am Traumverlauf zu ändern.

Mit der Zeit kann man immer mehr Sachen steuern, z.B. hab ich es mal geschafft, mir ein Pferd herbeizuwünschen, auf dem ich reiten kann. In fast jedem luziden Traum kann ich fliegen, weil ich es mir einfach wünsche, und das Gefühl ist sehr befreiend. Einmal konnte ich mit meiner Gedankenkraft eine Tür zuhalten, da draußen irgendwelche Monster waren, die in meinem normalen Traumverlauf reingekommen wären. Seitdem sind Alpträume nicht mehr so schlimm, und außerdem weiß man ja, das man nur träumt. Ich finde das ganze hat mir schon sehr geholfen, weil ich oft schlimme Alpträume hatte..