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almac
03.02.2003, 07:27
Blix erneut in Bagdad erwartet - Krieg in der ersten März-Hälfte?

Bagdad/Washington (dpa) - Angesichts eines drohenden US- Militärschlages wird UN- Chefwaffeninspekteur Hans Blix nach irakischen Angaben am nächsten Samstag erneut in Bagdad erwartet. Zuvor wird US- Außenminister Colin Powell am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat Beweise vorlegen, dass der Irak nach amerikanischer Ansicht weiterhin gegen Abrüstungsauflagen verstößt. Die griechische EU- Ratspräsidentschaft will danach entscheiden, ob sie einen EU- Sondergipfel einberuft, um nach der Solidaritätsadresse von acht europäischen Staaten an die USA eine einheitliche europäische Linie zum Irak-Konflikt zu finden.

Bei der Bekanntgabe des neuerlichen Blix-Besuches ließ der stellvertretende irakische Ministerpräsident Tarik Asis am Sonntag offen, ob sich der Irak damit den von Blix für einen Besuch genannten Bedingungen beugen will. Blix und der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Mohammed el Baradei, hatten gefordert, Bagdad müsse Erkundungsflüge mit amerikanischen U2-Flugzeugen zulassen und sicherstellen, dass sich irakische Wissenschaftler künftig ohne die Anwesenheit eines irakischen Aufpassers von den Inspekteuren befragen ließen.

Am Freitag hatte Blix in der «New York Times» erklärt, er sehe im Gegensatz zur US-Regierung bisher keine überzeugenden Gründe für einen Militärschlag gegen den Irak. So gebe es keinen Beweis dafür, dass Bagdad Wissenschaftler nach Syrien, Jordanien und in andere benachbarte Länder geschickt habe, um ihren Kontakt mit den UN- Waffeninspekteuren zu verhindern, oder dass der Irak Verbindungen zum El-Kaida-Terrornetz habe. Der 74-jährige schwedische Diplomat sprach sich erneut für die friedliche Abrüstung des Irak ab: «Ich glaube, es wäre schrecklich, wenn ein Militärschlag (die Inspektionen) abbrechen würde.»

US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair haben nach britischen Medienberichten bei ihrem Treffen am Freitag in Washington als Zeitpunkt für einen Angriff auf den Irak Anfang bis Mitte März ins Auge gefasst. Bush sei mit einer zweiten UN-Resolution nur einverstanden, wenn die UN-Inspektionen nicht über «vier bis sechs Wochen» hinausgingen, schrieb die Londoner «Times». Der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon bestritt am Sonntag im BBC-Fernsehen, dass es einen «festen Zeitplan» für den Beginn einer Militäraktion gebe.

US-Außenminister Powell will am Mittwoch dem Sicherheitsrat Beweise vorlegen, dass der Irak rollende Biowaffen-Labors verbirgt und Verbindungen zu Terrororganisationen hat. Der irakische Vizepräsident Taha Jassin Ramadan drohte im «Spiegel», bei einem amerikanischen Angriff werde der Irak «Tausende von Selbstmord- Attentätern» einsetzen. Sein Land habe weder Massenvernichtungswaffen noch Langstreckenraketen. «Die Selbstmord-Märtyrer sind unsere neuen Waffen, und die werden nicht nur im Irak zum Einsatz kommen.»

Die Unterstützung der Amerikaner für einen Irak-Krieg ist gewachsen. In der neuesten Umfrage der Fernsehgesellschaft ABC und der «Washington Post» stimmten 66 Prozent einem Irak-Krieg zu, 51 Prozent sogar einem ohne Einwilligung der UN, verglichen mit 37 Prozent Mitte Dezember.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat Bush eine ähnliche Argumentation wie islamische Fundamentalisten vorgeworfen. «Krieg wird als Mittel einer heiligen Pflicht der Menschheitsbefreiung und Erlösung beschrieben, und das ist furchtbar», sagte Kock der dpa. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sagte, «ein Krieg zum Sturz tyrannischer und bedrohlicher Regierungen oder zur Gefahrenvorbeugung ... ist sittlich nicht erlaubt». In verschiedenen deutschen Städten fanden am Wochenende wieder Anti-Kriegs-Demonstrationen statt.

Der syrische Staatschef Baschar el Assad empfing am Sonntag den griechischen Außenminister und amtierenden EU-Ratspräsidenten Giorgis Papandreou zu einem Gespräch über die Irak-Krise. Syrien und Griechenland sind gegen einen US-Militärschlag. Am Freitag hatte der griechische Ministerpräsident Kostas Simitis die acht EU-Staaten kritisiert, die ohne Konsultation mit der EU-Ratspräsidentschaft ihre Solidarität mit den USA erklärt hatten.

Der nächste Gipfel der Arabischen Liga ist von Ende März auf Ende Februar vorgezogen und von Manama (Bahrain) nach Kairo verlegt worden. Aus arabischen diplomatischen Kreisen verlautete, der Gipfel wolle an den irakischen Staatschef Saddam Hussein appellieren, zurückzutreten, um den drohenden Krieg doch noch abzuwenden.

almac
03.02.2003, 07:29
In Hollywood unterzeichneten mehr als 100 Prominente einen Protestbrief an US-Präsident George W. Bush.

Darin heisst es, ein Krieg gegen Irak erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen, schade der Wirtschaft und untergrabe das moralische Ansehen der USA in der Welt.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Kim Basinger, Helen Hunt, Olympia Dukakis, Susan Sarandon, Jonathan Demme, Gillian Anderson, David Duchovny, Mike Farrell, Martin Sheen, Tony Shalhoub und Matt Damon.

almac
03.02.2003, 07:32
Ein guter Link zu diesem Thema...klicken (http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Irak/Stimmen/Welcome.html)

almac
15.02.2003, 09:43
Wollen die USA Truppen zum Irak verlegen, müssen sie um Österreich einen Bogen machen: Wien entzieht dem amerikanischen Militär Durchfahrts- und Überflugsrechte, so lange es keine neue Uno-Resolution gibt. Pentagon-Chef Donald Rumsfeld tobt.

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Österreichischer Grenzübergang: Für US-Panzer Durchfahrt verboten


Wien - Trotz Rumsfelds Kritik will Österreich US-Truppen, die von Deutschland nach Italien verlegt werden sollen, an der Grenze abweisen. Ohne eine neue Uno-Resolution werde man weder Überflüge noch Durchfahrten per Bahn genehmigen, sagte der österreichische Verteidigungsminister Herbert Scheibner. Rumsfeld hatte Wien am Donnerstag vorgeworfen, mit der Entscheidung die Truppenverlegung um mehrere Tage zu verzögern.
Scheibner sagte laut einer Meldung der österreichischen Nachrichtenagentur APA: "Sollte es ein Uno-Mandat geben, müssten wir das neu beurteilen." Der österreichische Botschafter in den USA, Peter Moser, äußerte sich überrascht über Rumsfelds Kritik. Er sei erstaunt, dass der US-Verteidigungsminister ein einzelnes Land herausstelle, ohne auf dessen langjährige Neutralität hinzuweisen.

Rumsfeld hatte am Donnerstag vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats in Washington erklärt, die Haltung Österreichs sei ein Beispiel für die "Probleme", die durch die Stationierung von 100.000 US-Soldaten in Europa entstünden. Die Truppen müssten deswegen vermutlich auf dem Seeweg nach Italien verlegt werden, was einen Umweg über Rotterdam bedeute. Rumsfeld wollte keine Angaben darüber machen, ob die Soldaten an den Persischen Golf verlegt werden sollen, wo die USA derzeit einen Angriff gegen Irak vorbereiten.


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Donald Rumsfeld: Ausweichroute um Österreich


Nach den Worten von Verteidigungsminister Scheibner habe die US-Botschaft in Wien informell um Erlaubnis des Transports von militärischem Gerät über österreichisches Staatsgebiet gebeten. Die Amerikaner hätten jedoch "zur Kenntnis genommen", dass Wien eine solche Genehmigung ausschließlich für Uno-mandatierte Missionen wie Kfor, Sfor oder Enduring Freedom erteilen könne, sagte Scheibner.

Rumsfeld erklärte, er habe gerade erst von der österreichischen Ablehnung gehört. Die US-Streitkräfte hätten bereits zwei Ausweichrouten entwickelt, "zwei per Eisenbahn und eine übers Meer - sämtliche nehmen einige Tage länger in Anspruch". Angesichts der jüngsten Verwerfungen im Verhältnis zwischen den USA und Westeuropa stellte Rumsfeld die amerikanische Truppenstationierung auf dem Kontinent erneut in Frage: "Es ist klar: Für uns ist es besser, nicht eine solch starke Konzentration in Europa zu haben."

Auf die Frage, ob er über die Äußerungen Rumsfelds überrascht sei, wonach das österreichische Duchfahrtsverbot ein Beispiel für die Probleme der US-Truppenpräsenz in Europa sei, sagte Scheibner: "Es ist Sache der Amerikaner, was sie bekannt geben und was nicht." Für Österreich sei die Linie klar: Ohne Uno-Mandat für einen Krieg im Irak werde es weder Überflüge noch Durchfahrten durch Österreich geben.

Quelle:www.spiegel.de

almac
15.03.2003, 19:04
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London/Lissabon/Athen
Die Zeichen für einen kurz bevorstehenden Irak-Krieg nehmen immer mehr zu. Vor dem mit Spannung erwarteten Irak-Gipfel der USA, Großbritanniens und Spaniens auf den Azoren sagte der britische Außenminister Jack Straw am Samstag in London: «Die Aussicht auf eine militärische Aktion ist jetzt viel wahrscheinlicher, und ich bedauere dies zutiefst.»

Der britische Streitkräfte-Minister Adam Ingram deutete auf einer Konferenz der EU-Verteidigungsminister in Athen an, dass die Zeitspanne bis zu einem Militärschlag nur noch eine Frage von Tagen sein könne. Der britische Verteidigungsminister Geoffrey Hoon, dessen Truppen sich an einem Irak-Krieg voraussichtlich beteiligen würden, war wegen der Entwicklung nicht zu dem Athener Treffen gekommen.

Bush, Blair und Aznar beraten weiteres Vorgehen

US-Präsident George W. Bush, der britische Premierminister Tony Blair und der spanische Regierungschef José María Aznar, die für ein hartes Vorgehen gegen das Regime von Saddam Hussein eintreten, wollen an diesem Sonntagnachmittag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Lajes auf der Insel Terceira über ihr weiteres Vorgehen beraten. An dem Treffen nimmt als Repräsentant des Gastgeberlandes Portugal Ministerpräsident José Manuel Durão Barroso teil. Nach dessen Worten wird das Treffen «zu keiner Kriegserklärung führen». Auch Straw betonte, eine abschließende Entscheidung hätten bislang aber weder Bush noch Blair getroffen.

Papantoniou erklärte man könne nicht optimistisch sein

Der EU-Beauftragte für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, sagte in Athen, er wünsche sich, dass ein Krieg vermieden werden könne, doch wisse er nicht, ob dies in Erfüllung gehe. Der griechische Verteidigungsminister und Vorsitzende des Ministerrates, Giannos Papantoniou, erklärte man könne nicht optimistisch sein. Es sollten jedoch alle diplomatischen Möglichkeiten noch genutzt werden.

Struck und Schröder hoffen auf friedliche Lösung

Bundesverteidigungsminister Peter Struck sprach auch nur von einer Hoffnung, dass der Krieg vermieden werde, den er als «falschen Weg» bezeichnete. Ähnlich hatte sich zur Bundeskanzler Gerhard Schröder geäußert. «Ich habe meine Zweifel, ob das noch gelingen kann», sagte er am Freitagabend in ARD. Zugleich unterstrich er seinen Willen, doch noch zu einer diplomatischen Lösung beizutragen.

Weltweite Proteste gegen Irak-Krieg

In der griechischen Hauptstadt demonstrierten während der Tagung der EU-Verteidigungsminister schätzungsweise rund 40 000 Menschen gegen ein militärisches Eingreifen im Irak. Auch in Spanien gingen erneut mehrere zehntausend Friedensdemonstranten auf die Straße. In Deutschland und Belgien gab es ebenfalls wieder Proteste.

Straw: Zeit für Saddam läuft ab

Straw betonte, ein Krieg sei nicht unabwendbar, die diplomatischen Bemühungen würden fortgesetzt. Noch habe Saddam Hussein Zeit sich bereit zu erklären, seine Massenvernichtungswaffen zu zerstören, aber seine Zeit laufe ab, sagte Straw weiter. «Was wir über Saddam Husseins Verhalten wissen, ist, dass er nur auf Druck reagiert und dies nur in der letzten Minute.»

Quelle:www.sat1nachrichten.de

almac
19.03.2003, 00:25
Jetzt gehts los!!

almac
05.04.2003, 15:53
Arsenal des Schreckens

Um die Verluste in den eigenen Reihen zu minimieren und den Schaden beim Gegner zu maximieren, setzen die USA im Irak ausgeklügelete Waffensysteme mit Menschen verachtender Schlagkraft ein. Vom Panzer bis zur Drohne: ein Waffenarsenal zum Fürchten.


Waffen der USA/Alliierten



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Marschflugkörper "Tomahawk"

Cruise Missile: Die Marschflugkörper vom Typ Tomahawk werden seit 1983 von Kreuzern, Zerstörern und U-Booten abgeschossen. Sie schlagen bis zu 1100 Kilometer entfernt in ihr Ziel ein. Sie fliegen sehr niedrig und bleiben vom Radar meist unentdeckt.


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Tarnkappen-Bomber "B-2"

B 2: Der Tarnkappenbomber B 2 ist vom gegnerischen Radar nur schwer erfassbar. Es ist ein Langstreckenbomber, der bis zu 80 schwere Bomben an Bord hat, darunter die "Bunker Buster". Er kann konventionelle und atomare Bomben transportieren und mehrere Ziele gleichzeitig attackieren. Die US-Luftwaffe verfügt über 21 Maschinen, die bis zu 2,2 Milliarden Dollar teuer sind.

almac
05.04.2003, 16:06
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Bomber "B-52"

B 52: Die B 52 zeichnet sich für Militärs dadurch aus, dass er eine hohe Bombenlast (mehr als 30 Tonnen Bombenlast) über eine große Distanz (bis zu 14.000 Kilometer) transportieren kann. Seit 1954 kommt das Flugzeug bei der US-Luftwaffe zum Einsatz. Der Langstreckenbomber wird auch "Himmelsfestung" genannt.


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Panzer "M1A1 Abrams"

Abrams: Der Panzer ist fast 70 Tonnen schwer. Der modernste Kampfpanzer der USA erreicht Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Vier Mann Besatzung. Die 120-Millimeter-Kanone ist eine deutsche Entwicklung. Eine ebenfalls in Deutschland entwickelte Reaktivpanzerung soll für besseren Schutz gegen Hohlladungsgeschosse sorgen. Der Panzer war bereits 1991 in Kuweit im Einsatz. In der neuen Version sind alle elektronischen Systeme doppelt vorhanden.


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Flugzeug AC-130

AC 130: Die AC 130 basiert auf dem Herkules-Transporter und gehört zur Kategorie der "Schlachtflugzeuge". Sie wird vor allem gegen Bodentruppen eingesetzt. Durch panzerbrechende Granaten bis zum Kaliber 105 Milimeter hat sie eine enorme Schlagkraft. Computergesteuert kann aus der Maschine gleichzeitig auf verschiedene Ziele gefeuert werden. Ihre drei Geschütze sind mit Radar-, Video- und Infrarotsystemen ausgestattet.



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Kampfhubschrauber "Apache"

Apache: Der Helikopter kann mehrere Ziele gleichzeitig und aus großer Entfernung ins Visier nehmen. Im 1991er Golfkrieg sollen Apache-Hubschrauber 500 irakische Panzer zerstört haben. An Bord sind 16 panzerbrechende, lasergesteuerte "Hellfire"-Raketen und eine 30-Milimeter-Kanone. Der Apache kann dank Wärmebildkameras auch nachts eingesetzt werden. Er fliegt bis zu 250 km/h schnell.


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Kampfhubschrauber AH-1W Cobra

Cobra: Die 180 AH-1W SuperCobra ist der Kampfhubschrauber der US-Marines. Er gehört zu den vielseitigsten der Welt. Der Helikopter wurde 1985 in Dienst genommen und ist seither immer wieder verbessert worden. Er kann verschiedene Raketensysteme abfeuern: Die Tow-Rakete mit einer Reichweite von drei Kilometern, aber auch Hellfire-, Maverick-, Sidearm- und Sidewinder-Raketen.


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Aufklärungsflugzeug "Awacs

Awacs: Awacs-Maschinen (Airborne Warning and Control System) basieren auf der Boeing 707. Mit ihrem Radarteller erfassen sie Flugobjekte im Umkreis von mehreren Hundert Kilometern. Die USA hat 33 Maschinen in ihrem Besitz.


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Kampfjet "F/A-18 Hornet"

F/A 18 Hornet: Seit 20 Jahren ist die Hornet für Aufklärungsflüge oder beim Luftangriff im Einsatz. Die F 18 kann mit Satelliten gesteuerten Waffen bestückt werden.


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Tarnkappenbomber "Night Hawk"

F 117 A Nighthawk: Die F 117 A war der erste Tarnkappenbomber. Die Stealth-Technik ermöglicht es auch dem Nighthawk, dem gegnerischen Radar zu entgehen. Die Triebwerke sind gegen Infraroterfassung abgesichert. Der "Nachtfalke" ist mit Lenkwaffen und Laser-Bomben bestückt.


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Unbemanntes Flugzeug "Global Hawk"

Global Hawk: Die 48 Millionen Dollar teuere Drohne operiert in bis zu 20.000 Metern Höhe. Mit Hilfe von Infrarot- und Lasersensoren überwacht sie große Gefechtsfelder und liefert detaillierte Informationen in kürzester Zeit.


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Drohne "Predator"

Predator: Die Drohne ist inzwischen mit Raketen bestückt. Das unbemannte Flugobjekt wird eingesetzt solange die gegnerische Flugabwehr noch intakt ist. Es kann auch Aufklärungs- und Überwachungsaufgaben übernehmen.


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Kampfjet "Tomcat"

Tomcat: Die F 14 ist mit 2500 Stundenkilometern sehr schnell. Sie ist hauptsächlich auf Flugzeugträgern stationiert. Sie ist mit Aim 54 Phoenix-Raketen bestückt, die eine Reichweite von 150 Kilometern haben. Das Flugzeug hat eine 20-Millimeter-Kanone und Luft-Luft-Raketen des Typs Sidewinder und Sparrow an Bord. Die zweistrahlige Maschine kann bis zu 24 Ziele auf einmal angreifen.

almac
05.04.2003, 16:08
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Kampfjet "Mig-29"

MiG 29: Die irakische Luftwaffe verfügt etwa über 300 Flugzeuge. Der modernste Jäger ist die MiG 29. Davon soll es angeblich nur zehn Maschinen im Irak geben.


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Rakete "Scud"

Scud: Die Scud ist eine russische SS-1-Rakete. Über etwa 40 dieser Boden-Boden-Raketen soll der Irak verfügen. Sie haben eine Reichweite von rund 600 Kilometern. 1991 feuerte die irakische Armee einige Scud nach Israel, wo sie allerdings nur geringen Schaden anrichteten. Der Sprengkopf ist 600 Kilogramm schwer.

Quelle: www.spiegel.de

Siggi
07.04.2003, 08:25
Kampf um Bagdad wird immer heftiger
© dpa Ein Mitglied der Republikanischen Garde signalisiert Kampfbereitschaft
Mit schnellen begrenzten Vorstößen nach Bagdad versuchen die US-Truppen seit dem Wochenende den Widerstand der Verteidiger zu testen und die irakische Führung zu destabilisieren. Britische Truppen haben nach eigenen Angaben mit der Eroberung der Stadt Basra im Südirak begonnen. US-Flugzeuge bombardierten laut dem britischen Sender BBC erstmals irrtümlich eine ganze Fahrzeugkolonne mit eigenen Soldaten und Kurden und töteten mindestens 12 Menschen. Die Kämpfe um die irakische Hauptstadt fordern immer mehr Opfer. Allein bei dem US-Vorstoß am Samstag sollen nach Angaben des US-Oberkommandos mehr als 2000 Iraker getötet worden sein.

US-Panzer erneut in Bagdad
Amerikanische Panzer rückten am Sonntag nach Angaben eines britischen Militärsprechers zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden in das Stadtgebiet von Bagdad vor. Dabei ist es offenbar zu heftigen Gefechten mit irakischen Truppen gekommen, bei denen Artillerie und Raketenwerfer im Einsatz gekommen seien, berichteten dpa-Korrespondenten. Zudem gab es Luftangriffe auf das Kampfgebiet. Immer wieder waren auch Schusssalven zu hören.

In das Krankenhaus El Kindi im Stadtzentrum wurden nach Angaben von Augenzeugen viele verletzte Zivilisten gebracht. Sie wurden in Taxis und Privatautos zu dem Hospital gefahren. Nach diesen Berichten gab es bis zum frühen Abend auch viele Tote.

Keine Besetzung Bagdads geplant
Nach Angaben von US-Militärkreisen ist gegenwärtig keine massive Besetzung der Fünf-Millionen-Stadt geplant. Es handele sich lediglich um Aufklärungsvorstöße. Dabei solle dem Regime von Saddam Hussein auch eine Machtdemonstration vor Augen geführt werden. Nach einem Bericht der britischen BBC bewegte sich am Sonntag eine «massive US- Militärkolonne» vom Süden mit 2000 Fahrzeugen und Panzern auf die irakische Hauptstadt zu. dpa- und ein RTL-Reporter berichteten von neuen schweren Kämpfen jetzt auch am südöstlichen Stadtrand von Bagdad und einem Dutzend brennender irakischer Panzer. Offenbar versuchen die US-Truppen, Bagdad im Zangenangriff zu umfassen.

US-Truppen ziehen Ring immer enger
Nach Angaben von US-Militärs patrouillieren jetzt alliierte Flugzeuge rund um die Uhr über der Stadt, aus der nach unbestätigten Berichten die Einwohner angeblich in Scharen flüchten. Nach Angaben des US-Zentralkommandos ziehen die US-Truppen ihren Ring um Bagdad immer enger. So solle sichergestellt werden, dass keine Verstärkung in die Hauptstadt gelangen könne. Jeder sei aber frei, die Stadt zu verlassen.

Briten dringen in Basra ein
Britische Einheiten sind am Sonntag nach eigenen Angaben tief in die südirakische Stadt Basra eingedrungen. Augenzeugen hätten in der Nähe des Zentrums britische Panzer gesehen, berichtete der arabische TV-Senders El Dschasira aus Basra. Die Entscheidung zur Einnahme der Stadt sei gefallen, sagte ein britischer Militärsprecher. Die Soldaten würden von der Bevölkerung «immer freundlicher» empfangen. An dem Sturm auf Basra seien «Hunderte» von Panzern und mehrere tausend Soldaten beteiligt, meldete BBC. Laut El Dschasira wurden bei Luftangriffen in Basra in der Nacht zum Sonntag 17 Menschen getötet. Es habe auch schwere Bodenkämpfe gegeben.

"Friendly Fire" in Nordirak"
Im Nordirak setzten alliierte Luftstreitkräfte nach CNN-Meldungen ihre Bombenangriffe auf irakische Stellungen fort. US-Kampfflugzeuge bombardierten dort am Sonntag laut BBC und CNN bei schlechter Sicht irrtümlich eine Fahrzeugkolonne kurdischer Kämpfer und Zivilisten sowie von US-Spezialeinheiten. Bis zu 12 Kurden seien getötet und 45 zum Teil schwer verwundet worden. Die Zahl der getöteten Amerikaner war unklar. Das US-Zentralkommando erklärte dazu lediglich, der Zwischenfall werde untersucht.

Siggi
10.04.2003, 09:26
Nach dem historischen Fall von Bagdad attackieren die Amerikaner Saddams Heimatstadt aus der Luft. Auch Sondereinsatzkräfte seien im Einsatz, die den Einmarsch von Bodentruppen vorbereiten sollten, erklärten US-Militärvertreter in der Nacht zum Donnerstag. Brigadegeneral Vincent Brooks sagte im Oberkommando Mitte in Katar, auf Tikrit bewegten sich von Norden und Süden irakische Truppen zu.

In Tikrit sollen sich Kämpfer der Republikanischen Garden, der Baath-Partei des Diktators Saddam Hussein, paramilitärische Kämpfer sowie reguläre Einheiten der Armee zur Verteidigung der Stadt bereithalten. Amerikanische Truppen sicherten die Straßen in die Stadt aus Richtung Bagdad, um Mitglieder der irakischen Führung an der Flucht zu hindern. Ob dabei Regierungsmitglieder gefasst wurden, wollten US-Vertreter nicht sagen. In der Umgebung der rund 150 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt flog die US-Luftwaffe Angriffe auf Einheiten der Adnan-Division der Republikanischen Garde.

US-Geheimdienstmitarbeiter mutmaßen, Saddam und seine engsten Verbündeten seien nach Tikrit geflohen, um dort eine Endschlacht zu inszenieren.

„Das Spiel ist aus“

Mohamed el Duri, Iraks UN-Botschafter, räumte inzwischen die Niederlage seines Regimes gegen die US-geführten Streitkräfte ein. „Das Spiel ist aus“, sagte er in New York.

Laut einem US-TV-Bericht floh el Duri inzwischen nach Frankreich. Der Diplomat, der Saddam in mehreren Debatten des UN-Sicherheitsrates verteidigt hatte, wollte keinen Kommentar abgeben, ob die USA möglicherweise bei seiner Ausreise die Hände im Spiel haben.

Historischer Tag in Bagdad

US-Soldaten hatten am Mittwoch unter dem Jubel der Einwohner in großen Teilen Bagdads Stellung bezogen. In einer spektakulären Aktion stürzten wütende Iraker mit Hilfe von US-Marines eine überlebensgroße Saddam-Statue vom Sockel: Eine mehr als symbolische Tat: Das irakische Regime ist spurlos verschwunden.

Mehrere arabische und amerikanische TV-Sender strahlten am Mittwoch Bilder von Hunderten von Menschen in der Hauptstadt aus, die riefen: „Saddam ist der Feind Gottes“. Andere skandierten: „Wir sind mit den Amerikanern.“

Die amerikanischen Soldaten wurden frenetisch begrüßt, Autokorsos mit glücklichen Menschen fuhren durch die Stadt. Mütter heben ihre Babys den Soldaten auf den Panzern hoch, sie sollen sie küssen.

Wut auf Statuen des Diktators

Zahlreiche Einwohner zerstörten und beschädigten mehrere der überall in der Stadt aufgestellten Bilder und Statuen des Präsidenten. Vor dem Palestine-Hotel, in dem die meisten ausländischen Journalisten untergebracht sind, kletterten Iraker mit einer Leiter auf ein hohes Podest mit einer überlebensgroßen Saddam-Statue.

Sie befestigten ein Seil an der überlebensgroßen Bronzefigur. US-Soldaten hatten zuvor das Gesicht Saddams zuerst mit einer US-Flagge und danach mit einer irakischen Flagge bedeckt. Eine begeisterte Menschenmenge führte Freudentänze auf.

Die Straße regiert

Die Not von drei Kriegswochen, aber auch die Entbehrung all der Krisenjahre macht sich Luft in Plünderungen. Große Menschenmengen zogen schon am Morgen durch die Straßen, sütrmten Regierungsgebäude und Forschungsinstitute. Die Plünderer wurden immer dreister, teilweise gingen sie bewaffnet vor. Im Vakuum der zerfallenen irakischen Staatsmacht holten sich die Menschen aus Behörden und staatlichen Lagern, was sie gebrauchen und so viel sie tragen können. Gruppen von Männern und Frauen schleppten Möbel und Teppiche aus Behördenbüros. „Das Olympische Komitee, das Innenministerium, ein großes staatliches Einkaufszentrum werden ausgeräumt“, so ein irakischer Augenzeuge. Auch vor den Luxusautos des Regimes wurde nicht Halt gemacht. In Straßen der Innenstadt lagen auch Tote. Blutige Abrechnungen mit Vertretern des Regimes wurden aus anderen Städten Iraks gemeldet.

Die amerikanischen Soldaten ließen die Plünderer in der Regel gewähren. Kanadische Journalisten beobachteten schon am Morgen in der Nähe des Flughafens, wie Menschen aus Lagerhäusern Möbel, Kühlschränke und Klimaanlagen schleppten. Die dort stationierten Amerikaner hätten sich nicht darum gekümmert.

Als dann aber der Mob begann, den verlassenen Sitz der UN-Waffenkontrollmission in Irak (Unmovic) auszuräumen, ging es ihnen nach Beobachtung der Reporter zu weit: Soldaten besetzten das Gebäude, in dem die kurz vor Kriegsbeginn eilig abgezogenen Waffeninspektoren wohl wertvolle Ausrüstungen zurückgelassen hatten, und verscheuchten die Menge.

Siggi
10.04.2003, 09:27
Vom Erdboden verschluckt


D as Rätselraten um das Schicksal von Saddam Hussein geht weiter – die Suche im verzweigten Tunnelsystem unter den Straßen von Bagdad soll Hinweise auf seinen Aufenthaltsort liefern. US-Experten in Washington gingen am späten Mittwochabend davon, dass aber schon in den nächsten Tagen damit begonnen werden könnte, in den Bunkern und Tunneln unter der irakischen Hauptstadt nach Spuren Saddams und seiner engsten Vertrauten zu suchen, die vom Erdboden verschwunden zu sein scheinen.

In den vergangenen 20 Jahren hat der irakische Präsident nach Angaben von Überläufern und Flüchtlingen ein weit verzweigtes System von Zufluchtsorten und Fluchtwegen unter der Erde bauen lassen. Sie sollen zum Teil so weitläufig sein, dass dort bequem Autos fahren können. So schilderte der einstige irakische Wissenschaftler Hussein Shahristani unlängst im US-Fernsehen, dass Saddam nach seiner Kenntnis über ein mehr als 100 Kilometer umfassendes Netzwerk an Tunneln verfüge.

Deutscher baute Bunker für Saddam

Bei der Konstruktion eines Bunkers in der Nähe von Saddams Palast der Republik am Tigris war der Deutsche Wolfgang Wendler Bauleiter. Die „Los Angeles Times“ zitierte ihn mit den Worten, die 14 Räume umfassende Katakombe sei in Beton mit Stahlverstärkung eingefasst. Die Wände seien 1,5 Meter dick, die Decke fast zwei Meter, um mächtigen Bombenexplosionen und chemischen Attacken standzuhalten. Über die anderen unterirdischen Anlagen weiß man in den USA wenig. „Das alles ist von einem Schleier des Geheimnisses umhüllt“, formulierte es Shahristani, der früher das Atomprogramm im Irak geleitet hat.

Suche unter Trümmerberg

Gleichzeitig hält sich in US-Kreisen die vage Hoffnung, dass Saddam nicht mehr lebt und er tot unter einem Trümmerberg im Zentrum von Bagdad gefunden wird. Dort hatten US-Flugzeuge – angeblich nach Hinweisen von Augenzeugen an den amerikanischen Geheimdienst – vier „Bunkerbrecher"-Bomben auf einen Gebäudekomplex mit einem Restaurant abgeworfen, in dem sich Saddam aufgehalten haben soll. Nach US- Angaben könnte es Tage dauern, bis die Trümmerstelle mit einem Riesenkrater im Stadtteil Mansur durchforstet ist.

Kenner Iraks sind indes skeptisch, dass dort die von den USA gewünschten Hinweise gefunden werden. Nur Saddams engster Zirkel soll überhaupt darüber informiert gewesen sein, wo sich der Präsident aufhält. Wer könnte also den Restaurant-Tipp gegeben haben? Ein unbeschwertes Tafeln des Machthabers angesichts der US-Truppenpräsenz in Bagdad gilt diesen Kennern ebenfalls als unwahrscheinlich.

Fachsimpeln über Leichen-Analyse

In den USA wird derweil darüber spekuliert, wie die Leiche Saddams identifiziert werden könnte. US-Fernsehen befragten viele Fachleute zu den verschiedenen wissenschaftlichen Methoden. Geheimdienstkreise wurden mit den Worten zitiert, man könne versuchen, „an zahnärztliche Unterlagen heranzukommen“, um sie mit etwaigen Zähnen in den Trümmern zu vergleichen. Auch mit Hilfe von Biometrik könnten Analytiker der Identität auf die Spur kommen: Sie könnten Körperteile mit früheren Fotos von Saddam vergleichen.

Kein Haar parat

Am sichersten seien DNA-Tests, heißt es. Aber auch die US-Seite muss da einräumen, dass ihnen kein Haar Saddams, keine benutzte Zahnbürste und auch kein Trinkglas mit Speichel vorliegen – geschweige denn eine Blutprobe. Der Vergleich mit DNA-Proben von engen Verwandten, bevorzugt mütterlicherseits, wäre weniger konkret als ein direkter Vergleich mit einer Probe von Saddam, könnte aber zumindest Aufschluss über die Familienzugehörigkeit geben. Aber auch hier gilt es als wenig wahrscheinlich, dass die USA über derartiges Material verfügen. „Das war bisher nicht unsere Priorität“, sagt ein Regierungsbeamter.

Siggi
15.04.2003, 07:19
Saddams letzte Bastion gefallen

Amerikanische Panzer stehen im Zentrum, der Präsidentenpalast ist besetzt: Saddam Husseins Heimatstadt ist unter Kontrolle der Alliierten. Die US-Truppen rückten am Montag in die Stadtmitte von Tikrit vor. Unterstützt wurden sie dabei von Kampfhubschraubern. Der Präsidentenpalast sei am Morgen eingenommen worden, sagte US-Armeesprecher Vincent Brooks im Hauptquartier des US-Zentralkommandos in Katar.

Die Gegenwehr im Kampf um Saddams Heimatstadt sei weit geringer gewesen als erwartet, so Brooks. Tikrit wurde nach Informationen des britischen Senders BBC in keiner Weise systematisch verteidigt. Iraks letzte reguläre Einheiten seien schon frühzeitig durch Luftangriffe zerschlagen worden.

Nach Angaben des irakischen Fernsehsenders El Dschasira begannen die US-Soldaten mit der Durchsuchung von Gebäuden, aus denen sie beschossen worden waren. Bereits am Sonntag seien viele irakische Soldaten und Milizionäre aus Tikrit geflohen. CNN zeigte verlassene Panzer und das verwaiste Hauptquartier der bisher regierenden Baath-Partei. Tikrit war nach Bagdad, Kirkuk und Mosul das letzte strategisch wichtige Ziel der alliierten Streitkräfte.

Saddam-Clan offenbar entkommen

Mitglieder des Familienclans von Saddam sowie einige seiner Gefolgsleuten sind den alliierten Streitkräften offenbar entwischt. Sie sollen sich nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN noch vor drei Tagen in Tikrit aufgehalten haben.

Wie ein Korrespondent des US-Magazins „Time“ dem Sender mitteilte, soll sich der Clan vor drei Tagen in ein Dorf in der Wüste nördlich von Tikrit abgesetzt haben. Einzelheiten waren nicht bekannt. Bewohner von Tikrit meinten, der entmachtete und untergetauchte Ex-Diktator habe sich zu dem Zeitpunkt aber nicht in seiner Heimatstadt aufgehalten.