Nephthys
09.09.2003, 07:35
Bush will 20 Milliarden Dollar für Wiederaufbau des Irak
Die zusätzlichen Ausgaben sollen zum Großteil für Militäreinsätze verwendet werden. Das US-Budgetdefizit erhöht sich damit auf 525 Milliarden Dollar.
WASHINGTON (tro/ag.). Von den von US-Präsident George W. Bush zusätzlich beim Kongress beantragten Mittel soll knapp ein Fünftel für den Wiederaufbau des Irak verwendet werden. Wie das Weiße Haus am Montag mitteilte, fließen 20 Milliarden Dollar (18,1 Mrd. Euro) der Gesamtsumme von 87 Milliarden Dollar (78,6 Mrd. Euro) in den Aufbau des Irak.
Die von US-Präsident George W. Bush geforderten zusätzlichen Mittel für den Irak werden Regierungskreisen zufolge das Haushaltsdefizit auf mindestens 525 Milliarden Dollar (474 Mrd. Euro) oder 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anwachsen lassen. Dies sei jedoch zu handhaben und sollte sich nicht schädlich auf die Gesamtwirtschaft auswirken, verlautete es gestern aus den Kreisen.
Geld für Einsatz von Militär und Geheimdienst im Irak
Mit dem Geld soll der Übergang zu einer souveränen Regierung im Irak und der wirtschaftliche Wiederaufbau finanziert werden, hieß es in der Erklärung. Der Großteil der beantragten Mittel, 51 Milliarden Dollar (46,1 Mrd. Euro) sei für den Einsatz von Militär und Geheimdiensten im Irak vorgesehen.
Für Afghanistan will die Bush-Regierung zusätzlich elf Milliarden Dollar (9,94 Mrd. Euro) einsetzen, um "die Verfolgung der Terroristen" fortzusetzen und "Stabilität zu bringen". 800 Millionen Dollar (723 Mio. Euro) seien für den Wiederaufbau Afghanistans eingeplant. Insgesamt sollen 66 Milliarden Dollar (59,6 Mrd. Euro) der Gesamtsumme für "laufende Militär- und Geheimdienstoperationen im Irak, Afghanistan und anderswo" ausgegeben werden.
Trotz der im Zusammenhang mit dem Irak geplanten Ausgabenerhöhungen um 87 Milliarden Dollar (78,6 Mrd. Euro) werde das Ziel, das Haushaltsdefizit innerhalb von fünf Jahren zu halbieren, erreicht werden. Bisher war von einem Defizit von 4,2 Prozent des BIP ausgegangen worden. In den Kreisen hieß es weiter, in den vergangenen 20 Jahren hätten Haushaltsdefizite schon die Marke von sechs Prozent erreicht.
09.09.2003 Quelle: Online-Presse
Die zusätzlichen Ausgaben sollen zum Großteil für Militäreinsätze verwendet werden. Das US-Budgetdefizit erhöht sich damit auf 525 Milliarden Dollar.
WASHINGTON (tro/ag.). Von den von US-Präsident George W. Bush zusätzlich beim Kongress beantragten Mittel soll knapp ein Fünftel für den Wiederaufbau des Irak verwendet werden. Wie das Weiße Haus am Montag mitteilte, fließen 20 Milliarden Dollar (18,1 Mrd. Euro) der Gesamtsumme von 87 Milliarden Dollar (78,6 Mrd. Euro) in den Aufbau des Irak.
Die von US-Präsident George W. Bush geforderten zusätzlichen Mittel für den Irak werden Regierungskreisen zufolge das Haushaltsdefizit auf mindestens 525 Milliarden Dollar (474 Mrd. Euro) oder 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anwachsen lassen. Dies sei jedoch zu handhaben und sollte sich nicht schädlich auf die Gesamtwirtschaft auswirken, verlautete es gestern aus den Kreisen.
Geld für Einsatz von Militär und Geheimdienst im Irak
Mit dem Geld soll der Übergang zu einer souveränen Regierung im Irak und der wirtschaftliche Wiederaufbau finanziert werden, hieß es in der Erklärung. Der Großteil der beantragten Mittel, 51 Milliarden Dollar (46,1 Mrd. Euro) sei für den Einsatz von Militär und Geheimdiensten im Irak vorgesehen.
Für Afghanistan will die Bush-Regierung zusätzlich elf Milliarden Dollar (9,94 Mrd. Euro) einsetzen, um "die Verfolgung der Terroristen" fortzusetzen und "Stabilität zu bringen". 800 Millionen Dollar (723 Mio. Euro) seien für den Wiederaufbau Afghanistans eingeplant. Insgesamt sollen 66 Milliarden Dollar (59,6 Mrd. Euro) der Gesamtsumme für "laufende Militär- und Geheimdienstoperationen im Irak, Afghanistan und anderswo" ausgegeben werden.
Trotz der im Zusammenhang mit dem Irak geplanten Ausgabenerhöhungen um 87 Milliarden Dollar (78,6 Mrd. Euro) werde das Ziel, das Haushaltsdefizit innerhalb von fünf Jahren zu halbieren, erreicht werden. Bisher war von einem Defizit von 4,2 Prozent des BIP ausgegangen worden. In den Kreisen hieß es weiter, in den vergangenen 20 Jahren hätten Haushaltsdefizite schon die Marke von sechs Prozent erreicht.
09.09.2003 Quelle: Online-Presse