Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rezensionen Klassiker
XJustinSaneX
08.08.2003, 10:20
So, hier könnt ihr nun Alben posten, die euch gefallen oder missfallen haben. Wenn ich noch Zeit habe mache ich heute noch den Anfang.
Ich habe mir das in etwa so vorgestellt (Muster, um die Übersichtlichkeit zu bewahren):
Interpret - Albumtitel
Tracklist
eigentliche Review ("Album/Song ist gut/schlecht/mittelprächtig, weil....")
Eventuelle Lieblingssongs bzw. Anspieltipps
Fazit (kurze Zusammenfassung der Bewertung)
Bewertung: X/10 Punkte ("X" steht für eure persönliche Bewertung, wobei 1 für "grottenschlecht" und 10 für "überragend" steht)
Es würde mich freuen, wenn ihr euch in etwa an dieses Muster haltet und nicht allzu viele Alben auf einmal bewertet.
Danke
EDIT:
Titel: Metallica - St. Anger
Tracklist:
01.Frantic
02. St. Anger
03. Some Kind Of Monster
04. Dirty Window
05. Invisible Kid
06. My World
07. Shoot Me Again
08. Sweet Amber
09. Unnamed Feeling
10. Purify
11. All Within My Hands
Review:
Eigentlich hat sich ja jeder Metallica-Fan damit abgefunden, dass Metallica seit dem schwarzen Album nur noch grottenschlechte Musik von sich gegeben hat. Trotz alledem war ich gespannt, wie sich das neue Album und das erste Studioalbum seit - keine Ahnung wieviel - Jahren so anhört. Den ersten Song, den ich zu hören bekam war der Titelsong. Und schon da wurden meine schlimmsten Befüchtungen wahr: schlechter Nu Metal Sound gepaart mit schlecht getimten Tempowechseln und einer unglaublich überzogenen Snare Drum wurde in unnötig lange knappe 6 Minuten gedehnt. Und auch die anderen Songs versprachen kaum Besserung. Kaum ein Song, der kürzer als 7 Minuten war und ähnlich beschämende Musik verdreckten meinen Gehörgang und verschwendeten meine Zeit.
Anspieltipps:
:3D :baeh) :ar)) :arsch) :lool)
Fazit: ein erbärmlicher Versuch, auf den Nu Metal Kommerzzug aufzuspringen, für den man sich schämen sollte.
Bewertung: 0/10 Punkte (wenn ich negative Punktzahlen geben könnte würde ich das machen)
Dark Harlekin
11.08.2003, 00:42
Titel: in Extremo - Sünder ohne Zügel
Tracks:
1.)Wind
2.)Krummavisur
3.)Lebensbeichte
4.)Merseburger Zaubersprüche
5.)Stetit Puella
6.)Vollmond
7.)Die Gier
8.)Omnia Sol temperat
9.)Le Or Chiyuchech
10.)Der Rattenfänger
11.)Oskasteinar
12.)Nature nous semont
13.)Unter dem Meer
Bonus: Die Gier - Video
Anspieltips:
1.)Wind
7.)Die Gier
10.)Der Rattenfänger
Review:
Wer Dudelsackmusik gepaart mit Heavy Metal Klängen nicht mag sollte die Finger davon lassen. Alle anderen die etwas "anderes" suchen sollten sich diese CD besorgen. In Extremo: Das steht für harte Heavyeinlagen und melodischen mittelalterlische Klänge. Nur mit dem mitsingen ist es schwieriger wenn man des Lateins nicht mächtig ist :))
Absonsten ist es eine erfrischende Abwechslung in Bereich Hardrock/Heavy Metal.
Wertung:8/10
PS: Ganz schön hart das Urteil von St. Anger. Trotzdem, recht geb ich dir allemal
Dark Harlekin
27.09.2003, 14:08
Hi
mach jetzt mal Werbung für ein absolut geniales Album und zwar:
Iron Maiden - Dance of death
Tracks:
1.) Wildest Dreams
2.) Rainmaker
3.) No more Lies
4.) Montsegur
5.) Dance of Death
6.) Gates of Tomorrow
7.) New Frontier
8.) Paschendale
9.) Face in the Sand
10.) Age of Innoncence
11.) Journeyman
Anpieltips:
Endlich mal ein Album wo ich jeder einzelner track geil finde. Aber vor allem die Tarcks 3, 5 und 8 sind absolut hörenswert.
Review:
Also wer kennt die Band iron Maiden nicht. Einer DER Heavy Metal Bands er 90er.
Und wenn man sich dieses Album anhört so sieht man das sie immer noch saustarke Musik machen können. Ihre Texte erzählen immer ne Story und sind endlich mal auch tiefgründiger als verschiedene andere Texte von Bands.
Ausserdem sind ihre tracks imer einer Mischung zwischen melodiösem Gitarrenspiel und harten Gitarrenriffs. Also absolut kaufwert
Wertung: 10/10
XJustinSaneX
28.09.2003, 12:53
AFI - Sing the sorrow
Tracklist
01. Miseria cantare (the beginning)
02. The leaving song part II
03. Bleed black
04. Silver and cold
05. Girls not grey
06. Death of seasons
07. The great disappointment
08. This celluloid drem
09. Dancing through sunday
10. Paper airplanes (makeshift wings)
11. The leaving song
12. But home is nowhere
Review
Nach einer kleineren schöpferischen Pause entstand dieses Meisterwerk von AFI (A Fire Inside). Obwohl sich der Stil etwas geändert hat vom Hardcore Punk Rock zu eher ruhigerem Emo Punk Rock klingen sie immer noch einfach nur klasse - oder vielleicht auch genau deswegen. Die Band um Sänger Davey Havok hat es geschafft, ein einzigartiges Musikalbum zusammenzustellen, das trotz der Stiländerung glaubhaft bleibt. Und auch wenn viele Fans von einem "sellout" sprechen, bin ich persönlich seit Monaten süchtig nach dieser CD.
Anspieltipps
Eigentlich jeder Song, aber vor allem Track 2, 3, 5, 8.
Fazit
Kaufen!
Bewertung
10/10
Katatonia - Last Fair Deal Gone Down
Tracklist
1. Dispossession
2. Chrome
3. We must, burn you
4. Teargas
5. I tanspire
6. Tonight`s music
7. Clean today
8. The future of speech
9. Passing bird
10. Sweet nurse
11. Don`t tell a soul
Review
Eine Band, die immer schon bemüht war sich weiterzuentwickel um nicht die Fans zu vergraulen geben sie bei ihrem aktuellen Album alles zum Besten. Eine interessante Mischung aus bewährten Klängen, modernen Sounds und rockig groovigen Takten beweist wieder mal, dass diese Band mehr Anerkennung verdient hätte. Von Anfang bis Ende ein absolut geniales Album, dass sich durch verschiedene Klangwelten bewegt und so manches melancholische Gefühl wiederspiegelt.
Fazit
Ein Jahrtausendalbum!
Anspieltipps
Dispossession, Passing Bird (eigentlich alle)
Bewertung
10/10
PS: Obwohl ich normalerweise kritischer Natur bin!
XJustinSaneX
18.10.2003, 22:25
Bridge To Solace - ...of bitterness and hope
Tracklist
01. These maps are written with blood
02. Interloud I
03. How long do we have to bear our ****ing crosses
04. Interloud II
05. Will you rewrite history with me
06. Interloud III
07. Deathrace with dimension 4
08. Rethink redefine revolt
09. Behind our words of righteousness
10. Paper bags and plastic cups
11. In the shadow of death
12. Goteborg
Review
(Sorry, aber ich bin zu faul eine Review zu schreiben, die sich sowieso so ähnlich anhört wie folgende. Quelle: www.wasteofmind.de)
Im Vorfeld wurde diese Scheibe ja schon mit viel großen Worten angekündigt. Das fertige Album zeigt aber, dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren - "...of bitterness and hope" ist mitreißend und eingängig wie nur wenig andere Hardcore-Scheiben in den letzten Monaten. Hinter der Band verbergen sich ja bekanntlich Ex-Mitglieder von Newborn, und die zimmern hier ein paar ultra-melodische Hardcore-Hymnen zusammen, denen man sich kaum entziehen kann - in punkto Energie und eingängigem Gitarrenspiel macht man den Jungs nix mehr vor.
Außergewöhnlich sind zudem die zahlreichen lyrischen Sprech-Einlagen (erinnert mich teilweise an Gedichte von E.A. Poe - gewöhnungsbedürftig, aber gelungen) sowie die gelegentlichen Power-Metal-Gitarren, letztendlich überwiegt aber einfach nur die Freude am Hardcore - Tough-Guy-Attitüde und Black-Metal-Zitate sucht man hier glücklicherweise vergeblich.
Anspieltipps
Tracks 3,5 und 8
Fazit
Große Klasse!
Bewertung
8/10
XJustinSaneX
21.05.2004, 16:59
Modern Life Is War - My love, my way
http://www.apeshit.org/images/reviews/modernlifeiswar.mylovemyway.jpg
Tracklist
01. Breaking the cycle
02. Late bloomers
03. Clarity (http://www.martyrrecords.com/mysql-mp3s/modernlifeiswar-clarity.mp3)
04. War
05. Self-Preservation
06. By the sea
07. Yesterday's trash
08. A tale of two cities
09. Momentum
10. First and Ellen
Review
Wer immer gedacht hat, dass aus Iowa nur musikalisches aus dem Hause Slipknot kommt, hat sich getäuscht. Den Beweis liefern Modern Life Is War.
Als ich mir das Album das erste Mal anhörte, dachte ich nur: "Das ist endlich mal was anderes". Vom Stil her könnte man es wohl am ehesten noch als Hardcore bezeichnen, auch wenn es dafür schon fast zu untypisch ist. Es gibt kaum schnelle Mosh-Parts, keine Tough Guy-Lyrics und die Stimme von Jeff klingt auch sehr individuell, wenn man sich diese wütende Geschrei mal zu Gemüte führt (besonders bei ihm frage ich mich, wie er ein komplettes Konzert lang so singen kann ohne sich zu übergeben). Die Eingewöhnungsphase ist auch spätestens nach einmal durchhören (was ja recht schnell geht bei ca. 25 Minuten Laufzeit) beendet und man wird süchtig nach Songs mit geilen Lyrics ( "I grew up tied down and bleeding on the inside, but I know I was a victim of my own device, and I want to live to see a brand new life") und massenhaft Mitgröhl- bzw. - singpassagen. Die "take action"-Lyrics, die den Hardcore so geprägt haben, sind auf "My love, may way" zuhauf anzufinden, ohne abgedroschen zu klingen und machen diese CD so speziell. Auch das Artwork ist sehr schön geworden.
Anspieltipps
Clarity, Self-Preservation, Yesterday's trash (aber eigentlich ja alle)
Fazit
Ein herrliches Album.
Bewertung
9/10
XJustinSaneX
17.09.2004, 12:49
*nach oben schieb*
Es gab eine kleine Umstrukturierung (klickst du hier (http://www.almac.de/wbb2/thread.php?threadid=12956&sid=)).
http://images-eu.amazon.com/images/P/B0001NBNJI.03.LZZZZZZZ.jpg
VEHEMENCE
Helping the World to see
Erscheinungsdatum: 19. April 2004
Label: Metal Blad (SPV)
ASIN: B0001NBNJI
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)
Tracklist
1.By your bedside
2.Kill for god
3.Trinity broadcasting (know your enemy)
4.To the taste
5.You don't have to be afraid anymore
6.Alone in your presence
7.Spirit of the soldier
8.Darkness is comfort
9.What could go wrong?
10.We are all dying
11.Her beautiful eyes (bonustrack)
Rezension:
Nun, wir erinnern uns zurück an die guten alten Bay-Area-Trash Zeiten, damals wie auch heute noch genial, doch es gibt en masse an guten "Kopien", die einem 80-er Jahre Feeling bieten. Wir befinden uns jedoch im Jahre 2005 und da haben sich wohl einige Jungs aus den Staaten gedacht, Veränderungen am "Old-School-Geschehen" vorzunehmen wäre wohl eine gute Idee ... nun ja, ich kann nur sagen, da haben sie verdammt recht! Vehemence bietet uns hier ein astreines DeathMetal Album mit waschechtem New-Wave-of-Death à la Schweden. Das wirklich gute daran ist ja, dass hier nicht einfach versucht wird Mixtouren aus Melodie und Geprügel zu veranstalten, sondern wirklich auf gefühlvolle Art und Weise (man stelle sich vor ...) die Balance zwischen Melancholie und Hasstirade geboten wird. Dieses Album zu rezensieren ist gar keine leichte Aufgabe, da uns hier wirklich innovativer Death an`s Herz gelegt wird, der jeder mal gehört haben sollte. Worauf wartet ihr noch ... kaufen, kaufen, kaufen!
Viel Spaß mit diesem Album!
Bewertung:
5 Punkte / 5 Punkte
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