nino
Hallo Liebeskummer- und Beziehungsgeschädigte.
Ich bin seit gestern so fertig, dass ich in meiner Verzweiflung jetzt um euren Rat bitte.
Wir haben seit fast 1 1/2 Jahren eine feste Beziehung (ich, 32 und sie, 26), wohnen aber noch getrennt. Es lief immer mal wieder (1x im Monat) schlecht, meist war ich das Problem. Durch unvermittelte Stimmungsschwankungen (diagnostizierter Borderliner) habe ich gemeinsame Abende gesprengt, sie nach Hause geschickt usw.
Mich hat teilweise selbst erstaunt, dass sie sich das so antut. Habe ihr zu Beginn der Beziehung von meinem Problem erzählt, sie sagte, wir wollen es gemeinsam lösen.
Wenn es mal wieder ganz schlecht lief, hab ich ihr auch geraten, sich einen "normalen" Freund zu suchen. Hängt aber an mir (und ich an ihr auch, weil sie wirklich lieb ist und mich versteht).
Gestern wollten wir uns ein schönes gemeinsames Wochenende machen, das übliche halt, ein bisschen Sport, etwas Shoppen, abends essen gehen und ein bisschen Liebesleben, wie bei normalen Leuten eben.
Als ich dann nackt aus der Dusche kam baute ich mich vor ihr auf und grinste sie an, wir könnten, bevor wir etwas unternehmen, noch ein bisschen nett zueinander sein.
Das war aber der offensichtlich der Aufhänger für eine Generalabrechung, die sie mir dann präsentierte!
Von unbegründeten Vorwürfen, dass die, wenn ich Bock hätte, immer sofort mitspielen müsste, über die Frage, wie oft sie spülen müsste, wenn sie bei mir ist, kam sie zum unglaublichen Schluss, dass ich sie von Anfang an verbiegen wollte, ihre Freunde und ihre Familie nicht mögen würde und eigentlich die gesamte Beziehung nicht will. Sie könne nicht mehr und hätte keine Kraft mehr. Verlassen will sie mich aber auch nicht (und ich sie nicht).
Dabei hat sie aber eine nachsetzende Art, dass jede Kommunikation zur Konfliktlösung irgendwann vergeblich ist. Da ich die Situation gestern nicht verarbeitet habe, war ich teilweise zu locker, musste bei Ihren detailgetreuen Vorwürfen sogar manchmal lachen. Da dachte Sie auch noch, ich lache sie aus. Das ist aber nicht so. Heute kam dann bei mir erst an, was passiert ist. Seitdem bin ich nur noch am weinen.
Seit gestern ist nun Funkstille und ich weiß nicht, was ich tun soll. Nächste Woche hat sie auch noch Geburtstag.
Man muss noch erwähnen, dass ich so gut wie keine Ahnung von diesen Dingen habe, da meine letzte feste Beziehung vor dieser über 10 Jahre zurückliegt (u.a. wegen dieser Borderline-Scheiße). Damals war ich Anfang 20, die ging auch deswegen kaputt.
Ich bin jetzt hin und her gerissen, einerseits möchte ich die Beziehung nicht einfach wegwerfen, auf der anderen Seite will ich ihr das auch nicht länger antun.
Könnt ihr mir vielleicht aus eurer Ü30-Erfahrung raten, was jetzt das Richtige ist?
Vielen lieben Dank!
Nino
Ich bin seit gestern so fertig, dass ich in meiner Verzweiflung jetzt um euren Rat bitte.
Wir haben seit fast 1 1/2 Jahren eine feste Beziehung (ich, 32 und sie, 26), wohnen aber noch getrennt. Es lief immer mal wieder (1x im Monat) schlecht, meist war ich das Problem. Durch unvermittelte Stimmungsschwankungen (diagnostizierter Borderliner) habe ich gemeinsame Abende gesprengt, sie nach Hause geschickt usw.
Mich hat teilweise selbst erstaunt, dass sie sich das so antut. Habe ihr zu Beginn der Beziehung von meinem Problem erzählt, sie sagte, wir wollen es gemeinsam lösen.
Wenn es mal wieder ganz schlecht lief, hab ich ihr auch geraten, sich einen "normalen" Freund zu suchen. Hängt aber an mir (und ich an ihr auch, weil sie wirklich lieb ist und mich versteht).
Gestern wollten wir uns ein schönes gemeinsames Wochenende machen, das übliche halt, ein bisschen Sport, etwas Shoppen, abends essen gehen und ein bisschen Liebesleben, wie bei normalen Leuten eben.
Als ich dann nackt aus der Dusche kam baute ich mich vor ihr auf und grinste sie an, wir könnten, bevor wir etwas unternehmen, noch ein bisschen nett zueinander sein.
Das war aber der offensichtlich der Aufhänger für eine Generalabrechung, die sie mir dann präsentierte!
Von unbegründeten Vorwürfen, dass die, wenn ich Bock hätte, immer sofort mitspielen müsste, über die Frage, wie oft sie spülen müsste, wenn sie bei mir ist, kam sie zum unglaublichen Schluss, dass ich sie von Anfang an verbiegen wollte, ihre Freunde und ihre Familie nicht mögen würde und eigentlich die gesamte Beziehung nicht will. Sie könne nicht mehr und hätte keine Kraft mehr. Verlassen will sie mich aber auch nicht (und ich sie nicht).
Dabei hat sie aber eine nachsetzende Art, dass jede Kommunikation zur Konfliktlösung irgendwann vergeblich ist. Da ich die Situation gestern nicht verarbeitet habe, war ich teilweise zu locker, musste bei Ihren detailgetreuen Vorwürfen sogar manchmal lachen. Da dachte Sie auch noch, ich lache sie aus. Das ist aber nicht so. Heute kam dann bei mir erst an, was passiert ist. Seitdem bin ich nur noch am weinen.
Seit gestern ist nun Funkstille und ich weiß nicht, was ich tun soll. Nächste Woche hat sie auch noch Geburtstag.
Man muss noch erwähnen, dass ich so gut wie keine Ahnung von diesen Dingen habe, da meine letzte feste Beziehung vor dieser über 10 Jahre zurückliegt (u.a. wegen dieser Borderline-Scheiße). Damals war ich Anfang 20, die ging auch deswegen kaputt.
Ich bin jetzt hin und her gerissen, einerseits möchte ich die Beziehung nicht einfach wegwerfen, auf der anderen Seite will ich ihr das auch nicht länger antun.
Könnt ihr mir vielleicht aus eurer Ü30-Erfahrung raten, was jetzt das Richtige ist?
Vielen lieben Dank!
Nino