Pilar
Ich habe eine Kollegin, der mündlich gekündigt wurde, aber bis heute nach 3 Wochen nur ein mündliches Gespräch stattgefunden hat.
Diese Kolleginnen wird gehen, obwohl sie Freundin ist, weil Firma intern umstrukturiert.
Was mich ankotzt ist, dass alle oder viele bescheid wussten, ich nicht, Kollegin nicht und frage mich letztendlich, ob man Vorgesetzte nicht ausbiilden kann, dass man man mit so einem Thema sensibel umgehen kann, weil finde ich sehr unsensibel, sie kann sich nicht mal bewerben, weil hat immer noch keine schriftliche Kündigung.
Ist man Firma einfach nur ausgeliefert
Ricke
nein, man ist nicht einfach nur ausgeliefert
es kommt drauf an, wie lange deine kollegin in der firma ist, danach richtet sich die kündigungszeit
eine kündigung kann man nicht mündlich aussprechen, soweit ich weiß, deshalb erst mal gar nichts machen und abwarten
hat eure firma einen betriebsrat? dann mit dem sprechen
hat deine kollegin eine rechtschutzversicherung? dann in anspruch nehmen und schon mal einen anwalt aufsuchen, der sich mit arbeitsrecht auskennt
über die art und weise der kündigung kann ich nichts sagen, dazu sind in deinem posting einfach zu wenig informationen
aber es gibt einen weg, der einzuhalten ist, wenn man einem mitarbeiter kündigt
gibt es einen tarifvertrag?
lauter fragen, ich weiß, aber ohne antworten darauf, kann man schlecht was dazu sagen
eine pauschalverurteilung eines arbeitgebers hilft auch keinem
Pilar
Hallo Ricke,
danke für deine Antwort.
Also gestern hat Kollegin schriftliche Kündigung erhalten.
Dem ging aber voraus (hier sorry für zu wenig Infos), dass es ein mündliches Gespräch gab bezüglich Kündigung und ihr gleichzeitig angeboten wurde, entweder hier in Zentrale zu arbeiten, liegt ungefähr 120 Km weit weg und sie hat zwei kleine Kinder oder sie wechselt in eine andere Abteilung vor Ort.
Nach längerem Überlegen hat sie einem Abteilungswechsel vor Ort zugestimmt.
Aber alles Ällerbätsch, weil ist keine Kapazität mehr frei.
Hat sich einer von den Vorgesetzen mit dem anderen nicht abgestimmt und wurde schlichtweg vergessen Info weiterzugeben.
Nun ist Kollegin natürlich sauer und hat unterdessen auch ihre schriftliche Kündigung.
Die Frma hat das jetzt so geregelt:
Kollegin bekommt eine finanzielle Abfindung, die gewünschte Summe und Firma legt freiwillig noch was drauf.
Immerhin hat das Firma verbockt.
Aber ich weiß nicht. Irgendwie verstehe ich nicht, warum man Mitarbeiter so behandelt. Auch wenn es da ein Versäumnis der Vorgesetzen gibt.
Ich persönlich erwarte ganz einfach von einem Vorgesetzen, dass er eine Fürsorgepflicht hat und sich dessen zumindest bewusst ist.