[Familie] Eltern-Kind Beziehungen

Tiffy
Hallo Leute,

nachdem ich ja vor Kurzem ziemliche Probleme in meiner Familie hatte, wollte ich das Thema Eltern-Kind Beziehungen mal allgemein diskutieren.

Welche Pflichten und Rechte haben Eltern, welche Rechte und Pflichten haben Kinder. Ich meine das eher im moralischen Sinne.

Mir ist nämlich aufgefallen, dass in meinem direkten Umfeld viele Probleme diesbezüglich auftreten.

Mütter, die ihre volljährigen Töchter herumkommandieren wie Zinnsoldaten (wobei beide ausgezogen sind, eine bezieht wegen des Studiums noch Unterhalt).

Andere schicken ihrer Tochter (die im Lernstress für die letzte Diplomprüfung ist und aus Nettigkeit schon das Haus hütet, während die ELtern in einer EIgentumswohnung in einer europäischen Metropole weilen) sms mit dem Inhalt, wie schlecht es ihr doch gehe, und dass sie nur noch weine...

Mich würde interessieren, was man als Mutter/Vater seinen Kindern abverlangen kann und sollte, und was einfach in einen Eltern-Kind Beziehung nicht hineingehört. Ich habe das Gefühl, dass es Eltern entweder schwer fällt, Kinder in die Eigenverantwortung zu entlassen, oder aber dass sie gerne die Kinder in alle ihre Angelegenheiten (HAusarbeit/ Beziehungskrisen) hineinziehen.

Mich würde ein Gedankenaustausch zwischen allen Geschlechts und Altersgruppen wirklich interessieren.

LG Tiffy
angelita82
hallo tiffy

aus eigener erfahrung kann ich nicht berichten, da ich nie eine mutter- tochter- beziehung hatte.
und mein sohn ist zu jung (9 jahre) als das ich ihn mit problemen belasten wuerde, wollte.

ich finde, man sollte schon mit seinem kind besprechen, wenn man probleme hat.
denn kinder merken wenn etwas los ist und wenn man nichts erklaert machen diese sich unnoetig gedanken. doch man sollte (gerade nicht bei beziehungskrisen) ins detail gehen bzw. etwas aufbauschen.


ich sehe es gerade bei einer freundin, sie hatte eine affaire, die jetzt in die brueche ging. ihre grossen soehne sind dabei von ihr auch richtig involviert wurden. natuerlich haben sie mitbekommen, wie schlecht es ihrer mutter geht und waren dementsprechend auch sauer auf den mann, doch sollten sie sich im endeffect mit dem mann auseinandersetzen, ihm sagen sie wolle ihre sachen zurueck und aehnliches....
sie selbst sieht es nicht so, sie ist (verstaendlicherweise) gerade so mit ihrem kummer beschaeftigt, damit mit dieser situation klarzukommen.
doch ihre soehne verstehen sie auch nicht, da sie sehen wie weh dieser mann ihrer mutter tat und sie trotz allem noch dasitzt und ihn in schutz nimmt.

LG
Tiffy
Hallo Numa,

ja, "rechte-pflichten" ist nicht pefektausgedrückt, daher habe ich dazu geschrieben. Im "moralischen sinne".

Es geht mir nicht um Kinder und Jugendliche, die noch "schutzbefohlen" sind. Auch mit 30 bleibt man Kind seiner Eltern. Es geht um das Verhalten der Eltern Kindern gegenüber und umgekehrt.

Beispiel einer Bekannten, die in der gleichen Stadt wohnt wie die Eltern. Sie (27) soll an ihrem freien Tag bei ihrer Mutter (nicht berufstätig) den Garten machen. Sagt ab weil sie selber Termine hat und auch ihre Wohnung putzen will. Die Mutter ist wütend.

Oder: Mütter, die ihren erwachsenen Kindern erzählen, wie ätzend doch die Ehe ist etc. Noch krasser: Mütter, die ihre Kinder entscheiden lassen wollen, ob sie den Nachzügler abtreiben sollen, oder nicht.

Das sind alles DInge, die ich aktuell in letzter Zeit mitbekommen habe. Ich frage mich: Was geht zu weit, was muss man akzeptieren."

Was kann man ELtern abverlangen, was können Sie verlangen? Was bin ich meinen Eltern schuldig. Dass man ab einem gewissen Alter die VErantwortung übernimmt, ist meines Erachtens völlig klar. Mir geht es um die Jahre dazwischen.
sageslaut2002
Hallo Tiffy,

ich denke mal was du ansprichst ist das typische Generationsproblem welches es schon immer gab u. immer geben wird. Ein komplexes Thema. Darüber könnten wir hier diskutieren u. beraten ohne Ende, es wird keine Lösung geben.

Ich bin Beides ja nun, Tochter meiner Eltern u. Mutter meiner beiden erwachsenen Söhne. Wobei ich ehrlich bin u. heute noch Stossseufzer der Dankbarkeit ausstosse, dass ich Söhne habe u. keine Töchter.

Mit Söhnen ist wesentlich einfach u. kompakter umzugehen als wie mit Töchter.
Einfach schon, weil man direkter mit ihnen sprechen kann, ohne das sie gleich maulen oder sich angegriffen fühlen o.ä.

Ich selber habe mit 18, als ich auszog u. auch gleich mein erstes Kind bekam, ständig die Augen verdreht weil meine Mutter meiner Meinung nach nun ja wirklich nicht täglich bei mir auftauchen musste.
Allerdings war für mich wiederrum selbstverständlich das sie meinen Sohn nahm wenn ich ausgehen wollte oder mit dem Auto vor der Tür stand wenn ich mit ihm Arzttermine hatte.

Und ich denke das ist der springende Punkt auf beiden Seiten.
Was man selber will u. für sich als selbstverstädnlich ansieht, egal ob als Kind oder Elternteil, hat auch die Gegenseite als solches zu akzeptieren u. respektieren.

Das die Gegenseite aber nicht nur Mutter, sondern auch Frau ist, nämlich genau wie die erwachsene Tochter eigene Vorstellungen von den Dingen hat, der Vater auch Mann ist, eigene Vorstellungen hat, der Sohn auch Mann ist, eigene Vorstellungen hat, wird gar nicht bis kaum gesehen.

Und genau wie erwachsene Kinder angeblich, so wird es zumindest von ihnen aufgefasst, viel verkehrt machen, sich falsch benehmen o.ä., geht es den Eltern nicht anders. Glaub mir, sie fühlen sich genauso oft nicht verstanden.

Manche Eltern können ihre Kinder nur schwer loslassen, das stimmt.
Aber mit Sicherheit nicht um sie zu trietzen, sondern weil sie das Beschützen nicht von heute auf morgen lassen können. Wobei es meistens ja auch tatsächlich so ist, dass die meisten Menschen wohl volljährig sind aber kaum als erwachsen eingestuft werden können, was Lebenstauglichkeit angeht.

Und wo tauchen denn Kinder auf, egal welchen Alters, wenn gar nichts mehr geht?
Bei ihren Eltern. Voraussetzung natürlich, es war u. ist ein ganz normales, wie es sein sol, Familienverhältnis.

Ich bin selber ein Mensch der sich komplett aus den Angelegenheiten seiner Kinder heraushält, sage nur meine Meinung, die aber ehrlich u. direkt, wenn meine Söhne nach meiner Meinung fragen.

Und glaub mir, ich war schon oft stinksauer als Mutter.
Brauche nur meinen Ältesten nehmen, der sich vor Jahren in einer Partnerschaft ein Haus kaufte, obwohl er schon mindestens 3 Jahre lang zu mir sagte: Ich weiß nicht wie, aber ich möchte mich wohl trennen.

Dann kam die Idee mit dem Hauskauf u. ich habe ihn gefragt ob er das richtig findet, ein Haus zu kaufen in einer Partnerschaft wo es schon so kriselt.

Antwort: Jaja!

Ende vom Lied. Gleich zu Anfang seiner Umschulung ging die Beziehung in die Brüche. Er stand da mit seinem wenigen Umschulungsgeld, musste noch lange die Hälfte des Kredites des Hauses mit abbezahlen. Er musste ja erst aus dem Grundbuch raus, musste klagen.

Wo zog er nach 8 Jahren wieder ein? Klar, bei mir.

Ich wohnte damals das allererste Mal in meinem ganzen Leben gerade 1 Jahr alleine, hatte mir mein Leben u. meine Wohnung eingerichtet wie ich es immer schon erträumte, ja, auch Mütter haben Träume großes Grinsen , und trotzdem gab es für mich kein überlegen.....nun war ich zwar unglücklich, aber Hauptsache Kind bekommt alles in den Griff u. braucht die Schule nicht abbrechen.

Er hätte sich den ganzen Ärger ersparen können wenn er das Haus in einer kriselnden Beziehung erst gar nicht gekauft hätte. Wusste es aber besser.....das traurige Ende aber dürfen Mütter oder Eltern dann wie selbstverständlich mittragen.

Tiffy, damit will ich sagen, von emotionalen Verpflichtungen oder Rechte zu schreiben, passt schon nicht in ein normales Eltern / Kind / Verhältnis.

Entweder man gibt u. nimmt auf beiden Seiten oder einer fühlt sich immer bevormundet oder eben verletzt oder allein gelassen.

Das Wichtigste ist einfach, gerade durch Gespräche, beidseitig zu erfahren was in dem anderen vorgeht. Für Eltern ist das selbstverständlich, zumindest für mich, für Kinder sollte es genauso sein.

Dein Beispiel mit der Abtreibung. Würde ich nun schwanger werden mit 47, ich würde das Kind nicht austragen, darüber müßte ich auch mit niemandem sprechen, ich wüßte es so.
Würde ich aber nicht genau wissen wie ich mich entscheiden sollte, würde ich mich auch mit meinen Söhnen zum beraten zusammensetzen, denn es wäre von vornherein klar das ich dieses Kind absichern müßte falls ich es nicht mehr gross bekomme oder zumindest später Unterstützung dazu bräuchte....und das ginge nur wenn mein Jüngster sagen würde: Wenn etwas sein sollte, nehmen M. u. ich das Kind zu unserem Kind dazu.

Die Eltern meiner zukünftigen Schwiegertocher u. ich haben uns doch auch zusammen mit unseren Kindern hingesetzt damals, um zu planen wie wir es alle gemeinsam schaffen, mit Enkelkind, das Schwiegertochter weiterhin mitarbeiten kann. Wir hätten auch sagen können: Ne, du wolltest Mutter werden, nun sie zu wie du das gewuppt bekommst u. unserer Meinung nach gehörst du eh nach Hause zu deinem Kind.

Warum soll man mit seinen erwachsenen Kindern nicht über solche oder überhaupt jedes Thema reden??? Sie sind doch erwachsene Menschen u. haben eine Meinung.

Meine Kinder kommen doch auch zu mir mit den unmöglichsten Themen, wo ich mich oft frage, ob ich das Alles wirklich so genau wissen möchte Augen rollen

Und genau das fehlt z.B. meiner Mutter. Sie wirft mir immer wieder vor das sie so gar nichts über meine Gedanken, mein Leben, erfährt.

Tiffy, wenn man wie ein Erwachener seitens der Eltern angesehen werde will, sollte man sie auch als Erwachsene ansehen, nicht nur auf Eltern reduzieren.

Hinter jedem Verhalten stehen Wünsche, Träume, Erfahrungen ob negativ oder positiv, auch beidseitig. Man sollte immer versuchen beide Seiten zu verstehen.

LG v. sages!
Tiffy
Hallo Sages,

ich glaube, das was du beschreibst, ist eine sehr gute Eltern-Kind Beziehung. Ich kenne vielle Geschichten, wo es anders läuft.

Ich weiß nicht, wie ich erklären kann, was ich genau meine, es ist so eine bestimmte Sache. Eine Art "Unmündiges" Verhalten von Eltern. Beispiel: Meine Mum:

Ich selber bin nicht gerade mit Gleichgültigkeit gesegnet, mir machen viele Dinge viel Sorgen, Kummer etc. Ich bin durch verschiedene Umstände in eine Depression gerutscht. Irgendwann bin ich zum Arzt, hab gesagt "Ich möchte Hilfe". Alles hat sich dann geregelt. Warum kommt meine Mutter zu mir und fragt, wie sie Hilfe bekommt? Ich kann es, sie kann es genauso. Hat lange genug selber in einer Praxis gearbeitet. Etc.

Ich weiß, dass ich auch immer wieder "Nach Hause" kommen könnte. Ich würde niemals dorthin gehen.

Gerade bin ich glaube ich einfach pauschal "richtig genervt" von dem Anspruchsdenken der beiden Mütter, mit denen ich so zu tun habe. Und ich ziehe mich komplett zurück. Ich glaube ich kann hier nicht so richtig klar machen, was genau der "kleine Unterschied" für mich ist, in gesunden oder eben aus meiner Sicht ungesunden Verhaltensweisen. Da am Wochenende eh wieder eine Begebenheit angefallen ist, werde ich das nachher mal bei meiner Therapeutin ansprechen.

LG Tiffy.
sageslaut2002
Hallo Tiffy,

ich nenne dir einmal ein paar Beispiele smile

1. Ein Mann ist krank, leicht krank in Frauenaugen, schwer krank in seinen elch

2. Seniorenheimbewohnerin, ist mobil u. noch sehr gut beisammen, geht oder rollert zur Gymnastik, zum Kaffeekränzchen, geht es um ins Bett bringen wird sie zum leidenden sterbenden Schwan, sackt in meinen Armen wehleidig zusammen elch

3. Meine Mutter ( 65 ) arbeitet *wieder* in der Pflege auf 400 € weil ihr ihr Rentnerdasein zu eintönig war, sie fühlte sich nicht ausgelastet genug. Privat dazu hat sie noch zwei Seniorinnen zu denen sie jeweils 1 x die Woche geht um ihnen beim Duschen zu helfen ( einfach so, für nichts ). Sie hat noch meinen Vater, ihre Freundinnen, Mittwochs seit Jahrzehnten Frühstückskränzchen, 1 x die Woche mit meiner Tante zum schwimmen, 1 x die Woche mit meinem Vater zum schwimmen, 1 x die Woche im Verein Aquagymnastik sowie Nordic Walking.

Letztens war mein Vater in ReHa. Jeden zweiten Tag bin ich mit ihr hin mmh , nicht weil sie nicht Auto fahren mag, sondern weil sie einfach nicht alleine fahren möchte. An den We`s sind dann mein Jüngster mit Verlobten oder mein Bruder mit Frau oder eine ihrer Freundinnen mit Ehemann mit ihr gefahren.

Einen Donnerstag konnte sie nicht fahren da beim DRK Blutspendetag war ( achja, dort nimmt sie dann den lieben langen Tag auch noch Blut ab ). Ich also in Begleitung zu meinem Vater, um 14 h los, um 20 h wieder daheim. Noch nicht aus der Jacke heraus klingelte schon mein Tel.

Meine Mama: Wo ward ihr denn so lange? Ich habe schon mit Papa telefoniert, war ein angenehmer Nachmittag sagt er.

Ich: Lass mich doch erst mal meine Jacke ausziehen. Wir waren noch Essen unterwegs.

Sie: Ahja, dann hättet ihr aber auch noch zu mir kommen können um zu berichten ( klar, sie hatte ja nicht eben erst, wie jeden Abend u. Morgen, mit meinem Vater telefoniert ).

Ich: Mama, ich war nun 6 Std. unterwegs, ich hatte keine Lust mehr.

Sie: Ja, an mich denkt auch keiner. Das ich hier jeden Abend alleine rumsitzen muss, daran denkt keiner. Ich hätte nie gedacht das ich im Alter mal so alleine sein muss.

Ich: Ojo, soll ich abends bei dir sitzen u. TV schauen? ( War eigentlich meinerseits spassig gemeint ).

Sie: Ja und? Was wäre schon dabei?

geschockt geschockt

Tiffy, was meinst du was die Menschen in meinen Beispielen bezwecken wollen?
Was meinst du was deine Mutter mit der Frage an dich wie u. wo sie wohl Hilfe findet, bezweckt?

Sie suchen Nähe u. Aufmerksamkeit u. wollen betütelt werden. Einfach als Balsam für ihre Seele. Jeder Mensch braucht das mal. Der Eine öfters, der Andere seltener.

Wir Frauen können doch oft auch strohdumm u. hilflos tun, nur weil wir von unseren Partner ne Prise Aufmerksamkeit wollen, oder?

LG v. sages!
Tiffy
Hi Sages,

ich glaub ich hab gestern das Problem entdeckt. Wenn jemand mit irgendwelchen Wünschen und Vorstellungen an mich rantritt, kann (hoffentlich konnte) er sicher sein, dass ich alles, was ich irgendwie machen kann, auch mache. Auch über meine Kraft. Still, leise, einfach machen. Immer weiter.

Bis zu dem Punkt, an dem ich selber nicht mehr kann. Bei mir ist der Bogen bezüglich "Mütter" gerade dermaßen überspannt. Ich hab für mich den Weg gewählt, der für mich am besten ist. Weitestgehender Rückzug. Ich mach mir jetzt auch keine Vorwürfe mehr deshalb. Das war mein Problem. Ein schlechtes Gewissen aus Angst zu versagen. Aber was soll ich machen? Mich trotz "latenter Wut" und überstrapaziertem Nervensystem darauf einlassen, dass von zwei Seiten "an mir gezogen wird?"

Meine Mutter wohnt zweieinhalb Stunden von mir entfernt. Im Norden. Mein Freund lebt 2,5 h entfernt im nord-westlich. Von ihm zu meiner Mutter sind es auch ca 2,5 h. in den Westen. Zu seiner Mutter fährt er 1,5 Stunden in den Osten. Beide Frauen erheben Anspruch auf ihre Kinder. Ich hab echt gedacht, ich müsste mich kümmern. Wichtige Erkenntnise:

a) Egal was ICH mache, sie werden nicht glücklicher, da SIE sich selber unglücklich machen (wollen).

b) Je mehr ich da hineingezogen werde, um so eher werde ich zum potentiellen Ärgernis und es ergeben sich neue Spannungen.

c) Ich mag seine Mutter und Familie nicht und fühle mich unwohl.

Ergo: Ich halt mich raus.
sageslaut2002
Hallo Tiffy,

richtig, genau das versuche ich ja klarzumachen smile

Eltern können Kinder nichts recht machen, Kinder Eltern nicht, da eine Linie zu finden ist schwer.

Man kann nur sein Bestes geben, darf sich dabei aber nicht selber verlieren. Ich werde immer für meine Eltern da sein wenn es brennt, würde auch alles versuchen sie niemals in ein Heim geben zu müssen falls sie eines Tages Pflegefälle werden sollten, aber so lange sie noch fit sind werde ich ihren Wünschen u. Vorstellungen nur in dem Maße begegnen wie sie auch mir zusagen.

Genauso handel ich auch bei meinen Kindern.

Meine Söhne wissen wie ich bin, respektieren das ich gerne mit ihnen zusammen bin, aber eben nicht im Verbund mit Familienklüngel.
Meine zukünftige Schwiegertochter dagegegen ist der Meinung ich müsste mich mehr einbringen u. sollte doch auch endlich mal Einladungen ihrer Eltern u. ä. annehmen.

Diese Meinung darf sie haben, ich selber werde aber ihretwegen nicht mit etwas anfangen was ich durch meine Scheidung vor vielen Jahren seitens meines damaligen Mannes abtun konnte. Mir lag noch nie an so etwas.

Weißt du, im Falle deiner Mutter denke ich, wenn du evtl. einen festen Telefontermin, auf den sie sich wirklich verlassen kann, auf den sie sich freuen kann, einmal die Woche z.B., vereinbarst, sie reden läßt, einfach nur zuhörst u. gut ist....konnte sie alles los werden, fühlt sich in deinem Leben integriert u. schon ist eigentlich erreicht was sie im Grunde will, sie hat an einem festen Termin deine ganze Aufmerksamkeit.

Und ganz klar, wenn du seine Familie nicht magst, dich sogar unwohl fühlst hältst du dich da einfach komplett raus, allerdings darfst du nicht ihn als Sohn versuchen zu beeinflussen, denke aber auch nicht das du das tun wirst.

Es wird zwar oft oder eigentlich fast immer gesagt: Die Familie heiratet man mit...aber für mich ist das Blödsinn. Ich will den Mann...wenn ich die mit der Familie dazu auf eine Wellenlänge schwimmen kann ist das gut u. schön, aber kein Beinbruch wenn es nicht so ist. Umgekehrt kann es ja genauso sein, dass sie mich nicht mögen.

Man sollte, um unnütze Spannungen zu vermeiden, dass auch so akzeptieren u. hinnehmen.

Und glaub mir, mit zunehmendem Alter wirst du gelassener u. machst dir nicht mehr so gross einen Kopf um all solche Sachen. Du wirst dir eines Tages sagen: Es kommt wie es kommen soll u. wenn es soweit ist kann ich anfangen mir einen Kopf zu machen smile

Aber berichte ruhig ab u. an weiter. Ist immer wieder ein interessantes Thema.

Gruss v. sages!
Tiffy
Hallo sages,

da haben wir ja doch noch herausgefunden, was wir einander sagen wollen. Juchee.

Ich glaube, ich zweifel manchmal einfach daran, ob es "okay" ist, was ich möchte. Sowas wie einen "festen" Telefontermin mach ich lieber nicht ab, sollte mir was dazwischen kommen, würde sie sich sorgen machen.

Aber: Ich werde andere gute Ratschläge umsetzen, die ich hier im Forum bekommen habe. Sie nur nen NAchmittag in nem Cafe sehen.

Danke an Alle.