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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frühjahrsdiät und Fitnesstipps



Thekla
12.04.2005, 09:41
"An seinem frühen Grab erschüttert, steh'n jene die ihn überfüttert ..."
Eugen Roth hat die Problematik mit seiner unverwechselbaren Wortwahl auf den Punkt gebracht: Übergewicht ist ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko. Nicht nur für den Menschen, denn jeder dritte Hund und jede vierte Katze sind zu dick.

Können Sie beim Streicheln die Rippen Ihres Vierbeiners fühlen? Wenn nicht, dann hat sich bereits eine Fettschicht unter der Haut angesetzt. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass Ihr Tier zu viel Speck auf den Rippen hat. Übergewicht ist nicht nur ein Schönheitsfehler. Die Tiere verlieren die Lust an der Bewegung und werden zunehmend träge. Zusätzlich belasten die überflüssigen Pfunde Herz- und Kreislauf, Sehnen, Bänder und Gelenke. Aber auch Hormonstörungen können durch Fettleibigkeit ausgelöst werden.

In nur 10 % der Fälle ist eine organische Krankheit die Ursache für Übergewicht, zu 90 % liegt die Schuld ganz allein beim Menschen. Meist ist es falsche oder übermäßige Ernährung, häufig gekoppelt mit einem zu geringen Bewegungsangebot. Hinzu kommt ein psychologisches Problem: Menschen sehen in der ungestörten Futteraufnahme ihres Tieres einen Beweis für dessen Gesundheit. Und das Füttern selbst betrachten sie als einen Liebesdienst an ihrem Tier. So werden Tiere nicht selten zu kleinen Erpressern, denn wer kann schon treuherzigen Hundeaugen widerstehen?

Am Beginn einer Diät steht immer ein Gesundheitscheck. Denn übermäßiger Appetit und Trägheit können auch Symptome für Krankheiten sein. Als Richtwert sollte der Patient 2 % seines Körpergewichtes pro Woche verlieren, das sind bei einem 40 kg schweren Hund 800 g. Um dieses Ziel zu erreichen sollte er nur 60 % der Kalorien zu sich nehmen, die er sonst bräuchte. Die Diät sollte eiweiß- und ballaststoffreich und kalorienarm sein. Am besten eignet sich dafür spezielles Diätfertigfutter.

Liebe geht übrigens nicht nur durch den Magen. Statt eines Extra-Happens sind Streicheleinheiten oder Spiele eine sinnvolle und ebenso beliebte Belohnung. Vor allem muss bei der Diät darauf geachtet werden, dass sich die ganze Familie konsequent daran hält - und sich der Vierbeiner nicht während der mageren Zeiten vom Nachbarn versorgen lässt... Mit Sport macht die Diät außerdem mehr Spaß, der Hund gewinnt an Elan und Lebensfreude. Am besten nutzt man die Gelegenheit, um sich selbst wieder in Form zu bringen, denn gemeinsamer Spaß ist doppelter Spaß.
quelle: www.vox.de (http://www.vox.de/28484_29987.php?artikel=40988)

Thekla
12.04.2005, 09:44
passend zum thema:


Outdoorspiele

Bei schönem Wetter zieht es viele Menschen zu Spaziergängen nach draußen. Doch wer Hunde hat, muss den Vierbeinern etwas mehr bieten, als den alltäglichen Rundgang durch den Park. Denn die ausdauernden Läufer müssen und wollen ihren Bewegungsdrang ausleben.

Damit der Hund nicht den nächstbesten Jogger oder Radfahrer verfolgt, beschäftigt man ihn am besten mit unterschiedlichen Spielen.

Die Jagdstrategien Laufen, Fangen und Apportieren können sehr gut durch entsprechende Spiele gefordert werden. Spezielle Hundefrisbees mit einem weichen Gummirand oder Bälle werden geworfen und müssen vom Hund zurückgebracht werden.

Auch Fährtenspiele sind beliebt. Man legt dem Hund eine Duftspur, z.B. mit seinem Lieblingsfutter, der er folgen muss. Man kann sich aber auch selbst verstecken und fangen lassen.

Zerrspiele mit Tauen oder Gummiringen machen den meisten Vierbeinern Spaß. Man sollte aber darauf achten, dass der Hund auf Befehl den Ring sofort frei gibt. Ansonsten kann das Spiel zu einer Kraftprobe werden, in welcher der Mensch leicht unterliegen kann. Der Hund wird dann die Vormachtstellung seines Besitzers innerhalb des "Rudels" anzweifeln. Deshalb ist es auch besonders wichtig, dass immer der Mensch Beginn und Ende des Spiels bestimmt.

Auch Pausen sind wichtig, denn Laufen, Springen und Jagen bringen nicht nur den Menschen aus der Puste. Bei heißem Wetter braucht der Hund regelmäßige Verschnaufpausen. Außerdem sollte der Vierbeiner niemals zu einem Spiel gezwungen werden - schließlich soll die Abwechslung ja beiden Seiten Spaß machen.

quelle: www.vox.de (http://www.vox.de/28484_29987.php?artikel=41003)

Kirri
13.04.2005, 01:17
Das Problem ist oft, dass viele Hundehalter meinen, wenn sie dem Hund ständig ein leckerli geben, würden sie dem Hund was gutes tun, weil er ja schliesslich bettelte. Aber eigentlich sollte jedes einzelne Leckerli zwischendurch (ist ja nichts gegen einzuwenden) vom Hauptfutter abgezogen werden, also dass der Hund trotzdem auf seine normale Ration Futter kommt.

Bei Schäferhunden (Stockhaar, also kurz) sollte man die hinterste Rippe sehen können.

So, was kann ich sonst noch dazu beitragen....wenn man selber joggen geht, kann der Hund ruhig mitkommen, ich hatte damals meine 4monate alte Hündin täglich mitgehabt, und es schadete kein bisschen.
Was jedoch auch interessant ist: Richtiges Ausdauertraining für Hunde findet an der Leine statt! Zwar ist Ausdauertraining nicht notwendig für ein Hundefitnessprogramm, aber an der Leine ist der Hund gezwungen, permanent im gleichen Tempo zu laufen, während er ohne Leine mal vor, mal zurückläuft, und auch sehr oft stehen bleibt, was dem Hundehalter oft nicht bewusst ist.

Ganz anstrengend aber spassig für Hund ist auch das, nennen wir es mal "Extrem-Bällchen-Holen". Halter hat 2 Bälle, wirft den einen in die eine Richtung, Hund kommt zurück, und bevor er abbremst, wirft man den 2. Ball in die andere Richtung. Hund ist somit ständig in bewegung, und wenn er das Kommando "aus" kennt, dieses sagen, sobald er näher angelaufen kommt. Das kann man eine Zeit lang machen (jedoch nicht von vornherein zu lange), und Hund sprintet unentwegt und wird danach Ruhe geben und schön schlafen ;D

Jo, das war mein Senf dazu :D