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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zu Ende lesen trotz Langeweile?



Thylia
23.11.2004, 23:12
Na Ihr Lieben,

wie haltet Ihr es mit Büchern, die Euch von Anfang an nicht fesseln können? Lest Ihr tapfer weiter bis zum bitteren Ende oder stellt Ihr das Buch ins Regal und lasst es verstauben (wie ich :rolleyes: )?

Und - wenn wir schon dabei sind - welche Bücher/welches Buch sind/ist das bei Euch?

Bei mir aktuell:

Catherine Jinks - Der Tod des Inquisitors
Tanja Kinkel - Die Löwin von Aquitanien

Ich weiss nicht, woran es liegt, aber ich quäle mich durch die Seiten... Zwei weitere Bücher, von denen ich mich einerseits nicht fesseln lassen und andererseits dann doch wieder nicht trennen kann.

Gruß,
Thylia

sweetheart
24.11.2004, 06:48
Hallo Thylia!
Klar, sogar bei mir gibt es so ein Buch, eigentlich sogar zwei, die mir immer noch sooo langweilig erschienen, obwohl ich die Hälfte schon gelesen hatte.

"Das Spiel" und "Das Mädchen" von Stephen King

Viele können das gerade bei Stephen King nicht verstehen, aber ich fand, dass in der ersten Hälfte der Bücher noch nicht viel passiert war - immer wieder dasselbe.

Aber sonst versuche ich schon, alle Bücher bis zur letzten Seite zu lesen!

Thekla
24.11.2004, 07:49
hallo thylia!

mir ging es so bei dem buch "sarum" von edward rutherfurd. ich habe es mal geschenkt bekommen und es ist soooo langweilig, dass man sich beim lesen streichhölzer zwischen die augenlider stecken muss um nicht einzuschlafen. ich habe ca. 4 jahre gebraucht um es zu lesen, da ich es immer wieder entnervt (oder übermüdet *g* ) in das bücherregal zurückgestellt habe.

ich habe 3 kreuze gemacht, als ich es endlich zu ende gelesen hatte! ich bin gerade am überlegen, ob ich es in der nächsten saison als grillanzünder verwenden sollte. dann hat dieses buch mir wenigstens noch etwas genutzt und ich schaffe platz im bücherregal.

viele grüße
thekla

sajo
24.11.2004, 13:32
Mir ist das auch schon öfters passiert, gerade bei Stephen King, den ich normalerweise wirklich gerne lesen. Wenn das Buch nicht so dick ist, wie z.B. "Das Mädchen", dann lese ich es trotzdem durch. "Das Spiel" war schon etwas mehr, das hab ich im 2. Anlauf geschafft.
Anfangs gefiel mir auch "The Stand" nicht, da bin ich einmal bis Seite 500 gekommen, ich wollte es einfach nicht mehr lesen. Nach einiger Zeit hab ich noch mal angefangen, da habe ich schon viel früher aufgehört. Beim dritten Versuch habe ich es dann geschafft und es hat mir gefallen. :elch)
Also, ich lese eigentlich jedes Buch durch, vielleicht nicht beim ersten Mal, aber irgendwann dann.

XJustinSaneX
24.11.2004, 22:38
Bei mir momentan ist das Michael Moore mit "Downsize this". Das Buch ist ja sowas von grottenschlecht, aber da ich nur sehr ungern ein Buch kaufe und es dann nicht lese, habe ich jetzt erstmal ein anderes Buch vorgeschoben und werde mich danach daran machen, "Downsize this" so schnell wie möglich durchzulesen, damit ich es hinter mir habe.

Shirley
25.11.2004, 19:36
hallo thylia und danke für diese interessante frage! (wenn ich ne umfrage starten soll, bitte melden!)

also ich habe ein paar bücher welche ich einfach nicht fertig gelesen habe. die da wären:

J.R.R. Tolkien - Herr der Ringe Die Zwei Türme (das erste buch fand ich ganz gut, beim zweiten konnte ich einfach nicht mehr, musste aufhören, kam nicht vom fleck und es war einfach öde)

Leo N. Tolstoi - Krieg und Frieden (ein buch mit über tausend seiten, nach ca. 300 gab ich auf. auch wenn es als klassiker hoch gelobt wird - überhaupt nicht mein geschmack)

John T. Lescroart - Die Anhörung (das buch umfasst 570 seiten. ich sagte immer, ich gebe einem buch ca. 100 seiten wenn es mich nicht packt, dann lege ich es zur seite. bei diesem war ich soweit, aber ich wusste nicht, was ich sonst hätte lesen sollen. deshalb las ich einfach weiter... und nach der mitte (nach ca. 300 seiten) wurde es dann richtig spannend und war schlussendlich froh, dass ich es nicht wieder ins regal zurückgestellt hatte)

so, das waren so diejenigen, die mir in den sinn kommen. wer weiss, da ich immer 2 - 3 bücher auf ienmal lese, kommt sicher bald noch eines mehr dazu *g*

Kirri
31.12.2004, 16:01
Marlo Morgan - Traumfänger

und noch etliche andere, aber bei dem Buch quälte ich mich richtig durch. Aber ich brachte es dann zu Ende, weil es mich nervt, wenn ich was nicht zu Ende lese und das Buch glotzt mich dann immer vom Regal aus an. Aber das war echt fürchterlich....

spooky
07.01.2005, 22:54
Huhu


ich lese eigentlich immer Bücher zuende, auch wenn sie laaangweilig sind, weil ich mich sonst immer wieder frage ob es nicht vielleicht doch noch besser bzw. spannender wird.
Das einzige Buch was ich bis heute nicht zuende gelesen habe war "Nicht ohne meine Tochter" das hat sich gezogen wie Kaugummi :rolleyes: Und da ich den Film kenne weiß ich ja wie es ausgeht, daher ist meine Mutivation weg :O


LG spooky :elch)

Sunny1985
10.01.2005, 11:18
Ich kann das auch überhaupt nicht! Wenn ich anfange ein Buch zu lesen, dann will ich auch wissen wie es zuende geht... Außer wenn die Sprache/Erzählweise bis zu Seite 30 absolut nicht mein Fall ist

Jim Morrison
24.01.2005, 20:19
Ich lese meistens tapfer bis zum Ende, aber bei manchen Büchern hab ich das noch nicht geschafft z.B.:

Patrick Gardiner: Kierkegaard (Echt übel schwere Kost...)

Amelie Fried: Liebe Leid und Lust

Rasy
13.05.2005, 21:52
Hmmm, bei mir ist es unterschiedlich, eigentlich wenn mir ein Buch nicht gefällt lese ich es weiter, auch wenn's langweilig wird.
Ein Buch muß schon sehr sehr schlecht sein, besonders in der Ausdrucksweise, das ich es nicht mehr weiterlese :rolleyes:.

->Maya<-
03.06.2005, 16:31
also ich les bücher selten weiter wenn sie langweilig sind... nach 100 seiten hab ich dann meistens keine lust mehr... nur wenn dann jemand sagt das wird noch gut oder so les ich weiter... oder wenns ganz viel geld gekostet hat und ich mich sonst ärgern würd

Tinitus mc²
24.06.2005, 11:23
ich hab bisher jedes buch zu ende gelesen, auch wenns scheisse war. Mit ausnahme von einem allerdings: Sofies Welt. Da fand ích die ersten Seiten schon so langweilig dass ich aufgehört habe, ist aber auch schon ein paar Jährchen her. Aber normal lese ich immer mit der Hoffnung, dass es noch besser wird irgendwann

naproxen
04.09.2005, 01:47
es gibt durchaus bücher, die ich nicht zu ende lese. jedes buch hat genau eine chance. es soll mich begeistern und spaß machen, mich erheitern oder auch nur irgendwie ansprechen. leider ist das nicht immer möglich und wenn es hundert seiten lang nicht gut wird, landet das buch im regal und verdient keinen weiteren blick. u.a. ist das mit illuminati und verschiedenen sachen von stephen king passiert. harry potter wäre es wohl auch so ergangen aber ich kaufte nie einen band sondern klas nur eine leihgabe, die ich unerträglich fand. ich glaube der letzte flop war: "p.s.: ich liebe dich" woraufhin ich beschlossen habe, die bestseller sind einfach nichts für mich.

SturmKrähe
04.09.2005, 08:49
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass man manchmal fuer ein Buch noch "reifen" muss.

Es gab einige Buecher, die ich zu frueh angegangen bin und die mich zu Tode gelangweilt haben. Doch bei einem neuen Versuch, Jahre spaeter, entpuppten sich diese als Meisterwerke der Erzaehlkunst. Und fuer manche Buecher werde ich wohl nie "reif" genug sein ;-)

Spannende Geschichten
wuenscht euch
Eure SturmKrähe

Schlumpfine
04.09.2005, 10:12
Manche Bücher lese ich zu Ende, andere wieder nicht. Wonach ich das entscheide, kann ich nicht sagen.

Das Buch "Stadt in Flammen" (Autor weiß ich leider nicht mehr), hab ich nicht zu Ende gelesen, ich hab es 2x angefangen, aber bis heute nicht geschafft, es mal fertig zu lesen.
Es hört sich zwar ganz interessant an, aber es ist so langatmig. Vielleicht wird es ja besser, aber das kann ich leider nicht beurteilen, da ich bis dahin dann doch noch nicht gekommen bin.

Das Buch "Nur das Meer war Zeuge" hab ich fertig gelesen, aber es war so langweilig, hatte aber nicht soviele Seiten, daß ich mich durchgequält habe. Erst dachte ich, mensch, das ist ja richtig intressant, aber weit gefehlt, dem ist nicht so.

Damit ich ein Buch in einem Rutsch durchlese, muß es mich richtig fesseln, dann kann es schonmal sein, daß ich einen 500-Seiten-Wälzer in 2 Tagen lese.

Bis dann
Schlumpfine

Firesoul
12.02.2008, 22:59
Bei mir kam es schon öfters vor, dass ich hin und wieder ein Buch nicht zu Ende lese und mittendrin weglege, weil ich damit entweder nichts anfangen kann oder weil es langweilig war. Bisher waren das Assassini von Thomas Gifford und Wir Himmelstöchter von Leslie Li.
Aber irgendwie bekomme ich dabei ein schlechtes Gewissen und fühl mich anfangs gar nicht so richtig wohl, das Buch einfach wegzulegen :D

Thylia
29.11.2009, 13:12
Aus gegebenem Anlass kram ich den Thread mal wieder hoch... Amazon empfiehlt mir ja immer Bücher und manchmal landet er/sie/es richtige Volltreffer. Aber diesmal... Mannomann.., Ich sollte mal "Die Bücherdiebin" lesen, wurde mir empfohlen. Klang super, Verkaufstext klang super, Buch bestellt, ausgepackt, 10 Seiten gelesen, eingeschlafen.

Na gut, dachte ich mir, warst halt müde. Buch am nächsten Abend wieder genommen, 10 Seiten gelesen, Fernseher eingeschaltet. Ich glaube, das Buch muss noch gut werden, ist ja schließlich auf der aktuellen Bestsellerliste. Aber so richtig drin bin ich nicht und wenn der Stil der ersten Seiten sich fortsetzt, wird das ein Lebensprojekt, da die letzte Seite zu erreichen.

Und Ihr? Habt Ihr auch im letzten Jahr neue "schwere Kost" für Euch entdeckt?

Gruß,
Thylia

->Maya<-
29.11.2009, 15:11
"Die Therapie" hab ich nach 1 Kapitel weggelegt, aus Langeweile oder weil ich keine Lust auf die Art von Buch hatte weiß ich nicht mehr...

Ansonsten lese ich eigentlich die meisten Bücher zu Ende, wenn ich Bücher in meinem Bücherregal noch ned gelesen hab, dann auch noch nicht mal angefangen... Geschätzt von 100 Büchern 13 noch nicht gelesen, davon 2 angefangen und wieder aufgehört.

"Die Bücherdiebin" ist übrigens auch eins der ungelesenen Bücher, allerdings nur weil ich momentan auf deutsche Bücher keine Lust hab.

Liebe Grüße

Thylia
20.01.2010, 22:40
Passiert selten, aber ich nehme alles zurück!!
Nachdem ich mich irgendwann nochmal aufraffen konnte, "Die Bücherdiebin" in die Hand zu nehmen, konnte ich es wenige Seiten später nicht mehr weglegen. Ein wunderschönes Buch, so schwer der Einstieg auch war. Markus Zusak hat sich einer etwas gewöhnungsbedürftigen Sprache bedient. Aber wenn man sich darauf einlässt, die Bilder, die er schafft, auch in seinem Kopf entstehen lässt, macht einen dieses Buch süchtig, atemlos, traurig.

So schlimm ich es anfangs fand, so dringend empfehle ich es nun weiter.

Tja, so was kann´s auch geben. :D