Vega
Moinmoin zusammen,
mir kamen vor einigen Tagen diese Worte in den Sinn und ich finde, ihnen gebührt etwas Zuwendung und ein paar Gedanken dazu.
Gestern z.B. war ich mit meiner Kleinen im Park am See, haben Enten gefüttert, zwei Schwäne bestaunt und die vielleicht letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr genossen.
Wir waren bei Gott nicht alleine, Menschenmassen strömten durch den Park, alte, einsame Menschen aus dem naheliegenden Seniorenheim, junge Familien, glückliche, kinderlose Paare.
Und da schwammen also die Enten auf uns zu, die nix anderes tun, tagaus, tagein, als zu schwimmen, zu fressen, die gehen nicht arbeiten, die machen keine Karriere, sie "sind" einfach.
Der Boden war mit Steinen bepflastert, kein Stein glich dem anderen, alle waren unterschiedlich und trotzdem passten sie perfekt zum Gesamtbild.
Ich hab mir dann vorgestellt, dass ich auch so ein Stein bin, unvollkommen, aber einzigartig, ein Teil eines großen Ganzen.
Mit Ecken und Kanten, manche abgeschliffen, manche unzerstörbar und der Stein neben mir, der sah so ganz anders aus als ich, aber der passte sich mir perfekt an, oder ich ihm.
Ok, da war zwischen den Steinen etwas, eine Masse, die beide Steine zusammenfügt, ihnen aber dennoch genug Abstand lässt, damit sie nicht aneinander reiben.
Manchmal war viel Masse zwischen den Steinen, manchmal lagen die ganz dicht aneinander, als ob sie einmal ein einziger Stein waren, aber dann von der Gewalt der Natur oder auch von Menschengewalt getrennt wurden.
Man konnte das wohl erkennen und wenn man ganz genau geschaut hat, sah man, dass winzig kleine Bruchteile fehlten.
Aber das machte den Steinen gar nix aus, die lagen da und bildeten das Ufer zum See.
Ich fühlte mich auf einmal unsagbar leicht und nein, ich hab keine Drogen genommen
Meine Kleine sprang sorglos am Uferrand herum, sie hatte keine Angst, ins Wasser zu fallen und zu ertrinken, sie hatte keine Angst, dass der Schwan sie beißt.
Wir waren einfach da als ein Teil dieses großen Ganzen.
Kennt ihr solche Situationen, wo alles von einem abfällt, wo man nur "ist" und sich einfach wohlfühlt, unbeschwert?
Ein Glücksgefühl der besonderen Art, von innen kommend, es ist einfach da.
Bin gespannt, ob ihr das auch schon erlebt habt.
Grüßle
Vega
mir kamen vor einigen Tagen diese Worte in den Sinn und ich finde, ihnen gebührt etwas Zuwendung und ein paar Gedanken dazu.
Gestern z.B. war ich mit meiner Kleinen im Park am See, haben Enten gefüttert, zwei Schwäne bestaunt und die vielleicht letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr genossen.
Wir waren bei Gott nicht alleine, Menschenmassen strömten durch den Park, alte, einsame Menschen aus dem naheliegenden Seniorenheim, junge Familien, glückliche, kinderlose Paare.
Und da schwammen also die Enten auf uns zu, die nix anderes tun, tagaus, tagein, als zu schwimmen, zu fressen, die gehen nicht arbeiten, die machen keine Karriere, sie "sind" einfach.
Der Boden war mit Steinen bepflastert, kein Stein glich dem anderen, alle waren unterschiedlich und trotzdem passten sie perfekt zum Gesamtbild.
Ich hab mir dann vorgestellt, dass ich auch so ein Stein bin, unvollkommen, aber einzigartig, ein Teil eines großen Ganzen.
Mit Ecken und Kanten, manche abgeschliffen, manche unzerstörbar und der Stein neben mir, der sah so ganz anders aus als ich, aber der passte sich mir perfekt an, oder ich ihm.
Ok, da war zwischen den Steinen etwas, eine Masse, die beide Steine zusammenfügt, ihnen aber dennoch genug Abstand lässt, damit sie nicht aneinander reiben.
Manchmal war viel Masse zwischen den Steinen, manchmal lagen die ganz dicht aneinander, als ob sie einmal ein einziger Stein waren, aber dann von der Gewalt der Natur oder auch von Menschengewalt getrennt wurden.
Man konnte das wohl erkennen und wenn man ganz genau geschaut hat, sah man, dass winzig kleine Bruchteile fehlten.
Aber das machte den Steinen gar nix aus, die lagen da und bildeten das Ufer zum See.
Ich fühlte mich auf einmal unsagbar leicht und nein, ich hab keine Drogen genommen
Meine Kleine sprang sorglos am Uferrand herum, sie hatte keine Angst, ins Wasser zu fallen und zu ertrinken, sie hatte keine Angst, dass der Schwan sie beißt.
Wir waren einfach da als ein Teil dieses großen Ganzen.
Kennt ihr solche Situationen, wo alles von einem abfällt, wo man nur "ist" und sich einfach wohlfühlt, unbeschwert?
Ein Glücksgefühl der besonderen Art, von innen kommend, es ist einfach da.
Bin gespannt, ob ihr das auch schon erlebt habt.
Grüßle
Vega