Krebs

Nephthys
"Jugendkampagne geht in die falsche Richtung!"
Internationale Nichtraucher-Experten schlagen Alarm


Helsinki/Bonn (jft) – Anlässlich der „Weltkonferenz für Tabak oder Gesundheit”, die derzeit in Helsinki stattfindet, kritisieren namhafte internationale und nationale Organisationen die aktuelle Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Der Präsident der Internationalen Union gegen Krebs (UICC) und der American Cancer Society, John R. Seffrin, ist empört: „Es ist undenkbar, dass eine Regierung Geld von der Tabakindustrie akzeptiert und diese Industrie jetzt die Rahmenbedingungen einer Jugendkampagne diktiert. Die Serie dieser Anzeigen glamorisiert das Rauchen, statt es für Jugendliche weniger attraktiv zu machen. Wir fordern den sofortigen Stopp dieser Kampagne.”

Derzeit wirbt die BZgA in Jugend-Illustrierten wie „Bravo” und „Popcorn”. Auf ganzseitigen Anzeigen werden attraktive jugendliche Raucher in unterschiedlichen Situationen dargestellt. Ein Motiv zeigt ein rauchendes Paar, das sich küsst. In großen Lettern steht in der Überschrift „Raucher haben Kontakt.” Unauffällig darunter steht in kleinen Buchstaben „Stimmt: Mit krebserregenden Stoffen wie Arsen, Benzol, Radon oder Teer.”

Professor Dr. Friedrich Wiebel, Bundesvorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit und Sprecher des AKTIONSBÜNDNISSES NICHTRAUCHEN, macht die verheerenden psychologischen Auswirkungen der Kampagne auf Jugendliche deutlich: „Die Verführung zum Rauchen ist perfekt. Der kleine Schuss Gegenwarnung macht das Rauchen erst richtig attraktiv.”

Auch die Präsidentin des Weltkongresses, Lisa Elovainio, äußerte sich empört über die Anzeigenkampagne aus Deutschland: „Diese Kampagne ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Drogen und Sucht einsetzen!”

Viele Experten sehen in der verfehlten Anzeigenserie ihre Befürchtungen bestätigt, die sie bereits im Vorfeld der Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Bundesregierung und der Tabakindustrie geäußert hatten. Finanziert wird die Anzeigenserie aus Geldern der Tabakkonzerne - mit insgesamt 11,8 Millionen Euro über fünf Jahre. Mit diesem Geld dürfen laut Vertrag ausschließlich Präventionsprogramme für Jugendliche durchgeführt werden. Außerdem verpflichtete die Bundesregierung sich dazu, dass die Kampagne weder die Tabakindustrie noch deren Produkte, den Zigarettenhandel oder den erwachsenen Raucher diskriminieren oder verunglimpfen würde.

Die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, nahm darüber hinaus heute Stellung zu den aktuellen Äußerung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung: „Die Deutsche Krebshilfe begrüßt es, wenn ein besserer Nichtraucherschutz gesetzlich verankert wird. Vorrang haben zwar Toleranz und Rücksichtnahme, doch in vielen Fällen geht der Nichtraucherschutz noch nicht weit genug. 400 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an einem durch Passivrauch hervorgerufenen Lungenkrebs!“ Nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe sollten gerade Schulen und Krankenhäuser rauchfrei sein, und auch in Behörden, öffentlichen Gebäuden und Gaststätten ist der Nichtraucherschutz vordringlich.

Dazu Frau Professor Schipanski: „Diese Maßnahmen müssen jedoch eingebettet sein in eine stringente Tabak-Kontrollpolitik. Dazu gehören eine drastische Tabaksteuererhöhung und ein umfassendes Tabakwerbeverbot. Die Bundesregierung stellt gerade beim Thema Tabakwerbung nach wie vor die Interessen der Zigarettenindustrie über den Gesundheitsschutz der Bevölkerung - dies können wir nicht hinnehmen! Wir fordern die Regierung auf, eine wirksame und fortschrittliche Politik zu betreiben und es nicht bei kleinen Schritten bewenden zu lassen.“ Auch nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe sollte die aktuelle BzgA-Jugend-Kampagne gestoppt und der Vertrag der Bundesregierung mit der Zigarettenindustrie gekündigt werden.

Tabak-Kontrollpolitik
Angesichts von rund 140.000 Toten, die in Folge des Tabakkonsums jährlich in Deutschland sterben – das sind 380 Personen pro Tag – fordert die Deutsche Krebshilfe:

1. Keine Beeinflussung der Politik durch die Tabakindustrie.
2. Die Abschaffung aller Zigarettenautomaten.
3. Eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer.
4. Die Abschaffung der Subventionen für den Tabakanbau.
5. Wirksame Maßnahmen gegen den Tabakschmuggel.
6. Wirksame Maßnahmen zur Kontrolle des Tabakgebrauchs.
7. Anerkennung der Folgen des Passivrauchens als Berufskrankheit.

Die Motive der Anzeigenkampagne gibt es auf der BzgA-Homepage.

Hier finden Sie den Vertragstext zwischen Bundesregierung und Tabakindustrie.

Bonn, 05. August 2003

Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.
Nephthys
Entstehung eines Tumors

Die Entstehung eines Tumors ist bedingt durch eine Zelle, die aufgrund einer Veränderung im Erbgut, also in den Genen, unkontrolliert wächst und sich teilt. Dies kann in jedem Gewebe der Fall sein, z.B. in der Muskulatur, in der Haut, im Gehirn oder hormonproduzierenden Drüsen. So ist ein Tumor eigentlich ein Knoten, welcher aus Millionen von Zellen besteht, welche alle von der einen, entarteten Zelle abstammen.

Jede intakte Körperzelle beherbergt die gesamte Erbinformation in Form der DNS (Desoxyribonukleinsäure, engl. DNA). Bestimmte Abschnitte der DNS heißen Gene. Einige regulieren unter anderem wichtige Vorgänge wie die Zellteilung, sie heißen Regulatorgene. Ein Tumor entsteht, wenn die Regulatorgene aufgrund einer Mutation, also einer unwiederruflichen Schädigung der Erbinformation ihre Funktion nicht mehr richtig ausüben können. Dadurch kommt es zur fehlerhaften Produktion von Proteinen und im Zuge dessen zur gestörten Zellteilung. Mutationen im Erbgut können spontan oder durch Einwirkung von chemischen Substanzen (Asbest, Arsen ), Strahlenschäden (UV-B Strahlung, Gamma-Strahlung) oder durch Viren (Humane Papilloma Viren, Hepatitis C-Virus) entstehen.

Es gibt hauptsächlich zwei Regulatorgene der Zellteilung: Gene, die die Tumorentstehung unterdrücken (Tumorrepressorgene) und so genannte Protonkogene, welche die Zellteilung und Wachstumsprozesse regulieren.

Tumorrepressorgene begrenzen das Wachstum von Zellen, d.h. sie hemmen überschüssiges Wachstum, so dass bei einer Mutation von diesen Genen, ihre Kontrollfunktion gehemmt wird. Werden sie durch Mutation inaktiviert, können sie nicht ihre hemmende Funktion ausüben. Protonkogene bilden das Gegenwicht in der Regulation von Zellwachstum und -vermehrung. Durch Mutation entstehen aus Protonkogene Onkogene, d.h sie werden aktiviert und haben eine krebsfördernde Wirkung. Nach Mutation in einem dieser Gene, kommt es zu einem gestörten Gleichgewicht in der Regulation von Zellwachstum.

Vererbung von Tumoren

Mutationen können entweder in Körperzellen oder in Keimzellen (Spermien, Eizelle) lokalisiert sein. Aus einer mutierten Körperzelle kann ein Tumor in dem jeweiligen Organ entstehen, jedoch werden diese nicht vererbt. Eine Mutation in einer Keimzelle der Mutter oder des Vaters wird jedoch vererbt und der Gendefekt ist in jeder Zelle des neuen Organismus vorhanden. Dies bedeutet noch lange nicht, dass ein Kind definitiv einen Tumor ausbilden wird, sondern lediglich dass die Gene und unter anderem dann auch die Regulatorgene geschädigt sind. Kommt es bei dem Kind im Laufe seines späteren Lebens jedoch zu weiteren Schädigungen der Erbsubstanz, z.B. durch krebserregende Atoffe (z.B. Arsen, PVC), entsteht ein Tumor. 90-95 Prozent(Quelle Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Düsseldorf) aller Tumore entstehen aus mutierten Körperzellen, d.h. sie werden nicht vererbt. Fünf bis zehn Prozent der Mutationen sind in den Keimzellen lokalisiert, d.h. der Defekt wird vererbt.

Erblast Brustkrebs

Die bekannteste Krebsart, bei der sich ein Tumorgen vererbt, ist der Brustkrebs. Der Deutsche Krebsinformationsdienst ging 2002 davon aus, dass fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebserkrankungen auf Mutationen der Tumorrepressorgene BRCA-1 und BRCA-2 zurückzuführen sind (BRCA= Breast Cancer, engl. für Brustkrebs). Mutationen in den Brustkrebsgenen lassen sich nur mit einem Gentest feststellen. Jedoch existieren eine Reihe von Anzeichen, die auf familiären Brustkrebs hinweisen. Der Deutsche Krebsinformationsdienst führt folgende Indizien an:

• In der Familie sind zwei nah verwandte Frauen an Brust- und/oder Eierstockkrebs erkrankt.
• Eine Frau in der Familie erkrankte vor dem 30. Lebensjahr an einseitigem Brustkrebs.
• Eine nah Verwandte erkrankte vor dem 40. Lebensjahr an beidseitigem Brustkrebs oder Eierstockkrebs.
• Ein männlicher Verwandter ist an Brustkrebs erkrankt.
Steht das erhöhte Brustkrebsrisiko fest, kann der behandelnde Arzt regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Mammographien anordnen.

Darmkrebs: Unerwünschtes Erbe

Die Felix Burda Stiftung geht davon aus, dass jede zehnte Darmkrebserkrankung erblich veranlagt ist. Die häufigsten vererbbaren bösartigen Erkrankungen sind:
• Erblicher, nicht-polypöser Darmkrebs (HNPCC), auch Lynchsyndrom
• Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP): Hier treten massenhaft Darmpolypen auf, die sich später zu bösartigen Geschwulsten wandeln können.
Insbesondere wenn folgende Kriterien zutreffen, liegt der Verdacht auf einen vererbaren Darmkrebs nahe. Nach dem Tagungsort benannt, spricht man auch von den "Amsterdam-Kriterien":
• Drei oder mehr Verwandte sind betroffen Darunter ein erstgradig Verwandter
• Krebserkrankungen in mindestens zwei Generation aufgetreten sind
• Ein Betroffener jünger ist als 50 Jahre
Informieren Sie sich über Vorsorgeuntersuchungen. Sie helfen Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen.

- Brustkrebs
- Darmkrebs
- Prostatakrebs
- Krebs des Gebärmutterkörpers
- Leukämien bei Erwachsenen
- Lungenkrebs
- Magenkrebs
- Maligne Lymphome
- Nierenzellkrebs
- Weichteilsarkome bei Erwachsenen

www.krebsinformation.de
Nephthys
Tja wieder so ein "leichtes" Thema!

Ich möchte das noch weiter ausführen nicht nur aus persönlichen Gründen sondern weil es einfach Wichtig ist sehr Wichtig. Deshalb vorerst geschlossen aber bis heute Mittag sollte es dann fertig sein

Neph
*istheuttraurig*

Krebs! Wohlstandskrankheit?!

Warum bekommt man Krebs das ist die entscheidende Frage die ich mir stellen muss. Es gibt natürlich Gründe der Erbbelastung oder Äußere Einflüsse die so etwas hervorrufen aber auch Fälle in denen man nicht sagen kann warum! Ist das vielleicht auch psychisch bedingt kann hier z.B. eine frühere Unzufriedenheit die Ursache sein? Ich bin zwar der Meinung das der Großteil durch die sog. Umwelteinflüsse zustande kommt und danach die Erbbelastung einen großen Teil ausmacht aber es spielen Wohl noch ganz andere Dinge eine Rolle. Krebs ist wohl DIE Krankheit unserer Wohlstandsgesellschaft. Was hab ich Menschen kämpfen sehen mit allen Mitteln die es gibt über Jahre und genützt hat es nicht! Es gibt einfach Arten dieser Krankheit wo man keine Chance hat. Und wieder muss jemand gehen den man sehr gerne hatte. Wie kann man als Außenstehender etwas tun? Was ist Hilfe? Kann man so in Würde sterben? Wie fühlen sich Betroffene? Jemand von meinen Bekannten das ist jetzt schon 6 Jahre her hat alles versucht war in Chemo, Wärmetherapie, Wunderheiler u.s.w aber zum Schluss hat’s dann auch nicht mehr gereicht die Verbitterung darüber Aufgeben zu müssen war das schlimmste für Sie. Und alles wegen Zellen die nicht aufhören zu wachsen? Kann man auf ein Heilmittel hoffen? Also ist es Wichtig wirklich Wichtig zu den Vorsorge Untersuchungen zu gehen und die anderen Möglichkeiten die man hat zu nutzen. Früherkennung ist noch die beste Chance. Einfach mehr auf sich hören in der heutigen Zeit wo jeder gestresst und ausgelaugt nur an andere Dinge denkt als an sich selber. Aber man darf sich natürlich nicht verrückt machen nur dran denken „hoffentlich bin ich nicht krank“ einfach ein vernünftiges Gleichgewicht finden - "LEBEN"

gruß Neph
frank marvin
liebe Nephthys,

ich hoffe, dir jetzt nicht völlig in die botanik zu hauen. nur weil ich weg will und ich es für sooo wichtig halte. es sollte einen eigenen thread rechtfertigen:

HAUTKREBS: ich habe schon zweimal ein melanom (der gefürchtete schwarze krebs) gehabt. die herde wurden operationell entfernt, spannend ist aber danach die 10-jährige nachsorge (immer mit angst!) mit regelmässigen untersuchungen, ob sich metastasen in die organe abgesiedelt haben oder sich noch bilden. Bei mir bisher o.B. noch zu mir: bin keine risikoperson, mitteltein, kein sonnenfreak, kein studio.

ich weiss nicht was du mit dem thema machen wirst, ich weiss nur die hautkrebsrate steigt exponentiell .. und ständig kommen mir diese bronzestatuen vom strand oder aus dem studios entgegen. Es ist für mich unfassbar, so unverantwortlich mit der eigenen gesundheit umzugehen.

ein sehr ernstes problem, für die jüngeren!
lbgr frank marvin.
Fee
jooo... mein ganzer body ist versaut von den Dingern entfernen... und es werden immer mehr. Das Melanom ist 0,3 cm groß, die Narbe 2 cm. Zum Beispiel. Ich gehe niemals in die Sonne und niemals auf die Sonnenbank. In meiner Familie starben sieben Menschen an Lungenkrebs (übrigens alle Nichtraucher). Mein Onkel war Briefträger, den ganzen Tag an der frischen Luft und starb an Lungenkrebs. Soll ich mich deshalb verrückt machen? Nö.

Ich habe mal gelesen, dass die Krebszellen in jedem Körper existieren. Sie wandern. Erst wenn man psychisch sehr belastet ist, haben sie die Gelegenheit, sich festzusetzen. Die Rückrechnung betrug laut dieser Studie 25 Jahre. Das heißt, mit 30 ging es einem dreckig, mit 55 bricht der Krebs aus. Das heißt mal wieder, Psyche und Soma sind untrennbar miteinander verbunden. Wie wir alle wissen.

Ich lebe mein Leben mit seinen guten und seinen verd... schlechten Zeiten. Und mache mich nicht verrückt. Es gibt die leuchtenden Tage und es gibt die dunklen Tage. Und ich glaube an meinen Schutzengel. Nein, ich glaube nicht an ihn, sondern ich WEISS dass es ihn gibt. Der Rest wird sich zeigen.

Ich wünsche euch allen einen leuchtenden Tag.

Fee
SturmKrähe
Sanfte Gruesse

Ich kann Fee nur zustimmen. Aus meiner eigenen Krankheitsgeschichte (nein, kein Krebs). Der Punkt war, ich wusste genau warum ich erkrankte. Und trotzdem saß ich im Wartezimmer und sah alle diese Leute. die wie ich darauf hofften, eine Pille zu schlucken wird es ihnen ersparen, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Den ehrlich zu sich selber zu sein ist das schwerste was ich kenne. Noch schwerer ist es allerdings ehrlich mit seiner Umwelt umzugehen.
Was ich damit sagen will ist, dass gerade die s.g Zivilisationskrankheiten (man, was für ein Wort) sehr häufig eine, wenn auch tief vergraben, psychische Ursache haben.
Die Einstellung macht es.


In diesem Sinne
Manuel
Der Thread hat mich sehr interessiert, eure Meinungen dazu natürlich auch.

Ich möchte allen Leuten einen GROßEN RESPEKT aussprechen, die damit so umgehen wie Fee. Nicht jeder denkt so positiv und versucht sich mit der Situation überhaupt auseinanderzusetzen.

Mir blieb das ganze erspart und ich bin glücklich darüber - ich setze mich aber trotzdem mit diesem Thema sehr gerne auseinander um zu lernen damit umzugehen. Sich verrückt zu machen ist wohl die schlechteste Methode, wobei ich nicht weiß, wie ich da reagieren würde.

Jedenfalls Respekt an euch!

Mfg

Manuel
frank marvin
hi,

das können 20 jährige gut sagen. was du grossen respekt nennst, nenne ich fatalismus mit allen folgen, bis hin zur sorge für angehörige. was mit dem melanom beginnt, endet bei der mXXXi nicht. (neutralisiertes beispiel)

so unterschiedlich können lebensphilosophien sein. das ist auch ok. jeder pflegt und lebt sich nach seinem gusto zu tode.

FMv.
Dark Harlekin
Krebs fragt leider nicht nach dem Alter.
Ich persönlich, und dazu stehe ich auch, war vor 3 Jahren, also mit 18 an Hodenkrebs erkrankt.
Nach unzähligen Monaten von Chemotherapien und Operationen bin ich ,zum Glück, jetzt wieder gesund und aus dem Schneider.

Will damit nur sagen, dass man sich niemals zu sicher sein soll. Auch wenn man noch jung ist sollte man wenigstens einmal im Jahr sich kontrollieren lassen. Ich habe es nicht getan und bekam meine rechnung serviert.
Also, wie gesagt ich will jetzt keinem Angst machen und die prozentuale Chance in dem Alter an Krebs zu erkranken ist sehr gering, aber trotzdem sollte man ab und zu zur Kontrolle gehen.

MfG
almac
Hallo,

das ist ein heikles Thema und doch sehr wichtig!
Da Krebs scheinbar immer mehr am Vormarsch ist und ich immer mehr von allen möglichen Seiten davon höre möchte ich diesen Thread wieder aktualisieren.

Scheinbar gibt es noch keine ausreichenden Schutz vor Krebs, dabei höre ich das mittlerweile aus allen Ecken, egal ob jung oder alt, mann oder frau, keiner ist sicher davor!
Sind wir denn alle noch anfälliger geworden oder warum ist der Krebs am Vormarsch?

Gruss
almac
plofre
Tja, immer mehr Leute werden immer älter...
Immer mehr Frauen rauchen...
Wir ernähren uns ungesünder (viele halt [ich auch] )...

Da kommt das ganz von allein...

plofre
Rasy
Ich glaube es gibt heutzzutage kaum eine Familie, in der nicht ein Mitglied, kein Krebs hatte, sogar in meiner Familie (Großvater) gab es Krebs.
Ich schätze mal die große Hautkrebswelle wird erst in 10 vielleicht auch zwanzig Jahren kommen (so hart es auch klingen mag). Ich meine es gehen so viele Jugendliche regelmäßig!!! ins Sonnenstudio und lassen sich in der Sonne ewig lange bruzeln. Jetzt gibt es vielleicht noch keine sichtbaren oder spürbaren Symptome, aber was ist in ein paar Jahren? Dann bricht es vielleicht durch, und viele denken sich nichts dabei, wenn sie ständig ins Sonnenstudio marschieren, nur damit sie eine schöne Bräune haben.
Beim Rauchen ist das ja ähnlich, aber hier weiß man, dass man das Risiko eingeht, Krebs zu bekommen... .

Lg Rasy.