[Gedanken] vorbereitung für den nahen oder fernen tod unter berücksichtung eines bekannten parömies

JoE101
Leb jeden Tag als sei es dein letzer.
Ein schöner Satz, denke manch einer wird sagen, genau, das ist mein Lebensmotto. Genau wie ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.

Doch was ist, wenn heute wirklich Tag X ist? Ich die Kontrolle über
meinen Wagen verliere, mal wieder ein Flugzeug meinen Weg kreuzt.

Seid ihr bereit?

Habt ihr weltliche Dinge erledigt?

Oder träfe es euch auch heiterem Himmel?

Irgendwelche Bekannte, Familie wühlen sich durch euer Hab und Gut und finden das eine oder andere Geheimnis?

Ist es nicht besser in den Tag hineinzuleben, mit bittrer Mine Tag ein Tag aus zu robooten? Da Morgen wieder ein Morgen ist?
Shirley
hmmm...irgendwie habe ich das gefühl, dass man es merkt, bevor man stirbt. ich meine, wenn ich einen unfall habe, dann spürt man kur vorher, dass etwas passieren wird... war bei mir so...schon als ich am morgen aufwachte und ins auto stieg, hatte ich ein mulmiges gefühl...natürlich bin ich nicht gestorben, sonst würde ich das nicht schreiben, aber ich bin davon überzeugt, dass es niemanden "von heitrem himmel" trifft, sondern dass man es kurz davor (sei es ein paar sekunden, minuten, stunden oder tage) merkt, dass es sich ergibt... ist das nun wirr, dass ich so denke? mmh

ich habe einiges vor mich hin geschoben, aber nicht weil ich denke, morgen ist auch noch ein tag...sondern weil es aus finanzieller hinsicht nicht geht...
Sweety86sn
Hallo....

Habe mir nie wirklich gedanken dazu gemacht!
Denke, es ist so wie es ist und kommt so wie es kommen muss!
Man kann es eh nicht wirklich beeinflussen...

Sollte man denn darauf vorbereitet sein?
Jeden Tag denken, hey das könnte mein letzter sein, stell ich mich doch schon mal darauf ein?
Denke das wäre eher frustrierend!
dann könnte man ja seine Träume für´s Leben über den haufen werfen!
Ich denke beireit zu sterben, ist man nie wirklich!
Es wird immer etwas geben was man noch nicht geschafft hat, noch ereichen möchte, nicht gesehen oder erlebt, gefühlt hat!
Wenn man bereit zum sterben ist, hat man seinen Lebenswillen aufgegeben!
Mein Vater starb als er 48 Jahre alt war an schwerem Lungenkrebs!
Er hatte ca. ein halbes Jahr Zeit um sich damit auseinander zu setzen, das er nicht mehr vie Zeit zum Leben hat, doch war er bereit zu sterben?
Ich denke nicht!
Mich würde es aus heiterem Himmel treffen,
da ich mich nicht damit auseinandersetze!
Es könnte einfach immer und überall, auf so viele Arten passieren,
das es mich verrückt machen würde darüder zu grübeln!
Und trotzdem Lebe ich nicht in den Tag hinein, sonder genieße ihn so gut ich kann,
aber nicht als wärs mein letzter,
denn das kann ich eh nicht beeinflüssen!
sageslaut2002
Hey Joe,

vorbereitet auf den Tod im wörtlichen Sinne ist wohl niemand.
Ich selber habe allerdings keine Angst davor. Der Tod bedeutet für mich Ruhe, Kopf frei von allem weltlichen, also eine Art Ruhepol. Ich bin zwar nicht gläubig im Sinne Gott o.ä., glaube aber irgendwie das dass Leben nur eine Art Eignungstest ist für etwas Grosses was danach kommt.

Ansonsten kann ich mir nicht erklären wozu es Sinn macht für eine winzige begrenzte Zeit auf der Welt zu sein.

Ich selber habe in den Jahren 2000 bis heute viel Elend in Bezug auf Krankheit, Tod erlebt, in Familien - sowie engsten Freundeskreis. Von daher weiss ich wie schwer es für Angehörige wird evtl. folgenschwere Entscheidungen für den Kranken zu treffen.

Da ich Single bin u. vermeiden wollte das im Ernstfall meine Söhne nicht wissen wie zu entscheiden, habe ich eine Patientenverfügung asugestellt, in dieser ist alles enthalten um meinen Kindern schwierige Entscheidungen abzunehmen.

Anbei liegt in welches Krankenhaus ich möchte im Fall der Fälle und wie ich meine Beerdigung wünsche, nämlich in aller Stille, im engsten Kreis, namentlich erwähnt, mit Howie - Musik, Fröhlichkeit.

Nein, bei mir wird niemand eine Überraschung erleben. Höchstens in Bezug auf die Beerdigung cool

Gruss v. sages!
Rick1980
Weiss nicht so recht, krasses thema,
ich mache mir taeglich Gedanken ueber das
alles, habe aber noch keine Antwort
gefunden. Ich habe hoellisch ANGST davor
zu sterben, vor allem es vorher zu wissen,
also eine schwere Krankheit haben oder so,
davor hab ich am meisten Angst.

Rick
Wildkatzee
Hallo zusammen,

das Motto "Lebe Dein Leben und genieße jeden Tag, denn es könnte Dein letzter sein" hat schon was - aber manchmal gelingt es einem ja doch nicht.

Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht, was ist wenn ich nicht mehr bin. Mein größte Sorge gilt hier schon meinem Sohn. Aber ich weiß auch, dass hier sein Vater noch ist (wir sind seid über einem Jahr getrennt) und mein Bruder (Patenonkel) und der Rest meiner Familie und auch gute Freunde. Ich weiß, dass er dann gut aufgehoben wäre, sollte mir wirklich was passieren.

In der Zeit als ich mit meinem Ex noch zusammen war und wir sind gemeinsam mit dem Motorrad unterwegs gewesen, hat mich oft die Angst gepackt, was passiert, wenn uns Beiden was passsiert - aber diese Möglichkeit gibt es ja kaum noch, da wir kaum noch gemeinsam unterwegs sind.

Wenn wir in Urlaub geflogen sind, habe ich immer gedacht: "Nagut, wenn uns was passiert, dann sind wir alle Drei weg und halt im Tode zusammen".

Irgendwie glaube ich, dass man es vielleicht spürt, wenn einem was passiert - aber klar man kann nicht auf alles vorbereitet sein.

Grosse Geheimnisse gibt es bei mir nicht - also wenn wirklich einer meine Wohnung auflösen muss, kein Problem.

Festgelegt so wie Sageslaut habe ich nichts - vielleicht sollte ich das mal in Angriff nehmen, damit die Familie Bescheid weiß.

Hallo Sageslaut, also Howard auf meiner Beerdigung wäre auch genau das Richtige für mich. Ist mein absoluter Star und seine Musik begleitet mich in allen Lebenslagen. Er ist einfach fantastisch - vielleicht haben wir uns ja mal auf einem der Konzerte gesehen.

Ansonsten natürlich kölsche Lieder - für ein Kölsches Mädchen.

Auch glaube ich daran, dass es einen Sinn hat auf dieser Welt zu sein und man bestimmt schon mal auf der Welt war (eben ein früheres Lebens) und das es nach dem Tod noch was gibt. Entweder halt den nötigen Frieden und Ruhe irgendwo oder halt ein neues Leben in einer anderen Form.