Suse
Hallo Ihr alle!
Auch wenn mir vielleicht keiner helfen kann, muss ich mir mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Zu meiner Vorgeschichte: ich bin geschieden, habe mit meinem Ex-Mann einen gemeinsamen Sohn, der ist jetzt 8 Jahre alt. Ich habe mich von meinem Ex-Mann 2002 getrennt, 2005 war die Scheidung. Mein Ex-Mann hat 2005 wieder geheiratet. Ich war nicht die ganze Zeit Singel, habe aber die ganze Zeit mit meinem Sohn allein gelebt. Vor einem Jahr habe ich meinen jetzigen Lebensgefährten und zukünftigen Mann kennen gelernt. Da er zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens bereits den Bau seines Hauses geplant hat und wir sehr schnell festgestellt haben, dass wir beide nicht die Typen für eine Fernbeziehung sind, habe ich mich entschlossen, zu ihm zu ziehen. Dieser Umzug ist vor zwei Monaten vollzogen worden. (250 km entfehrnt von meinem ursprünglichem zu Hause)
Seit Montag geht mein Sohn in seine neue Schule, hat neue Freunde gefunden und ist dabei, sich einzuleben. Mit meinem Mann kommt er gut zurecht. Mein Sohn hat sich immer nach einem Familienleben gesehnt, mit einer festen, männlichen Bezugsperson. Das kann ich ihm nun endlich bieten.
Nun zu meinem Problem. Mein Ex-Mann versucht mir Steine in den Weg zu legen, wo es nur geht und ich kann schlecht damit umgehen. Solange ich in in seiner Stadt gewohnt habe und auch allein gelebt habe, habe ich mich nach ihm gerichtet. Wir hatten ein Umgangsrecht, dass sich so ergeben hatte, dass mein Sohn alle zwei Wochen von Donnerstag Abend, bis Montag früh (er hat ihn in die Schule gebracht) bei seinem Papa war. Allerdings eben nach den Bedingungen meines Ex-Mannes. Pünktlich war er selten, konnte er ihn mal nicht nehmen, weil er was vor hatte, habe ich den kleinen ohne ein Wort bei mir behalten.
In dem Moment, als ich ihm gesagt habe, dass ich weg ziehe, gingen die Schwierigkeiten los. Er wollte nun schriftlich eine Umgangsregelung. Ok, er schickte mir seinen Entwurf zu, ich habe ihn verbessert, schon kam ein Schreiben von seinem Anwalt. Dannach habe ich das Jungendamt als Vermittler eingeschaltet, den Termin hat er auch war genommen, es wurde dann auf seine Initiative hin allerdings dann doch alles über einen Anwalt geregelt.
Mein Sohn ist vor den Ferien eine Woche breits in seine neue Schule gegangen, dass fand ich sehr schön, damit er ohne Leistungsdruck alles kennenlernt, anstatt das neue Schuljahr komplett neu anzufangen. Die ersten zwei Wochen in den Ferien war er bei mir. Wir hatten jedoch schon im Februar festgelegt, dass mein Sohn drei Wochen bei meinem Ex ist. In der neuen Situation fand ich es ein wenig ungeschickt, den Kleinen schon wieder rauszureißen. Da ich die Zusage damals gemacht habe, wollte ich mich aber auch daran halten. Ich habe jedoch meinen Ex gefragt, ob er auch wirklich die drei Wochen für das Kind Zeit hat. Der Kleine sollte wirklich drei schöne Wochen mit seinem Vater verbringen. Die Anwort war ja, er hätte die drei Wochen Urlaub. Wie sich jedoch herrausstellte, hatte er zwar Urlaub, jedoch hat er schwarz gearbeitet in der Zeit. Zum Aufpassen hat er seine 70 jährige, krebskranke Mutter geholt. Für das Kind war es nicht ganz so prikelnd, da er nur mit der Frau in der Wohnung gesessen hat. Daraufhin habe ich meinen Ex zur Rede gestellt, die Antwort, nicht wirklich aussagekräftig, er könne ja in der Zeit machen, was er will. Toll
Der Gipfel war jetzt, dass er dem kleinen seine Handynummer gegeben hat, mit der Bitte, diese vor mir zu verstecken, damit er seinen Vater anrufen könne, wann er wolle. Erstens kann mein Sohn seinen Vater immer anrufen wann er will, zweites hat mein Sohn Gott sei Dank so viel Vertrauen, dass er es mir erzählt hat.
Jetzt geht eben nicht mehr alles nach der Nase meines Ex-Mannes, sondern er muss sich mit mir absprechen, kann nicht mehr machen was er will und das paßt ihm glaube ich nicht. Ihn stört, dass ich mich gerade mache.
Jetzt habe ich einen Termin mit dem zuständigen Jugendamt gemacht, damit ich Hilfe bekomme. Da hat mein Ex aber auch schon angerufen. Ich weiß nicht, welche Geschichten er da erzählt hat, zum Glück sind die Mitarbeiterinnen da eher objektiv. Mal sehen, was bei dem Gespräch rum kommt.
Eben rief mich die neue Schule an, der Vater hätte angerufen und möchte einen Termin, damit er sich nach seinem Sohn erkundigen kann. Zum Glück haben die richtig reagiert und gesagt, man könne nach drei Tagen noch nichts sagen, bzw er solle doch mich fragen. Mich ruft er aber nicht an.
Normalerweise soll mein Sohn dieses Wochenende zu seinem Vater. Der hat sich allerdings noch nicht bei mir gemeldet, um mal nachzufragen, oder etwas abzusprechen. Ich fände es dieses WE auch ungeschickt, da der kleine gerade in der Phase der Eingewöhnung ist. Aber soll ich anrufen und ihn fragen, was er vor hat? Nö
Versteht mich nicht falsch, mein Sohn soll seinen Vater immer sehen können, wenn er möchte. Mein Partner spielt keinen Vaterersatz, will er nicht und wird er nicht sein. Aber diese Querelen gehen mir auf den Geist. Bisher hat mein Ex den Kleinen immer in Ruhe gelassen, allerdings habe ich das Gefühl, er beeinflußt ihn momentan. Ich weiß nicht, was dahinter steckt. Will er mir meinen Sohn wegnehmen? Davor habe ich Angst.
So, ist doch viel geworden, sorry! Aber ich musste mal alles los werden.
Auch wenn mir vielleicht keiner helfen kann, muss ich mir mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Zu meiner Vorgeschichte: ich bin geschieden, habe mit meinem Ex-Mann einen gemeinsamen Sohn, der ist jetzt 8 Jahre alt. Ich habe mich von meinem Ex-Mann 2002 getrennt, 2005 war die Scheidung. Mein Ex-Mann hat 2005 wieder geheiratet. Ich war nicht die ganze Zeit Singel, habe aber die ganze Zeit mit meinem Sohn allein gelebt. Vor einem Jahr habe ich meinen jetzigen Lebensgefährten und zukünftigen Mann kennen gelernt. Da er zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens bereits den Bau seines Hauses geplant hat und wir sehr schnell festgestellt haben, dass wir beide nicht die Typen für eine Fernbeziehung sind, habe ich mich entschlossen, zu ihm zu ziehen. Dieser Umzug ist vor zwei Monaten vollzogen worden. (250 km entfehrnt von meinem ursprünglichem zu Hause)
Seit Montag geht mein Sohn in seine neue Schule, hat neue Freunde gefunden und ist dabei, sich einzuleben. Mit meinem Mann kommt er gut zurecht. Mein Sohn hat sich immer nach einem Familienleben gesehnt, mit einer festen, männlichen Bezugsperson. Das kann ich ihm nun endlich bieten.
Nun zu meinem Problem. Mein Ex-Mann versucht mir Steine in den Weg zu legen, wo es nur geht und ich kann schlecht damit umgehen. Solange ich in in seiner Stadt gewohnt habe und auch allein gelebt habe, habe ich mich nach ihm gerichtet. Wir hatten ein Umgangsrecht, dass sich so ergeben hatte, dass mein Sohn alle zwei Wochen von Donnerstag Abend, bis Montag früh (er hat ihn in die Schule gebracht) bei seinem Papa war. Allerdings eben nach den Bedingungen meines Ex-Mannes. Pünktlich war er selten, konnte er ihn mal nicht nehmen, weil er was vor hatte, habe ich den kleinen ohne ein Wort bei mir behalten.
In dem Moment, als ich ihm gesagt habe, dass ich weg ziehe, gingen die Schwierigkeiten los. Er wollte nun schriftlich eine Umgangsregelung. Ok, er schickte mir seinen Entwurf zu, ich habe ihn verbessert, schon kam ein Schreiben von seinem Anwalt. Dannach habe ich das Jungendamt als Vermittler eingeschaltet, den Termin hat er auch war genommen, es wurde dann auf seine Initiative hin allerdings dann doch alles über einen Anwalt geregelt.
Mein Sohn ist vor den Ferien eine Woche breits in seine neue Schule gegangen, dass fand ich sehr schön, damit er ohne Leistungsdruck alles kennenlernt, anstatt das neue Schuljahr komplett neu anzufangen. Die ersten zwei Wochen in den Ferien war er bei mir. Wir hatten jedoch schon im Februar festgelegt, dass mein Sohn drei Wochen bei meinem Ex ist. In der neuen Situation fand ich es ein wenig ungeschickt, den Kleinen schon wieder rauszureißen. Da ich die Zusage damals gemacht habe, wollte ich mich aber auch daran halten. Ich habe jedoch meinen Ex gefragt, ob er auch wirklich die drei Wochen für das Kind Zeit hat. Der Kleine sollte wirklich drei schöne Wochen mit seinem Vater verbringen. Die Anwort war ja, er hätte die drei Wochen Urlaub. Wie sich jedoch herrausstellte, hatte er zwar Urlaub, jedoch hat er schwarz gearbeitet in der Zeit. Zum Aufpassen hat er seine 70 jährige, krebskranke Mutter geholt. Für das Kind war es nicht ganz so prikelnd, da er nur mit der Frau in der Wohnung gesessen hat. Daraufhin habe ich meinen Ex zur Rede gestellt, die Antwort, nicht wirklich aussagekräftig, er könne ja in der Zeit machen, was er will. Toll
Der Gipfel war jetzt, dass er dem kleinen seine Handynummer gegeben hat, mit der Bitte, diese vor mir zu verstecken, damit er seinen Vater anrufen könne, wann er wolle. Erstens kann mein Sohn seinen Vater immer anrufen wann er will, zweites hat mein Sohn Gott sei Dank so viel Vertrauen, dass er es mir erzählt hat.
Jetzt geht eben nicht mehr alles nach der Nase meines Ex-Mannes, sondern er muss sich mit mir absprechen, kann nicht mehr machen was er will und das paßt ihm glaube ich nicht. Ihn stört, dass ich mich gerade mache.
Jetzt habe ich einen Termin mit dem zuständigen Jugendamt gemacht, damit ich Hilfe bekomme. Da hat mein Ex aber auch schon angerufen. Ich weiß nicht, welche Geschichten er da erzählt hat, zum Glück sind die Mitarbeiterinnen da eher objektiv. Mal sehen, was bei dem Gespräch rum kommt.
Eben rief mich die neue Schule an, der Vater hätte angerufen und möchte einen Termin, damit er sich nach seinem Sohn erkundigen kann. Zum Glück haben die richtig reagiert und gesagt, man könne nach drei Tagen noch nichts sagen, bzw er solle doch mich fragen. Mich ruft er aber nicht an.
Normalerweise soll mein Sohn dieses Wochenende zu seinem Vater. Der hat sich allerdings noch nicht bei mir gemeldet, um mal nachzufragen, oder etwas abzusprechen. Ich fände es dieses WE auch ungeschickt, da der kleine gerade in der Phase der Eingewöhnung ist. Aber soll ich anrufen und ihn fragen, was er vor hat? Nö
Versteht mich nicht falsch, mein Sohn soll seinen Vater immer sehen können, wenn er möchte. Mein Partner spielt keinen Vaterersatz, will er nicht und wird er nicht sein. Aber diese Querelen gehen mir auf den Geist. Bisher hat mein Ex den Kleinen immer in Ruhe gelassen, allerdings habe ich das Gefühl, er beeinflußt ihn momentan. Ich weiß nicht, was dahinter steckt. Will er mir meinen Sohn wegnehmen? Davor habe ich Angst.
So, ist doch viel geworden, sorry! Aber ich musste mal alles los werden.
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